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Start in das neue Schuljahr

„Zuverlässiger, qualitätsvoller Unterricht“

 

Zum Start in das neue Schuljahr in Bayern stellt Kultusminister Bernd Sibler stellt fest: „Das Schuljahr kann unter guten Voraussetzungen beginnen. Wir sind in Bayern in der beruhigenden Lage, dass wir alle unsere Lehrerstellen mit qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern besetzen können. Das gilt für alle Stellen, die nachbesetzt werden müssen, wie auch für die rund 850 zusätzlichen, mit denen wir neue Akzente setzen und zum Beispiel die Digitalisierung, die Integration und die Inklusion weiter voranbringen wollen. Insgesamt stellt der Freistaat heuer über 4.300 Lehrkräfte ein.“ Seit 2012 hat der Freistaat Bayern keine einzige Lehrstelle eingespart.

„Für das neue Schuljahr bin ich zuversichtlich, dass unsere Schülerinnen und Schüler Lehrerinnen und Lehrer um sich haben, die sie gut fördern und auf ihrem Weg begleiten können. Und dass sie einen zuverlässigen, qualitätsvollen Unterricht erhalten, der sie auf die Anforderungen und Herausforderungen der Gesellschaft und der Arbeitswelt vorbereitet“, so Sibler. Die Voraussetzungen seien geschaffen, dass die jungen Menschen an den Schulen Angebote und Anregungen erhalten können, die ihnen Wege aufzeigen, Perspektiven bieten und sie zu verantwortungsvollen, selbstbestimmten jungen Menschen werden lassen.

Initiativen für modernen Unterricht und mehr Miteinander

Für die 1,66 Millionen Schüler und rund 150.000 Lehrer wurden von der Staatsregierung verschiedene Initiativen gestartet. Damit soll ein qualitätsvoller und zeitgemäßer Unterricht an Bayerns Schulen sichergestellt werden. Im Bereich der Digitalisierung werden rund 212,5 Millionen Euro zum einen in eine große Fortbildungskampagne für Lehrkräfte zur digitalen Bildung aber auch in den Ausbau der digitalen Klassenzimmer investiert.

Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen will Siebler die Wertebildung an den Schulen durch die Initiative „Werte machen Schule“ voranbringen und Jugendliche zu sogenannten Werte-Botschaftern ausbilden.

Neunjähriges Gymnasium mit neuen Schwerpunkten

Das neue Schuljahr bringt auch ein großes Novum für Gymnasien mit sich. Das neunjährige Gymnasium startet nun offiziell für Schüler der fünften und sechsten Klasse mit den neuen Schwerpunkten im Bereich der politisch-historischen und digitalen Bildung sowie mit weniger Nachmittagsunterricht.

Inklusion und Integration

Im Zuge des Programms „Schule öffnet sich“ werden 100 Schulsozialpädagogen und Schulpsychologen eingestellt. Die Übergangsklassen für zugewanderte Kinder und Jugendliche werden zu Deutschklassen mit noch mehr Sprachunterricht und Werteerziehung wird weiter ausgebaut.

Vorausschauende Schulpolitik zahlt sich aus

Die erfolgreiche Personalplanung des Kultusministeriums ist laut Sibler auf die vorausschauenden Maßnahmen des Freistaats zurückzuführen. Auf Basis der eigenen, jährlich aktualisierten Schüler- und Lehrerbedarfsprognose könne der Freistaat besser als andere Bundesländer seinen Bedarf eruieren. So habe man beispielsweise aufgrund der Daten von 2015 früh auf den Mangel an Lehrkräften an Grund-, Mittel- und Förderschulen reagieren können und eine Zweitqualifizierungsmaßnahme für Realschul- und Gymnasiallehrkräfte gestartet. Seitdem haben diese Maßnahme rund 950 Lehrer wahrgenommen und sind in eine andere Schulart gewechselt, 1.640 weitere Lehrer haben sich für diese Maßnahme angemeldet. Zudem wurden in Bayern insgesamt 700 zusätzliche Studienplätze ab dem kommenden Wintersemester für das Grundschullehramt geschaffen, sowie fünf Lehrstühle für Sonderpädagogik in München, Würzburg und Regensburg eingerichtet.

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