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traditionelles Heringsessen der FU

mit Fastsenpredigt

 
Doreen Weghorn mit Dekan Hermany und Dekan Schuster

Heringsessen der Frauenunion

Am Aschermittwoch findet traditionell das Heringsessen der Langenzenner Frauenunion statt, das sich nicht nur wegen der leckeren Heringe allgemeiner Beliebtheit erfreut. In diesem Jahr konnte Doreen Weghorn, die neue Vorsitzende der Frauenunion, neben Vertretern der Politik auch welche der Geistlichkeit begrüßen. Zunächst ließ sich Doppelminister Christian Schmidt die eingelegten Heringe mit Kartoffeln schmecken, dann berichtete er von den anstrengenden Sondierungswochen in Berlin. Er erklärte die jeweils erreichten Ergebnisse für die Union, zunächst bezüglich einer Jamaikakoalition und dann mit der SPD zur Bildung einer GroKo. Er wies darauf hin, dass die Bevölkerung zu Recht erwarte, dass endlich regiert werde, doch hat man verstärkt den Eindruck, dass dies nur die Union wolle und alle anderen Parteien nicht. Dabei ist es nicht einfach zu verstehen, dass jetzt nur alle Mitglieder der SPD (ab 15 Jahre) darüber abstimmen. Bis Anfang März muss man jetzt erst mal abwarten, wobei einzelne SPD-Minister bereits ihre Arbeit eingestellt haben und keine Termine mehr ausmachen. Eine aus Sicht von Minister Schmidt fragwürdige Arbeitsauffassung. Im Anschluss daran gab Bürgermeister Habel einen kurzen Überblick über die Stadtpolitik und kündigte in diesem Jahr noch einige Spatenstiche zu den laufenden Projekten an, dies auch beim Einkaufszentrum Nord. Landrat Matthias Dießl berichtete von einem einstimmig verabschiedeten Haushalt des Landkreises, der nur noch eine geringe Verschuldung ausweist. Obwohl die Bezirksumlage erhöht wurde, konnte man die Kreisumlage leicht absenken und damit die Belastungen für die Kommunen im Kreis erträglich halten.

Einen besonderen Auftritt hatten dann die beiden Dekane Schuster und Hermany mit der angekündigten Fastenpredigt. Sie gaben sich mit kleinen äußeren Veränderungen als Politiker, Bürger und Kirchenmänner aus. In diesen verschiedenen Rollen hielten sie den anwesenden Kommunalpolitikern den Spiegel vor und nahmen dabei Themen aus der großen und kleinen Politik gekonnt auf die Schippe. So ging es u.a. auch darum, ob in Langenzenn Projekte irgendwann mal fertig werden und ob die Stadt nicht noch mehr alte Häuser aufkauft. Auch wurde die jahrelange „Carerrabahn“ an der Würzburger Straße kritisiert, ebenso wie der unansehnliche „Hauptbahnhof“, den man auch nach dem Verständnis der Kirchenmänner zu Unrecht unter Denkmalschutz gestellt hat. Ihr Auftritt wurde immer wieder mit Beifall unterbrochen, erwiesen sie sich doch auch als „die Meister des geschliffenen Wortes“ mit feiner Rhetorik. Zum Dank für die gelungene Vorstellung erhielten die beiden Dekane selbstgebackenes Brot von Doreen Weghorn. Die Besucher diskutierten noch länger über die angesprochenen Themen und einige nahmen auch den leckeren Fisch mit nach Hause. Der Dank der Vorsitzenden ging zum Abschluss an all die fleißigen Helfer/-innen mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen am Aschermittwoch 2019.

 

Heringsessen der Frauen Union

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