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Gemeinderatssitzung Juli 2014

Schülerzahlen sinken drastisch                  

Gemeinderat – An der Johann-Puppert-Mittelschule zwei Jahrgangsstufen weniger

Im kommenden Schuljahr werden an der Johann-Puppert-Mittelschule zwei Jahrgangsstufen fehlen. Der Grund liegt in den seit Jahren rückläufigen Schülerzahlen. Die Zahlen, die Bürgermeister Helmut Fischer bei der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend nannte, sprechen eine eindeutige Sprache. „Auch Michelau wird Probleme mit der Mittelschule haben“, sagte der Bürgermeister.

Waren es im Schuljahr 2012/2013 noch 90 Schüler in den Jahrgangsstufen fünf bis neun, sank ihre Zahl im aktuellen Schuljahr auf 78 Schüler. Ein Trend, der sich auch im kommenden Schuljahr fortsetzen wird. Im Schuljahr 2014/2015 werden es nur noch 61 Schüler sein, die die Mittelschule in Michelau besuchen werden. In der fünften Jahrgangsstufe werden es 16 Schüler, in der sechsten Jahrgangsstufe 14 Schüler sein. Eine siebte Jahrgangsstufe wird in Michelau dagegen nicht zustande kommen. Vier der insgesamt neun Schüler werden die gebundene Ganztagsschule an der Herzog-Otto-Mittelschule in Lichtenfels besuchen. Die verbleibenden fünf werden laut Bürgermeister Helmut Fischer an der Albert-Blankertz-Mittelschule in Redwitz unterrichtet. Anders als im laufenden Jahr, wo es keine achte Klasse gibt, wird es künftig wieder eine achte Jahrgangsstufe mit 16 Schülern geben. Eine reguläre neunte Klasse wird dagegen fehlen. Die heutigen Achtklässler besuchen laut Auskunft von Rektorin Alexandra Kober die Herzog-Otto-Mittelschule in Lichtenfels. Zustande kommt dagegen eine neue so genannte eCn-Klasse (extra Chance nutzen) mit 15 Schülern.

Auch für 2015/2016 geht das Gemeindeoberhaupt von weiter rückläufigen Schülerzahlen aus, wie er anhand prognostizierter Schülerzahlen darlegte. Genaue Aussagen seien nicht möglich, erklärte dagegen Rektorin Alexandra Kober auf Nachfrage. „Weil man nicht weiß wie sich die Eltern entscheiden.“ Eltern hätten heute eine ganze Reihe von Wählmöglichkeiten ihre Kinder beschulen zu lassen.

Folgen des Brandfalls abgeschlossen

Im Zusammenhang mit dem Großbrand vor zwei Jahren bei der Firma Metob hat die Gemeinde Michelau von der Versicherung 65 000 Euro zur Schadensregulierung erhalten. Der Gemeinde waren Kosten für die Beprobung des Trinkwassers und den Zukauf von Fremdwasser (Stadt Lichtenfels) entstanden. „Damit sind wir jetzt mit dem Brandfall fertig“, sagte der Bürgermeister.

Ein Fall für den Bauausschuss wird die Mainbrücke in Schwürbitz sein. Anwohner hatten sich laut Gemeinderat Paul Habich (SPD) über nächtliche Lärmbelästigung beschwert. „Es klappert und scheppert, wenn ein Fahrzeug über die Brücke fährt“, erläuterte Habich.

Vergaben für das Rathaus

Aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung gab Bürgermeister Helmut Fischer die Vergabe folgender Arbeiten bekannt: Umbau und Erweiterung des Rathauses: Tischlerarbeiten an die Firma Neser, Burgebrach für 94 000 Euro; Fliesenarbeiten an die Firma Spielberger, Memmelsdorf für 59 500 Euro; Bodenbelagsarbeiten an die Firma Fleischmann, Strullendorf für 59 000 Euro; Stahlbauarbeiten (1) an die Firma Pape, Bamberg für 51 500 Euro; Sonnenschutzarbeiten an die Firma Michel, Burgkunstadt für 11 000 Euro; Zimmererarbeiten an die Firma Holzbau Fleischmann, Kulmbach für 24 000 Euro; Stahlbauarbeiten (2) an die Firma Pape, Bamberg für 69 000 Euro.

Kinderkrippe Schwürbitz: Außenanlagen an die Firma Unger, Mengersreuth/Hämmern für 49 900 Euro. Kinderkrippe Neuensee: Außenanlagen an die Firma Unger, Mengersreuth/Hämmern für 43 000 Euro.

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