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Ortshauptversammlung 2018

Obernburger und Eisenbacher CSU verschmelzen

 
Im Rahmen der Ortshauptversammlung wurden Dietmar Fieger, Ruth Ferling, Jörg Draudt, Klaus Dominig, Katja Zöller und Christopher Jany (v.l.n.r) in den Ortsvorstand gewählt. (c) Martin Roos

Chri­s­to­pher Ja­ny ist neu­er Vor­sit­zen­der des ge­mein­sa­men CSU-Orts­ver­ban­des Obern­burg-Ei­sen­bach. Der 31-jäh­ri­ge Ei­sen­ba­cher wur­de bei der ers­ten ge­mein­sa­men Haupt­ver­samm­lung des CSU-Orts­ver­ban­des Obern­burg-Ei­sen­bach am Mon­tag von den 28 Wahl­be­rech­tig­ten im Sport­heim von Olym­pia Ei­sen­bach mit 26 Ja-Stim­men und zwei Ent­hal­tun­gen ge­wählt.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Fusion der beiden bis dato eigenständigen Ortsverbände Obernburg und Eisenbach und die damit verbundene Neuwahl des Ortsvorstandes. Der bisherige Vorsitzende des Eisenbacher Ortsverbandes, Christopher Jany zitierte den früheren Bundeskanzler Willy Brand (SPD) mit den Worten nach dem Mauerfall: »Es wächst zusammen, was zusammen gehört.« Er sprach von einem historischen Schritt: Es sei keine Zwangsehe, sondern man führe zusammen anstelle zu spalten. Die große Herausforderung sei nun, die Mitglieder beider Ortsverbände mitzunehmen und einzubinden. Der bisherige Obernburger Ortsvorsitzende Klaus Groß schied aus dem Vorstand aus.

Jany berichtete, dass man nun aus den beiden funktionierenden Ortsverbänden Obernburg mit 60 Mitgliedern und Eisenbach mit über 40 Mitgliedern sowie zwei aktiven Vorständen einen gemeinsamen Ortsverband gegründet habe. Damit wolle man ganz bewusst ein politisches Zeichen in der Heimatstadt setzen, um die Kräfte im dann mitgliederstärksten CSU-Ortsverband auf Kreisebene zu bündeln.

Nach den Wahlen berichtete Bürgermeister Dietmar Fieger über aktuelle Themen, wie das im Rahmen des Projektes »Soziale Integration« geplante Mehrgenerationenhaus am Alten Kindergarten, wo es einen Zuschuss von 90 Prozent der förderfähigen Kosten gebe. Ein weiteres Projekt sei die Platzgestaltung an der Lindenstraße/Burenstraße (Kaltscheune), bei dem jetzt die Vorplanung vorliege. Der Platz solle als Ort zum »Ankommen« für Gäste dienen. Außerdem sollen das Bronzemodell der Stadt und die Bushaltestelle vom bisherigen Standort »Kult« an diesen Platz verlegt und eine Linde gepflanzt werden.

Ein weiteres Zukunftsthema war das abgerissene Anwesen Jakob in der Raiffeisenstraße 1 in Eisenbach, wo ein Bebauungsplan aufgestellt wurde. Auch auf die Leerstände im Ämtergebäude wurde kurz eingegangen, nachdem die Arbeitsagentur ausgezogen ist. Künftig sollen dort das Amtsgericht mit dem Nachlassgericht und dem Familiengericht Räume beziehen.

Unangenehme Themen seien laut Bürgermeister derzeit die Diskussionen um das Trinkwasser, die Kindergartengebühren und der Betreuungsschlüssel. Die CSU-Stadtratsfraktion habe sich aber bei ihrer Klausurtagung im vergangenen Jahr darauf verständigt, die Ausgabeseite der Stadt zu prüfen und dagegen zu steuern. »Wenn wir es nicht tun, sind wir in drei bis fünf Jahren handlungsunfähig«, warnte Fieger.

»Alles Gute zur Hochzeit und viele glückliche Ehejahre«. Das wünschte Daniel Müller, Mitglied des CSU-Kreisvorstands, den beiden »Ehepartnern« an »ihrem Hochzeitstag«.

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