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CSU Ortsverband Kümmersbruck - Frauenunion

Besuch des AWO Altenheimes

 

Mitten drin statt nur dabei

„So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig!“ Mit diesem Leitsatz stellte die Einrichtungsleitung der AWO ( Arbeiterwohlfahrt Soziale Dienste) in Kümmersbruck, Andrea Motzel zusammen mit der Pflegedienstleitung des Ambulanten Dienstes, Ingrid Blödt, bei einem Besichtigungstermin der Frauen Union vor Ort das Konzept ihres Betreuten Wohnens vor.

Die Vorsitzende der Kümmersbrucker FU, Monika Paintner, hatte zu diesem Termin die enge Vorstandschaft sowie 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm eingeladen. Zunächst konnten sich die Besucherinnen einen Eindruck über das Angebot des Betreuten Wohnens machen und eines der Appartements, die zwischen 47 und 73 qm groß sind, besichtigen. „Der Umzug sei ihr leicht gefallen“, berichtete eine Bewohnerin. „ Ich habe den Schritt nicht bereut“. Mit 92 Jahren macht sie sich täglich in der eigenen Küche das Frühstück und Abendessen selbst und hat nur das Mittagessen gebucht, erzählte sie begeistert, und stand den Frauen auf die vielen Fragen Rede und Antwort.

Andrea Motzel stellte das breitgefächerte Angebot der AWO dar:

- Seniorenzentrum Antonius mit 102 stationären Plätzen

- Betreutes Wohnen im Seniorenheim mit 11 Appartements

- Ambulanter Dienst Antonius (mit einer Außenstelle in Vilseck)

- Betreutes Wohnen zu Hause

- Essen auf Rädern

Im stationären Bereich, der derzeit über 26 Einbettzimmer und 38 Doppelzimmer verfügt, „steht die Persönlichkeit des pflegebedürftigen Bewohners mit seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen im Mittelpunkt unserer Tätigkeit, so Motzel. Außerdem stellte sie das Kurzzeit- und Verhinderungspflege- Angebot vor.

In der eigenen Wohnung leben und bei Bedarf qualifizierte Unterstützung erhalten ist das Konzept des betreuten Wohnens im Seniorenheim. Die Mitgliederinnen der FU erfuhren, dass der Mietvertrag unabhängig vom Betreuungsvertrag ist. Bei letzterem gebe es ein Basispaket, der die Grundbetreuung gewährleistet, weitere Unterstützung und Pflegeleistungen können im Zusatzpaket gewählt werden, klärte die Pflegedienstleitung Ingrid Blödt die Besucherinnen auf, und informierte über den Leistungskatalog der Pflegekassen.

Das Angebot des betreuten Wohnens zu Hause soll älteren Menschen im Raum Kümmersbruck helfen, so lange wie möglich ein selbständiges Leben in der eigenen Wohnung zu führen und rundet das Angebot der AWO ab.

In der anschließenden Gesprächsrunde wies Andrea Motzel nochmals auf die Versorgungslücken in der Gesetzgebung hin. „Vorübergehende Pflegestufen sind längst überfällig“, machte Motzel deutlich. Gemeinderätin Renate Amrhein begrüßte Aktionen der Kirchen und Vereine, die Bewohner in den Alltag mit einzubeziehen und lobte bei der diesjährigen Fronleichnamsprozession den Blumenaltar auf dem Gelände der AWO. Irene Wetter, stv. CSU-Ortsvorsitzende, beklagte, dass die schwierigen Antragsverfahren gerade die älteren Bürger überfordere, vor allem, wenn schnelle Hilfe von Nöten ist. Die Einrichtungs- und Pflegedienstleitung betonten, dass sie für Fragen und Beratung stets unverbindlich zur Verfügung stehen.

„Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem Projekt „Seniorenmosaik“ auf einem guten Weg sind. Vernetzung der vielen bestehenden tollen Angebote und unterstützende Beratung sind für unsere Gemeinde der richtige Ansatz“, betonte Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm.

Die Vorsitzende, Monika Paintner, vom Fach da selbst in der ambulanten Altenpflege tätig, dankte den Leitungen für die umfassenden Informationen und unterstrich, dass der Kümmersbrucker Frauen Union das komplexe Thema Pflege und Betreuung sehr am Herzen liege.

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