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CSU Ortsverband Kümmersbruck

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik, die mitmachen und das eigene Lebensumfeld gestalten möchten

 

 

 

 

Alle Altersklassen waren beim

Startschuss der Kümmersbrucker Initiative „Frauen für Politik begeistern“

vertreten.

 

 

 

Auf Einladung von 2.

Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm (CSU) und mit Unterstützung der stv.

FU-Vorsitzenden Renate Amrhein, JU-Vorsitzender Patricia Bernreuther sowie der

stv. CSU-Ortsvorsitzenden Irene Wetter trafen sich die Frauen erstmalig, um

sich über die weibliche Kommunalpolitik auszutauschen und langfristig mehr

Frauen für politisches Engagement motivieren und animieren zu können.

 

 

 

 

 

Eingangs legte Birgit

Singer-Grimm die Fakten dar: 51% der wahlberechtigen Bevölkerung sind Frauen.

Leider sind sie in den Entscheidungsgremien immer noch unterrepräsentiert:

Während Bundesregierung und Bundestag noch eine stolze Frauenquote von 37,5%

bzw. 36,5% aufweisen können, schaut es auf den untergeordneten Ebenen schon

schlechter aus: 28,3% im Bayerischen Landtag, 15% im Kreistag Amberg-Sulzbach,

dafür aber 29,2% im Kümmersbrucker Gemeinderat.

 

 

 

 

 

Das politische Engagement von

Frauen kann schon lange nicht mehr aufs Kuchenbacken und Salate-Zubereiten oder

auf „Ehrenämter“ wie das der Schriftführerin reduziert werden. 

 

 

 

„Politik braucht den

Sachverstand von Frauen“, forderte 

Renate Amrhein und Irene Wetter bedauerte, „dass weibliche

Erfahrungen,  Sicht- und Ausdrucksweisen

immer noch zu wenig wahrgenommen werden“. Frauen setzen in der Politik andere

Prioritäten und oft fehlt bei der Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes

die „weibliche Handschrift“, darüber waren sich alle Anwesenden einig. Um aber

einen effektiven Einfluss auf politische Themensetzungen und

Entscheidungsprozesse ermöglichen zu können, 

muss der Frauenanteil definitiv eine höhere Verteilung aufweisen, machte

Patricia Bernreuther deutlich.

 

 

 

 

 

Doch die Lage ist nicht

hoffnungslos: Lt. einer jüngsten Umfrage des Allensbacher Instituts zeigen sich

zwar nur 39 Prozent der Frauen , aber 59 Prozent der Männer an Politik

interessiert, allerdings in erster Linie an Politik in ihrer

institutionalisierten Form, wie der Mitgliedschaft einer Partei. Im

unkonventionellen Bereich, also Demonstrationen, Bürgerinitiativen,

Unterschriftenaktionen, fallen die Geschlechterdifferenzen deutlich geringer

aus.

 

 

 

 

 

Als Gründe für die

Unterrepräsentation nannten die Kümmersbrucker Frauen in erster Linie die

Doppelbelastung Familie/Beruf, die schwer zeitliche Freiräume ermöglicht. Auch

fehlen den Frauen oft die Netzwerke und Seilschaften. Hier können sie noch viel

von ihren männlichen Kollegen lernen. Den Bürgerinnen muss außerdem noch

deutlicher bewusst werden, dass sie bei ihrer Stimmabgabe hier einen

wesentlichen Einfluss haben. „Frauen, wählt Frauen!“ ist daher der Apell aus

Kümmersbruck. 

 

 

 

Aufgrund der positiven

Resonanz will die Initiative „Frauen für Politik begeistern“ regelmäßige

Gesprächsrunden für alle interessierten Frauen im Gemeindebereich Kümmersbruck

anbieten.  Allgemeine Informationen über

die Kommunalpolitik,  ergänzt um aktuelle

Themen und Fragestellungen sowie der direkte Kontakt zu  Bürgermeisterin und den Gemeinderätinnen,

sollen hierbei im Vordergrund stehen. Nächster Termin ist Freitag, der 08.

Januar 2016 um 19:00 Uhr, wieder im CSU-Fraktionszimmer im Gemeindehaus in

Kümmersbruck (Schillerstr. 3, unterhalb des Rathauses und neben dem

Martin-Schalling-Haus). Birgit Singer-Grimm brachte aus abschließend auf den

Punkt: „Politik ist viel zu wichtig, als dass man sie den Männern alleine

überlässt!“

 

 

 

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