Ortsverband Arzberg

Michael Fuchs - Bürgermeisterkandidat 2020

Orstverband wählt Michael Fuchs zum Bürgermeisterkandidaten 2020

Der CSU-Ortsverband hat in seiner Nominierungssitzung für die anstehende Kommunalwahl 2020 Michael Fuchs einstimmig zum CSU-Bürgermeisterkandidaten bestimmt.

Mit dem Landtagsabgeordneten Martin Schöffel und dem Landratskandidaten der CSU Peter Berek waren zwei prominente Fürsprecher bei der Nominierung vor Ort und gaben dem Kandidaten beste Wünsche und Ratschläge mit auf den Weg.

Michael Fuchs dankte dem Ortsverband für das in ihn gesetzte Vertrauen.

 

Bewerbungsrede von Michael Fuchs:

 

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,

Was schon lange in Arzberg diskutiert wurde, soll heute offiziell werden. Ich möchte mich von Ihnen für die Bürgermeisterwahl 2020 als Ihr Kandidat nominieren lassen.

Viele von Ihnen kennen mich bereits seit vielen Jahren. Und sie kennen mich als leidenschaftlichen Arzberger. Hier aufgewachsen, ausgebildet, Familie gegründet, ehrenamtlich engagiert und auf Dauer sesshaft. Ich habe mit meiner Ehefrau Heike und unserem Sohn Lukas eine Familie, die mich mit allen Kräften in meinem Anliegen unterstützt. Seit vielen Jahren bin ich es gewohnt, in Ehrenämtern und Beruf Neues zu gestalten und Altes zu verbessern, Impulse zu geben und Ideen in die Tat umzusetzen. Meine guten Kenntnisse in allen Belangen der Verwaltung beruhen nicht nur auf meiner jahrelangen Tätigkeit hier in der Stadt Arzberg und der Ausbildung zum Verwaltungsfachwirt. Gerade der berufliche Wechsel zur Stadt Marktredwitz hat geholfen, den Blickwinkel zu erweitern und neue Perspektiven kennenzulernen.  Ich bin seit meiner Zeit des Wechsels oft gefragt worden, ob es denn in Marktredwitz besser ist als in Arzberg?

Diese Frage habe ich immer mit dem gleichen Satz beantwortet: Mit Sicherheit nicht besser oder schöner aber immer etwas Größer und immer etwas schneller. Schneller darum, weil wir mit Oliver Weigel einen Macher an der Spitze haben, der mit seinem guten Netzwerk etwas für Marktredwitz voranbringt. An diesem Beispiel sieht man, dass gute Beziehungen nach München durchaus sehr vorteilhaft für die Entwicklung einer Stadt sein können. Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich lohnt für Arzberg zu kämpfen. Arzberg ist und bleibt eine schöne Stadt. Ich bin fest hier verwurzelt und möchte die Zukunft für Arzberg nicht nur nebenbei erleben, sondern mitgestalten.

Bei einer Wahl wird ein Stück weit immer mitentschieden, ob und wie sich eine Stadt den großen Themen und Herausforderungen der Zukunft stellen wird.

Wie bringen wir mehr Leben in unsere Stadt? Wie erschaffen und erhalten wir eine solidarische Gemeinschaft? Wie sichern wir unseren Bürgern eine zeitgemäße Infrastruktur? Wie machen wir Arzberg zukunftsfähig?

Die Wahl wird mitentscheiden, ob und wann wir Antworten auf Fragen finden, die sich uns in nicht mehr all zu ferner Zeit unvermeidlich aufdrängen werden und nach Lösungen verlangen. Dafür brauchen wir heute enormen Weitblick, um morgen nicht das Nachsehen zu haben, wenn uns Entwicklungen überrollen. Wir brauchen Vorstellungskraft, Gestaltungswillen, Ideen und Konzepte sowie den Mut sie umzusetzen.

In Arzberg ist in den vergangenen Jahren vor allem auch durch eine starke CSU-Frakiton einiges angestoßen worden. Es sieht bei uns im Großen und Ganzen so aus, als ob alles recht geordnet ist und die wichtigsten Problemstellungen zumindest auf der Agenda stehen.

Zu diesem guten Miteinander tragen die Bürgerinnen und Bürger in hohem Maß bei – ebenso wie der Stadtrat, der in wichtigen Fragen auch parteiübergreifend zusammenarbeiten kann. Dazu trägt sicherlich ein Bürgermeister bei, der schon über viele Jahre an Erfahrung verfügt und die Verwaltung sowie das politische Tagesgeschäft kennt.

