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Treffen mit Putin

Seehofer: Dialog und Brücken bauen

 

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer hat bei einem Treffen mit Russlands Präsident Vladimir Putin in Moskau für eine friedliche Lösung für die Ostukraine geworben.

Seehofer fordert, dass dann auch die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden sollten: „Solange wie ich Politik betreibe, werde ich mich immer bemühen, durch die Umsetzung des Minsker Abkommens den Zustand der Sanktionen zu überwinden“, sagte Seehofer.

Bereits bei seiner Russlandreise Anfang 2016 hatte sich Seehofer für eine Lockerung der gegenseitigen Sanktionen ausgesprochen. Der Freistaat Bayern könne bei der Vermittlung vielleicht einen kleinen Betrag leisten. „Nur der Dialog dient letzten Endes der Freiheit und dem Frieden in der Welt“, betonte Seehofer.

Seehofer wird bei seiner dreitägigen Russlandreise von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner sowie einer großen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Landwirtschaftsdelegation begleitet. Ziel der Reise ist es, die Beziehungen zwischen Bayern und Russland in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Bildung und Landwirtschaft zu verbessern und in einer Zeit großer sicherheitspolitischer Herausforderungen und einer Welt von Krisen und Konflikten mit Russland im Gespräch zu bleiben. Seehofer: „Gerade in schwierigen Zeiten müssen wir miteinander reden und nicht übereinander. Nur so können wir konstruktive Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.“ Neben Putin und weiteren russischen Politikern traf Seehofer auch Vertreter der russischen Zivilbevölkerung.