Ortsverband Rottenburg

Aktuelles

15.11.2021 Wasserstoffzentrum Thema beim Martinigansessen der CSU

Rottenburg. Zum Martinigansessen der CSU Rottenburg freute sich Ortsvorsitzender Martin Giftthaler, im Gasthaus Seidenschwand-Abeltshauser in Münster Florian Hölzl (CSU) begrüßen zu dürfen. Der Bürgermeister von Pfeffenhausen referierte über die Wasserstoffprojekte in der Marktgemeinde: Die Errichtung eines Elektrolyseurs zur Wasserstoffherstellung und die Ansiedlung des Wasserstoffanwenderzentrums. Dabei skizzierte Hölzl den Verlauf des Auswahlverfahrens, an dem Pfeffenhausen teilgenommen hat. Der Freistaat hat sich von vornherein dafür entschieden, nur eine Gemeinde im bundesweiten Wettbewerb um die Ansiedlung des nationalen Wasserstoffzentrums ins Rennen zu schicken, um damit die Chancen zu erhöhen,  die Einrichtung nach Bayern zu holen. Innerhalb der Wasserstoffmodellregion der Landkreise München - Ebersberg - Landshut kristallisierte sich Pfeffenhausen als der bayerische Kandidat für das Zentrum heraus. Schließlich schaffte es die bayerische Bewerbung mit dem Standort Pfeffenhausen im Bundeswettbewerb unter die Erstplatzierten. Weil das ganze Land befähigt werden soll, soll das Anwenderzentrum jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten an verschiedenen Standorten, unter anderem auch in Pfeffenhausen, realisiert werden. Hölzl betonte, dass es sich bei der Standortfrage nicht um eine politische Entscheidung handelte; die Politik folgte mit der Entscheidung, Pfeffenhausen zu berücksichtigen, der Empfehlung des unabhängigen Instituts Prognos, das den Standortwettbewerb begleitete. Entscheidende Standortvorteile der Marktgemeinde waren vor allem die Lage mitten im Automobilcluster München - Ingolstadt - Regensburg - Dingolfing - Landshut, die Grundstücksverfügbarkeit, der Ausbaugrad mit erneuerbaren Energien, das schlagkräftige Bündnis aus Wirtschaft und Wissenschaft und nicht zuletzt das Niveau der Bewerbung selbst. Auch die Verwendung des Brandl-Areals war eine Überlegung, doch beim zweiten Blick erwies sich das Areal als nicht passend. Ein Trumpf war die geplante PV-Freiflächenanlage der Bürgerenergiegenossenschaft Niederbayern in Burghart mit einer Leistung von 12 MW. Sie soll Grundlastträger des Grünen Elektrolyseurs und mit diesem mittels Direktleitung verbunden werden. Sechs Abfüllports stehen bereit, so dass täglich bis zu maximal sechs Lastwägen den im Zentrum nicht benötigten Wasserstoff auf Wasserstofftankstellen in der näheren Umgebung verteilen können.
Das nationale Wasserstoffzentrum wird sich auf vier Orte im Bundesgebiet verteilen: Der Standort im Pfeffenhausen behandelt vor allem die Anwendung von Wasserstoff im Schwerlast - und PKW-Verkehr. Vor Ort sollen Produkte nicht etwa massenhaft produziert, sondern entwickelt, getestet und zertifiziert werden. Der Austausch zwischen den Standorten verlaufe konstruktiv. Wichtig sei der Kommunalpolitik in Pfeffenhausen, nicht einfach nur alles auf der „grüne Wiese“ zu platzieren, sondern Teileinrichtungen in den Marktkern zu holen. Schließlich betonte Hölzl, dass die Region als solche und nicht allein Pfeffenhausen der Gewinner sei. Gerade auch die Nachbarkommunen könnten von interessanten Ansiedlungen und Arbeitsmöglichkeiten profitieren.
Die konkrete Fördersumme, die Bund und Land in Pfeffenhausen investierten, wollte Hölzl noch nicht beziffern, da die Förderbedarfe von den Anwendungsbereichen abhängen, deren Aufteilung zwischen den Standorten noch nicht abgeschlossen ist. Weiter sagte Hölzl, dass man das Thema Wasserstoff weiter kraftvoll vorantreiben, es sicherlich aber auch noch Hürden geben werde, die man nur mit Gemeinsinn und Zusammenhalt in der Region meistern könne.
Martin Giftthaler bedankte sich für den aufschlussreichen Bericht und freute sich über Hölzls klare Absicht, auch die Nachbargemeinden über das Projekt in Pfeffenhausen auf dem Laufenden zu halten.

13.09.2021 CSU setzt auf bewährtes Team

Hauptversammlung: Vorstandschaft im Amt bestätigt – langjährige Mitglieder geehrt

Die CSU-Mitglieder haben im Rahmen der Hauptversammlung des Ortsverbandes die seit 2019 amtierende Vorstandschaft bestätigt. Auch die Ehrung langjähriger Mitglieder stand auf der Tagesordnung. Die Hauptversammlung war coronabedingt die erste Präsenzveranstaltung des Ortsverbandes seit dem Kommunalwahlkampf. Rückblickend auf diesen führte Vorsitzender Martin Giftthaler aus, dass die CSU im Stadtrat knapp einen Sitz verloren hat. „Mit Lauri Seidl stellt die CSU aber den zweiten Bürgermeister und mit Richard Bauer den Ortssprecher in Niedereulenbach.“ Im Kreistag seien seit Mai 2020 mit Siegfried Ziegler und Giftthaler nun zwei Mitglieder des Ortsverbandes vertreten. Als positiv bewertete Giftthaler den „Verzicht auf eine Materialschlacht im Kommunalwahlkampf“. Schatzmeister Richard Bauer lieferte die Finanzberichte 2019 und 2020. Er betonte ebenfalls den schonenden Umgang mit den Finanzen des Ortsverbandes im Wahlwettbewerb. Kassenprüfer Claus-Dieter Weindl bescheinigte Bauer eine einwandfreie Kassenführung und auf seinen Antrag hin wurde die Vorstandschaft entlastet.
Keine neuen Gesichter in der Vorstandschaft Bei den Neuwahlen wurden der Vorsitzende Martin Giftthaler, stellvertretender Vorsitzender Dominic Amberger, Schatzmeister Richard Bauer, Schriftführer Michael Merthan sowie die Beisitzer Lauri Seidl, Michael Haindl, Siegfried Ziegler und Georg Schmidmüller in ihren Ämtern bestätigt. Matthias Mirlach wurde zum Digitalbeauftragten gewählt, Claus-Dieter Weindl und Sebastian Zellner prüfen weiterhin die Kasse.
Jahrzehntelange Treue zur CSU Zusammen mit Kreisvorsitzendem Florian Oßner ehrte Giftthaler die Mitgliedschaftsjubilare: Gottfried Wiesmüller und Lauri Seidl für 15 Jahre, Hans Amberger und Sebastian Zellner für 25 Jahre. 40 Jahre lang hält Elfriede Rauchenecker der CSU die Treue. Seit 55 Jahren ist Josef Huber Mitglied. Bezirksrätin Martina Hammerl gab in ihrem Grußwort zu bedenken, dass ohne entsprechende Regelungen ein Mindestlohn von zwölf Euro die Zukunft der Behindertenwerkstätten gefährden kann. Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier wies darauf hin, dass der Freistaat die Möglichkeit geschaffen hat, dass sich Grundschulen mit Spucktests anstatt der bisherigen Coronatests ausstatten können. Bundestagsabgeordneter Florian Oßner zeigte sich begeistert über die Ansiedlung des Wasserstoffanwendungszentrums in der Nachbargemeinde Pfeffenhausen: „100 Millionen Euro – noch nie hat das Bundesverkehrsministerium eine höhere Einzelprojektförderung geleistet.“ Die Beteiligung des Freistaates an dem Projekt mit 30 Millionen Euro habe Oßner zufolge Ministerpräsident Markus Söder zur Chefsache gemacht, da der zuständige Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gezögert habe. Oßner warb um beide Stimmen für die CSU.
„Die vieldiskutierte anwachsende Zahl von Bundestagsabgeordneten resultiert nicht zuletzt aus der Abweichung von Erst- und Zweitstimme.“