Und dennoch hat man zuweilen den Eindruck, dass in vielen Fragen der Zukunft Arzbergs nur reagiert wird. Gefragt wäre aber ein vorausschauendes Handeln.

Am heutigen Tag werde ich Sie um Ihre Zustimmung dafür bitten in den kommenden sechs Jahren als Ihr Bürgermeister die nötigen Weichen zu stellen. Ich will unsere Gegenwart aktiv gestalten, und dafür sorgen, dass wir in Zukunft nicht hinterherhinken.

Dazu brauchen wir einen Weitblick in Sachen Energiepolitik. Die Initiativen rund um Smart Grid bedürfen eines konsequenten Einsatzes.

Mit demselben Weitblick müssen wir uns mit dem demographischen Wandel, der Altersstruktur unserer Stadt auseinandersetzen. Es werden in Arzberg in den kommenden Jahren weit mehr hilfsbedürftige alte Menschen leben, als wir mit den heutigen Angeboten umsorgen können.

Wir brauchen ein Gesamtkonzept, das alle Generationen einbezieht. Besonders auch jungen Familien soll der Wohnort Arzberg noch schmackhafter gemacht werden. Wir müssen daran interessiert sein, Kindern eine Umgebung zu bieten, in der sie gut und sicher groß werden können. Sie sind der wichtigste Teil unserer Gesellschaft, ihnen müssen wir unsere Wertschätzung beweisen – nicht nur mit Worten, sondern auch mit weiteren Investitionen.

Bezahlbarer attraktiver Wohnraum, ansprechende Baugrundstücke, ein breit aufgestelltes Angebot an Kinderbetreuung seien hier nur einige wenige Stichworte.

Den heranwachsenden Jugendlichen soll glaubwürdig das Gefühl gegeben werden, dass sie hier willkommen sind und dazugehören – damit sie Arzberg auf Dauer als ihre Heimat empfinden, in die sie jederzeit gerne zurückkehren.

Ein ganz großes Thema der Zukunft wird natürlich auch die ärztliche Versorgung in Arzberg sein. Wir haben, Stand heute genug Ärzte vor Ort, doch wie wird dieses Thema in 5 Jahren ausschauen? Viele der bei uns ansässigen Ärzte haben das Rentenalter eigentlich schon erreicht. Ein Nachfolger für Ihre Praxen ist jedoch nicht bei jedem in Sicht.

Unsere Ortsteile dürfen in Sachen Zukunftsgestaltung auch nicht vergessen werden. Es gilt sich an einen Tisch zu setzen und gemeinsam aktuelle Herausforderungen zu definieren und anzugehen.

Eine Stadt ist darüber hinaus nur dann schlagkräftig, wenn auch die angesiedelten Wirtschaftsbetriebe schlagkräftig sind. Es muss das Ziel sein, die bestehenden Betriebe zu halten und weitere Ansiedlungen zu ermöglichen.

Aus diesem Grund möchte ich den regelmäßigen Kontakt zu den ansässigen Unternehmen suchen.

Lassen Sie mich mit einem Zitat von Charles Darwin abschließen:

„Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel.“ Was sich nicht wandelt, das steht still. Und in unserer bewegten Zeit heißt Stillstand Rückschritt.

Helfen Sie Mir dabei, auch in Arzberg den Wandel herbeizuführen.

Arzberg soll eine lebendige Stadt sein, in der es sich gut leben lässt, man gerne zum Feiern zusammenkommt und in der ein Gemeinschaftsgefühl vorherrscht, das uns gemeinsam in die Zukunft trägt.

Ich bitte Sie heute um die Bestellung als Ihr Bürgermeisterkandidat. Ich stehe hier, weil ich am 15. März 2020 die Bürgerinnen und Bürger um den Auftrag bitten will, unserer Stadt eine Zukunft zu schaffen. Ich möchte meine Energie und meine Gestaltungskraft für das Wohl von Arzberg einsetzen, für das Wohl möglichst aller Menschen in unserer Heimatstadt.

Deshalb darf ich Sie heute um Ihre Stimme bitten, denn es ist Zeit:

 

Zeit für…. Unsere Heimat

Zeit für…. Arzberg aber vor allem ist es

Zeit für…. Etwas Neues und dieses Neue möchte ich als Rathauschef in Arzberg sein.

 

Vielen Dank"