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70 Jahre CSU Kümmersbruck

70 Jahre CSU Kümmersbruck

 
Staatssekretär und Bezirksvorsitzender Albert Füracker als Festredner

Am 12. September 1945 wurde die Christlich Soziale Union im Münchner Rathaus aus der Taufe gehoben. Knapp ein Jahr danach, am 13. Oktober 1946, gründete sich auf Ortsebene die CSU Kümmersbruck.

70 Jahre später feierte die CSU Kümmersbruck am vergangenen Sonntag ihr Gründungsjubiläum. In einem Gottesdienst am Vormittag gedachte man in der Kümmersbrucker Kirche der verstorbenen Mitglieder. Pfarrer Wolfgang Bauer dankte in seinen Eröffnungsworten allen Menschen, parteiübergreifend, für ihr politisches Engagement.

Am Abend folgte die Festveranstaltung beim Schlosswirt in Theuern. Ortsvorsitzender Stefan Roggenhofer begrüßte im voll besetzten Saal Pfarrer Wolfgang Bauer, den Festredner Staatssekretär Albert Füracker, MdL, Bundestagsabgeordnete Alois Karl und Barbara Lanzinger, Bezirksrat Martin Preuß, Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Roland Strehl mit seinen Stellvertretern Birgit Singer-Grimm und Hubert Blödt, CSU-Fraktionssprecher Markus Graf, die Ehrenvorsitzenden Josef Lehmeier und Oskar Kiener sowie die Vorsitzende der Jungen Union Kümmersbruck Patricia Bernreuther.

Zunächst skizzierte Stefan Roggenhofer die Entstehungsgeschichte der CSU Kümmersbruck. 1946 bestand die heutige Gemeinde Kümmersbruck aus den drei selbstständigen Gemeinden Köfering mit dem Ortsteil Haselmühl, der Gemeinde Gärmersdorf mit dem Ortsteil Kümmersbruck und der Gemeinde Theuern. Nach Gründung der CSU Kümmersbruck im Oktober 1946 folgte im Dezember 1946 die Gründung der CSU in Haselmühl und 1966 in Theuern.

Eine Stärkung erfuhr die CSU nach den Worten des Ortsvorsitzenden 1970 durch den freiwilligen Zusammenschluss der drei Ortsverbände zu einem Ortsverband Kümmersbruck mit damals beachtlichen 120 Mitgliedern. „Derzeit hat der Ortsverband rund 165 Mitglieder und dies quer durch die Generationen. 70 Jahre sind nach aktueller Definition auch mehrere Generationsspannen, die damit die Kontinuität und Beständigkeit der christlich-sozialen Werte hier vor Ort anschaulich dokumentieren“, so Roggenhofer.

Staatssekretär Albert Füracker, zugleich auch Bezirksvorsitzender der CSU Oberpfalz, setzte in seiner Festrede das 70-jährige Bestehen der CSU Kümmersbruck in Bezug zu einem Menschenleben. „Mit 70 Jahren ist man schon ein erfahrener Mensch und hat alle Aufs und Abs erlebt, die es so gibt. Auch in Kümmersbruck ist es nicht immer so gewesen, dass die CSU ausschließlich tonangebend war und maßgeblich bestimmt hat, was hier läuft“, so Füracker.

Momentan sei eine sehr gute Phase für den Ortsverband, für die CSU in Kümmersbruck und damit für die CSU in der Oberpfalz. Dies zeige sich besonders mit der Wahl von Roland Strehl zum Bürgermeister. Füracker zeigte sich dankbar und stolz über diejenigen, die den Ortsverband all die Jahrzehnte in der Vergangenheit getragen haben.

„Jede Zeit hat ihre Herausforderungen und Probleme, die sie prägen und die es zu lösen gilt“, so der Staatssekretär. Im weiteren Verlauf seiner Rede stellte Füracker einzelne Themen dar, die derzeit das politische Tagesgeschehen beherrschen, und die Positionen, die die CSU dazu vertritt. So ging er unter anderem auf anstehende Infrastrukturmaßnahmen wie den Bau von Stromtrassen ein.

Füracker unterstrich die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Haushalts in Bayern, da der Staat nicht auf Kosten nachfolgender Generationen leben dürfe. Ebenso solle den jungen Leuten vermittelt werden, dass „der Mensch nicht erst beim Abitur beginnt“, sondern Personen gefragt sind, die in allen Bereich gute Leistungen bringen, Akademiker wie Handwerker. Die CSU wolle allen eignungs- und neigungsgerechte Chancen bieten, betonte der Redner.

Füracker schloss mit einem Dank an die Ehrenamtlichen, dem Anlass entsprechend besonders im politischen Bereich. Ein Einzelner könne in der Demokratie nichts bewegen, deshalb solle man sich einer politischen Partei anschließen, um gemeinsam mehr Gewicht zu haben. „Es lohnt sich, für die Heimat zu streiten“, zeigte sich Füracker überzeugt.

MdB Alois Karl, MdB Barbara Lanzinger, Bezirksrat Martin Preuß und Landrat Richard Reisinger gratulierten dem Ortsverband und dankten allen Mitgliedern für ihre Treue und ihr Engagement für die CSU.

Bürgermeister Roland Strehl beleuchtete vor allem die vergangenen zweieinhalb Jahre, in denen er als Bürgermeister gewirkt hat. Der Erfolg bei der Kommunalwahl 2014 mit der Erringung des Bürgermeisteramtes sei nur möglich gewesen, weil der Ortsverband zusammengehalten und an einem Strang gezogen habe. „Wir haben in dieser Zeit bereits Vieles auf den Weg gebracht“, betonte er. Ziel der CSU-Fraktion sei es, den Bürgern ein attraktives Leben und Arbeiten in Kümmersbruck zu ermöglichen.

Eine besondere Überraschung hatte sich die Kümmersbrucker Junge Union einfallen lassen. Jedes CSU-Mitglied fand auf seinem Platz eine Karte mit einer Gratulation und dem Wunsch „Bleibt, wie ihr immer wart: Voller Energie!“. Als symbolische Geste gab es einen Traubenzucker dazu.

Dass in der CSU nicht nur politische Talente vorhanden sind, sondern auch gesangliche, zeigte sich in der musikalischen Gestaltung der Feier. Diese übernahm das Kümmersbrucker Männer-Gesangsensemble PicChorolo unter der Leitung von Franz Hanauska, dem auch Bürgermeister Roland Strehl angehört. Nachdem eine Gesangseinlage mit „Männer mag man eben“ den Herren schmeicheln sollte, widmeten sich die Sänger im nächsten Lied den Damen: „Frauen sind anders“ sangen sie, „so wunderbar anders“ und ernteten damit Riesenapplaus.

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