Ortsverband Neufahrn b. Freising

Christian Moser

Vorstellung des neuen Direktkandidaten für die nächste Bundestagswahl im Wahlkreis Freising.

Die CSU im Bundeswahlkreis Freising-Pfaffenhofen-Schrobenhausen hat am 20.9.2024 in Schweitenkirchen den Juristen und Nebenerwerbslandwirt Christian Moser aus Pfaffenhofen zum Bundestagskandidaten für die Nachfolge des amtierenden Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer ge- wählt. Er tritt damit als Erststimmenkandidat der CSU bei der Bundestagswahl 2025 im Landkreis Freising an.

        Kurzvita:

  • 35 Jahre, verheiratet, eine Tochter
  • Grund- und Hauptschule Niederscheyern
  • Mittlere Reife, Realschule Pfaffenhofen
  • Abitur nachgeholt
  • Jurastudium und Referendariat u.a. in Passau und München
  • Rechtsanwalt für Bau- und Planungsrecht, Kommunalrecht in einer mittelständischen Kanzlei
  • Regierungsrat im Planungsstab des Ministerpräsidenten, Bayerische Staatskanzlei
  • Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzender, Kreisstadt Pfaffenhofen
  • Kreisrat und stellv. CSU-Fraktionsvorsitzender, Landkreis Pfaffenhofen
  • Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender, Wirtschaftsservicegesellschaft für die Stadt Pfaffenhofen GmbH
  • Verwaltungsrat, Kommunalunternehmen Energie und Infrastruktur Landkreis Pfaffenhofen

    Seine Motivation und Ziele
    Christian Moser will unsere Region in Berlin wieder mehr pushen: „Unsere Heimat leidet unter der Politik der Ampel in besonderer Weise“, so Moser.

    Die fatale Wirtschafts- und Energiepolitik setzten Industrie, Mittelstand und Handwerk, die in unserer Region stark ver- treten seien, immer mehr zu. „Unsere Energiepreise sind die zweithöchsten unter allen Industriestaaten. Energie in den USA ist um die Hälfte günstiger als bei uns“, so Moser. Gerade die energieintensiven Betriebe in unserer Region litten darunter besonders. „Das trifft sowohl den großen High-Tech-Konzern als auch den Metzger im Dorf“, sagt Moser. Dazu kämen noch überdurchschnittlich hohe Steuern und Abgaben und eine überbordende Bürokratie. Die Folgen seien für alle spürbar, insbesondere auch für unsere Kommunen. „Ohne Gewinne keine Gewerbesteuer. Ohne Gewerbesteuer weniger Geld für Kindergärten, Schulen und sozialen Wohnungsbau“, so Moser. Seiner Ansicht nach braucht es eine echte Kehrtwende in der

Wirtschaftspolitik, sonst drohe unserer Region ein Strukturwandel, wie ihn Nordrhein-Westfalen nach Ende des Tagebaus erlebt habe. „Die Folgen wären fatal: Höhere Arbeitslosigkeit, weniger Wohlstand, geringe Zukunftschancen“, so Moser.

Gleichzeitig kämpfe unsere Region mit den Herausforderungen des ländlichen Raums, vor allem bei der Gesundheitsversorgung mit Krankenhäusern, Haus- und Fachärzten. „Wenn wegen der Ampel-Krankenhausreform kleine Krankenhäuser schließen müssen und größere im ländlichen Raum überfordert werden, trifft uns das hart“, ärgert sich Moser. Wir bräuchten dringend eine Perspektive für den ländlichen Raum. „Woanders kann man Krankenhäuser schließen, weil die Wege kurz sind, das geht aber auf dem Land nicht“, gibt Moser zu bedenken.

Schließlich kämpfe die Region mit hohen Immobilien- und Mietpreisen. Mosers Fazit: „Obwohl es viele Hebel gäbe, macht die Bundesregierung hier im Grunde nichts.“ Warum befreien wir junge Familien beim Erwerb der ersten eigenen Immobilie nicht von der Grunderwerbsteuer, fragt Moser. Das würde vielen jungen Menschen Zukunftsaussichten eröffnen. Gleichzeitig müsse man die Baukosten dringend senken, z.B. durch eine befristete Absenkung der Mehrwertsteuer auf Bauleistungen, schlägt Moser vor.

Die Landwirtschaftspolitik treibt Moser auch persönlich um. Zusammen mit seiner Familie betreibt er eine Landwirtschaft im Nebenbetrieb mit Damwildhaltung, Freilandhühnern und eigenem Wald. „Unser Wahlkreis ist – Gott sei Dank – immer noch stark von Landwirtschaft geprägt“, so Moser. Das sei nicht nur wichtig wegen der Versorgung mit guten und re- gional erzeugten Lebensmitteln, sondern auch ein unschätz- barer Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Leider habe die Ampel die Axt an unsere bäuerliche Landwirtschaft gelegt: „Streichung der Agrardiesel-Rückvergütung, Tierhal- tungskennzeichnungen, die für inländische Bauern gelten, für ausländische Importeure aber nicht und schließlich eine immer schlimmer werdende Bürokratie zwingen viele klein- bäuerliche Familienbetriebe zum Aufhören“, sorgt sich Moser. Profitieren würden vor allem große Agrarfabriken im Osten. Um unsere heimischen Betriebe zu schützen, braucht es laut Moser deshalb dringend einen Politikwechsel.

Mosers Ziel ist, unter der nächsten Bundesregierung gerade die Anliegen im Landkreis Freising besser zu vertreten und Lösungen nachhause zu bringen. „Wenn wir als CSU es nicht machen, tut es niemand. Das sieht man jetzt unter den Abgeordneten der Ampelparteien!“ Er wolle Dienstleister und Anwalt der Bürger und Kommunen in Berlin sein, nicht nur für die großen politischen Themen, sondern auch für jeden Einzelfall.