29.09.2020 Richard Bauer wird zum Ortssprecher von Niedereulenbach gewählt

Bankbetriebswirt vertritt künftig die Interessen von Niedereulenbach im Stadtrat

Acht neue Mitglieder wurden im März in den Stadtrat gewählt. Weil niemand aus der ehemaligen Gemeinde Niedereulenbach darunter war, wählten die Bürger nun bei einer Bürgerversammlung einen Ortssprecher: Richard Bauer. Bauer ist 43 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Töchter (neun und 13 Jahre alt). Er ist Bankbetriebswirt bei der Sparkasse Landshut, wo er 1996 eine Ausbildung begann und seit 24 Jahren beschäftigt ist. Seit über 20 Jahren ist er im Wertpapier-Center als Wertpapierberater tätig. Außerdem ist Bauer ehrenamtlich in mehreren Vereinen in der Vorstandschaft, als Jugendwart bei der Feuerwehr Niedereulenbach, als Kassier beim CSU-Ortsverband Rottenburg, bei der Kolpingfamilie Rottenburg und beim Kriegerverein Laaberberg. Seit April darf er ehrenamtlich als Vorstandsmitglied in der Bertaund-Bruno-Selwat-Stiftung, der einzigen Kulturstiftung im Landkreis Landshut, mitwirken. Nun wurde er zum Ortssprecher gewählt. Laut Bürgermeister Alfred Holzner soll er bei jeder Sitzung anwesend sein – auch bei Angelegenheiten, die den Gemeindeteil nicht betreffen.

12.05.2020 Lauri Seidl wird 2. Bürgermeister von Rottenburg

CSU Fraktion freut sich auf die begonnene Stadtratsperiode

Die CSU-Fraktion stellt als nach Stimmen bei der Stadtratswahl zweitstärkste Fraktion vier Stadträte im neuen Gremium und mit Lauri Seidl den Zweiten Bürgermeister. "Wir freuen uns auf die Stadtratsarbeit in den nächsten sechs Jahren und darüber, dass jemand aus unseren Reihen als Zweiter Bürgermeister Verantwortung für unsere Heimatgemeinde übernehmen darf. Lauri Seidl bringt beruflich, ehrenamtlich und politisch vielfältige Erfahrung mit, Rottenburg würdig zu vertreten. Er ist der richtige Mann für dieses Amt", so der Ortsvorsitzende Martin Giftthaler, der von Seidl das Amt des Fraktionssprechers übernimmt. Stellvertretender Fraktionssprecher ist der neu in den Stadtrat gewählte Dominic Amberger. Michael Haindl und Giftthaler vertreten die CSU im Haupt- und Finanzausschuss, Amberger und Giftthaler im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens, dem Seidl als Zweiter Bürgermeister vorsteht. Zum Rechnungsprüfungsausschussvorsitzenden wurde Giftthaler gewählt. Michael Haindl ist weiterhin Verbandsrat im Wasserzweckverband, Gottfried Wiesmüller wurde als Spitalrat bestätigt. Dominic Amberger fungiert als Gewerbereferent, Giftthaler wurde zum Referenten für Jugend sowie für Friedhöfe bestimmt.

08.04.2020 Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Stimme!

Liebe Besucher unserer Website, liebe Bürger,
wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung bei Stadtrats- und Kreistagswahl. Die mit Sicherheit intensivste Zeit eines Ortsverbandes, nämlich der Kommunalwahlkampf, liegt hinter uns. Das Ende des Wahlkampfes war bereits von der Corona-Krise überschattet. So mussten wir auch unsere Abschlussveranstaltung im Bürgersaal bedauerlicherweise absagen.
Wir entschuldigen uns bei allen, die diese Veranstaltung gerne besucht hätten und wir bedanken uns bei allen, die uns auf unseren 16 Wahlveranstaltungen besucht haben, für das Interesse an der Kommunalpolitik. Als Ortsverband wollten wir nach der Kommunalwahl auch über die gewohnten politischen Formate hinaus weitere Veranstaltungen organisieren und so unseren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Rottenburg leisten. Wenn die Corona-Krise mit Gottes Hilfe überstanden ist, werden wir das auch tun und wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme. Der Ausgang der Stadtratswahl war für uns freilich ein wenig enttäuschend. Wir haben, wenn auch knapp, einen Sitz verloren, allen positiven Rückmeldungen zum Trotz, die wir im Wahlkampf erfahren durften. Wir bedanken uns bei Siegfried Ziegler und Gottfried Wiesmüller für Ihren jahrzehntelangen Einsatz im Stadtrat für die Belange Rottenburgs.Wir freuen uns über den Wiedereinzug unseres Ortsvorsitzenden Martin Giftthaler, unseres Fraktionssprechers Lauri Seidl und unseres Stadtrates Michael Haindl und besonders über den erstmaligen Einzug unseres stellvertretenden Ortsvorsitzenden Dominic Amberger. Giftthaler erzielte nach dem Bürgermeister und der Dritten Bürgermeisterin mit 2378 Stimmen das drittbeste Ergebnis aller 102  Stadtratskandidaten, Lauri Seidl mit 2220 Stimmen das fünftbeste Resultat, Michael Haindl bei 1902 Stimmen das neuntbeste und Dominic Amberger "verteidigte" mit 1537 Stimmen seinen Listenplatz 16 auch im Gesamtergebnis aller Stadtratskandidaten auf den sechs angetretenen Listen. Auf Stadtratsebene haben wir ein Mandat verloren, auf Kreistagsebene hat unser Ortsverband dafür eines dazugewonnen: Siegfried Ziegler wurde als Kreisrat auf der CSU-Liste bestätigt (20600 Stimmen) und Martin Giftthaler zieht über die Junge Liste neu in den Kreistag ein (6464 Stimmen), vor allem wegen der großartigen Unterstützung aus der Heimatgemeinde Rottenburg sowie den Nachbargemeinden Pfeffenhausen und Hohenthann. Herzlichen Dank für diesen große Vertrauen! Wir werden uns nach bestem Wissen und Gewissen mit Leidenschaft für unsere Heimat einsetzen. Bleiben Sie gesund!
 

05.03.2020 CSU als Gegengewicht im Stadtrat stärken
Abschlussveranstaltung der CSU zur Kommunalwahl 2020

Rottenburg/Schlamberg. "Unsere Kandidaten bringen breite berufliche Kenntnisse und vielfältige Erfahrung aus dem Ehrenamt mit. Unterstützen Sie unsere starken, kompetenten, gesellschaftlich aktiven Bewerber auf der Stadtratsliste", appellierte Ortsvorsitzender Martin Giftthaler an die Bürger auf der letzten Wahlveranstaltung der CSU im Gasthaus Weinzierl in Schlamberg.

