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CSU Mellrichstadt

Do Stennse am Marktplatz

 
Die CSU-Mannschaft, die an dem leicht verregnet-verschneiten Spätnachmittag ihre Mellrichstädter Mitbürger zum Do Stennse eingeladen hatte. Ganz rechts der CSU-Ortsvorsitzende Markus Groenen; 5. v. l.: Frank Vetter, Vorstandsmitglied und Mellrichstadts 3. Bürgermeister

Mellrichstadt. (frr) Gottlob, das Wetter hatte sich eingerenkt, nach der vorausgegangenen stürmischen Nacht mit dem heftigen Schneetreiben. So fand das für den vergangenen Freitag angekündigte „Do Stennse“ des CSU-Ortsverbands am Marktplatz den erhofften Publikumszuspruch. Wie versprochen schenkten Mitglieder dieser Partei ab siebzehn Uhr die „Schwarze Brüh mit Brogge“ und die Bratwürste und Steaks von den „Schwarzkitteln“ (also vom Wildschwein) aus.

Unter den vielen Besuchern waren auch der stellvertretende Landrat Peter Suckfüll und Mellrichstadts 3. Bürgermeister Frank Vetter, natürlich auch der CSU-Ortsvorsitzende Markus Groenen und etliche CSU-Stadträte, die sich mit den Bürgern in zwanglosen Gruppen unterhielten. Groenen hatte in einer kurzen Ansprache die Besucher willkommen geheißen und sie aufgefordert, von den Angeboten an den CSU-Ständen Gebrauch zu machen. Im Übrigen freute er sich über den großen Besucherzuspruch.

Während der Duft von den gegrillten Scharzkittel-Sachen den Platz erfüllte, verlosten die Vertreter des Vereins „Aktives Mellrichstadt“ („am“) im Rahmen der letzten Jubiläumslosrunde eine Fülle von Gewinnen. Das waren Lose, die die Kunden von den Mellrichstädter Fachgeschäften für ihren Einkauf bekommen hatten. Und Jubiläum deswegen, weil das „am“ im Jahr 2016 sein zwanzigjähriges Bestehen feiern konnte. Wolfgang Pfeiffer, zusammen mit seinen Mitstreitern Peter Wukowojac und Ulrich Härter vom „am“-Vorstand, hatten wie die CSU-Leute einen überzelteten Stand zum Schutz vor eventuellem Regen oder Schneefall aufgebaut, assistiert von der „am“-Geschäftsführerin Brigitte Proß und ihrer Mitarbeiterin Anja Reder.

Wichtigste Person war aber die kleine Lotte Wukowojac. Sie war schon beim Weihnachtsmarkt das Engelchen gewesen, das diesen im Auftrag des „am“ eröffnet und danach Süßigkeiten für die Kinder unter den Besuchern verschenkt hatte. Nun aber, bei der dreifachen Hauptziehung der Lose, war sie die Glücksfee. Erst holte sie die fünfzehn Gewinner für das Schäfchengewinnspiel aus einem großen Korb. Dann zog sie im Rahmen des Weihnachtspassspiels aus der großen Drehtrommel die drei Hauptpreise, nämlich 100, 250 und 500 €, die das „am“ ausgelobt hatte; und danach noch einmal 51 Gewinner von Preisen im Wert zwischen 10 und 25 €, die die Fachgeschäfte von Mellrichstadt zur Verfügung gestellt hatten. Diese lange Tour auf Fortunas Pfaden wurde von Wolfgang Pfeiffer moderierend begleitet. Alle Gewinner wurden gewissenhaft notiert. (Wer dazugehört, kann der Namensliste im Anhang entnommen werden.) Einige der Glücklichen hatten sogar mit demselben Los zweimal gewonnen, nämlich zuvor schon am Weihnachtsmarkt-Samstag, als der Gewinn von hundertfachem „Entenschmaus und Weingenuss“ von Lotte Wukowojac im Losverfahren ermittelt worden war. Die Zweifach-Gewinnchance war bewusst vom „am“ vorgesehen und auch so angekündigt worden. Mit diesen großzügigen Gewinnspielen, sagte Wolfgang Pfeiffer am Schluss, wollten das „am“ und vor allem die Besitzer der Fachgeschäfte ihren treuen Mellrichstädter Kunden danken, dafür, dass sie mit ihren Einkäufen den lokalen Handel so unterstützt hatten.

Das alles hatte sich auf dem Marktplatz abgespielt. Doch auch im Bürgerhaus gleich nebenan tat sich einiges. Denn dort hatten die Herren vom Elferrat der Mellrichstädter Karnevalsgesellschaft den Verkauf der begehrten Eintrittskarten für die beiden Prunksitzungen am 28.01. und 04.02.2017 organisiert, mit einem Vor-Anmeldeverfahren, von dem sie sich ein Höchstmaß an Gerechtigkeit versprachen. Wie auch immer: Jedenfalls war es eine gute Idee, die drei Veranstaltungen, das Do Stennse, die Verlosungen und den Kartenverkauf, an einem Nachmittag zu bündeln. Das brachte sicherlich mehr Besucher auf den Marktplatz, als wenn alles getrennt verlaufen wäre. Und nicht zu vergessen: Die freie Benutzung der Schlittschuhbahn für Alt und Jung tat noch ein Übriges.

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