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Sinkende Arbeitslosenzahl in Bayern

Pschierer: „Echter Spitzenwert“

Arbeitslosenzahlen
 

Die Arbeitslosenzahl in Bayern ist im März um 17.000 auf 231.500 gesunken. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Damit sank die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat Februar um 0,2 Punkte auf 3,2 Prozent – seit 1997 ist das ein neuer Tiefstand. Im Vergleich zum Vorjahr waren im März knapp 21.000 Menschen mehr beschäftigt.

Dazu sagte Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer: „Bayern setzt auch im März seine Rekordfahrt auf dem Arbeitsmarkt fort. Mit 5,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind in Bayern so viele Menschen in Lohn und Brot wie noch nie. Zudem verzeichnen erstmals alle Regierungsbezirke in Bayern in einem Monat März eine Arbeitslosenquote von unter 4,0 Prozent.“ Schreyer freute sich auch über die zunehmende Angleichung der Lebensverhältnisse in allen Regierungsbezirken: „Die Entwicklung ist beachtlich. Alle Regionen konnten sich deutlich verbessern. Oberfranken ist es sogar gelungen, die Arbeitslosenquote von vor 10 Jahren um über 40 Prozent zu senken. Dem Ziel von guten und gleichwertigen Lebensverhältnissen in Bayern sind wir damit insgesamt deutlich näher gekommen.“

Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer freute sich ebenfalls über die „Frühjahrsbelebung“ am Arbeitsmarkt. Er sagte: „An diesen Trend wollen wir anknüpfen. Bis 2020 wollen wir Vollbeschäftigung in allen bayerischen Regierungsbezirken erreichen.“ Die Arbeitslosenquote bezeichnete er als „echten Spitzenwert“. Wirtschaftliche Erfolge seien allerdings kein Selbstläufer, so Pschierer: „Globalisierung, Digitalisierung, demographischer Wandel und Urbanisierung sind große Herausforderungen, auf die wir die richtigen Antworten finden müssen. Angesichts von 127.000 offenen Stellen und einem steigenden Fachkräftebedarf müssen wir jetzt dafür Sorge tragen, dass unsere Betriebe die geeigneten Mitarbeiter finden. Deswegen werde ich erstens weiterhin aktiv für die Berufsausbildung werben. Zweitens gilt es gezielt Frauen und ältere Menschen für den Arbeitsmarkt zu mobilisieren. Und drittens werde ich gemeinsam mit der bayerischen Wirtschaft Eckpunkte für ein Fachkräftezuwanderungsgesetz erarbeiten.“