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CSU Mellrichstadt

Ortshauptversammlung mit Neuwahlen

 
Der neue CSU-Ortsvorstand von Mellrichstadt (v. l.): Frank Vetter, Joanna Izdebski, Brigitte Proß, Dr. Klaus Reder, der neue 1. Vorsitzende Bernhard Ledermann, Patrick Markert, Markus Groenen (jetzt Kreisdelegierter), Marion Ledermann, Joachim Bauer, Carl-Christian Bittorf, Evi Stäblein, Alexandra Gensler und ganz rechts Joachim Schärtl. Der stellvertretende Landrat Josef Demar (2. v. r.) war als Gast und als Gratulant dabei. Auf dem Bild fehlt Fred Rautenberg.

 

Mellrichstadt. (frr) Glatt gingen die Neuwahlen des Vorstands von Mellrichstadts CSU am vergangenen Montag über die Bühne, und glatt vollzog sich dabei auch ein Personenwechsel, nicht nur an der Spitze. Markus Groenen war nach acht Jahren vom Posten des 1. Vorsitzenden zurückgetreten. Sein Nachfolger ist nun Bernhard Ledermann aus Mellrichstadts Ortsteil Bahra. Darüber hinaus gab es aber noch einige andere personelle Veränderungen im Vorstand.

Markus Groenen leitete die Sitzung letztmalig. Bei seiner Begrüßung hieß er Mellrichstadts Alt-Bürgermeister Helmut Will und den Senator a. D. Karl Groenen willkommen, zusammen mit zahlreichen CSU-Mitgliedern vom Ortsverband. Beim Totengedenken erinnerte Groenen an den jüngst verstorbenen Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl, der einst am 10. Oktober 1978 auch Mellrichstadt im Zuge des damaligen Wahlkampfs einen Besuch abgestattet hatte. Er hatte sich auch in das Goldene Buch der Stadt eingetragen.

Bei seinem Rechenschaftsbericht über die Arbeit des CSU-Ortsverbands in den vergangenen zwei Jahren nannte Groenen acht Vorstandssitzungen, erinnerte an das Frühlingsfest im April 2016 und an den „offenen Dialog“ mit dem CSU-Landesvorsitzenden Horst Seehofer. Mehrere Dämmerschoppen, an denen auch Staatssekretärin Dorothee Bär und MdL Steffen Vogel teilgenommen hatten, das gut besuchte Preis-Schafkopfturnier und die Winterveranstaltung „Do stennse“ auf dem Marktplatz waren Initiativen, mit denen der CSU-Ortsverband an die Öffentlichkeit trat. Auch bei der Stadtratsarbeit brachten die CSU-Stadträte ihre Stimme zu Gehör, z. B. beim Thema Wasseranschluss für Mühlfeld an die Mittelstreuer Gruppe, zum Anbau bei der Ignaz-Reder-Realschule oder bei der Neugestaltung des Dorfplatzes in Bahra. Dank sprach Groenen Matthias Schulze Dieckhoff aus, dem CSU-Fraktionsvorsitzenden im Mellrichstädter Stadtrat, für seine ruhig-sachliche Art, mit der er die CSU im Stadtrat repräsentierte.

Frank Vetter konnte dann von einem recht befriedigenden Kassenstand berichten, dessen Führung Evi Stäblein und Heidi Bucher geprüft und für uneingeschränkt korrekt befunden hatten. Stäblein beantragte darum auch die Entlastung des Vorstands, welche einstimmig gewährt wurde.