Der jüngste Stadtrat im Gremium erläuterte ferner, warum die CSU keinen Bürgermeisterkandidaten stellt: "Wir haben als CSU Rottenburg bei dieser Kommunalwahl 2020 eben niemanden, der die Bereitschaft mitbringt, für dieses Amt zu kandidieren und es im Falle eines Wahlerfolgs dann auch auszuführen. Und wir wollen auch nicht irgendjemand vorne hinstellen aus dem reinen wahltaktischen Kalkül heraus, mit diesem Manöver vielleicht 200 Stadtratsstimmen mehr zu ergattern." Die Stimmen wolle die CSU hingegen mit authentischen und überzeugenden Stadtratskandidaten gewinnen.
Ebenso sprach Fraktionssprecher Lauri Seidl eine klare Empfehlung aus: "Wenn Sie ein Gegengewicht im Stadtrat wollen, das die Einzelheiten hinterfragt, dann wählen Sie die CSU!" Stadtrat Michael Haindl ergänzte: "Unterstützen Sie uns ein bisschen mehr als letztes Mal: Mit sechs Stadträten könnten wir mehr bewirken!"
Stadtrat Gottfried Wiesmüller, Geschäftsführer der Ambulanten Alten- und Krankenpflegestation, rief einmal mehr dazu auf, im Hinblick auf die Erhaltung und den Ausbau des örtlichen Standards der Pflege, mit Kandidaten der CSU diejenigen zu wählen, die auf diesem Feld durch jahrelange Tätigkeiten Erfahrung mitbringen und wissen, was umsetzbar ist und was nicht. Das Thema sei zu wichtig, um sich von Visionen blenden zu lassen. Markus Zacheus möchte junge Menschen zur Ergreifung eines handwerklichen Berufes ermutigen. Das sei eine Aufgabe der gesamten Politik, zu der er zumindest auf kommunaler Ebene seinen Beitrag leisten will. Georg Schmidmüller, auf dessen Initiative die Ansiedlung des Baumarktes zurückgeht, pflichtete Zacheus bei, wie schwierig es sei, Lehrlinge im Handwerk zu finden. Manfred Lessmeister will sein Wissen als Landschaftsgärtner in die Stadtpolitik einfließen lassen. An kommunalen Projekten wie der Storchenroute hat der 24-jährige schon mitgearbeitet. Dominic und Hans Amberger legten dar, dass ein Überstülpen der Vorgaben des Münchner Verkehrsverbundes bei einem eventuellen Anschluss des Landkreises Landshut  einige kostspielige Probleme zur Schaffung der MVV-Normen und mehr Stehplätze für Schüler im Bus zur Folge hat. Über städtische Finanzen kam Sebastian Zellner zu sprechen: "In meiner Zeit als Stadtrat habe ich erfolgreich davon abraten können, dass die Stadt in risikoreiche Zinsswaps investiert." Hubert Zirngibl, zweiter Vorstand der FFW Oberroning und Stefan Blunz, zweiter Vorstand des Krieger- und Soldatenvereins Rottenburg, betonten die Bedeutung des Ehrenamtes und der Vereine.
Fraktionssprecher Lauri Seidl zeichnete streng entlang der Protokolle das Verhalten der CSU zum Thema Verbrauchermarkt im Ziegeleigelände nach. So habe die CSU als einzige Fraktion vor der Sitzung am 8. Mai 2018 den Bauplan in Augenschein genommen. Ein CSU-Antrag auf Absetzung des Bauantrags des Verbrauchermarktes von der Tagesordnung, um Stadträten und Bürgern bis zur nächsten Sitzung Zeit zu geben, gegebenenfalls Einwände vorzubringen, wurde mit 10:9 Stimmen angenommen.
Ortskandidat Siegfried Ziegler, seit 30 Jahren Stadtrat und damit der dienstälteste und erfahrenste im Gremium, berichtete als Kreisrat über die anstehende Sanierung der Realschule Rottenburg und empfahl auch die CSU-Kreistagsbewerber Seidl, Haindl und Dominic Amberger. Giftthaler, der selbst für den Kreistag auf der Jungen Liste kandidiert, erläuterte, dass die CSU im Landkreis große wirtschaftliche Chancen eröffne: "Der Verein Wasserstoffregion Landshut ist eine ambitionierte Initiative vor allem von CSU-Mitgliedern."
Beendet wurde auch die letzte Wahlveranstaltung des Ortsverbandes mit Klängen auf der Stairischen von Bernhard Kraus

28.02.2020 Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Inkofen

Inkofen. Stadtratskandidat Bernhard Kraus stimmte die Bürger im Gasthaus Rahm auf der Stairischen auf die Wahlveranstaltung der CSU ein. Ortsvorsitzender Martin Giftthaler freute sich, dass auch Kandidaten anderer Gruppierungen die Veranstaltung besuchten. Fraktionssprecher Lauri Seidl hob hervor, dass auf der CSU-Liste viele Experten stehen, wie etwa Gottfried Wiesmüller im Bereich der Alten- und Krankenpflege und die Brüder Amberger für öffentlichen Personennahverkehr. So äußerte sich Hans Amberger, zweiter Vorsitzender im Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer, zum Busverkehr. Er erklärte, dass durch den neuen Tarif des Landshuter Verkehrsverbundes die Fahrpreise bei einigen Verbindungen sogar gesunken sind. Bei dem sich momentan abzeichnenden Anschluss des Landkreises an den Münchner Verkehrsverbund zu dessen aktuellen Ausschreibungskonditionen würden viele Schüler in den Bussen stehen müssen, da der MVV Busse mit 40 Stehplätzen vorschreibe. Weiterhin erläuterte Amberger, dass laut einer Bürgerbefragung im Landkreis "viele eine engere Taktung öffentlicher Buslinien und mehr Verbindungen wünschten, gleichzeitig aber nicht wissen, wann und wie oft jetzt schon Busse fahren." Dominic Amberger plädierte dementsprechend nicht für eine engere Taktung, da außerhalb der Stoßzeiten die Busse oft fast leer sind, sondern für ein Rufbussystem zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrsangebots. "Wir stehen auch gerne für ein Pilotprojekt im Landkreis zur Verfügung", so der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende. Über das Thema öffentlicher Nahverkehr werde derzeit viel gesprochen. "Ich würde mir wünschen, dass bei mir auch mal das Telefon klingelt, nicht weil jemand sein Federmäppchen vergessen hat oder weil der Bus zwei Minuten Verspätung hatte, sondern weil sich jemand ernsthaft darüber informieren will, aber das passiert leider nicht", so Dominic Amberger. Sebastian Zellner und Richard Bauer riefen im Rahmen der Wahlaufklärung dazu auf, auch bei der Kreistagswahl alle 70 Stimmen zu nutzen. Gerade bei der Wahl zum Kreisgremium werden viele Stimmen nicht vergeben. Bauer ermunterte die Wähler darüber hinaus zur klassischen Stimmabgabe an der Urne.

26.02.2020 Erhalt der Krankenhäuser und wirtschaftliche Entwicklung
Landratskandidatin Geilersdorfer sprach bei politischem Aschermittwoch

Rottenburg. Beim politischen Aschermittwoch der CSU Rottenburg im Gasthaus Hirsch in Münster stellte die Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer sich und ihr Programm vor. Die Architektin bringt neben ihren beruflichen Kenntnissen - ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Maßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden - auch vielseitige politische Aktivitäten in den verschiedenen Arbeitsgruppen der CSU mit. "Ich habe immer gut im Landkreis gelebt und möchte etwas zurückgeben", so die Vilsbiburgerin. Klar bekannte sie sich zum Erhalt der drei LAKUMED-Krankenhäuser Achdorf, Vilsbiburg und der örtlichen Schlossklinik. Damit der Landkreis seine infrastrukturellen und sozialen Aufgaben leisten könne, lege sie Wert auf eine starke wirtschaftliche Entwicklung. Als positives Beispiel für Innovation nannte Geilersdorfer in diesem Zusammenhang die Initiative H2-Region Landshut, die die Chancen des wasserstoffbasierten Antriebs in den Fokus rückt. Auch der Ortsvorsitzende Martin Giftthaler freute sich über dieses Projekt und und betonte wie auch die Landratskandidatin, dass dieser zukunftsorientierte Verein vor allem von CSU-Mitgliedern gegründet wurde und geführt wird. Auch die örtlichen CSU-Kreistagskandidaten Siegfried Ziegler, Lauri Seidl, Michael Haindl und Dominic Amberger hatten Gelegenheit zur Vorstellung. Bundestagsabgeordneter Florian Oßner, durch dessen Einsatz Rottenburg laut Lauri Seidls Schilderung einen Bundeszuschuss von 1,8 Mio. Euro zur Sanierung des Freibades zugesprochen bekam, warb wie Andrea Weiß, Bürgermeisterin der Nachbargemeinde Hohenthann, Brigitta Denk, Bürgermeisterkandidatin in Neufahrn, und Hans-Peter Deifel, Bürgermeisterkandidat in Weihmichl, um Unterstützung auf der Kreistagsliste. Martin Giftthaler kandidiert auf der Jungen Liste für den Kreistag und empfahl weiterhin Christoph Dusl, Sandra Giftthaler und Michael Auer als örtliche Bewerber. Bevor auf den offiziellen Teil der Veranstaltung das alljährliche Fischessen folgte, würdigte Giftthaler das Engagement in der Region und konkret in der Gemeinde und riet in diesem Zusammenhang dazu, bereits am Wahlwochenende wieder ins Gasthaus Hirsch zum Theater der KLJB Münster zu kommen.

