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Pressebericht vom 03.10.2016

Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit

 

Unter die Überschrift „Wer die Zukunft gestalten will, muss die Vergangenheit kennen“ stellte Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach seine Rede bei der Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit. Er nutzte die Gelegenheit am Tag der Deutschen Einheit daran zu erinnern, dass wir nicht vergessen dürfen, welch großartiges Ereignis die friedliche Wiedervereinigung beider deutscher Staaten gewesen ist. In der wechselvollen Geschichte Deutschlands sei der Tag der Einheit am 3. Oktober 1990 der glücklichste Tag. Die Menschen in der DDR hätten Diktatur, Sozialismus samt SED hinweggefegt. Er erinnerte auch an Bundeskanzler Helmut Kohl und dessen konsequentes Vorgehen mit dem Zehn-Punkte-Plan nach dem Fall der Berliner Mauer 1989.

Auch 26 Jahre nach der Wiedergewinnung der staatlichen Einheit müssten gemeinsam alle anpacken, um den Landkreis Kronach weiter zu stärken und Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen. Als Erfolg bezeichnete er es, im neuen Bundesverkehrswegeplan mit rund 200 Millionen in der ersten Dringlichkeit die Grundlage für eine Verbesserung der Verkehrsanbindung u. a. über eine vierstreifige B 173 gelegt zu haben. Bei der Ortsdurchfahrt Küps müsse man weiter für die beste Lösung kämpfen, sagte der Abgeordnete und dankte der IHK Oberfranken mit Vizepräsident Hans Rebhan für dessen Unterstützung.

Als Herausforderung für alle Demokraten bezeichnete er es, gegen Extremisten vorzugehen. Den Scharfmachern von Pegida dürfe man nicht die Zukunft überlassen. Nicht zuletzt sei die Weimarer Republik deswegen gescheitert, weil es zu wenig Menschen gab, die sich als Demokraten gezeigt haben. Eingehend auf die Diskussion um die Flüchtlingsproblematik sei einerseits humanitäres Handeln für die Menschen in Not gefragt. Gleichzeitig dürfe es nicht zu einem völlig unkontrollierten Zuzug über offene Grenzen kommen. Hier müsse der Staat seiner Schutzaufgabe für die Menschen im Land gerecht werden.

Der Dankbarkeit und Mahnung müsse auch künftig der 3. Oktober gewidmet sein, forderte Bernd Rebhan, 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Küps in seiner Begrüßung zur Feierstunde am Tag der Deutschen Einheit in Burkersdorf. Seitdem es den Tag der Deutschen Einheit im Gedenken an die Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 gibt, feiert die CSU Küps jedes Jahr in einem anderen Gemeindeteil von Küps. Außerdem hat sie in allen Ortsteilen Bäume an verschiedenen markanten Orten gepflanzt, die an den denkwürdigen Tag deutscher Geschichte erinnern sollen.

Am Montag gedachte man dem Tag der Deutschen Einheit am Ortsausgang von Burkersdorf. Dort wurde vor zwanzig Jahren auf Anregung und Spende der CSU ein Norwegischer Mehlbeerbaum von Peter Czembrowicz und Adolf Reuther gepflanzt und vor zehn Jahren eine Bank aufgestellt, die ebenfalls von der CSU gestiftet wurde. Somit ist dieses schöne Fleckchen unweit von Burkersdorf zu einer Gedenk- und Ruheoase geworden.

Rebhan dankte Bundestagsabgeordnetem Hans Michelbach, der Küps einer Teilnahme an der zentralen Feierstunde in Dresden vorgezogen habe. Mit der Nationalhymne, die von einer Bläsergruppe unter der Leitung von Anna Ringlstetter umrahmt wurde, wurde die gut besuchte Feierstunde beendet. Bei einem Frühschoppen im Feuerwehrhaus wurden die Gespräche über die anstehende Dorferneuerung in Burkersdorf und den Ausbau der Ortsdurchfahrt durch den Landkreis im Beisein von Hans Michelbach fortgeführt.

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