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500. Reformationstag feierlich begangen

Festakt zur Namensgebung der Friedensbrücke

 
"Brückenbauer" und Oberbürgermeister Armin Neudert mit geistlichen Vertretern: Die "Friedensbrücke" ist ein Sinnbild und Mahnmal zugleich für das friedvolle Zusammenleben aller Religionen und Konfessionen.

"Anlässlich des 500. Reformationstages und angedenk des Schwäbischwerder Kreuz- und Fahnengefechts im Jahre 1606 kam es zu einem Festakt zur Umwidmung der Unteren Wörnitzbrücke, die von nun an "Friedensbrücke" heißen wird.

Ein schöner Tag für Donauwörth

Unter strahlend blauem Himmel vollzog CSU-Oberbürgermeister Armin Neudert in Anwesenheit von über tausend Gästen, darunter Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler, Landrat Stefan Rößle sowie zahlreiche Stadt- und Kreisräte und geistliche Vertreter aller Religionen, die Namensgebung der Friedensbrücke. "Heute ist ein schöner und friedvoller Tag für Donauwörth und Umgebung und für alle Konfessionen und Religionen, den wir gemeinsam feiern wollen", freute sich OB Armin Neudert in seiner "Friedensrede". Dabei spielte er auf die tumultartigen Szenen zwischen katholischen und evangelischen Bürgern im Jahre 1606 an, die sich damals auf Höhe der Umkehr ereignet und die einschneidende Folgen für das damalige Schwäbischwerd mit sich gebracht hatten.

Nachdem sich alle Besucher in der Evangelischen Christuskirche zu einem Ökumenischen Friedensgebet getroffen hatten, zogen die Bürgerinnen und Bürger weiter Richtung Liebfrauenmünster zu einer kurzen Andacht. Der Zug bewegte sich anschließend durch die Reichsstraße über die Kapellstraße Richtung Wörnitzbrücke an der Umkehr, wo der Festakt stattfand. In Kooperation mit Aktion Anker pflanzte OB Armin Neudert eine Friedenslinde am Donauspitz, die die vorbeiziehenden Menschen zum Nachdenken und zu einem friedlichen Beisammensein bewegen soll.

Impressionen von der Einweihung der Friedensbrücke