19.02.2020 CSU Rottenburg unterstützt Vereine
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Oberhatzkofen

Oberhatzkofen. Ortskandidat Markus Zacheus konnte 120 Bürger zur Wahlveranstaltung der CSU im vollen Saal des Gasthofes Burger begrüßen, die diese Gelegenheit zur kommunalpolitischen Information wahrnahmen. Stadtrat Martin Giftthaler freute sich über das vielfältige Engagement in Vereinen und Organisationen, das in der Kommune in den letzten Jahren seiner Ansicht nach zugenommen hat. Auch im größten Ortsteil Oberhatzkofen habe sich vieles bewegt, wie beispielsweise die Wiedereinführung des Sautrogrennens. In den letzten Jahren wurden überdies die Pfarrkirche in Oberhatzkofen und die Filialkirche in Niederhatzkofen saniert, wie der bis letztes Jahr als Kirchenpfleger dafür federführend verantwortliche Stadtratskandidat Bernhard Kraus berichtete. Fraktionssprecher Lauri Seidl, Vorstand des örtlichen Sportvereins, betonte ebenso die Bedeutung des Ehrenamtes und dankte der Stadt für die Unterstützung der Vereine. Diesem guten Beispiel folgte der Steinmetzmeister und überreichte an die Vorstände von Ortsvereinen eine Spende zur Anschaffung von Zelten für Außenveranstaltungen. Michael Merthan erläuterte, Kommunalpolitik habe zu Hause immer schon eine Rolle gespielt, da sein Großvater Bürgermeister von Rottenburg war. Im Stadtrat würde der Maschinenbauingenieur gerne die Gemeinde für alternative Antriebe fit machen. Um im Hinblick auf den eventuellen Anschluss des Landkreises an den MVV die Gestaltung des öffentlichen Busverkehrs in die richtigen Bahnen zu lenken, warb Hans Amberger um Unterstützung der Kreistagskandidaten der CSU und der Jungen Liste. Auch Kreistagskandidat Max Ganslmeier aus der Nachbargemeinde Hohenthann empfahl den Besuchern die Junge Liste, besonders Martin Giftthaler, Christoph Dusl, Sandra Giftthaler und Michael Auer als Kandidaten aus der Gemeinde. Die Veranstaltung endete unterhaltsam mit Gstanzln von Bernhard Kraus.

14.02.2020 Ressourcenschutz und Wirtschaftlichkeit verbinden
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Rottenburg

Rottenburg. Der stellvertretende Ortsvorsitzende Dominic Amberger hieß in seiner Begrüßung viele Gäste im Gasthaus Wolfsteiner willkommen, zeigte sich stolz darauf, Teil des starken Wahlvorschlages der CSU Rottenburg sein zu dürfen und dankte dem Ortsvorsitzenden Martin Giftthaler für die federführende Zusammenstellung der Stadtratsliste. Giftthaler indes freute sich, dass "Unsere engagierten und authentischen Kandidaten sich so vorstellen, wie sie sind und das sagen, was sie sich denken. So können sich die Bürger einen wirklichen Eindruck über die Kandidaten verschaffen. Matthias Mirlach liegt der Wald am Herzen: „Als Forstwirt ist mir Umweltschutz wichtig, da ich in der Natur arbeite. Bei Naturschutz und Wirtschaftlichkeit darf nicht das eine gegen das andere ausgespielt werden.“ In gleicher Weise wies Hubert Zirngibl „blinden Aktionismus und Hetzkampagnen“ gegen die Landwirtschaft zurück, auf die diese Aufgabe medial oft allein abgewälzt wird. „Viele wollen jedes Jahr in den Urlaub fliegen und immer das neueste Handy haben und das sei jedem vergönnt. Aber bei der Frage des Umweltschutzes soll dann nicht allein auf die Bauern gezeigt werden“, so der Familienvater aus Muckendorf. Kreisrat Siegfried Ziegler informierte darüber, dass im Zuge der Sanierung der Realschule Rottenburg die Errichtung einer dritten Halleneinheit nun doch in greifbare Nähe rückt und warb um Unterstützung für die weiteren  CSU Kreistagskandidaten Seidl, Amberger und Michael Haindl. Die Wahlaufklärung übernahm Richard Bauer.
Mit musikalischer Unterhaltung durch Bernhard Kraus auf der Stairischen klang die Veranstaltung aus.

12.02.2020 Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Oberroning

Oberroning. Hubert Zirngibl, Ortskandidat und zweiter Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Oberroning, konnte viele Bürger in der vollbesetzten Gaststube des Gasthauses Greinix begrüßen. Stadtrat Martin Giftthaler erläuterte, dass die CSU Rottenburg sich für die Errichtung eines Radweges von Münster nach Oberroning und darüber hinaus in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Neufahrn nach Hebramsdorf einsetzen wolle. Der Ortsvorsitzende zeigte sich zuversichtlich, dass „sich für dieses Vorhaben ein breiter Konsens im neuen Stadtrat abzeichnen wird.“ Fraktionssprecher Lauri Seidl beschwor die Bedeutung einer soliden Haushaltslage. 23 Millionen sei der aktuelle Haushaltsansatz der Stadt Rottenburg. Mit so hohen Summen gelte es, mit Bedacht umzugehen. Ein Ideenwettbewerb sei gut und richtig im Kommulwahlwettbewerb, aber die Finanzierbarkeit sollte auch in dieser Phase schon eine Rolle spielen. So mahnte auch Stadtrat Michael Haindl an: „Manchmal könnte man schon ein wenig mehr sparen.“ Stadtratskandidat Stefan Blunz wartet beruflich große Banknotenzählmaschinen bei Nationalbanken. Von daher würde er auch im Stadtrat einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Geldern garantieren können, meinte der stellvertretende Vorsitzende des Krieger- und Soldatenvereins Rottenburg augenzwinkernd. Richard Bauer, Kassier in vier Vereinen, ist seit 24 Jahren beruflich in der Spakasse tätig. Als Bankbetriebswirt verfügt er über finanzielle Expertise, mit der er sich gerne in den Dienst seiner Heimatgemeinde stellen will. Im Hinblick auf die Gewerbesteuereinnahmen legte Dominic Amberger dar, dass die CSU "die Partei der kleinen und mittelständischen Unternehmer" ist, die wie auch die Firma Amberger ihre Steuern vor Ort und nicht irgendwo in der Welt zahlen. Erna Pritscher, Schwester der verstorbenen Sr. Agonia, gab den Zuhörern abschließend einen Überblick über den aktuellen Stand der Projekte, die die Nonne in Kenia aufgebaut hat.

