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Einheimischenmodell bleibt

Bessere Chancen für junge Familien

Neubau
 

Der Freistaat Bayern und das Bundesbauministerium haben sich mit der EU-Kommission auf Bedingungen verständigt, unter denen die sogenannten „Einheimischenmodelle“ fortgeführt werden dürfen. Damit können Kommunen an die ortsansässigeBevölkerung Bauland verbilligt abgeben. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann freute sich über die Einigung mit der EU-Kommission: „Einheimischenmodelle ermöglichen insbesonderejungen ortsansässigen Familien, dass sie sich zu Hause ein Dach über dem Kopf leisten können. Auf dem normalen Immobilienmarkt hätten junge Familien sonst gegen finanzkräftige Ortsfremde keine Chance.“   

Bei dem neuen Model  kommen Bewerber in Betracht, deren Vermögen und Einkommen bestimmte Obergrenzen nicht überschreitet. Weiterhin kann dem Kriterium der „Ortsgebundenheit“ eine bestimmte Gewichtung beigemessen werden. Herrmann: „Die Ortsgebundenheit ist ein wesentlicher Eckpfeiler bei der Verteilung von Grundstücken im Rahmen von Einheimischenmodellen“. Positiv gewertet werden kann zudem ein Ehrenamt. „Werbei der Freiwilligen Feuerwehr ist und sich für seinen Heimatort einsetzt, soll auch beim Einheimischenmodell entsprechend berücksichtigt werden,“ erklärte Herrmann. 

Die Europäische Kommission hatte in der Verganghenheit Bedenken über das Einheimischenmodell geäußert. Die Einigung auf ein europarechtskonformes Modell sieht Herrmann als Riesenerfolg.