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Belügt die Jugend nicht länger!

Belügt die Jugend nicht länger!

 

Belügt die Jugend nicht länger!

2016 wurde von den Gebrüdern Schäfer die Kirchenstrasse 2 nach gut 12 Jahren an eine Baugesellschaft verkauft. Danach im Frühjahr 2017 engagierten sich einige Gröbenzeller für den Erhalt der Kneipe oder des heruntergekommenen Gebäudes. Warum wussten diese Bürger vorher nichts von dem Verkauf? In der Presse von 2016 war zu lesen, dass die Gebrüder Schäfer im Frühjahr 2016 schon erste Überlegungen zum Verkauf hatten. Wer an eine Baugesellschaft verkauft, muss davon ausgehen, dass auch gebaut wird. Wenn heute 2 Jahre später der 1. Bürgermeister Schäfer nun die Jugend in der Jugendbürgerversammlung auffordert, sich für den Erhalt zu engagieren, weckt er Hoffnungen und streut Sand in die Augen. Oder soll nur seine Wählerklientel aktiviert werden? Auch die Idee - vor Monaten aufgeworfen vom 2. Bürgermeister Dr. Runge -Grundstücke auf der Bahnhofstrasse als Tauschobjekte einzusetzen, ist ein unverantwortlicher Umgang mit den Steuergeldern der Gröbenzeller Bürgerinnen und Bürger. Diese kommunalen Grundstücke wurden vor Jahren für Millionen Euro gekauft und sollten zweckgebunden wieder für Gröbenzeller soziale Belange verwendet werden ( z.B. betreutes Wohnen, bezahlbares Wohnen nach dem Einheimischen Modell) und nicht als Tafelsilber zu Spekulationsobjekten missbraucht werden. 

Die CSU-Gröbenzell lehnt es ab, eine alte heruntergekommene Immobilie käuflich zu erwerben bzw. gegen lukrative Grundstücke zu tauschen.

Zurück zur Historie:

  • Der Gröbenzeller Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 07. Februar 2013 einen neuen Bebauungsplan für die Grundstücke der Alten Apotheke und der Bahnhofswirtschaft beschlossen, als Gegenleistung für Grundstücksabtretungen für einen öffentlichen Durchgang.
  • Dort wurde ein geändertes Baurecht geschaffen, das den Eigentümern den Bau von Geschäfts- und Wohnhäusern erlaubt, die denen auf der anderen Seite der Kirchenstraße ähnlich sind.
  • Beispielhaft seien hier Dr. Runge (B90/Grüne), Dr. von Walter (SPD) und Peter Falk (SPD) genannt, die diesem Plan damals zugestimmt haben.

 

Dem hat früher der gesamte Gemeinderat mit Grünen und SPD  zugestimmt. Offensichtlich haben gerade letztere nicht geglaubt, dass eine Immobiliengesellschaft mit Immobilien handelt.

So hätte man sich direkt um den Kauf von den damaligen Eigentümern - Gebrüder Schäfer - bemühen können. Die Diskussion über einen Rückkauf von der Firma Wohnform Wohnbau GmbH hätte somit vermieden werden können. Heute nun motiviert unser 1. Bürgermeister Martin Schäfer gemeinsam mit vielen anderen die Jugend der Gemeinde, für die Erhaltung der „Hexe“ aktiv zu werden, obwohl er sich im Gemeinderat als befangen sieht und an allen Besprechungen deshalb nicht teilnimmt!

Nun aber überlegen einige Mitglieder des Gemeinderates die an die Wohnform Wohnbau GmbH verkaufte Immobilie zukaufen oder zu tauschen (was einem Mittelabfluss der Gemeinde gleichkommt).

So nimmt das Ganze eine seltsame Wendung, wenn nun Steuergelder für diese Immobilie verwendet werden sollen. Der Gemeindehaushalt ist schon bis an die Grenze finanziell durch seine Pflichtaufgaben und das teuer gewordene Rathaus belastet und kann sich nicht erlauben, auch noch das Tafelsilber zu verscherbeln.

Damit übergäbe man die Kosten der Erhaltung „der Hexe“ an die nächste Generation, die eigentlich Interesse an ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum haben sollte. Auf eine Familie übertragen bedeutet dies: Die Eltern kaufen auf Kredit eine Bauruine und überlassen, statt bezahlbarem Wohnraum, Ihren Kindern später diese Immobilie samt Schulden.

 

Ist das fair?

 

Mit freundlichen Grüßen

CSU-Ortsvorstand, Gröbenzell

 

 

 

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