09.02.2020 Nachhaltigkeit und öffentlicher Nahverkehr
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Rahstorf

Rahstorf. Der CSU-Ortsvorsitzende Martin Giftthaler konnte zahlreiche Besucher im Gasthaus Hagl zur Wahlveranstaltung willkommen heißen. Der Landwirt Hubert Zirngibl wünschte sich in seiner Kandidatenvorstellung, dass Diskussionen um Umweltschutz und Tierwohl ohne einseitige Meinungsmache gegen Landwirte, die manchmal bis zu Hetzkampagnen ausarten, geführt werden. Beim Thema Naturschutz stehen alle in der Verantwortung, Landwirte, Verbraucher und auch die Kommunen. "Rottenburg ist die einzige Modellgemeinde in Niederbayern beim Biodiversitätsprojekt Marktplatz der biologischen Vielfalt", rief Fraktionssprecher Seidl hierzu in Erinnerung. Auf Nachhaltigkeit, vor allem Grundwasserschutz, ist auch Stadtrat Michael Haindl bedacht. "Grundwasserschutz beginnt beim Wassersparen." In diesem Zusammenhang bedauerte der Sägewerksbesitzer, dass seine Anregungen zur Zisternenerrichtung im neuen Baugebiet Amermeier Berg in Gisseltshausen nicht umgesetzt wurden. Außerdem legte der 108-malige Blutspender Haindl den Besuchern nahe, zur Spende zu gehen und so Leben zu retten. Dominic Amberger äußerte sich zu aktuellen Diskussionen in Sachen öffentlicher Nahverkehr: "Selbstverständlich bin ich für eine Verbesserung der Busanbindung und eine engere Taktung. Aber ich halte wenig davon, Steuergelder einzusetzen, um die heiße Luft der Grünen im Bus durch die Gegend zu fahren." Richard Bauer riet den Wählern im Rahmen der Wahlaufklärung für den Fall einer Urnenwahl vor allem für den Kreistagsstimmzettel einen Spickzettel zu schreiben.

06.02.2020 Berufserfahrung einbringen - Kandidaten haben schon viel bewegt
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Schaltdorf

Schaltdorf. Zur Wahlveranstaltung der CSU begrüßte Michael Haindl die Bürger in der vollen Wirtsstube. Der Stadtrat rief dazu auf, bei der Kommunalwahl die Chance zu nutzen, die zukünftige Entwicklung der Heimat mitzubestimmen. Ortsvorsitzender Martin Giftthaler erläuterte, dass sich diesmal mit 102 Stadtratskandidaten wesentlich mehr Personen um kommunalpolitische Verantwortung bewerben als bei der letzten Wahl 2014, bei der 78 Bewerber ihren Hut in den Ring warfen. "Diese Vielzahl an Kandidaten ist gut für die Demokratie. Wir als CSU nehmen diesen Wahlwettbewerb gerne an", so der jüngste Stadtrat im Gremium, der sich wie seine Fraktionskollegen Haindl, Lauri Seidl, Gottfried Wiesmüller und Siegfried Ziegler um eine weitere Amtszeit bewirbt. "Unsere Kandidaten beweisen in Beruf und Ehrenamt, dass sie das Amt eines Stadtrats zum Wohl aller Bürger ausüben können", so Giftthaler weiter. Auch Seidl war voll des Lobes über die Kandidaten: "Georg Schmidmüller hat schon einiges in Rottenburg bewegt. Er hat Lehrlinge ausgebildet, vor Ort Arbeitsplätze und Wohnraum geschaffen und auch dafür gesorgt, dass sich ein Baumarkt in der Stadt niedergelassen hat." Manfred Lessmeister indes hat als Landschaftsgärtner schon an zahlreichen kommunalen Projekten mitgearbeitet, so auch an der Laabertaler Storchenroute. Auch Großbaustellen habe er bereits leiten dürfen. "Mit meiner beruflichen Erfahrung will ich dazu beitragen, dass unser schönes Rottenburg noch schöner wird", so der 24-Jährige. Abschließend freute sich Giftthaler, dass die CSU nicht nur für Information, sondern auch für Unterhaltung sorge. Denn die Veranstaltung endete, wie sie begann: mit Klängen des gebürtigen Hausmanners Bernhard Kraus auf der Stairischen.

05.02.2020 Zukunft der Pflege sichern
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Gisseltshausen

Gisseltshausen. Musikalisch umrahmt durch Bernhard Kraus auf der Stairischen hielt der CSU-Ortsverband im Gasthof Forstner eine Wahlinformationsveranstaltung. Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Martin Giftthaler zeigte sich Fraktionssprecher Lauri Seidl selbstbewusst, dass "die CSU wirkliche Experten hat", so im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs Hans und Dominic Amberger und im Bereich der Pflege Gottfried Wiesmüller. Die Altenpflegerin Sabine Nückel legte dar, dass die ambulante Alten- und Krankenpflegestation unbedingt weiter der klaren Unterstützung durch die Kommunen bedarf. Wo es keine kirchlichen Pflegedienste gebe, blieben nur private Anbieter, die aus wirtschaftlichen Erwägungen utopische Zeitvorgaben in der Pflege setzen würden. In diesem Zusammenhang warb auch sie eindringlich um Unterstützung für Gottfried Wiesmüller, dessen langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer der Ambulanten Alten- und Krankenpflegestation ihn zum Experten im Stadtrat für die bestehenden Aufgaben und die bevorstehenden Herausforderungen im Bereich der Pflege mache. "Wir steuern auf einen gewaltigen Pflegenotstand zu. Wir müssen das Bestmögliche tun, dass wir den Versorgungsstandard in unseren Gemeinden halten und wenn möglich noch aufwerten. Sie als Wähler stehen in der Verantwortung zu entscheiden, ob Sie diese Aufgabe lieber realitätsfernen Visionären oder aber bewährten, erfahrenen Kräften anvertrauen wollen." Stadtratskandidatin Manuela Schuster organisiert in der Station die Verteilung von Essen auf Rädern. Wiesmüller berichtete, dass sich der Essensbezug innerhalb von vier Wochen nahezu verdoppelt habe, seit wieder die Schlossklinik der Essenslieferant sei. "Was gutes Essen doch ausmacht", resümierte der Zahntechniker. "Wir wollen unseren Senioren gutes Essen anbieten und freuen uns daher sehr über den gewachsenen Zuspruch." Schuster steht außerdem als Lebensbegleiterin mit vielen älteren Mitbürgern in Kontakt, die außer den Kontakten zum Personal der Station kaum oder keine Ansprache mehr haben. Auch diese Menschen in der Kommunalpolitik zu vertreten sei ihr ein Anliegen. Da nicht nur in der Pflege, sondern auch im Handwerk Nachwuchsprobleme herrschen, würde sich Markus Zacheus im Stadtrat gerne für die Lehrlingsgewinnung einsetzen. Auf allen politischen Ebenen bedürfe es deutlicher Signale, dass nicht nur Akademiker gebraucht werden. "Zumindest auf kommunaler Ebene will ich hier meinen Beitrag leisten", so der Kfz-Meister. Der 23-jährige Matthias Mirlach warb in seiner Vorstellung dafür, auch junge Kandidaten bei der Stadtratswahl zu unterstützen.

