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Regional und nachhaltig

Bayern stärkt Öko-Landbau

Landwirt mit Traktor
 

Der Freistaat baut seine Spitzenposition im Öko-Landbau weiter aus: Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat das Landesprogramm zur Stärkung des regionalen Öko-Landbaus kräftig verstärkt. Künftig wird es in Bayern 15 neue staatlich anerkannte Öko-Modellregionen geben.

„Ich möchte damit ein deutliches Zeichen setzen“, so Kaniber. „Die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität ist äußerst wichtig.“

Optimierung des Volksbegehrens zur Artenvielfalt

In den Öko-Modellregionen, die zur Optimierung des Volksbegehrens zur Artenvielfalt dienen, werden zukunftsfähige Projekte zur Entwicklung des ökologischen Landbaus umgesetzt, regionale Wertschöpfungsketten etabliert und das Bewusstsein der Bevölkerung für bio-regionale Ernährung gestärkt. Erzeuger, Verarbeiter, Vermarkter und Konsumenten werden damit regional vernetzt.

Anreize statt Verbote

Das Projekt funktioniert laut Kaniber auf freiwilliger Basis und ohne gesetzliche Vorgaben. „Ich will, dass die Menschen die Produkte der Landwirte in ihrer Heimat wieder schätzen lernen und sich bewusst werden, dass regionale Produktion die nachhaltigste ist.“

Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung

Die Öko-Modellregionen werden vom Ministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten unterstützt. 75 Prozent der Kosten für die Projektleiter-Stelle vor Ort werden bezahlt, maximal bis zu 75.000 Euro im Jahr. Die Förderung läuft zwei Jahre, kann aber um weitere drei Jahre verlängert werden. Das Gesamt-Fördervolumen beläuft sich auf knapp 1,5 Millionen Euro im Jahr.

Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“

Bislang gab es zwölf Öko-Modellregionen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Landesprogramms „BioRegio Bayern 2020“, mit dem die Bayerische Staatsregierung seit 2012 den Ökolandbau in Bayern unterstützt. Mittlerweile hat sich die Staatsregierung in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, mittelfristig die Ökofläche in Bayern zu verdoppeln. Derzeit bewirtschaften etwa 9.900 Ökobetriebe im Freistaat eine Fläche von über 350.000 Hektar.

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