Kreisverband Nürnberger Land

Blick hinter die Kulissen des Landtags

Auf den Sitzen der Abgeordneten Platz genommen

Norbert Dünkel freute sich, zum Abschluss des Jahres mit den Senioren der katholischen Kirchengemeinde St. Kunigund aus Schnaittach noch einmal eine Besuchergruppe bei sich im Landtag empfangen zu können; die Leiterin der Gruppe, Renate Pirzkall, überreichte „Hobbykoch“ Dünkel einen entsprechenden Geschenkkorb<br>Foto: M. Keilholz

Senioren der Pfarrei St. Kunigund Schnaittach bei MdL Norbert Dünkel

Reges Interesse an politischen Themen - Bayern: Innovativer Wirtschaftsstandort und Wachstumsmotor Deutschlands  

 

München (csu) – Kurz vor Weihnachten empfing MdL Norbert Dünkel im Rahmen der politischen Bildungsarbeit noch einmal in diesem Jahr eine Besuchergruppe im Landtag. Zu Gast waren die Senioren der katholischen Pfarrei St. Kunigund aus Schnaittach mit ihrer Leiterin Renate Pirzkall.

Norbert Dünkel freute sich über das ungebrochene Interesse an den politischen Informationsfahrten, zu denen jeder Abgeordnete Bürgerinnen und Bürgern seines Stimmkreises einladen kann.

Thematisch ging es um die aktuelle politische Situation, die von der Schwierigkeit gekennzeichnet ist, eine neue Bundesregierung zu bilden. Für Norbert Dünkel ist die Entwicklung des Parteienspektrums weg von den großen Volksparteien und hin zu kleineren Gruppierungen eine „Zeit der Zäsur, was scheinbar auch vor Bayern nicht Halt macht“.

Dabei sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Bayern – dynamischer und innovativer Wirtschaftsstandort und Wachstumsmotor in Deutschland mit hoher Wirtschafts- sowie Steuerkraft und geringer Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent, was quasi Vollbeschäftigung bedeutet – wie sie besser nicht sein könnten, so Dünkel weiter.

Dies zeige sich in vielen Bereichen und komme in vielfacher Hinsicht den Bürgerinnen und Bürgern im Freistaat zugute. Dünkel: „Bayern ist das Bundesland in Deutschland, das das meiste Geld an seine Kommunen bezahlt“. Dazu nannte er als Beispiel den kommunalen Finanzausgleich von 9,5 Milliarden Euro, womit der Freistaat die Landkreise, Städte und Gemeinden finanziell zur Erfüllung der an sie gestellten Aufgaben, wie zum Beispiel Schulen und Kindertagesstätten, unterstützt.

Bayern: Bildungsland Nummer eins
Sehr am Herzen, nicht nur sprichwörtlich, sondern in erster Linie auch finanziell, liegt der CSU-Staatsregierung die Bildung. Norbert Dünkel verwies darauf, dass rund ein Drittel des Bayerischen Staatshaushalts (38 Milliarden Euro) in die Bildung geht.

Außerdem verteidigte Dünkel das mehrgliedrige, flexible bayerische Schulsystem als „erfolgreich und optimal“.  Gemäß dem Leitgedanken: „Kein Abschluss ohne Anschluss“ habe jede Schülerin und jeder Schüler die Möglichkeit, in ein anderes Schulsystem zu wechseln.  Deshalb sei eine Entscheidung nach der Grundschule für oder gegen eine weiterführende Schulart keine endgültige Entscheidung. Dünkel betonte, dass ein Wechsel zwischen den Schularten und ein entsprechender Schulabschluss – schon heute werden in Bayern 43 Prozent der Studienberechtigungen außerhalb des Gymnasiums (!) erworben – auch später noch möglich sei.

Ebenso sei das duale Ausbildungssystem Deutschlands, das sich „an den Stärken und Interessen junger Menschen orientiert“, einzigartig auf der Welt. Dieses System der „Verzahnung“ zwischen Handwerk und Berufsschule, so der heimische Stimmkreisabgeordneten, bringe die Wünsche und Neigungen ebenfalls in optimaler Art und Weise in Einklang.

Zum Schluss bedankte sich Norbert Dünkel für den Besuch und das Interesse am politischen Geschehen. Er ermunterte seine Gäste, sich bei Fragen an das Abgeordnetenbüro in Lauf (Tel.: 09123 / 99 900 50) oder bei Problemen direkt an ihn persönlich zu wenden.

Von der Wittelsbach´schen Residenzstadt zur „Weltstadt mit Herz"
Am Vormittag hatten die Senioren bei einer Stadtrundfahrt den Blick auf die Bayerische Landeshauptstadt genossen. Dabei bekamen sie so manches bisher unbekannte Detail der früheren herzoglichen, kurfürstlichen und königlichen Residenzstadt der Wittelsbacher bis zur heutigen pulsierenden Metropole und „Weltstadt mit Herz“ vermittelt.