29.01.2020 Ehrenamt als tragende Säule der Gesellschaft
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Gebersdorf

Bei der Wahlveranstaltung der CSU im Gasthaus Bauer in Gebersdorf legte nach der Begrüßung durch Hubert Zirngibl Ortsvorsitzender Martin Giftthaler dar, dass die Stadtratsbewerber auf dem Wahlvorschlag der CSU zahlreiche berufliche Kenntnisse mitbringen. "Unsere Kandidaten arbeiten in Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Industrie, Verwaltung, Verkauf, Bankwesen, Reisebüro, Busunternehmen, Rettungsdienst und Pflege." Wertvolle Erfahrungen bringen die Kandidaten außerdem durch ehrenamtliche Tätigkeit ein. Im Ehrenamt zeige sich deutlich, wer sich für das Gemeinwohl einsetzt. "Eine aussagekräftige Visitenkarte für die Bewerbung um Engagement im politischen Raum ist Engagement im vorpolitischen Raum", ist Giftthaler überzeugt, selbst seit 14 Jahren Pfarrgemeinde- bzw. Seelsorgerat der Pfarrei Oberhatzkofen und seit elf Jahren Fußballjugendtrainer. "Und das Engagement ist in vielerlei Hinsicht in den letzten Jahren besser und nicht schlechter geworden." Beispielhaft nannte Giftthaler die neu etablierten Veranstaltungen der Landjugenden in der Gemeinde wie die Wintersonnwendfeier in Inkofen, das Theaterspielen in Münster, das Sautrogrennen in Hatzkofen und die Vorbereitungen auf das Gründungsfest des BV Schaltdorf. Zirngibl, zweiter Vorstand der Feuerwehr Oberroning, warb darum, Kinder und Jugendliche in Vereine zu schicken, vor allem in die Feuerwehr. Richard Bauer, Jugendwart der FFW Niedereulenbach, freute sich, dass die Gemeindefeuerwehren bei der Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses hervorragend zusammenarbeiten. "All dieses Engagement der Ehrenamtlichen ist nicht selbstverständlich", so Giftthaler. "Aber die Unterstützung der Vereine durch die Stadt soll selbstverständlich bleiben. Hierüber besteht erfreulicherweise ein breiter politischer Konsens im Stadtrat." Sebastian Zellner riet den Bürgern im Rahmen der Wahlaufklärung, auf dem Stadtrats- und vor allem auf dem Kreistagsstimmzettel ein Listenkreuz zu setzen, damit keine Stimme verloren geht.

26.01.2020 Bauplätze für einheimische Bauwerber
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Unterlauterbach

Bei der gut besuchten Wahlveranstaltung der CSU im Gasthaus Knott am vergangenen Sonntag führte CSU-Fraktionssprecher Lauri Seidl aus, dass bei der Vergabe der Baugrundstücke am Amermeier Berg in Gisseltshausen erstmals ein Punktesystem zur Vergabe von Parzellen Anwendung fand. Es konnten nur Bauwerber ohne Wohneigentum in der Gemeinde zum Zug kommen. Auch die Reihenfolge der Berücksichtigung der Bewerber hing von der Punktzahl ab. Im Rahmen der europarechtlichtlichen Vorgaben spielen Ortsbezogenheits- als auch soziale Kriterien eine Rolle. Der CSU-Fraktion setzte sich bei der Frage der Gewichtung der beiden Maßstäbe dafür ein, soviel Punkte wie möglich für Ortsbezogenheit zu vergeben. "Uns war es wichtig, dass einheimische junge Bauwerber einen Vorteil gegenüber Interessenten aus anderen Städten und Gemeinden haben, wenn sie sich um einen Bauplatz bewerben."
Gremiumsexpertise bringt Bernhard Kraus mit. Der Bäckermeister engagierte sich bis letztes Jahr zwölf Jahre als Kirchenpfleger der Pfarrei Oberhatzkofen und gehörte der Kirchenverwaltung 18 Jahre lang an. Im Zuge der Sanierungen der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Oberhatzkofen und der Filialkirche St. Margaretha in Niederhatzkofen in dieser Zeit habe er auch viel Erfahrung im Umgang mit Architekten sammeln können, was auch im Stadtrat wertvoll sei. Auch der 24 Jahre junge Manfred Lessmeister verfügt als Landschaftsgärtner über nützliche berufliche Kenntnisse für kommunale Bauvorhaben, etwa die mit dem Schulneubau einhergehende Umgestaltung des Pausenhofs. Stadtratskandidat Stefan Blunz leitet den Verein der Rottenburger 34er, die die Erinnerung an den ehemaligen Bundeswehrstandort Rottenburg als Stützpunkt der Flarakgruppe 34 in Räumlichkeiten der ehemaligen Kaserne in einem kleinen Museum bewahren. Blunz wartet beruflich große Banknotenzählmaschinen bei Nationalbanken. Insofern könne er auch sorgsam mit kommunalen Finanzen umgehen, meinte er augenzwinkernd. Weiter betonte der Servicetechniker in seiner Vorstellung, dass er für die Sachpolitik stehe. "Sachpolitik heißt auch", präzisierte hierbei Ortsvorsitzender Martin Giftthaler "bei allem Charme neuer Visionen zuerst kommunale Pflichtaufgaben zu erfüllen." Sebastian Zellner, von 1999 bis 2008 Mitglied des Stadtrates, riet den Bürgern im Rahmen der Wahlaufklärung, auf dem Stadtrats- und vor allem auf dem Kreistagsstimmzettel ein Listenkreuz zu setzen, damit keine Stimmen verloren gehen.

23.01.2020 Aktuelle Entwicklungen beim Busverkehr im Landkreis
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Högldorf

Högldorf. Zur Wahlversammlung der CSU im Gasthaus Marklstorfer in Högldorf freute sich Stadtratskandidat Richard Bauer, viele Bürger begrüßen zu können. Ortsvorsitzender Martin Giftthaler betonte, dass die CSU-Liste Erfahrungen aus verschiedenen Berufsfeldern mitbringe. Auch Fraktionssprecher Lauri Seidl bekräftigte, dass die CSU einschlägige Experten vorweisen könne, wie etwa beim Thema öffentlicher Nahverkehr den Vizepräsidenten des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmer. Hans Amberger - bei seiner letzten Kandidatur nur knapp nicht ins Gremium eingezogen - äußerte sich zu aktuellen Entwicklungen beim Busverkehr. "Wenn man manche ideologische Forderung von politischen Gruppierungen in die Tat umsetzen würde, müsste von 5 Uhr morgens bis Mitternacht stündlich ein Bus in Untervorholzen halten", so der Busunternehner. Hinsichtlich des eventuellen Anschlusses des Landkreises Landshut an den MVV hat Amberger Bedenken, wenn es auch praktisch sei, mit einer Fahrkarte von Högldorf bis München fahren zu können: "Die Diskussion hatten wir schon einmal vor zwölf Jahren. Der MVV schreibt standardisierte Busse mit mindestens 40 Stehplätzen vor. Da können wir die Kinder auch mit dem Viehtransporter in die Schule fahren." Der Bus sei außerdem kein Bahnzubringer. Nur 40 von täglich 20.000 Busfahrgästen im Landkreis Landshut steigen nach der Busfahrt in einen Zug. Die damit verbundenen Mehrkosten von jährlich 600.000 € für den Landkreis durch einen Anschluss an den MVV seien unverhältnismäßig. Wie in der Firma würde Amberger gerne auch im Stadtrat mit seinem Bruder Dominic zusammenarbeiten. Dieser zeigte sich erfreut, seit vergangenes Jahr als stellvertretender Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes kommunalpolitisch mitarbeiten zu können. "Ich kandidiere für die CSU, weil es klar die Partei ist, mit der ich die größte Schnittmenge habe." Nein zu sagen sei sehr einfach. "Darum sage ich gerne Ja zur Verantwortung", so der Reiseverkehrskaufmann. In der Wahlaufklärung wies Sebastian Zellner, der bereits von 1999 bis 2008 dem Stadtrat angehörte, darauf hin, dass wegen des Anstiegs der Einwohnerzahl des Landkreises auf über 150.000 nunmehr 70 Kreisräte zu wählen und somit 70 Stimmen zu vergeben sind. Der 1,30 Meter mal 0,80 Meter große Kreistagsstimmzettel enthalte voraussichtlich elf Wahlvorschläge mit je bis zu 70 Kandidaten. Aus Rottenburg kandidieren Siegfried Ziegler, Lauri Seidl, Michael Haindl und Dominic Amberger auf der CSU-Kreistagsliste.

