Ortsverband Schierling

CSU Schierling

Neues Rathaus und die Infos aus erster Hand

Neues Rathaus und die Infos aus erster Hand
Das neue Rathaus werde jetzt im Anschluss an den Architektenwettbewerb Schritt für Schritt im Detail geplant, sagte CSU-Vorsitzender Andy Komes bei der CSU-Versammlung im Napoleonsaal des Bräustüberls. Bei der Diskussion wurde deutlich, dass das neue Gebäude modern, funktionell und wirtschaftlich sein soll, dazu den Ortskern prägen und auf höchsten Standard im Hinblick auf den Klimaschutz errichtet wird. Denn damit muss Jahr für Jahr weniger Geld für Heizung und Strom ausgegeben werden, was dem Gemeindehaushalt dauerhaft zugutekommt.
Das Rathaus wird auch ein öffentliches WC erhalten. Bürgermeister Christian Kiendl hoffte, dass damit besser umgegangen wird als mit dem im Geschäfts- und Bürgerhaus. „Das ist immer wieder so verdreckt, dass es für die Reinigungskräfte eine Zumutung darstellt, dort sauber zu machen“, sagte er.
Auf die Frage von Dr. Josef Kindler versicherte der Bürgermeister, dass kein Parkplatz wegfallen wird, weil das neue Rathaus eine kleinere Grundfläche hat als das bisherige. Dafür wird es einen repräsentativen Vorplatz geben. „Wir schaffen diesen Effekt, weil wir in die Höhe bauen“, so Kiendl. Johannes Kettner fragte nach der Finanzierung. Christian Kiendl erläuterte, dass durch die Abwicklung des Hochbaus über das Kommunalunternehmen die örtlichen und regionalen Anbieter bessere Chancen auf eine Auftragserteilung haben. Denn das Kommunalunternehmen ist nicht an die strengen Vergabevorschriften wie die Gemeinde gebunden. Es werden auch Zuschussmöglichkeiten geprüft, die sich vor allem durch eine Energie sparende und damit dem Klimaschutz dienende Bauweise ergibt. Die Belastung für den Gemeindehaushalt wird nach Kiendl so hoch sein, als wenn für das Gebäude eine Miete bezahlt werden müsste.
Bauamtsleiterin und Architektin Nina Kellner hatte den aktuellen Planungsstand des Gebäudes vorgestellt. Sie wies darauf hin, dass die Außenwände die größte Fläche der Gebäudehülle darstellen und beim neuen Rathaus sehr geringe Flächen haben, was den Anteil an Wärmeverlusten durch Transmission gering hält. Die gewählte Fußbodenoberkannte sei mit dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt und orientiere sich an den Hochwasser-100-Vorgaben. Das ganze Gebäude werde barrierefrei und erhalte einen „Hausbaum“. Nach den Worten des Bürgermeisters wird dorthin der Baum gepflanzt, der beim Partnerschaftsjubiläum vorerst in der Unteren Austraße einen Platz hat.
Auf die Frage von Stephan Schober versicherte Kiendl, dass beim neuen Rathaus genügend E-Lade-Säulen und auch Fahrradparkplätze vorhanden sein werden. Der Bürgermeister machte bewusst, dass schon in den letzten beiden Jahrzehnten in der „guten Stube“ von Schierling, dem Ortskern, sehr viel passiert ist. Jetzt zeige sich, wie wichtig es gewesen sei, sowohl das Hotel als auch das Rathaus, sowie das Geschäfts- und Bürgerhaus im Zentrum entstehen zu lassen.
Andy Komes fasste zusammen, dass sich die CSU-Fraktion intensiv mit dem Rathaus beschäftigt hat und auch die weitere Detailplanung konstruktiv mitgestalten wird.

50 Jahre die Mehrheit
Andy Komes erinnerte daran, dass die CSU Schierling seit 50 Jahren die absolute Mehrheit der Mandate im Marktgemeinderat stellt. Diese war erstmals am 1. Juli 1972 errungen und seitdem bei acht weiteren Kommunalwahlen von den Bürgerinnen und Bürgern bestätigt worden, so Komes. „Das ist kein Zufall!“, sagte der CSU-Vorsitzende, sondern das Ergebnis einer verlässlichen Politik, bei der sich die CSU als stetiger vertrauensvoller Partner erwiesen hat. Man werde keinen Festakt halten, aber man dürfe doch dankbar daran erinnern, wie gut sich der Markt Schierling in dieser Zeit entwickelt hat, und was ohne diese Mehrheit möglicherweise nicht so geworden wäre, so Komes.

CSU-Ortsverband wählt Delegierte
Für die Aufstellung der Kandidaten zur Landtagswahl im nächsten Jahr waren acht Delegierte zu wählen, nachdem der CSU-Ortsverband Schierling 112 Mitglieder zählt. Gewählt wurden Richard Limmer, Christian Kiendl, Andreas Komes, Elisabeth Bomer, Sebastian Feigl, Max Heindl, Stephan Schober und Johannes Kettner.