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Entwicklung Ellwanger Straße nicht gefährden

Entwicklung Ellwanger Straße nicht gefährden

 
CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Huber, Ortsvorsitzender Manfred Scholl und JU-Ortsvorsitzender Valentin Huber über Entwicklungschancen des Areals an der Ellwanger Straße

Dinkelsbühl, 27.03.2017 - An der Ellwanger Straße sind in den vergangenen Wochen mit dem Bauleitverfahren weitreichende umfangreiche Planungen für die Zukunftsentwicklung der Stadt Dinkelsbühl angelaufen.

Mehrere Dinkelsbühler Unternehmer wollen auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle und Diskothek nach über 20 Jahren verschiedene Gebäudekomplexe errichten. Die Planungen für einen Kinoneubau, den Bau von Schulungszentren sowie einem Parkhaus und der Errichtung eines Hotels sind aktuell weit vorangeschritten.

Der CSU-Ortsverband hat sich in seiner letzten Vorstandsitzung eindeutig für das zukunftsweisende Projekt ausgesprochen. Man dürfe das beachtliche Engagement Dinkelsbühler Unternehmer und das Bekenntnis zu ihrer Stadt nicht geringschätzen, so CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Huber. Gerade dieses habe bis dato immer zu vielen positiven Veränderungen in der Stadt beigetragen und viele neue Arbeitsplätze geschaffen.

Nach zig Jahren bietet sich nun die Chance auch für uns junge Menschen wieder eine Anlaufstelle zu haben, wo man weggehen kann, so JU-Ortsvorsitzender Valentin Huber. Denn innerhalb des Kinokomplexes ist eine Veranstaltungslokalität eingeplant, die es früher in ähnlicher Weise einmal an der Bleiche gegeben hat.

Die verschiedenen Angebote des Areals stellen eine sanfte Nutzung dar und befruchten sich gegenseitig, so Ortsvorsitzender Manfred Scholl. Die Schulungszentren der Automobilfirmen und die Landesfinanzschule greifen auf das Angebot der umliegenden Einrichtungen zu und sind daher auch für die Altstadt gewinnbringend. Vor allem kann mit dem Hotelneubau das bestehende Unterbringungsproblem im touristischen Bereich entspannt und aufgefangen werden.

Trotz aller Euphorie hat sich bei diesem zukunftsweisenden Projekt eine kleine Gegnerschaft, gegen die Ellwanger Straße, formiert. Jeder Bürger hat auch das Recht seine Einwendungen in die Planungsphase einzubringen. Teilweise wird das Bauprojekt jedoch in Gänze abgelehnt. Dies ist für die CSU Dinkelsbühl nicht nachvollziehbar. Diese Entwicklungschance aus egoistischen Bestrebungen heraus zu verhindern, wird den Interessen der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt sicherlich nicht gerecht. Gerade in der Bürgerschaft freut man sich auf das neue Kino, da man nicht mehr in die umliegenden weiter entfernten Städte fahren muss.

Das Vorhaben an der Ellwanger Straße bietet Entwicklungsmöglichkeiten, welche es seit der Nachkriegszeit wohl kein weiteres Mal in der Stadt gegeben hat und für Westmittelfranken sicher einmalig ist. Deshalb bedarf es starker Kompromisse, an denen die Unternehmergruppe derzeit zusammen mit der Stadt Dinkelsbühl arbeiten.

Am Ende aber werden wir alle stolz auf das neu Geschaffene sein, wenn wir beispielsweise das erste Mal im Kino waren. Bekanntermaßen ist es in Dinkelsbühl oft der Fall, dass wir nach langwierigen und schwierigen Diskussionen letztendlich zusammenstehen und uns gemeinsam über die Entwicklungen der Stadt freuen.

Das Gesamtprojekt wird ein weiterer Anziehungspunkt für Menschen aus der Region sowie für unsere Jugend und Touristen sein und unserer Heimatstadt Zukunft geben, so Manfred Scholl.

Ellwanger Straße