22.01.2020 Haushaltsdisziplin, Handwerk und Pflege
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Pattendorf

Pattendorf. Nach musikalischer Unterhaltung durch den "gebürtigen Hausmanner" Bernhard Kraus auf der Stairischen konnte der örtliche Stadtrat Michael Haindl zahlreiche Besucher zur Wahlinformationsveranstaltung der CSU im Sportheim Pattendorf begrüßen. Der Sägewerksinhaber nannte als wichtigen Punkt in der Stadtpolitik einen schonenden Umgang mit den Steuergeldern. Auf die kommunalen Finanzen kam auch Fraktionssprecher Lauri Seidl zu sprechen. 23 Millionen Euro betrage der Haushaltsansatz der, Stadt. "Davon verbleiben 2 Millionen freie Finanzspanne." Der Großteil des Geldes sei bereits verplant. Zum Thema Visionen vertritt der Steinmetzmeister daher einen nüchternen Standpunkt: "Die meisten Visionen sind bereits beschlossen. Der Schulhausanbau mit Kosten von etwa 8 Millionen Euro, die Sanierung des Schulaltbaus mit etwa der gleichen Summe und die Errichtung eines weiteren Kindergartens stehen in der kommenden Stadtratsperiode an." In ähnlicher Weise äußerte sich der Ortsvorsitzende Martin Giftthaler:" Stadtratsarbeit ist zum allergrößten Teil nicht visionär-kreativer, sondern kontrollierend-prüfender Natur." Stadtratskandidat Markus Zacheus, der letztes Jahr das Autohaus von seinen Eltern übernommen hat, möchte sich im Stadtrat vor allem dafür einsetzen, dass wieder mehr junge Leute einen handwerklichen Beruf ergreifen. Hier müsse auf allen politischen Ebenen, auch auf der kommunalen, wieder besser für das Handwerk geworben werden. Georg Schmidmüller, der seinerseits sein Baugeschäft in diesem Jahr ebenfalls an den Sohn übergibt, pflichtete Zacheus in dieser Thematik bei. Er habe auch schon Eltern erlebt, die ihren Kindern abraten, einen handwerklichen Beruf zu erlernen. Dabei könne man es im Handwerk weit bringen. Gottfried Wiesmüller stellte dar, dass der gute Versorgungsstandard in der ambulanten Pflege im Bereich Rottenburg-Pfeffenhausen-Hohenthann nicht selbstverständlich, sondern landkreis- und sogar diözesanweit herausragend sei. Um diesen zu erhalten und noch zu verbessern - trotz des  bestehenden Pflegekräftemangels - bedarf es der Unterstützung aller drei Gemeinden. Daher warb der Geschäftsführer der ambulanten Krankenpflegestation dafür, die Leute mit Erfahrung in der Pflege bei der Wahl zu unterstützen. Giftthaler empfahl  dementsprechend in dieser Hinsicht neben Wiesmüller auch die Stadtratskandidatinnen Manuela Schuster und Sabine Nückel, ebenso wie den jungen Ortskandidaten Max Werner, der eine Ausbildung zum technischen Rettungssanitäter macht und von daher Kenntnisse aus dem medizinischen Bereich mitbringt.

16.01.2020 Freibadsanierung mit Zuschuss des Bundes
Wahlinformationsveranstaltung der CSU in Niedereulenbach

Niedereulenbach/Rottenburg. Bei der Wahlinformationsveranstaltung der CSU im Gasthaus Mayer in Niedereulenbach konnte Ortskandidat Richard Bauer, der sich als Jugendwart der FFW Niedereulenbach engagiert, viele Gäste willkommen heißen. Ortsvorsitzender Martin Giftthaler stellte dar, dass die CSU auf allen politischen Ebenen, von der Europa- bis zur Kommunalpolitik, Verantwortung trägt. "Das führt aber mitnichten zur Abhängigkeit der Stadtratsfraktion - der Parteivorsitzende Markus Söder hat uns noch nie vor der Sitzung angerufen und uns gesagt, wie wir abzustimmen haben - sondern es ist vielmehr von Vorteil für Rottenburg." Ein handfestes Beispiel hierfür lieferte Lauri Seidl. Der Fraktionssprecher ging in seinem Rückblick unter anderem auf die Freibadsanierung als eines der großen Projekte der sich dem Ende zuneigenden Wahlperiode ein. Über 4 Millionen Euro habe die gelungene Maßnahme gekostet. Ein Betrag, den die Stadt grundsätzlich allein hätte stemmen müssen. Als Glücksfall habe es sich erwiesen, dass die Maßnahme ein Jahr geschoben worden sei, so Seidl. Denn solange die Maßnahme noch nicht begonnen wurde, blieb sie förderfähig. „Rottenburg kam als eines von nur vier Projekten in Bayern in ein Förderprogramm des Bundes. 1,8 Millionen Euro erhielt Rottenburg aus diesem Fördertopf für die Sanierung des Freibades“, erläuterte der Steinmetzmeister. Verbindungen in die Landes- und Bundespolitik bezeichnete er als „Vorteil. Wir verdanken es unserem CSU-Bundestagsabgeordneten Florian Oßner, dass Rottenburg bei diesem Förderprogramm berücksichtigt wurde. Er hat sich da stark für uns eingesetzt." Ebenso zollte er der Verwaltung Respekt: „Ohne kompetentes Personal in der Stadtverwaltung hätte Rottenburg den Zuschlag für dieses Programm nie erhalten. Die Verwaltung hat sich hervorragend informiert, welche Fördermöglichkeiten es gibt, das Projekt war zum richtigen Zeitpunkt antragsreif vorbereitet und das komplizierte Prozedere von 20 Verfahrensschritten wurde vorbildlich abgewickelt.“ So erhielt Rottenburg für diesen Meilenstein für den Freizeitwert der Gemeinde einen vorher nicht einplanbaren und daher umso erfreulicheren Zuschuss des Bundes.

09.01.2020 Wahlkampfauftakt vom CSU-Ortsverband Rottenburg
"Gegengewicht im Stadtrat " wirbt um Stimmen

Ohne Bürgermeisterkandidat, aber mit 20 Stadtratskandidaten, die laut Stadtrat Siegfried Ziegler (Platz 20) "ein Traum" sind, ist der CSU-Ortsverband - als erste politische Gruppierung in der Stadt Rottenburg - im Vereinsheim in Steinbach in den Wahlkampf gestartet.

Vorsitzender Martin Giftthaler stellte die CSU als "letzte verbliebene Volkspartei" vor, die Verantwortung auf allen politischen Ebenen übernehme. Giftthaler, der 2018 für Hans Englbrecht in den Stadtrat nachrückte, bescheinigte den CSU-Stadträten "tatkräftig und entscheidungsfreudig" zu sein. Als zweitstärkste Fraktion im Stadtrat sei man das "Gegengewicht im Stadtrat, das die Einzelheiten hinterfragt", ergänzte Fraktionssprecher Lauri Seidl. Giftthaler zufolge ist den Verantwortlichen bei der Auswahl der Kandidaten für die Stadtratsliste eine gute Mischung gelungen. Der jüngste Kandidat Max Werner ist 19 Jahre alt, der älteste mit Sebastian Zellner bereits 64 Jahre. Wie Giftthaler erläuterte, sind vier Kandidaten jünger als 30 Jahre und acht jünger als 40 Jahre. Alle fünf Stadträte treten wieder zur Stadtratswahl an, elf Kandidaten stehen zum ersten Mal auf der Stadtratsliste. Giftthaler erläuterte, dass ein Bürgermeisterkandidat bereit sein müsse, das Amt im Falle eines Wahlerfolges auch mit dem entsprechenden Einsatz auszuüben. So jemand sei jedoch nicht gefunden worden, weil jeweils berufliche oder private Gründe dagegen sprachen. Man habe deshalb bewusst auf einen vorgeschobenen Bürgermeisterkandidaten verzichtet, der nur das Ziel gehabt hätte, einige hundert Stimmen zusätzlich zu erhalten. Angeführt wird die CSU-Liste von Lauri Seidl. Er ist 54 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Unter anderem ist er Vorsitzender des SV Oberhatzkofen sowie stellvertretender Obermeister der Steinmetzinnung Niederbayern. Seidl berichtete, dass der Stadthaushalt ein Volumen von 23 Millionen Euro haben werde. Die CSU-Stadtratskandidaten seien Leute, die mit diesem Geld verantwortungsbewusst umgehen. Kommunalpolitik sei immer ein "wir", deshalb gebe es bei den Entscheidungen auch keinen Fraktionszwang. Bezüglich des geplanten "V-Marktes" meinte er, dass die CSU-Fraktion die einzige gewesen sei, die sich vor der Abstimmung die Baupläne angeschaut habe. Er wunderte sich, dass der Widerstand der Bürger nicht eher formuliert wurde, und zitierte aus Protokollen sowie Zeitungsberichten. Um mehr Transparenz zu schaffen, werde demnächst ein Antrag behandelt, künftig die Sitzungsprotokolle auf der Homepage der Stadt zu veröffentlichen. Mit der Erweiterung der Grund- und Mittelschule sowie der anschließenden Generalsanierung des Altbaus (jeweils acht Millionen Euro) sowie dem Kindergartenneubau für 3,5 Millionen Euro sei der Stadt ein enger finanzieller Spielraum vorgegeben. Baugebietsausweisungen, Kanalsanierung und Klärschlammentsorgung müssten ebenso bezahlt werden und erforderten eine "vernünftige Haushaltspolitik". Siegfried Ziegler, der auf Listenplatz 20 kandidiert, warb nach seiner persönlichen Vorstellung dafür, die CSU-Kreistagskandidaten aus Rottenburg und den Nachbargemeinden zu wählen, um den Norden im Kreistag zu stärken. Vom CSU-Ortsverband treten Siegfried Ziegler (Platz 12), Lauri Seidl (Platz 37), Michael Haindl (Platz 55) und Dominic Amberger (Platz 66) an.

