Unsere Politik

Anträge der CSU Fraktion im Gemeinderat sowie Pressemitteilungen finden Sie im Bereich Aktuelles

Leitlinien der CSU Planegg


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Planegg ist eine Gemeinde, in der es sich gut leben lässt. Hier fühlen wir uns wohl - „Alteingesessene“ genauso wie „Zugezogene“. Die CSU steht für ein modernes, weltoffenes Planegg, das sich seiner Geschichte bewusst ist und Traditionen pflegt.

Gemeinsam mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, hat die CSU den Weg unserer Gemeinde über Jahrzehnte mitgestaltet. Im Rahmen eines vertrauensvollen und offenen Dialoges zwischen CSU und allen Bürgern in Planegg und Martinsried.

Wir wollen durch unsere Politik dazu beitragen, dass sich jeder Einzelne auch künftig mit vollem Einsatz gerne engagiert und dafür Anerkennung und Erfolg erfährt.

Wenn wir das Leben in unserer Gemeinde gemeinsam gestalten wollen, brauchen wir Gemeinschaftsgefühl, Ideen, Mut und vor allem die Fähigkeit viele zur Mitarbeit zu motivieren. Bei uns in Planegg und Martinsried gibt es viele engagierte und kreative Köpfe. Sie zusammen zu bringen und miteinander Lösungen zu entwickeln, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Unsere Leitlinien sollen den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung über die Werte und Ziele des CSU geben. Wir wollen Sie mit unseren Argumenten davon überzeugen, der CSU Ihr Vertrauen zu schenken – aktuell wie auch in den zukünftigen Wahlen.

Gestalten Sie die Zukunft mit – gemeinsam mit der CSU

  Menschen in unserer Gemeinde

Familien und Kinder

Wir wollen . . .

  • dass alle Kindergarten-, Kinderhort- und Kinderkrippenplätze bezahlbar sind und bleiben. Wir haben mit die niedrigsten Kinderbetreuungsgebühren im Landkreis München. In Planegg zu wohnen und eine Familie zu ernähren wird immer schwieriger. Die Gebühren dürfen nicht erhöht werden.
  • flexible Öffnungszeiten des Kinder- und Familienzentrums und der Nachmittagsbetreuung am Feodor-Lynen-Gymnasium. Immer mehr Menschen wollen oder müssen Familie und Erwerbstätigkeit verbinden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Bürger frei entscheiden können, ob sie Familien- und Erwerbstätigkeit miteinander verbinden möchten. Dies entlastet berufstätige Eltern und bietet den Kindern eine optimale Betreuung, in der ganzheitliches Lernen gefördert wird. Außerdem trägt dies auch zur Sicherung der wirtschaftlichen Lage junger Familien und unserer Gemeinde bei.
  • den privaten und günstigen Wohnraum maßvoll weiterentwickeln. Uns ist es vor allem wichtig, für ortsansässige junge Familien in Planegg und Martinsried bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, z.B. durch sozialgerechte Bodennutzung. Wohnen ist in Planegg gerade für junge Familien fast unerschwinglich geworden. Dem müssen wir mit günstigen Wohnraum entgegenwirken.
  • Wir unterstützen die Gründung eines Familienbeirats, um den Dialog zwischen allen wesentlichen Interessensgruppen zu stärken.

Unsere Jugend

Wir wollen . . .

  • dass die Fördergelder für die Jugendarbeit in den Vereinen nicht gesenkt werden. Eine optimale Förderung der Jugendarbeit der Vereine hat für uns erste Priorität und ist ohne Alternative.
  • den Kontakt zwischen unseren Jugendlichen und unseren Vereinen verbessern.
    Viele Vereine haben Nachwuchsprobleme. Gleichzeitig wissen viele Jugendliche gar nicht welch große Auswahl an Vereinen Planegg hat. Wir setzen uns für ein jährliches „Vereinswochenende“, an dem sich alle Vereine den Bürgern vorstellen können, ein.
  • eine aktive Mitarbeit Jugendlicher in den Gemeindegremien, z. B. durch ein Jugendparlament.

Unsere Senioren

Wir wollen . . .

