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CSU Mellrichstadt

Mellerschter Runde vom 29.03.2015

 

Mellrichstadt. (frr) Am späten Vormittag des vergangenen Sonntags hat der Ortsverband des CSU Mellrichstadt wieder seine Tradition der „Mellerschter Runden“ fortgesetzt. Im Nebenzimmer der Gaststätte „Damir am Markt“ begrüßte der Vorsitzende Markus Groenen die Gäste, unter ihnen sein Vater, Senator a. D. Karl Groenen, Mellrichstadts dritter Bürgermeister Frank Vetter und der Stadtrat Markus Beck.

Markus Groenen hatte keine Gesprächsordnung vorgegeben, sondern wünschte sich eine freie Entwicklung der Aussprache, die dann auch so zustande kam. Das erste Thema, das die Anwesenden diskutierten, war die Situation der Gastronomie in Mellrichstadt und im Landkreis. Angestoßen war dies worden durch die Wiedereröffnung des Bergasthofs „Rother Kuppe“ am 03. April. Die Anwesenden waren geschlossen der Meinung, dass solche bodenständige Gaststätten mit einem einheimischen Speisenangebot sehr zu wünschen seien, gerade auch in Hinblick auf eine beliebte Mellrichstädter Gaststätte mit gut bürgerlichem Angebot, die nach Aussage ihrer Besitzerin in nicht allzu ferner Zukunft veräußern werden soll.

Karl Groenen schnitt das Thema der bisher unvollkommenen Flurbereinigung an und sah die Probleme verursacht vor allem durch den Bau der Windkraftanlagen in unserem Landkreis. Zwar seien die Besitzverhältnisse zurzeit eindeutig, aber keiner wisse so genau, wie dies sein wird, wenn die für die Windkraftanlagen bereit zu stellenden Abgabe- und die Ausgleichsflächen einmal ausgewiesen werden. Markus Groenen ergänzte, dass mit einem neuen Anlauf eine Neueinweisung bis 2016 erfolgen soll, dass aber im Augenblick eine Art von Schwebezustand herrsche.

Markus Beck erklärte, wie er sich ein Natur-Kneipp-Tretbecken im Mühlgrabendirekt bei der Mühle im Kirschgarten vorstellen könnte und nannte als Orientierungshilfe das Naturtretbecken bei Stockheim unterhalb des Friedhofs. Auch die anderen Anwesenden würden einen eigene Mellrichstädter Anlage begrüßen, da die bisher vorhandene im Kirschgarten nicht unerhebliche Probleme der Pflege aufgeworfen hatte und abgebaut werden soll. Tatsächlich hat nach Auskunft von Frank Vetter der Stadtrat auch eine Ersatzmaßnahme beschlossen.

Zum Thema „Verkehrsfluss in der Innenstadt“ stellte Markus Groenen fest, dass die Leute sich so allmählich an die neue Situation gewöhnt haben und auch einmal einen Strafzettel wegen Verstoßens gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung hinnehmen. Die getroffenen Maßnahmen wollten die Leute zu verkehrsgerechtem Verhalten erziehen und nicht verärgern.

Den „Mellerschter Frühling“ am 22. März fanden alle Anwesenden gelungen, besonders erfreulich seien auch die musikalischen Darbietungen gewesen. Einige hatten aber beobachtet, dass der Umsatz für manchen Anbieter nicht so erfreulich gewesen war. Ein Ausweg wäre vielleicht, dachte Markus Beck an, dem Frühlingsmarkt in Mellrichstadt ein etwas stärker ausgeprägtes nostalgisches Flair zu geben, etwa auch dadurch, dass einheimische Landwirte und Handwerker als Selbstvermarkter auftreten. Der Wurstmarkt in Ostheim könnte ggf. Denkanstöße vermitteln, ohne dass man ihn kopieren muss, regte Fred Rautenberg an.

In einem jüngst erschienen Zeitungsartikel war die Wasserqualität auch der einheimischen Fließgewässer kritisiert worden. Markus Groenen sah das nicht so pessimistisch, mit dem Wasserwirtschaftsamt habe man noch nie Ärger gehabt. Und Fred Rautenberg berichtete am Ende kurz über die Initiative der landesweiten und der hiesigen Volkshochschule, genannt „Hörpfade“. Er riet den Anwesenden, besonders auch den CSU-Mitgliedern des Ortsverbands, sich bei dieser neuen Form kultureller und touristischer Erschließung unserer Heimat zu beteiligen.  

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