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Pressebericht vom 31.12.2016

„Lebensqualitität für Generationen“ beim CSU-Jahresabschlusstreff in Küps

„Wir bieten ein lückenloses Betreuungsnetzwerk für Kinder jeden Alters und pflegebedürftige Angehörige“, sagte Harald Schubert, Leiter des BRK-Seniorenhauses zum Projekt „Lebensqualität für Generationen (LQG). Mit Steinbach am Wald und Steinwiesen seien derzeit zwei Gemeinden Kooperationspartner. Rund 8500 Mitarbeiter der beteiligten Firmen seien integriert. 

Auch für Küps sei das Netzwerk interessant, antwortete Schubert auf die Frage von Bernd Rebhan. Künftig würden die Gemeinden mehr Verantwortung bei Pflegeproblemen bekommen, sagte er mit Blick auf das Dritte Pflegestärkungsgesetz. Ab Januar 2018 könne man bei Gemeinden Pflegeberatungsgutscheine erhalten. Das Angebotsspektrum in den Kooperationsgemeinden könne erweitert und die Standortattraktivität der jeweiligen Kommune verbessert werden.  

Mit einem erfrischenden Vortrag zeigte Harald Schubert die Vielfältigkeit des Betreuungsnetzwerkes auf, das von der Randzeitenbetreuung bis zum Essen auf Rädern reiche. Allein beim Ferienprogramm könne man auf 400 Anmeldungen verweisen. Mit „Niko“, der Kindernotfallbetreuung, könne man kurzfristig und mit Tagesmüttern flexibel helfen, wenn Vater oder Mutter wegen Krankheit ausfallen und sich niemand um den Nachwuchs kümmern könne. Die Mitarbeiter in den Firmen bzw. der beteiligten Gemeinden könnten bei Inanspruchnahme der Leistungen einen 20prozentigen Preisnachlass erhalten.

Vorab hielt Bernd Rebhan als Küpser Ortsvorsitzender einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr. „Postfaktisch“ sei das Wort des Jahres gewesen, ein Zeichen dafür, dass Stimmungen oft die tatsächliche Lage nicht wiederspiegelten. Zu Beginn des Jahres sei die Asylthematik beherrschend gewesen, sagte er und dankte dem Helferkreis sowie Integrationsbeauftragter Ursula Eberle-Berlips für den ehrenamtlichen Einsatz.

In Küps sei das Jahr 2016 – auch angesichts der Landratswahl – sehr bewegt gewesen. Eines der herausragenden Themen sei die Diskussion um den Planfeststellungsbeschluss zur B 173 gewesen. „Beim Thema Hochwasserschutz Au müssen die Beteiligten an einen Tisch und die Fakten offen gelegt werden.“   

Die CSU-Fraktion mit Ursula Eberle-Berlips an der Spitze habe bei den wichtigen Themen zum Erhalt und Ausbau der gemeindlichen Strukturen eine tragende Funktion innegehabt. Der Abschluss der Sanierung der Alten Schule in Hain, das Neubaugebiet Melm II und die bessere Breitbandversorgung im Gemeindegebiet sowie der zweite Bauabschnitt für den Hochbehälter am Schlottenberg und die Versorgung von Hain und Tiefenklein seien erfreuliche Fortschritte bei der Infrastrukturentwicklung. „Mit dem Denkmalkonzept wird eine wichtige Grundlage für die Ortskernentwicklung und die Revitalisierung von Leerständen gemacht.“

Der Freistaat Bayern setzt mit dem Förderprogramm und einer 90prozentigen Förderung – ebenso wie bei beim Breitbandausbau - Maßstäbe für die Förderung des ländlichen Raums“, so Rebhan. Unter dem Motto „Gemeinsam Gemeinde gestalten“ stehe für die CSU die Bürgermeisterwahl am 5. Februar 2017, betonte er. Mit verschiedenen Veranstaltungsformen in allen Ortsteilen wolle man mit den Menschen in Kontakt bleiben, sagte Bernd Rebhan und lud für das gesellige „Stärke antrinken“ am 5. Januar auf dem Küpser Rathausplatz ein. Der Dank des Vorsitzenden galt seiner Fraktion, den CSU-Verbänden in Oberlangenstadt und in Johannisthal, der Frauen-Union und der Jungen Union.

Die beispielhaft hervorragende Zusammenarbeit sei gerade auch beim Besuch von Staatsminister Joachim Herrmann im September in Au deutlich geworden. „Wir sind stolz auf unsere Frauen“, betonte er. Die Porzellanbörse, die erstmals in der Festhalle stattgefunden habe, habe sehr viele Interessierte nach Küps gelockt.