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Stichwahl 2014

Jetzt geht es um die Wurst

 

Nachdem kein Kandidat bei der Bürgermeisterwahl die 50% Hürde genommen hat, stehen am 30. März Stichwahlen für das Amt des ersten Bürgermeisters der Stadt Lauf an.

Fröhlich und bunt ging es trotz des nicht ganz so sonnigen Wetters am Samstag am Infostand der CSU zu. Optimistische Aufbruchstimmung war sowohl bei Besuchern als auch bei den am Stand vertretenen Politikern verschiedener Parteien zu spüren und zu hören. "Vielen Dank an die Stadträte der Freien Wähler, die durch ihre Anwesenheit am CSU-Stand ihrer Wahlempfehlung für Norbert Maschler Nachdruck verliehen haben", freut sich Christian Mayer, der Fraktionsvorsitzende der CSU. Auch Vertreter anderer Fraktionen und alle amtierenden sowie neugewählten CSU-Stadträte kamen zum Stand. "Das ist ein wichtiges Signal. So wie es die letzten Jahre im Stadtrat gelaufen ist, kann es nicht weitergehen. Wir wünschen uns einen Wechsel, um endlich wieder vertrauensvolle, gemeinsame Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger leisten zu können", so Mayer.Norbert Maschler selbst zeigte sich trotz der anstrengenden Wochen energiegeladen und voller Tatendrang. "Die letzten Wochen waren einfach unglaublich. Ich hatte als langjähriger Stadtrat schon immer einen guten Draht und intensiven Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Das war und ist mir einfach wichtig. Aber in der letzten Zeit durfte ich nahezu jeden Tag Politik zum Anfassen erleben: Wir hatten unzählige Bürgergespräche in der Kernstadt und in den Ortsteilen, Infostände und Einzelgespräche. Mein Ziel war und ist es, jedem Laufer und jeder Lauferin die Möglichkeit zu geben, mich kennen zu lernen. Und zwar nicht als medienwirksam in Szene gesetzten Bürgermeisterkandidaten, sondern als Mensch." Nach dem guten Abschneiden bei der Bürgermeisterwahl mit 23,68% ist man bei der CSU zuversichtlich, was den Ausgang der Stichwahl am 30. März angeht.

"Alles noch offen"

Tatsächlich haben sich lediglich 23,5 % aller stimmberechtigten Laufer für eine Weiterführung der bisherigen Politik des amtierenden Bürgermeisters Bisping ausgesprochen. Und das trotz der günstigen Ausgangslage, die der Amtsinhaber durch ebendiese Position und den damit einhergehenden höheren Bekanntheitsgrad hat. Die restlichen 76,5% der Stimmberechtigten bevorzugten entweder den Herausforderer Norbert Maschler, einen der beiden anderen Bürgermeisterkandidaten oder wählten schlichtweg gar nicht.  "Aufgrund der niedrigen Wahlbeteiligung von etwas über 61% und des Wegfalls der beiden anderen Kandidaten ist noch alles offen", sagt Norbert Maschler. "Wichtig ist, dass alle Wähler und Wählerinnen, die eine bessere Laufer Stadtpolitik wollen, am 30. März wählen gehen. Es kommt auf jede Stimme an." Auch Altbürgermeister Rüdiger Pompl, Ehrenvorsitzender Lothar Hauck sowie die Mitglieder der Jungen Union stehen voll und ganz hinter dem CSU Kandidaten Norbert Maschler. "Ich habe vollstes Vertrauen zu Norbert Maschler", so Altbürgermeister Rüdiger Pompl. "Ich bin mir absolut sicher, dass Norbert Maschler sowohl alle Qualifikationen und Erfahrung durch seine langjährige Tätigkeit als Stadtrat als auch die nötige persönliche und charakterliche Eignung besitzt, um für die Bürgerinnen und Bürger ein kompetenter Bürgermeister zu sein. Daher kann ich mit gutem Gefühl eine Empfehlung für ihn aussprechen. Ich war 30 Jahre erster Bürgermeister in Lauf. Norbert Maschler hat alles, was ich mir von meinem Nachfolger wünsche. " Pompl appelliert: "Gehen Sie wählen!  Überlassen Sie die Wahl des Stadtoberhaupts nicht einer Minderheit. Ich wünsche mir, dass alle, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, jetzt Norbert Maschler ihr Vertrauen schenken."  

"Bürgermeister für alle"

Am CSU-Stand ist von Politikverdrossenheit nichts zu spüren. Nicht nur Stammwähler, sondern auch Menschen, die bisher nicht die CSU gewählt haben, schauen sich um und nutzen die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch. "Das große Interesse aus unterschiedlichsten Richtungen und der Zuspruch zahlreicher Wähler haben mich sehr gefreut und mich in meiner politischen Arbeit bestätigt. Schließlich möchte ich ein Bürgermeister für alle sein", betont Norbert Maschler. "So z.B. ein Besucher, der mir erzählte, noch nie im Leben etwas anderes als SPD gewählt zu haben, aber dies bei der Stichwahl ändern wolle und sein Kreuz bei der CSU machen werde.  Ebenso ein Neubürger, der noch beim ersten Durchgang der Bürgermeisterwahl Bisping gewählt habe, sich aber nun, nach intensivem Studium der Lokalpresse im Onlineportal n-land, für die Stichwahl anders entscheiden wird. Das zeigt mir: Alles ist möglich!", so Maschler. Auf die Zukunft als Bürgermeister angesprochen, erklärt Maschler, es sei ihm wichtig Bürgermeister für alle, unabhängig von politischer Couleur, zu sein. Ein produktives, vertrauensvolles Miteinander aller Stadträte, Parteien, Beschäftigten des Rathauses und besonders der Bürgerinnen und Bürger stehe für ihn im Mittelpunkt. Eine klare, für den Bürger nachvollziehbare Entscheidungsfindung ist Maschler wichtig. Inszenierungen und Alleingänge auf Kosten Anderer, à la Interview zur Umgestaltung des Pausenhofs der Bertleinschule gegenüber der ZEIT (PZ berichtete), Musikschule Lauf oder das kürzlich heiß umstrittene Gewerbegebiet Süd III, wird es mit Maschler nicht geben: "Ich freue mich darauf, die vielen begonnenen und geplanten Projekte mit ruhiger Hand zu Ende zu führen. Selbstverständlich nur, wenn sie vom Bürger auch gewünscht sind. Ich habe so viele engagierte Menschen kennengelernt, die "ihr Lauf" gerne wieder selbst gestalten möchten. Ich möchte sie gerne dabei unterstützen und alle nötigen Ressourcen dazu bereitstellen, um dieses Potential nachhaltig zu fördern. Ich werde mich mit Leidenschaft für sie und ihre Interessen einsetzen." Unter Bürgermeister Maschler gäbe es auch eine stabile und damit regierungsfähige Mehrheit im Stadtrat. "Laufs Stadtentwicklung würde davon sehr profitieren! ", so Christian Mayer.

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