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Ministerpräsident Horst Seehofer zu Gast im Wahlkreis

3000 Gäste bei Festzeltveranstaltung

 

„Uns geht es gut!“

Im Rahmen des politischen Volksfest-Dienstags in Dachau sprach Ministerpräsident Horst Seehofer vor rund 3000 Gästen im großen Festzelt.

Zu Beginn lobte er die Wahlkreisabgeordnete für Fürstenfeldbruck und Dachau, Gerda Hasselfeldt, die nach 30 Jahren Parlamentsarbeit nicht mehr kandidiert. Sie habe herausragende Arbeit für Bayern und den Wahlkreis geleistet, nicht zuletzt deshalb, weil sie die Scharnierfunktion zwischen den Schwesterparteien CSU und CDU in Berlin erfolgreich gemeistert hat. Auch Hasselfeldts potenzieller Nachfolgerin Katrin Staffler blühe eine erfolgreiche politische Zukunft. Mit einem verschmitzten Lächeln erklärte er, sie sei ebenso wie die Bundeskanzlerin Naturwissenschaftlerin und werde sich bestimmt gut mit ihr verstehen.

Staffler machte in ihrem Grußwort deutlich, dass sie für „klare Werte und echte Überzeugungen“ stehe und bereit sei, diese bei erfolgreicher Wahl am 24. September in Berlin einzufordern. Ein zentraler Punkt in der einstündigen Rede Seehofers war die innere Sicherheit, die nur durch einen „starken Staat“ gewährleistet werden könne. Außerdem forderte Seehofer eine bundesweite Schleierfahndung, die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, den Ausbau des Personennahverkehrs sowie die Ausweitung des Wohnungsbaus. Ferner werde er sich weiterhin für die Mütterrente in Berlin stark machen.

Ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge lehnte Seehofer zudem strikt ab. Hinsichtlich der Flüchtlingsfrage betonte der Ministerpräsident, dass eine Begrenzung der Zuwanderung unabdingbar sei, denn „Integration braucht eine Richtung“. Seine Rede beendete Seehofer mit einem Lob für Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich der Unterstützung der CSU jederzeit gewiss sein könne.