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CSU Ortsverband Kümmersbruck

Vorstandssitzung

Voll auf Kurs hinsichtlich ihrer politischen Ziele sah sich die Kümmersbrucker CSU bei ihrer ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr. „Unser Kursbuch ist das Wahlprogramm, mit dem wir bei der letzten Kommunalwahl die Wende in Kümmersbruck erreicht haben“, erinnerte der Ortsvorsitzende Bürgermeister Roland Strehl: „Dieses wird nun Zug um Zug umgesetzt.“

 

Ein Meilenstein sei dabei das neue, dem geänderten Nutzungsverhalten der Besucher angepasste „Kümmersbrucker Aktivbad“. Mit diesem Bad könne die Gemeinde zwischen reinen Schulschwimmhallen und Erlebnisbädern eine Nische besetzen, die eine gute Zukunft der Investition garantiere: „Natürlich muss auch das Marketing-Konzept professionell ausgearbeitet werden – Grundlage dafür ist ein griffiger Name für das Bad“, warb Strehl für die nächsten Schritte.

 

Auch hinsichtlich des von der CSU angestoßenen „Seniorenmosaiks“, also der Vernetzung aller Angebote im Bereich der Seniorenhilfe, sei man einen großen Schritt weiter gekommen. Dieses im besten Sinne des Wortes „Zukunftsprojekt“ werde gemeinsam mit den Partnergemeinden im Naturpark Hirschwald verwirklicht. Viele Seniorinnen und Senioren in schwierigen Lebenssituationen würden schon auf den Startschuss warten, berichtete Strehl von Nachfragen, die an ihn herangetragen worden seien.

 

„Das Versprechen, unsere Bürger im Rahmen eines Bürgerentscheids zum Bau der Umgehungsstraße zu beteiligen, werden wir eins zu eins halten“, versprach der Bürgermeister. Er wünsche sich dazu eine breit angelegte Diskussion, bei der die Argumente in von der Gemeinde angebotenen Diskussionsforen ausgetauscht werden könnten. Auf diese Weise sollten sich möglichst viele Wahlberechtigte angesprochen fühlen, ihr Stimmrecht dann auch auszuüben, denn nur bei Erreichen eines gesetzlich vorgeschriebenen Quorums sei die Entscheidung für den Gemeinderat bindend. Ein Stimmungsbild über das Jahrhundertbauwerk werde man aber jedenfalls erhalten, fügten die Versammlungsteilnehmer an.

 

Neben diesen großen Themenblöcken verwies Strehl auf einige kleinere Erfolge, die die „CSU-Bürgermeistermehrheit“ bereits umsetzen konnte, wie den seniorengerechten Fußweg zur Lengenfelder Kirche: „Das ist eine echte Erleichterung und wird bereits gut angenommen.“

 

Bezugnehmend auf das Verhalten der Kümmersbrucker SPD bedauerte Strehl, dass „die Genossen es offensichtlich ablehnen, die von mir entgegengestreckte Hand zu ergreifen.“ Offenbar seien die Protagonisten immer noch oder schon wieder im Wahlkampfmodus. Beim Thema Straßennamen für das neue Baugebiet „Am Bachweg“ hätten die SPD-Vertreter in der Vorberatung des Bauausschusses beispielsweise einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, um ihn dann wenig später in ihren Presseveröffentlichungen zu verreissen: „Der endgültigen Entscheidung im dafür zuständigen Gemeinderat sehe ich leidenschaftslos entgegen, die SPD sollte allerdings künftig vermeiden, die Leistungen verdienter Kümmersbrucker herabzuwürdigen!“

 

Auch die von der SPD-Führung angezettelte Diskussion über die künftige Nutzung des Areals zwischen Rathaus und AWO-Seniorenheim empfand Bürgermeister Strehl angesichts der konstruktiven Gespräche im Ausschuss für demografische Entwicklung und Soziales als beschämend. Man befände sich mitten in der Meinungsbildung, da seien die SPD-Beiträge schlicht überflüssig.

 

Um den erfolgreichen Kurs fortsetzen zu können, gelte es nun, bei den anstehenden Vorstandswahlen im CSU-Ortsverband geeignete Personen zu benennen. Dabei erinnerte Strehl an seine Ankündigung, sich nach 14 Jahren aus der ersten Reihe zurückziehen zu wollen. Das neue (und jüngere) Führungspersonal stehe aber schon in den Startlöchern und sei bereit, Verantwortung zu übernehmen: „Das Feld ist gut bestellt!“

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