Hauptgegenstand der Versammlung waren die Wahlen des neuen Vorstands. Die Kandidaten (der alte Vorstand hatte eine entsprechende Liste vorbereitet) stellten sich kurz vor. Unter der Leitung von Helmut Will, assistiert von Marion Ledermann und Evi Stäblein, konnten darum alle Posten im Vorstand problemlos in schriftlich-geheimer Wahl vergeben werden. Der neue CSU-Ortsvorstand setzt sich nunmehr folgendermaßen zusammen:

1. Vorsitzender ist Bernhard Ledermann; seine drei gleichberechtigten Stellvertreter sind Joachim Bauer, Patrick Markert und Felix Weihrauch. Schatzmeister ist wieder Frank Vetter, Schriftführer und Pressereferent ist Fred Rautenberg. Acht Beisitzer wurden in den Vorstand gewählt: Carl-Christian Bittorf, Alexandra Gensler, Joanna Izdebski, Marion Ledermann, Brigitte Proß, Dr. Klaus Reder, Joachim Schärtl und Evi Stäblein. Per Handzeichen wurden die Kassenprüfer Karl-Heinz Hentschel und Frank Burkhardt gewählt.

Auch die Posten der Delegierten für die CSU-Kreisversammlung konnten alle besetzt werden, samt deren Vertreter. Delegierte sind demnach Heidi Bucher, Markus Groenen, Bernhard Ledermann, Marion Ledermann, Patrick Markert, Fred Rautenberg, Dr. Klaus Reder, Friedrich Spatz, Evi Stäblein und Frank Vetter. Ersatzdelegierte sind Joachim Bauer, Ulrich Bergner, Elvira Bergner, Carl-Christian Bittorf, Frank Burkhardt, Alexandra Gensler, Joanna Izdebski, Karl-Heinz Hentschel, Joachim Schärtl und Albert Wüchner.

Erste Amtshandlung des neuen 1. Vorsitzenden Bernhard Ledermann war, seinem Vorgänger Markus Groenen für dessen langjährigen Einsatz den herzlichen Dank des CSU-Ortsverbands auszusprechen. Er überreichte ihm auch ein Geschenk als sichtbares Zeichen des Danks.

Inzwischen war auch Josef Demar, der stellvertretende Landrat von Rhön-Grabfeld, eingetroffen. Er sprach ein längeres Grußwort zur Entwicklung des Landkreises. Den Mellrichstädter CSU-Ortsvorstand lobte er für die angenehme Zusammenarbeit mit dem CSU-Kreisverband. Mellrichstadt habe vieles in den vergangenen Jahren richtig gemacht, stellte er fest, z. B. mit Blick auf die Innenstadterneuerung und den Bau der Realschulerweiterung. Aber auch der ganze Landkreis sei in den letzten zehn Jahren gut vorangekommen, woran Handwerk und Gewerbe einen großen Anteil gehabt hatten. Die Verschuldung sei von 30 Millionen Euro auf zurzeit 21. Millionen zurückgefahren worden, obwohl z. B. für Schulen 40 Millionen Euro investiert worden seien. In den Bereichen Maschinenbau und Baugewerbe könne der Landkreis ein „riesengroßes Ausbidlungsangebot machen“. Dass der Landkreis „so viel an Boden gut gemacht hat“, sei auch der CSU im Kreistag zu verdanken gewesen. Die Idee eines dritten Nationalparks in der Rhön solle man nicht von vornherein mit emotionalem Räsonieren schlecht machen, sondern als Angebot prüfen und auf Grund von sachlichem Abwägen des Fürs und Widers annehmen oder ablehnen. Demar bot der Runde dann eine Diskussion zu diesem Thema an, die aber nicht recht ergiebig war. Denn besonders Dr. Reder bedauerte, dass über den Entscheidungsprozess zu wenig Faktenwissen vorliege. Karl Groenen warnte davor, die Entscheidung nur den unmittelbar betroffenen Anrainern eines möglichen Rhöner Nationalparks zu überlassen; denn eine solches Projekt habe eine weit über das Lokale hinausreichende Bedeutung, also für ganz Bayern. Bernhard Ledermann schlug vor, die Diskussion im Vorstand mit einer besseren Informationslage fortzusetzen, und brachte damit die Versammlung zu einem harmonischen Abschluss.

 

 

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