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NJE CSU/FU Hilpoltstein

Schöner Land in Stadt und Land

 
Frauenpower in Hilpoltstein: v.l. Bezirkstagskandidatin Cornelia Griesbeck, Marlene Mortler, MdB, 2. Bgm. Ulla Griesbeck, stv. Landrätin Edeltraut Stadler

HIP (csu) Unter dem Titel „(K)ein schöner Land“ luden CSU und Frauenunion Hilpoltstein zum mittlerweile dritten Neujahrsempfang in die Räumlichkeiten der Tanzschule Pietzner. War es in den letzten Jahren um medizinische Versorgung im ländlichen Raum und die Zukunft der Regionen in Europa gegangen, so stand auch dieses Jahr wieder „das Leben auf dem Land“ (Dietzel) im Mittelpunkt.   

Das Verhältnis zwischen Stadt und Land sei nicht nur ihr Herzensthema erklärte die stv. Bürgermeisterin Ulla Dietzel, die als Moderatorin durch den Empfang führte. Es präge auch das Leben in der 90km²-Kommune Hilpoltstein. Nach stimmgewaltiger Begrüßung durch den Landfrauenchor des Kreises Roth lieferte Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler. Die Ehrenbezirksbäuerin aus Dehnberg (Lkr. LAU) zeigte sich mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen mit der SPD, zu denen sie direkt im Anschluss nach Berlin flog, optimistisch, auch weiterhin den Interessen des ländlichen Raumes in den Parlamenten in Berlin und München Gehör zu verschaffen. Dies sei seit jeher ihr Antrieb als Landwirtschaftspolitikerin. „Es hat lange dauert und viel Aufklärungsarbeit gekostet, bis es auch oben angekommen ist, dass Stadt und Land nur gemeinsam gehen“, so Mortler.  

Dabei könne sich die CSU stolz auf die Fahnen schreiben, in Berlin und Bayern die richtigen politischen Rahmenbedingungen gesetzt zu haben, dass sich alle bayerischen Regionen in den letzten dreißig Jahren sehr gut entwickelt haben. „In Bayern herrscht heute in Stadt und Land Vollbeschäftigung“, freute sich Mortler, hatte aber auch einen Wehrmutstropfen. „Weil es uns besser geht als anderswo, stellt man alles in Frage – und uns Bauern an den Pranger.“ Oft geschehe dies, weil die Menschen, vor allem in den Städten, den Kontakt zurLandwirtschaft verloren haben und Sachverhalte verzerrt wahrnehmen.   

Auf die Verbindung der Menschen im ländlichen Raum hob auch Georg Schiffermüller ab. Der zweite Bürgermeister der Gemeinde Georgensgmünd vertrat als stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender den erkranken Landtagsabgeordneten Volker Bauer. Man kümmere sich noch umeinander – diskutiere manches aber auch intensiver, so Schiffermüller. So sahen Schiffermüller und Kreisbäuerin Annette Götz beispielsweise die Gewerbeansiedlung in Dörfern kritisch, da im schlimmsten Fall gewachsene Dorfstrukturen gefährdet wären, während BBV-Kreisobmann Thomas Schmidt hier etwa bei aufgelassenen Hofstellen Potentiale erkannte.