19.12.2019 Aufstellungsversammlung für Kommunalwahl 2020

Am gestrigen Donnerstag hat die CSU Rottenburg im Gasthaus Mayer in Niedereulenbach ihre Liste für die Stadtratswahl aufgestellt. Die Wahl fiel nicht zufällig auf diesen Ortsteil. „In Niedereulenbach hat die CSU bei der Kommunalwahl 2014 mit 39 Prozent ihr mit Abstand bestes Ergebnis erzielt“, betonte Ortsvorsitzender Martin Giftthaler bei der Begrüßung. Die CSU Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer stellte sich und ihr Wahlprogramm vor. Die 50-jährige Vilsbiburgerin ist seit 2000 in der CSU engagiert und schätzt die vielfältigen Betätigungsfelder und Arbeitsgruppen in der CSU. So ist sie Mitglied des Arbeitskreises Hochschule/Kultur und der Mittelstandsunion. Geilersdorfer erklärte, dass sie mit Ausnahme ihrer Studienzeit immer im Landkreis gelebt habe und etwas zurückgeben wolle. Deshalb kandidiere sie als Landrätin. Sie führte außerdem aus, als Architektin bringe sie viele Fachkenntnisse mit, die bei kommunalen Bauvorhaben von Bedeutung sind. Die Anwesenden rief sie auf, sich auf die Stärke der CSU zu besinnen, das „Näher am Menschen.“ Anschließend erläuterte Giftthaler den Anwesenden, dass die CSU eine sehr ausgewogene Stadtratsliste präsentieren könne. Die 20 Frauen und Männer, die sich um ein Mandat im Stadtrat bewerben, haben allesamt in Beruf und Ehrenamt bewiesen, dass sie dieses Amt mit Sachverstand und Engagement zum Wohle der Bürger ausüben können, so der Vorsitzende. Die Kandidaten decken ein sehr breites fachliches Feld ab: Sie sind beruflich tätig in Landwirtschaft, Handwerk, Industrie, Verwaltung, Verkauf, Bankwesen, Busunternehmen, Pflege und Rettungsdienst. Ehrenamtlich tragen sie seit vielen Jahren Verantwortung in verschiedenen Einrichtungen und Vereinen: in der Feuerwehr als Vorstand oder Jugendwart, im Sportverein als Vorstand und Jugendtrainer, in der Ambulanten Alten- und Krankenpflegestation als Geschäftsführer, in Kirchenverwaltung und Seelsorgerat, in Berufsverbänden, in Elternbeirat, Krieger – und Soldatenverein. Für die CSU treten Kandidaten sowohl aus dem Hauptort Rottenburg als auch aus den großen Ortsteilen wie Oberhatzkofen und Pattendorf und den kleineren wie Niedereulenbach oder Unterotterbach an. Weiter freute sich der Ortsvorsitzende, dass die CSU mit drei Leuten unter 30 und acht Leuten unter 40 Jahren viele junge Kandidaten - der jüngste Kandidat Max Werner wird am Wahltag 19 sein - aufstelle und somit auch für den so wichtigen kommunalpolitischen Nachwuchs sorge. Fraktionssprecher Lauri Seidl zeigte sich „stolz, diese starke Liste anführen zu dürfen.“ Er stellte klar, dass die CSU im Stadtrat eine rein sachbezogene Politik verfolge und dies auch in der nächsten Wahlperiode der Fall sein werde. Mit Seidl, Giftthaler, Gottfried Wiesmüller, Michael Haindl und dem dienstältesten Rottenburger Stadtrat Siegfried Ziegler werfen alle amtierenden CSU-Stadträte dafür ihren Hut erneut in den Ring. Unter der Wahlleitung von Max Ganslmeier, CSU-Fraktionssprecher in Hohenthann, stimmten die Mitglieder des Ortsverbandes einstimmig der vorgeschlagenen Liste zu: 1. Lauri Seidl (Oberhatzkofen), 2. Martin Giftthaler (Gisseltshausen), 3. Gottfried Wiesmüller (Rottenburg), 4. Michael Haindl (Pattendorf), 5. Markus Zacheus (Oberhatzkofen), 6. Manuela Schuster (Rottenburg), 7. Hubert Zirngibl (Oberroning), 8. Max Werner (Pattendorf), 9. Michael Merthan (Rottenburg), 10. Richard Bauer (Niedereulenbach), 11. Matthias Mirlach (Unterotterbach), 12. Manfred Lessmeister (Rottenburg), 13. Georg Schmidmüller (Rottenburg), 14. Stefan Blunz (Rottenburg), 15. Bernhard Kraus (Oberhatzkofen), 16. Dominic Amberger (Rottenburg), 17. Hans Amberger (Rottenburg), 18. Sabine Nückel (Pattendorf), 19. Sebastian Zellner (Rottenburg), 20. Siegfried Ziegler (Oberotterbach). Die drei Ersatzkandidaten stellt die JU Rottenburg mit Matthias Merthan (Rottenburg), Michael Auer (Bogenhausen) und Johannes Seidl (Oberhatzkofen).

Ehrung langjähriger CSU Mitglieder im Kreisverband

Auf der Mitgliederehrung des CSU-Kreisverbandes Landshut-Land Ende November im Gasthaus Westermeier in Blumberg stellte der Ortsverband Rottenburg mit 7 Jubilaren eine der größten Gruppen, so dass man mit dem von der CSU Rottenburg bereitgestellten Kleinbus anreiste. Für 30 Jahre Mitgliedschaft in der CSU wurden Stefan Blunz, Josef Marxt und Josef Huber, der 22 Jahre lang Ortssprecher von Högldorf war, geehrt. Für 35 Jahre wurde Karl Zausinger geehrt, der 30 Jahre dem Stadtrat angehörte. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Erna Pritscher und Ludwig Leitner ausgezeichnet. Von allen anwesenden Jubilaren im der Landkreis-CSU war das dienstälteste Mitglied Josef Reichl, der für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde.
Das Foto zeigt die Jubilare zusammen mit Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer, Kreisschatzmeister Siegfried Ziegler und Ortsvorsitzenden Martin Giftthaler.

09.11.2019 Bernd Siebler zu Besuch in Rottenburg