Kreisverband Aichach-Friedberg

715.000 Euro für die Geburtshilfe in Aichach-Fried

Peter Tomaschko dankt Gesundheitsministerin Huml für Unterstützung

In diesem Jahr startet erstmals die zweite Säule im Geburtshilfe-Förderprogramm des Freistaats Bayern. Damit werden Landkreise und kreisfreie Städte im ländlichen Raum finanziell unterstützt, um die Defizite kleinerer Geburtshilfeabteilungen aus dem Jahr 2018 ausgleichen zu können. Ziel ist die Sicherung kleinerer Geburtshilfeabteilungen im ländlichen Raum. Auch der Landkreis Aichach-Friedberg profitiert von diesem neuen Förderprogramm: Gesundheitsministerin Melanie Huml hat heute in Nürnberg den Förderbescheid in Höhe von knapp 715.000 Euro überreicht.Die Förderung soll dazu dienen, die Geburtshilfe am Krankenhaus Friedberg zu stabilisieren und am Krankenhaus Aichach schnellstmöglich wieder zu starten. „Ich freue mich sehr, dass die Förderung für die Kliniken an der Paar gewährt wurde. Die Sicherung der Geburtshilfe vor Ort ist mir ein wichtiges Anliegen, um den werdenden Müttern weiterhin eine wohnortnahe Geburt zu ermöglichen“, freute sich Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko. Er war gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Manfred Losinger nach Nürnberg gereist, um den Förderbescheid persönlich von der Ministerin entgegnen zu nehmen. Im Vorfeld hatte sich Tomaschko monatelang dafür eingesetzt, dass der Landkreis Aichach-Friedberg in das Förderprogramm aufgenommen wird. Unter anderem hatte er dazu Gesundheitsministerin Huml in den Landkreis eingeladen und bei zahlreichen Gesprächen immer wieder für die Kliniken an der Paar geworben. „Der Freistaat hat bereits eine ganze Reihe Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Strukturen der stationären Geburtshilfe zu erhalten. Wichtig ist, dass wir auch künftig genügend Hebammen und Geburtshelfer haben, die sich um die Schwangeren und Familien kümmern. Mit der zweiten Säule im Geburtshilfe-Förderprogramm machen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um die Sicherung kleinerer Geburtshilfeabteilungen im ländlichen Raum zu ermöglichen. Ich danke der Ministerin für die Unterstützung unseres Landkreises. Das ist heute ein guter Tag für die werdenden Mütter und die jungen Familien im Wittelsbacher Land“, so der Abgeordnete abschließend.