Ortsverband Wilhelmsdorf

Mai-Sitzung des Gemeinderates

privat

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Rüdiger Probst berichtete, dass zurzeit in Wilhelmsdorf 26 geflüchtete Personen aus der Ukraine untergebracht sind. Für die Meisten wurden private Quartiere gefunden, eine Wohnung wurde durch das Landratsamt angemietet. Seit ein paar Wochen wird von drei freiwilligen Helfern ein Sprachkurs für die Geflüchteten durchgeführt.

Zum Thema „Serval-Katze“ gab Probst bekannt, dass momentan geprüft wird, ob Revision zugelassen wird.

Das diesjährige Rotdornfest wird am 12.6.2022 gefeiert. Ausrichter ist die Freiwillige Feuerwehr.

Am 17.5.2022 findet in Dietenhofen die Gründungsversammlung des Vereins LAG Rangau statt. 20 Städte und Gemeinden aus drei Kommunalen Allianzen in den mittelfränkischen Landkreisen Ansbach und Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim sind daran beteiligt. So wollen sie gemeinsam über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg die Entwicklung einer lebenswerten, zukunftsstarken und bürgerfreundlichen Region sichern. In diesem Verein können auch Privatpersonen und Vereine Mitglied werden.

Die Errichtung eines Beachvolleyballfeldes durch den Bauhof und einigen freiwilligen Helfern ist in vollem Gange. Jedoch muss noch einiges gemacht werden; man ist aber auf einem guten Weg.

Der Bürgermeister beglückwünschte diejenigen, die das Feuerwehr-Leistungsabzeichen erfolgreich bestanden haben, was insgesamt vier Gruppen gelang.

Erfreulich war auch die große Teilnehmerzahl an der Müllsammelaktion „Rama Dama“. 45 Helferinnen und Helfer nahmen daran teil.

Haushalt beschlossen

Im Zentrum der Gemeinderatssitzung standen die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan für das Jahr 2022. Kämmerer Ulrich Geisendörfer stellte den Haushalt vor: Dabei beträgt der Verwaltungshaushalt rund 3,3 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt um die 4,68 Millionen Euro. Der Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen wird auf 1,5 Millionen Euro festgesetzt. Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer blieben stabil bei 360 von Hundert. Im Verwaltungshaushalt fiel erfreulicherweise auf, dass die Schlüsselzuweisungen vom Land mit rund 391.000 Euro höher als im letzten Jahr sind. Zudem ist die Kreisumlage geringer. Diese beträgt nun rund 787.000 Euro. Auf diese Zahlen hat man als Gemeinde jedoch keinen Einfluss. Hier liegen mehrjährige komplizierte Berechnungen zugrunde, was zu zeitversetzten Auswirkungen führt. Allerdings fällt die Verwaltungsgemeinschaftsumlage mit rund 250.000 Euro in diesem Jahr höher aus. Auffallend ist auch der geringere Haushaltsansatz für den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung (8.000 Euro). Dies ist mit dem Umbau auf LED zu erklären. Auch in diesem Jahr betrifft ein großer Teil des Vermögenshaushaltes das Neubaugebiet „Brunner Wegfeld – Blumenstraße“. Beispielsweise wird für die Gemeindestraßen im Baugebiet und neuen Gewerbegebiet durch die Erschließungsbeiträge mit Einnahmen von 1.075.000 Euro gerechnet. Für die Kanalisation im neuen Baugebiet wurden Ausgaben von 250.000 Euro eingestellt. Aufgrund des notwendigen Erwerbs eines neuen Traktors für den Bauhof wurde ein Haushaltsansatz mit Ausgaben von 100.000 Euro festgelegt. Für mögliche Baumaßnahmen an der Dorfscheune in Oberalbach wurden 3.000 Euro eingeplant. Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan für das Jahr 2022 wurden ohne Gegenstimme beschlossen.

Datenschutzwesen; Umlageregelung der Personal- und Sachkosten gemäß §5 der Zweckvereinbarung „Gemeinsamer Datenschutzbeauftragter“

Aufgrund der Einschränkung der Personalkapazität durch die Corona-Pandemie wurde durch das Landratsamt beschlossen, auf die Kostenumlage für die Beteiligten der Zweckvereinbarung „Gemeinsamer Datenschutzbeauftragter“ im Jahr 2021 zu verzichten. Somit wird der Verwaltungsgemeinschaft (VGem) Hagenbüchach-Wilhelmsdorf der Abschlag für 2021 mit 388,88 Euro zurückerstattet. Für das Abrechnungsjahr 2022 entfallen auf die VGem 1.256,68 Euro. Der Gemeinderat stimmte dieser neuen Zweckvereinbarung einstimmig zu und beauftragte den Bürgermeister, diese zu unterzeichnen.

 

Text: Manuel Barth (MBW)