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CSA Forum

v.l.: Stellv. CSA-Kreisvorsitzender Franz-Peter Jörg, Christa Jansen (Ehrung für 20 Jahre CSA), Staatsekretär Karl-Josef Laumann, CSA-Kreisvorsitzender Dietmar Kirchner, Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks und Landrat Thomas Bold
 
v.l.: Stellv. CSA-Kreisvorsitzender Franz-Peter Jörg, Christa Jansen (Ehrung für 20 Jahre CSA), Patientenbeauftragte der Bundesregierung, CDA Bundesvorsitzender und Staatsekretär Karl-Josef Laumann, CSA-Kreisvorsitzender Dietmar Kirchner, Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks und Landrat Thomas Bold

Zum CSA Forum des Kreisverbandes Bad Kissingen im neuerbauten Haus Waldenfels in Bad Brückenau, konnte Kreisvorsitzender und Landesvorstandsmitglied Dietmar Kirchner eine große Zahl von Gästen begrüßen. Anschließend stellte Landrat Thomas Bold als Stiftungsratsvorsitzender und Verantwortlicher der Carl Heß Stiftung das neue noch nicht bezogene Haus und die Stiftung detailliert vor, zu der noch weitere sechs Einrichtungen in der Region gehören, die gut zusammen arbeiten. Aus den Reihen der Besucher rief einer dazwischen: „Berliner Flughafen“, weil das Projekt noch nicht fertig gestellt ist, worauf ein klares „Nein“ vom Landrat kam. „Wir sind soweit fertig und stehen kurz vor dem Bezug, der am 1. August vollzogen werden soll“, so Bold. Er ging auch auf die Planungen des Neubaus und seine Schwierigkeiten ein. „Letztendlich freue ich mich, über die gelungene, zentrumsnahe Senioren- und Pflegeeinrichtung“.

Engagiert und wortgewandt, dass ihm sogar ein Jakettknopf abging, der von Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks wieder angenäht wurde, erläuterte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, CDA Bundesvorsitzender und Staatsekretär Karl-Josef Laumann die Pflegeversicherung und die konsequente Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes. Der  59 jährige Politiker fordert vehement mehr Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte in Deutschland. “Die Pflege ist ein anspruchsvoller und komplexer Beruf, dazu braucht es viel Empathie, um Patienten und Pflegebedürftige ihren Bedürfnissen entsprechend zu versorgen“. Laumann ging ferner auf die neue Pflegeversicherung, die zum 1. Januar 2017 in Kraft tritt, ein. Damit, so der Staatssekretär wird eine völlig neue, gerechtere Begutachtungssystematik Realität, von der insbesondere Demenz erkrankte Menschen profitieren. Das erfordert laut Laumann neue Konzepte für die Pflege, nicht zuletzt im stationären Bereich. Der höhere Personalaufwand, der mit der Umstellung in aller Regel einhergeht, muss sich dabei selbstverständlich auch in den Personalschlüsseln abbilden. „C“- Parteien sollten mit Achtung und Würde sich diesem Thema stellen, forderte der Politiker.

Durch das Haus Waldenfels wurde in zwei Gruppen von Martin Pfeuffer, Geschäftsführer der Carl Heß Stiftung, und Frau Doris Kaufmann, zuständig für den Bereich des Dominikus Ringeisen Werkes, geführt. Neben dem hochmodernen Pflegeheim mit 90 vollstationären Plätzen mit integrierter Kurzzeit- und Tagespflege sind im Haus auch 15 Servicewohnungen untergebracht. Das Dominikus Ringeisen Werk mit einem Wohnheim für behinderte Menschen, hat 24 Einzelzimmer, ferner gehören zum Haus die Vivo Tagespflege und eine Caritas Sozialstation als Partner. Seuffert: „Das Seniorenzentrum Waldenfels ist mehr als ein gewöhnliches Pflegeheim“. Es vereint Pflege in den unterschiedlichsten Bereichen auf höchstem Standard, Komfort in einer einzigartigen Architektur und liegt in einer Toplage der Kurstadt Bad Brückenau.

In der Diskussionsrunde richteten einige Teilnehmer Fragen an Staatssekretär Laumann. Konrad Ripp schilderte die Krebserkrankung eines Bekannten, der wegen Arbeitsunfähigkeit sehr schnell aus der Krankenversicherung ausgegliedert und in die Rentenversicherung abgeschoben wurde. „Das geht nicht“, sagt Laumann und sichert dem Fragesteller zu, diesen Fall zu prüfen. Anton Bauernschubert, als persönlich Betroffener, ging es um Betreuung von Pflegebedürftigen. Er bat Laumen darum, sich dafür einzusetzen, dass es zur Pflicht gemacht wird, dass vom Amtsgericht nachgefragt wird, ob bereits eine Betreuungsvollmacht vorliegt. Fazit und Abschluss von Laumann nach einer lebhaften Diskussion: „Wer Hilfe braucht, soll diese auch haben, aber den Gesichtspunkt nicht dabei vergessen, dass andere das erarbeiten“.

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