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CSU Mellrichstadt

Do Stenn se vom 09.01.2015

 

Mellrichstadt. (frr) Wer sagt denn, dass man im Freien immer nur bei schönem Wetter feiern kann?! Der Ortsverband der CSU Mellrichstadt, in schöner Eintracht mit seinem Stadtrats-Koalitionspartner Markus Beck vom Bündnis 90/Die Grünen, bewies am vergangenen Freitag, dass es auch anders geht. Für den späten Nachmittag bis zum frühen Abend dieses Tages hatte der Ortsvorstand mit etlichen Helfern zusammen zu einem unpolitischen Bürgertreffen auf dem Marktplatz eingeladen. Und einen griffigen Namen hatten die Veranstalter auch gefunden: „Do stenn se“ (für Nicht-Franken: „Da stehen sie“). Den hatte Frank Burkhardt vorgeschlagen und sich dabei an die sehr erfolgreiche Reihe von Bürgertreffs des Vereins „Aktives Mellrichstadt“ angelehnt, die bekanntlich den Namen „Do hogge se“ trägt, was verkürzt unter „Hockese“ bekannt geworden ist.    Trotz regnerischen und stürmischen Wetters, wenn auch bei vergleichsweise milden Wintertemperaturen, hatte sich eine große Zahl von Bürgern eingefunden. Sogar alle drei Mellrichstädter Bürgermeister waren dabei: Eberhard Streit, Thomas Dietz und Frank Vetter. Die ließen sich dann von den Angeboten verwöhnen, die es jahreszeitgemäß gab: das CSU-Spezialgetränk „Schwarze Brüh mit Brogge“, Apfelpunsch, beides (sofern gewünscht) auch mit einem Wärmeverstärker, etliche andere Getränke und Waffeln süß oder pikant. Das alles mit „gutbürgerlichen Preisen, dem Event entsprechend“, wie ein Besucher treffend formulierte.

Den Rest der Verköstigung hatte Damir in seinem „Hexenhäuschen“ übernommen. Für Wintersportwillige hatten die Veranstalter die Schlittschuhbahn gemietet, und so konnte jeder, der wollte, eintrittsfrei mit seinen Kufen unter den Füßen über die glatte Fläche flitzen. 

Unter solchen Voraussetzungen ließ es sich recht angenehm mit den Mitbürgern plaudern, ein gutes neues Jahr wünschen, Neuigkeiten austauschen und einfach gut gelaunt sein. Zwei große Partyzelte, von den Jungbauern leihweise für das Bürgertreffen überlassen und zu den vorhandenen überdachten Stehständen zusätzlich aufgebaut, sorgten dafür, dass niemand zu nass wurde, auch wenn der Regen gelegentlich etwas dichter fiel.

Die Idee zu „Do stenn se“ war schon im Zusammenhang mit dem Kommunalwahlkampf 2014 geboren worden, sagte Christian Herbig, stellvertretender Ortsvorsitzender der CSU. Da jetzt aber keine Wahlen anstehen, trat allein der gesellige Aspekt der Aktion in den Vordergrund. Markus Groenen, der CSU-Ortsvorsitzende, wollte mit seinem Vorstand einfach die Winterzeit mit dieser Bürgeraktion überbrücken, damit sich auch in den Monaten Januar und Februar, vielleicht auch im März, etwas auf dem Mellrichstädter Marktplatz tut.

Denn die Veranstaltung sei zwar ein Versuch, um mal zu sehen, wie sie bei den Bürgern ankommt. Aber sie sei keineswegs an die CSU mit ihrem „grünen“ Partner angebunden, sagte Groenen. Er würde sich vielmehr freuen, wenn auch andere Vereine der Stadt die Idee aufgriffen und in Absprache mit Stadt und „Aktivem Mellrichstadt“ Nachfolge-Treffen organisierten. Denn besonders die „am“-Geschäftsführerin Brigitte Proß hatte sich über dieses erste „Do stenn se“ sehr gefreut, liegt das doch ganz auf der Linie der Stadtförderung, die sie und ihr Verein seit Jahren verfolgen. „Do stenn se“, das dürfe sich auch ruhig über die Stadtgrenzen hinaus herumsprechen, dass man in Mellrichstadt auch in der sog. schlechten Jahreszeit etwas auf dem freien Marktplatz unternehmen kann.    Als um 19 Uhr das Treffen zu Ende ging, konnten sich die Veranstalter gratulieren. Das Pilotprojekt war ein voller Erfolg. Mal sehen, wie es jetzt damit weitergeht. Der CSU-Ortsverband hat sich jedenfalls schon seinen nächsten Do-stenn-se-Termin Angang 2016 beim Verein „Aktives Mellrichstadt“ reservieren lassen.

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