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CSU Ortsverband Kümmersbruck

Gemeinsames Schafkopfturnier CSU – JU

 
Nach zwei mal 32 Spielen war es geschafft. Die Sieger des ersten, gemeinsamen Schafkopfturniers der CSU und JU Kümmersbruck standen fest. Stefan Roggenhofer (links) und Patricia Bernreuther (Mitte) überreichten die Hauptpreise.

Zweiklassengesellschaft beim Schafkopfturnier in Haselmühl. Nein, gesellschaftspolitischer Sprengstoff verbirgt sich keineswegs hinter dieser Aussage.

Die Junge Union Kümmersbruck hatte im vergangenen Jahr einen Schafkopfkurs organisiert, der auf große Resonanz gestoßen war. Etliche Absolventen wollten nach fleißigem Üben während der Wintermonate auch an einem Schafkopfturnier teilnehmen. Ein sicherlich nicht leichtes Unterfangen, sich mit Schafkopfprofis an einen Tisch zu setzen und um Preise zu spielen. Die zahlreichen Warnungen, beim Karteln höre der Spaß auf, nahmen die Neulinge durchaus ernst. So lag es nahe, bei einem gemeinsamen Schafkopfturnier der JU und CSU Kümmersbruck in zwei Gruppen, Anfänger und Profis zu spielen. CSU-Ortsvorsitzender Stefan Roggenhofer brachte in seiner Begrüßung seine Freude über die große Teilnehmerzahl zum Ausdruck. Der Saal im ASV Sportheim in Haselmühl reichte nicht für alle Spieler aus, auch das Nebenzimmer musste geöffnet werden. Bürgermeister Roland Strehl schaute kurz vor Beginn noch vorbei und wünschte allen Kartlern ein gutes Blatt. Die Ortsvorsitzende der Jungen Union, Patricia Bernreuther, erklärte die Modalitäten und gab den Startschuss. Die erfahrenen Schafkopfer legten gleich los, die ersten Trümpfe knallten auf die Holztische und die Geldschalen leerten oder füllten sich im Lauf des Abends, je nach Glück oder Können.

An den Anfängertischen ging es deutlich ruhiger und gelassener zu. Man hatte nur die Hälfte der Spiele zu absolvieren und dadurch mehr Zeit zum Überlegen. 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm, die bei den Anfängern mitspielte, hatte ihre Spickzettel aus dem Schafkopfkurs noch vorsichtshalber mitgebracht. Völlig überflüssig, wie sich herausstellte.

Nachdem einige Profikartler die erste Runde schon ausgespielt hatten, versammelten sie sich in einer immer größer werdenden Traube um die Tische der Anfänger. Gespannt verfolgten sie deren Spielweise. So manchen gewieften Spielzug quittierten sie mit anerkennenden Blicken. Der sportliche Ehrgeiz hatte auch die Anfänger gepackt.

Preise gab es für alle an diesem Abend. Den Hauptpreis erspielte sich Theodor Welz aus Kümmersbruck. Er fährt auf Einladung von Bundestagsabgeordnetem Alois Karl für drei Tage nach Berlin und nimmt dort an einem Schafkopffinale teil, in dem der Schafkopfmeister des Wahlkreises Amberg-Sulzbach-Neumarkt ausgespielt wird. Einen Geschenkkorb als Sonderpreis erhielt der Erste aus der Anfängerrunde, gestiftet von den Wirtsleuten Birner.

Am Ende des Abends waren sich CSU-Chef Stefan Roggenhofer und seine Kollegin der JU, Patricia Bernreuther mit den Teilnehmern einig: Die Idee, bei einem Schafkopfturnier erstmals in zwei Leistungsklassen zu spielen, war geglückt.

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