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Bürgermeister Bernhard Kern spricht beim CSU-Stammtisch Neuigkeiten und Aktuelles aus der Gemeindepolitik an:

18 000 Quadratmeter neue Gewerbefläche in Obersurheim!

 
Bürgermeister Bernhard Kern (2. von rechts) informierte beim Frühjahrs-Stammtisch der CSU im Gasthaus Lederer über wichtige Themen der Gemeinde.

Noch im Mai startet der Ausbau der Breitbandversorgung. Er soll bis Ende 2019 im gesamten Gemeindegebiet abgeschlossen sein. Dies berichtete Bürgermeister Bernhard Kern jüngst beim CSU-Frühjahrs-stammtisch im Gasthaus Lederer. Er gab einen Überblick über den aktuellen Stand bei wichtigen Themen quer durch die Bank, die Besucher diskutierten rege über die verschiedenen Schwerpunkte.

Nach der Begrüßung durch den CSU-Ortsvorsitzenden Markus Wallner kam der Bürgermeister unter anderem auf die momentan laufende Kanalsanierung in Saaldorf zu sprechen, Surheim folge in den nächsten Jahren. Ein Gesamtkonzept sei in der Ausarbeitung, da die weitere Nutzung der Kläranlagen in Saaldorf und Surheim näher untersucht werden müsse. Zur Nordumfahrung Neusillersdorf sagte der Bürgermeister, dass an der Nordtrasse geplant werde und die Gemeinde den Flächennutzungsplan entsprechend ändert. Für die Geh- und Radwege von Berg nach Schign bis zur westlichen Gemeindegrenze und von Untersurheim nach Großgerstetten begännen in Kürze die Gespräche zum Grunderwerb. Zum Bereich „Kinder und Jugend” blickte Kern auf den laufenden Ausbau des Kindergartens Surheim und den barrierefreien Umbau der Schulen. Zuerst werde mit dem Saaldorfer Gebäude begonnen. Die Kinderzahlen seien im Gemeindegebiet steigend, ab dem nächsten Schuljahr gebe es wieder drei erste Klassen. „Wenn dieser positive Trend so anhält, wird es auch nötig werden, den Kindergarten St. Martin in Saaldorf um eine Gruppe zu erweitern."

Bei „Natur und Umwelt” erklärte der Bürgermeister, dass die Wasserqualität des Abtsdorfer Sees nur gemeinsam mit der Landwirtschaft verbessert werden könne. Über die Öko-Modellregion sagte er, dass Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die bis 2019 begrenzte Förderung um weitere drei Jahre verlängert habe und das Handwerk einbinden wolle. Beim Thema „Wohnen” informierte Kern, dass viele ehemalige landwirtschaftliche Gebäude (Widerkehren) leerstünden, insbesondere in Saaldorf, und dass eine verträgliche Nachverdichtung angestrebt werde. Dies gelte auch für die keinen Ortschaften. Noch bis 2020 sei das Einheimischenmodell verfügbar. Er nannte es eine ständige Aufgabe, an weitere Entwicklungsflächen zu kommen.

In Obersurheim sei geplant, eine neue Gewerbefläche von circa 18 000 Quadratmetern auszuweisen. Vorrangiges Ziel sei, produzierendes Gewerbe anzusiedeln. „Anfragen sind genügend da”, so Kern. „Die Grundstücksvergaben sollen noch heuer durchgeführt werden.” Allerdings sollten nicht alle Grundstücke sofort vergeben werden. „Wir wollen uns noch Grundstücke für weitere Jahre zurückhalten.” In diesem Zusammenhang sei auch eine öffentliche Fläche für den Bahnhaltepunkt an der Ostseite der Bahnlinie geplant.

Bei den allgemeinen Themen informierte Bernhard Kern dann noch über den Feuerwehrbedarfsplan zur langfristigen Ausstattung der Feuerwehren und zum „voraussichtlich zeitnahen” Neubau eines Feuerwehrgebäudes in Surheim, über 360 000 Euro an freiwilligen Leistungen der Gemeinde für Vereine und Institutionen und über die Verwaltung, die mit 100 Mitarbeitern ein bedeutender Arbeitgeber sei und ständig Lehrlinge ausbilde.

In der offenen Diskussion mahnte Unternehmer Matthias Moosleitner „Bürokratismus” an, zum Beispiel mit der neuen Datenschutzverordnung. Dies belaste den Mittelstand „schwer”. Außerdem sprach er Fachkräftemangel an. Er wünschte sich von der Politik mehr Stärkung für den Mittelstand.

Am Ende des Abends stand das Fazit des Bürgermeisters: „Mit einem stetig angemessenen Wachstum ergeben sich die notwendigen Investitionen. Wir wollen in den nächsten Jahren viele Maßnahmen und Ziele umsetzen.”

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