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Polizeiliche Kriminalstatistik 2016

In Bayern leben, heißt sicherer leben

 

Bayern bleibt das Sicherheitsland Nr. 1! Das ist das Ergebnis der Polizeilichen Kriminalstatistik 2016, die Bayerns Innenminister Joachim Herrmann jetzt vorgestellt hat. Wichtigste Botschaft: Die Top-Aufklärungsquote in Bayern hat sich nochmal verbessert, Rückgänge gab es vor allem bei Diebstahlsdelikten. Insgesamt ist die Zahl der Straftaten in Bayern leicht angestiegen, was aber insbesondere auf noch intensivere Kontrollen vor allem bei der Rauschgiftkriminalität zurückzuführen ist.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: „In Bayern leben, heißt sicherer leben.“ Er machte klar, dass die Bayerische Polizei in den kommenden Jahren weiter verstärkt wird: „Unser Maßnahmenpaket 'Sicherheit durch Stärke' sieht bis 2020 insgesamt 2.000 zusätzliche Polizeistellen vor. Außerdem werden wir unter anderem die Schutzausstattung unserer Polizisten weiter verbessern, die Observationseinheiten aufstocken und die polizeiliche Videoüberwachung ausbauen“, sagte Herrmann.

Die bereinigte Häufigkeitszahl, also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, stieg um 2,1 Prozent auf 4.785. „Das ist immer noch ein sehr niedriger Wert“, erklärte der Minister. "Vor zehn Jahren war die Kriminalitätsbelastung in Bayern etwa 8 Prozent höher." Die Aufklärungsquote konnte um 0,9 Prozentpunkte auf 63,7 Prozent weiter gesteigert werden. „Die Bayerische Polizei konnte also letztes Jahr rund zwei Drittel aller Straftaten aufklären, ergänzte Herrmann. „Das ist ein hervorragendes Ergebnis!“

Sorge bereitet dem Innenminister vor allem die Entwicklung der Kriminalität von nichtdeutschen Tatverdächtigen. Deren Anteil stieg um 2,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreswert und lag bei 34,4 Prozent. 2012 lag dieser Anteil noch bei 25,4 Prozent. Unter den tatverdächtigen Zuwanderern bildeten Syrer mit 16,1 Prozent (2015: 11,1 Prozent) die größte Gruppe, gefolgt von Afghanen mit 14,3 Prozent (2015: 10,1 Prozent), Irakern mit 8,8 Prozent (2015: 4,6 Prozent) und nigerianischen Staatsangehörigen mit 6,8 Prozent (2015: 5,4 Prozent). Herrmann: "Der Anstieg der Kriminalität in Bayern im Jahr 2016 ist im Ergebnis ganz überwiegend ausländischen Tatverdächtigen, darunter insbesondere Zuwanderer, zuzuschreiben."