  • eine maßvolle Weiterentwicklung des Angebots für Planegger und Martinsrieder Senioren – sei es als Seniorenresidenz, sei es als Mehrgenerationenhaus mit Gemeinschaftsräumen bauen. Ziel ist es, dass ältere und jüngere Menschen unter einem Dach leben und voneinander profitieren.
  • „Betreutes Wohnen in einer Wohnanlage“ in Bahnhofsnähe mit kurzen Wegen in die Ortsmitte Planeggs errichten.
  • eine Tagespflegeeinrichtung in unserer Gemeinde errichten.
  • dass gut begehbare Wege mit ausreichender Beleuchtung und zahlreichen Rastmöglichkeiten in unserer Gemeinde vorhanden sein werden.
  • eine günstige Einkaufsmöglichkeit in zentraler Lage in Planegg und Martinsried.
  • Wir unterstützen die Gründung eines Seniorenbeirat, um den Dialog zwischen den Generationen zu fördern.

  Gewerbe, Wissenschaft und Kultur in unserer Gemeinde

Wirtschaft und Gewerbe

Wir wollen . . .

  • eine verträgliche Weiterentwicklung vorhandener Gewerbegebiete in Steinkirchen und Martinsried, um auch neuen Gewerbebetrieben eine attraktive Möglichkeit zu bieten, sich in der Gemeinde niederzulassen.
  • allen unseren Gewerbetreibenden die jeweils besten Voraussetzungen bieten, um ihr Gewerbe erfolgreich ausführen zu können. Ziel soll es sein, bestehende Gewerbebetriebe in der Gemeinde zu halten und weitere Abwanderungen zu verhindern.
  • Wohnraum für unsere Gewerbetreibende und ihre Mitarbeiter unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer und Generationen übergreifender Aspekte beim Bau und Umbau. Kurze Wege ermöglichen es den Firmen, die besten Mitarbeiter zu akquirieren und verringern den Gesamtverkehr im Ortsgebiet.

Bildung, Wissenschaft und Kultur

Wir wollen . . .

  • den Ausbau pädagogischer Zusatzangebote in Kindergärten und Schulen, um den zukünftigen Anforderungen der (angestellten) Mütter und Väter in einer globalisierten Welt zu entsprechen.
  • dass sich unsere Kinder in den Martinsrieder und Planegger Schulen wohlfühlen können.
  • den Universitätsstandort Martinsried weiter fördern und unseren Beitrag als Wissenschaftsstandort in Europa leisten. Die Universität München ist eine der forschungsstärksten und international renommiertesten Universitäten in Europa. Wir sind stolz, dass Martinsried mit diesem Standort die Zukunft mitgestaltet.
  • den Biotechnologie-Standort Martinsried weiterhin in einem gesunden Rahmen zielorientiert gestalten. Wir empfinden dies als große Chance für unsere Gemeinde, eine zukunftsgerichtete Kombination aus Forschung und Gewerbe zu erhalten und auszubauen.
  • bezahlbaren Wohnraum für Studenten in der Nähe der Uni, v.a. weil viele Medizinstudenten aus anderen Städten kommen und massive Probleme haben hier etwas bezahlbares zu finden (nicht unbedingt Wohnheime, sondern Mietshäuser mit 2 - 3 Zimmerwohnungen für WGs)

  Ortsgestaltung in der Gemeinde

Wir wollen . . .

  • die rasche Umsetzung der Neugestaltung der Ortsmitte Martinsried. Martinsried braucht eine städtebaulich ausgereifte Lösung und am Bedarf der ansässigen Bürger und gewerbetreibenden orientiertes Angebot.
  • die optische und funktionelle Aufwertung des Bahnhofsplatzes weiter vorantreiben. Der Bahnhofsplatz als Eingangstor unserer Gemeinde ist unsere Visitenkarte für alle Besucher. Wir wollen Geschäfte, Wohnungen und ein Seniorenzentrum/ betreutes Wohnen dort errichten. In Folge dessen werden wir die Verkehrssituation optimieren, wie z.B. durch einen modernen Linienbusbahnhof und den Bau einer Tiefgarage. Das Ganze soll durch schöne Grünflächen mit Bäumen und Büschen abgerundet werden.
  • unsere Gemeinde weiter behindertengerecht gestalten, damit sich auch körperlich behinderte Mitbürger aktiv am Gemeindeleben beteiligen können. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe alle Wege und Zugänge, wie z.B. zu öffentlichen Gebäuden, S-Bahn etc. behindertenfreundlich auszubauen.

