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CSU-Ortsverband Lauf besuchte die ABL Bayerische Elektrozubehör GmbH & Co. KG

Die Mitglieder des Ortsverbandes informierten sich bei einer Betriebsführung durch das Laufer Werk

 

Die Mitglieder des Ortsverbandes informierten sich bei einer Betriebsführung durch das Laufer Werk Der Ortsvorstand der CSU, vertreten durch Mike Beuttler und Alexander Vaic, organisierte eine Betriebsführung durch das mittlerweile weltweit aktive Unternehmen der Elektrobranche. Nach der Begrüßung durch Frau Spiller-Schlutius folgte eine ausführliche Präsentation über die Firmengeschichte von der Firmengründung bis hin zur gegenwärtigen Unternehmensaktivität.

Mit der Erfindung des Schuko-Steckers durch Firmengründer Albert Büttner im Jahre 1925 begann der Siegeszug. Gefolgt von der Innovation des Sicherungsautomaten erhielten ABL Produkte schließlich 1938 die Zulassung in den USA. Über die Jahrzehnte blieb die Firma immer ein Familienunternehmen und wird heute von Familie Schlutius geführt.

Neben den altbekannten Produkten ist ABL seit einigen Jahren führend in der Entwicklung und Vertrieb von Ladestationen, so genannten „Wallboxen“, für Elektrofahrzeuge. Besonders Norwegen ist Vorreiter in der Elektrofahrzeugnutzung, was das skandinavische Land zu einem interessanten Absatzmarkt für ABL Wallboxen und Ladesäulen macht.Das Wachstum in diesem Bereich führte dazu, dass man im Jahre 2017 rund 80 Neueinstellungen am Standort Lauf verzeichnen konnte.

Während der Betriebsführung, an der auch die CSU Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler, Ortssprecher Hermann Eschrich, der Ehrenvorsitzende Lothar Hauck sowie Yannic Röhrer und Alexander Treß von der Jungen Union teilnahmen, zeigten sich die Besucher beeindruckt vom äußerst sorgfältigen Produktionsablauf. Modernste Fertigungstechnologien mit Robotern sowie Handarbeit hochqualifizierter Mitarbeiter ergänzen sich hier vorbildlich; die Einstellung weiterer Mitarbeiter mit einem breiten Spektrum an Berufen ist geplant.

Umso befremdlicher wirkte die Auskunft, dass man zwar den Antrag stellte, auf dem Firmengelände notwendige Renovierungsarbeiten bestehender Gebäude durchzuführen, die Genehmigung dieser Maßnahmen aber offensichtlich von den zuständigen Behörden unverhältnismäßig lange dauern. Eine Problematik, die übrigens nicht nur bei ABL sondern auch bei anderen Firmen im Landkreis für Unmut sorgt. Sicher sollen die Entscheidungsträger in den Referaten und Ressorts der Ämter im Rahmen der Rechtsgrundlagen und bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Dennoch war man sich in Reihen der CSU Besuchergruppe einig, dass die Stärkung des Wirtschaftsstandortes nicht durch langwierige Genehmigungsverfahren ausgebremst werden soll und vor allen Dingen der Erhalt und Zuwachs von Arbeitsplätzen oberste Priorität hat.