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Pschierer erwartet Vollbeschäftigung

„Bayern war, ist und bleibt Industriestandort“

 

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer erwartet Vollbeschäftigung im gesamten Freistaat bis zum Jahr 2020. Indikator dafür sei, dass im Jahr 2017 mit durchschnittlich knapp 5,5 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Das ist neuer Rekord! Im Vergleich zum Vorjahr seien das 2,7 Prozent mehr. Die Arbeitslosenquote lag 2017 in Bayern bei durchschnittlich 3,2 Prozent. Hier liegt Bayern bundesweit vorne.

Stärkung ländlicher Regionen

Pschierer sagte, er wolle sich für die Stärkung ländlicher Regionen einsetzen. Er will die Initiative „Invest in Bavaria“ stärken, welche bei Investoren für den Wirtschaftsstandort Bayern wirbt. Insbesondere die Stärkung des vergleichsweise schwachen Nordens will Pschierer voranbringen und für die Vorzüge dieses Standorts werben.

Unterstützung für die Gründerkultur

Auch Firmengründer will Pschierer unterstützen. In Bayern gebe es eine „Gründerkultur“ bei Unternehmern, die es zu fördern lohne. „Die sind richtig scharf darauf, neue Produkte zu entwickeln“, so Pschierer. Um das Gründen zu erleichtern müsste zunächst überflüssige Bürokratie abgebaut werden, während zugleich die Rolle der klassischen Industrie nicht vernachlässigt werden dürfe. „Bayern war, ist und bleibt Industriestandort.“

Wichtige Investitionen

Um Bayerns Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen, müsse man vor allem in den Breitbandausbau investiere. Dieser sei vor allem für ländliche Regionen von hoher Bedeutung. Außerdem müsse man den Bau von Stromtrassen fördern. Zwar sei die Verbreitung erneuerbarer Energien stark vorangetrieben worden, die Stromnetze seien jedoch vernachlässigt worden, mit denen die enormen Energiemengen verteilt werden müssen.