  Leben in der Gemeinde

Infrastruktur & Verkehr

Wir wollen . . .

  • die Verlängerung der U-Bahn U6 von Großhadern zum Campus Martinsried.
  • dass Martinsried und Planegg mit Bussen im U-Bahntakt angeschlossen werden.
  • keinen zusätzlichen Verkehr im Zentrum von Martinsried.
  • Wir setzen uns weiter für mehr öffentliche Parkplätze am U-Bahnhof ein. Es müssen Lösungen geschaffen werden, die den Anwohnern der betroffenen Gebiete gerecht werden.
  • für den Martinsrieder Ortsteil eine gemeindliche Umgehungsstraße hinter den Garagenanlagen in der Röntgenstraße, mit Anschluss an die Fraunhoferstraße, mit einem Kreisverkehr und mit einer Anbindung zwischen AEZ und Sportzentrum auf die Lochhamer Straße.
  • weitere Verkehrsberuhigungen wo immer dies rechtlich möglich und sinnvoll ist.
  • dass der Breitbandausbau im Gemeindegebiet zu 100% abgeschlossen wird.

Umwelt

Wir wollen . . .

  • das Rad- und Spazierwegenetz in Planegg und Martinsried weiter ausbauen. In enger Zusammenarbeit mit den benachbarten Würmtalgemeinden wollen wir ein attraktives, zusammenhängendes und einheitliches Rad- und Spazierwegenetz erhalten, das von den Bürgern gerne und oft genutzt werden kann.
  • Dass die Wege für Wanderer und Radler gut beschildert werden.
  • den Grünzug Würm erhalten und weiter ausbauen. Die Würm ist eine einzigartige Flusslandschaft und trägt sehr zum Erholungswert der Bürger bei.
  • uns verstärkt für regional umsetzbare regenerative Energiequellen (Erdwärme; Biogas) und regenerative Stromerzeugung (Photovoltaik; Wasserkraft) einsetzen, um die vorhandenen, natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Dies ist auch wichtig, um die regionale Wirtschaftskraft bei einer möglichst hohen Lebensqualität zu sichern.

Ehrenämter und Vereine

Wir wollen . . .

  • eine nachhaltige Aufrechterhaltung der bestehenden Vereinsförderung.
  • die Jugendförderung unserer Vereine intensiv unterstützen. Ohne Nachwuchs kann unsere Lebensart und Tradition nicht bestehen. Darum ist es uns wichtig, gerade die Jugend in Sport und Kultur zu fördern, um den Bestand unserer Vereine für die Zukunft zu sichern.
  • die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements. Ohne die Einsatzbereitschaft und aktive Mitwirkung von Ehrenamtlichen wären zahlreiche Aufgaben in der Gemeinde nicht zu erfüllen.

Flüchtlinge

Wir wollen . . .

  • ein gutes und harmonisches Miteinander zwischen allen Bürgern und Flüchtlingen. Dies setzt neben Toleranz und Offenheit seitens der Gemeindebürger einen klaren Integrationswillen und Respekt gegenüber unserer Kultur und Werte seitens der Flüchtlinge voraus - sowohl während der vorübergehenden Unterbringung in Flüchtlingsunterkünften als auch - nach erfolgreichem Asylantrag - im Falle eines längerfristigen Verbleibs in unserer Gemeinde.
  • dass (ggf. neu zu errichtende) Flüchtlingsunterkünfte in Einklang mit den Planungen zur mittel- und langfristigen Ortsentwicklung in der Gemeinde stehen. Wir sind dagegen, durch Provisorien Fakten zu schaffen, die zeitnah oder in einigen Jahren möglicherweise einer konzeptionell durchdachten, Naturschutz- und Naherholungsbelange berücksichtigenden Weiterentwicklung unseres Ortes im Wege stehen.
  • dass die für die zu erwartende Integration längerfristig im Ort verbleibender Flüchtlinge notwendigen Ressourcen in Schulen, Erwachsenenbildung, Vereinsleben, Wohnungsbau und allen wesentlichen sonstigen Bereichen bei sämtlichen Planungen und Beschlüssen des Gemeinderats berücksichtigt werden.

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