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Gründung Kinderfeuer Michelau

„Wasser Marsch“ hieß es am Sonntag für rund 15 Kinder aus der Korbmachergemeinde. Sie sind die Gründungsmitglieder der Michelauer Kinderfeuerwehr. Von einem „historischen Tag“ sprach deshalb der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Michelau Uwe Knab: „Wir waren damals bei der Jugendfeuerwehr die ersten im Landkreis und bemerkten erst hinterher die Stolpersteine. Deswegen waren wir bei der Kinderfeuerwehr der Meinung, jetzt lassen wir erst mal die anderen Erfahrungen sammeln und dann hängen wir uns an.“

Am Sonntagnachmittag war es dann soweit. Vorausgegangen war eine Sat-zungsänderung im Frühjahr, damit in Zukunft auch Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren in die Michelauer Feuerwehr aufgenommen werden können. Und die waren erfreulich zahlreich mit ihren Eltern zum Gründungstermin erschienen.

Von den „neuen Heldinnen und Helden“ sprach der stellvertretende Bürgermeister Dirk Rosenbauer in seinem Grußwort, „denn unter diesem Motto wird die neue Kinderfeuerwehr gegründet.“ Gleichzeitig bedankte er sich beim Betreuerteam mit Anna-Lena Herbst an der Spitze.

Ein starkes Team hat sich bereit erklärt, die Kids bei ihrem spielerischen Engagement innerhalb der Michelauer Wehr zu unterstützen. Gut zu erkennen waren dessen Mitglieder an ihren roten Hemden, auf deren Rückseite gleich das neue Emblem der Michelauer Kinderfeuerwehr ein „Michlaarer Feuerwehr-Grüedla“ mit breitem Lächeln aufgebracht war. Unter der Leitung von Anna-Lena Herbst werden sich Christine Fischer, Tina Petschner, Alexandra Köhler, Alexandra Knab, Florian Knab, Holger Knab, Andre Gagel, Holger Förtsch, Steffi Lieke, Kim Lieke, Ann-Kathrin Andresen abwechselnd in kleinen Teams um die Kinder kümmern.

Auch die anwesende Kreisbeauftragte für die Kinderfeuerwehren, Ingrid Funk, hat zugesagt, mit ihrer Erfahrung die Michelauer Truppe zu unterstützen.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, dass es interessierte Kinder gibt, die sich eventuell später ehrenamtlich engagieren möchten“, freute sich die neue Leiterin Anna-Lena Herbst. Denn schließlich müsse auch die Freiwillige Feuerwehr auf den demografischen Wandel reagieren.

„In erster Linie geht es uns darum, die Kinder spielerisch darauf vorzubereiten, wie man auf Feuer und andere Gefahren richtig reagiert. Dazu gehört es auch, einen Notruf richtig abzusetzen, die Fahrzeuge und deren Ausrüstung kennenzulernen.“ Auch dürfen die Kids schon mal in den Tätigkeitsbereich der Jugendfeuerwehr hineinschnuppern.

Zu den besonderen Erlebnissen gehören sicherlich die Ausflüge zur Rettungsleitstelle, der Atemschutz-Übungsanlage oder zur Umweltstation Weismain.

Während sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen stärken konnten, waren die Kinder zu einer „Feuerwehrolympiade“ eingeladen. Die spannenden Aufgaben hatten bereits einen gewissen Bezug zum Feuerwehralltag. So musste man mit Hilfe eines Trinkhalms eine Reihe von Kerzenflammen auspusten. Gleich in mehreren Kartons sollten die Kids den Inhalt ertasten, beim Dosenwerfen war ebenso Zielsicherheit gefragt wie beim Gummistiefelzielwurf. Da musste man den Gummistiefel möglichst gezielt in einen am Boden ausgelegten Schlauchring werfen. Besonders anspruchsvoll war die letzte Aufgabe. Da galt es nämlich mit Hilfe des Wasserstrahls aus einem D-Rohr einen Tennisball nicht nur zu treffen sondern möglichst rasch durch einen Schlauchparcours zu bugsieren.

Die nächsten Gruppenstunden für die neuen Heldinnen und Helden finden am Freitag, 10. Oktober, und am Freitag, 14. November, jeweils um 15 Uhr im Michelauer Feuerwehrhaus statt. Natürlich können auch dann noch weitere Kinder zur Michelauer Kinderfeuerwehr hinzustoßen. An der ersten Gruppenstunde im Oktober bekommt jedes Kind das angemeldet ist, ein Starterpaket mit Malbüchern, Stiften, Spielzeug, Nascherei und vor allen Dingen einen Rauch- und Feuermelder für das Kinderzimmer.

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