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Bargeldversorgung in Eisenbach sichern

CSU-Stadtratsfraktion: Breunig, Jany und Zöller fordern Geldautomat auf städtischem Grund

 
Direkt an der Einmündung der Lauterhofstraße in die Ferienstraße (B 426) könnte der neue Geldautomat der Raiffeisenbank künftig stehen. (c) CSU Obernburg-Eisenbach | Christopher Jany

Wenn Stadtrat Christopher Jany scherzhaft die alte Redensart zitiert, dass „nur Bares etwas Wahres“ sei, hat das für den Stadtteil Eisenbach doch einen ernsten Hintergrund: Im November schloss dort nämlich die Geschäftsstelle der Raiffeisenbank. Damit befindet sich auch der nächste Geldautomat des Kreditinstituts mehr als drei Kilometer entfernt in der Obernburger Römerstraße. „Für Senioren kann das eine schier unüberwindliche Distanz sein“, gibt Stadtrat Wolfgang Zöller zu bedenken. Sein Kollege Stefan Breunig sieht darin zudem einen Standortnachteil für ortsansässige Betriebe, bei denen keine Kartenzahlung möglich ist. „Um kleinere Einkäufe in Eisenbach zu erledigen, muss man in Obernburg Geld holen“, moniert Breunig.

Deshalb brachten die drei Eisenbacher CSU-Stadträte im Namen der gesamten Fraktion einen Antrag in den Stadtrat ein: Direkt an der Einmündung der Lauterhofstraße in die Ferienstraße (B 426) soll die Raiffeisenbank die Möglichkeit erhalten, auf einem bisher ungenutzten, städtischen Grundstück einen Geldautomaten aufzustellen. Der vorgeschlagene Standort eignet sich aus vielerlei Hinsicht: Er liegt zentral in der Mitte des Stadtteils und ist für Bürger aus Eisenbach, aber auch für die Anwohner der Wohngebiete Rüdhölle und nördlich der Eisenbacher Straße gut und sicher zu erreichen. Durch die unmittelbare Nähe zur Bundesstraße 426 und einer direkt vorhandenen Haltebucht, kann auch im Vorbeifahren schnell und unkompliziert Geld abgehoben werden.

Jany, Zöller und Breunig zeigten sich zufrieden mit ihren Gesprächsergebnissen. In konstruktiver Atmosphäre hätten die CSU-Stadträte mit der Genossenschaftsbank an einer Lösung gearbeitet. Jany begrüßt, dass die Raiffeisenbank langfristig in den Standort investieren will. „Wir wollen das städtische Grundstück zunächst einmal für fünf Jahre und gerne auch noch länger zur Verfügung stellen“, erklärt Zöller. Im Gegenzug sei die Bank dazu bereit, den Geldautomaten für die gesamte Vertragsdauer dort zu betreiben. Geht es nach dem Willen der drei Stadträte, wird die Stadtverwaltung in einer der nächsten Sitzungen des Gremiums mit der zeitnahen Umsetzung des Projekts beauftragt.

Update (14.03.2019):
Einstimmig hat der Bauausschuss des Obernburger Stadtrates unseren Antrag zur Aufstellung eines Geldautomaten angenommen! Damit kann es nun in die Umsetzungsphase gehen und in Eisenbach gibt es bald wieder kostenfreie Bargeldabhebungen für Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken.

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