Über uns

Herzlich willkommen ...


... auf den Internetseiten des CSU-Ortsverbandes Mitterteich. Wir freuen uns, dass Sie den virtuellen Weg zu uns gefunden haben. Auf unseren Webseiten möchten wir Sie über Aktuelles aus unserer Stadt bis hin zur Bundespolitik informieren.

Nehmen Sie sich ruhig die Zeit, unsere Seiten zu durchstöbern - es lohnt sich.

Herzlichst, Ihr
Roland Grillmeier, Ortsvorsitzender

  Vorstandschaft

FunktionName
OrtsvorsitzenderRoland Grillmeier
StellvertreterChristine Ernstberger
Holger Paschedag
Reiner Summer
GeschäftsführerHubertus Krämer
SchriftführerDieter Ernstberger
SchatzmeisterStefan Zeitler
Ortsvorsitzende der Frauen-UnionAlexandra Weiß
Ortsvorsitzender der Jungen UnionAndreas Gärtner
BeisitzerStefan Grillmeier
Helmut Jobst
Andreas Kempf
Anton Kunz
Stephan Richter
Johannes Schaumberger
Theo Schaumberger
Fabian Weinberger
Ernst Zeitler
KassenprüferAlois Häckl
Hans Rüth

  Die Frauen-Union in Mitterteich

Die Frauen-Union ist eine engagierte und lebendige Arbeitsgemeinschaft für Frauen aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten. Mitglied kann jede Frau ab 16 Jahren werden, die sich zu den Grundsätzen der CSU und den Zielen der Frauen-Union bekennt und bereit ist, deren Ziele zu fördern.

Die Frauen-Union vertritt die Anliegen der Frauen in der CSU und auf der Grundlage des Grundsatzprogrammes der CSU in der Öffentlichkeit. Die Frauen-Union als zweitgrößte Arbeitsgemeinschaft in der CSU, nimmt zu allen wichtigen Problemen der Zeit Stellung und setzt sich insbesondere für die Belange der Frauen und Familien ein.

Die Frauen-Union Mitterteich wurde im Jahr 1973 von 26 Frauen gegründet. In den langen Jahren des Bestehens hat die Frauen-Union sowohl an politischen wie auch an gesellschaftlichen Ereignissen in der Stadt mitgewirkt und sich vor allem im sozialen Bereich engagiert.

Die Frauen-Union Mitterteich hat derzeit 63 Mitglieder und möchte vor allem auch junge, engagierte Frauen ansprechen und sie für politische und soziale Aufgaben begeistern, um dadurch die Rolle der „Frau in der Politik“ zu stärken.

  Die Junge Union in Mitterteich

Ziel der Jungen Union ist es, junge Leute an die Politik heranzuführen und damit eine zukunftsorientierte CSU zu gestalten. Die Junge Union ist die größte und erfolgreichste Jugendorganisation in Bayern und so auch in Mitterteich.
Der Ortsverband der Jungen Union in Mitterteich wurde 1963 gegründet und zählt zur Zeit 91 Mitglieder. Die Mitgliederzahl konnte in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert werden. Im Kreisverband Tirschenreuth ist der Ortsverband Mitterteich stark engagiert. Kreisvorsitzender ist Bernhard Söllner.

Bei den Neuwahlen im Frühjahr 2014 wurde abermals die gute Arbeit der CSU und JU gewürdigt: Roland Grillmeier wurde mit überwältigender Mehrheit als Bürgermeister bestätigt. Darüber hinaus konnte die Mehrheit der Fraktion verteidigt werden und eine Verjüngung des Stadtrates durch die neugewählten Stadträte Andreas Kempf, Johannes Schaumberger und Reiner Summer erreicht werden.

Dies war eine Bestätigung der Mitterteicher Bürger für eine hervorragend geleistete Arbeit der vergangenen sechs Jahre.

Vorstandsteam der Jungen Union in Mitterteich
Daniel Kircher und Fabian Weinberger führen seit 2017 die JU Mitterteich. Das Team versucht, die Jugendarbeit der Jungen Union attraktiv und zukunftsorientiert zu gestalten.

  Geschichte der CSU Mitterteich

Gründung des Ortsverbandes Mitterteich


Am 21. April 1945 war in Mitterteich der Zweite Weltkrieg durch den Einmarsch amerikanischer Truppen beendet. Durch das mutige Handeln von Stadtpfarrer Josef Neidl und Kaminkehrermeister Ludwig Buttenhofer, konnte größerer Schaden von Mitterteich abgewendet werden.

Der damalige Stadtpfarrer Josef Neidl schreibt dazu: " ... Am Samstagnachmittag wurde ich beim Chef der Amerikaner auf dem Rathaus vorstellig. Er sagte: "Nennen Sie mir einen künftigen Bürgermeister, aber kein Parteimitglied!" Ich zögerte. Er darauf: "Wenn Sie nicht sofort einen Bürgermeister benennen, dann setze ich Ihnen einen Russen oder Polen her!" Nach einiger Überlegung nannte ich ihm Herrn Dr. Andreas Zehendner und Herrn Thomas Hegen. Diese beiden wurden am Sonntag auf dem Rathaus vorstellig und als genehm befunden. Dr. Zehendner übernahm das Amt eines 1. Bürgermeisters mit all seiner Bürde in dieser verworrenen Zeit ..."

Schon im Herbst 1945 hat sich die Gründung des CSU-Ortsverbandes Mitterteich vollzogen. Dies wird damit belegt, daß in einem Stadtratsprotokoll vom 19.10.1945 bei dem kommissarisch neuernannten Stadtratsmitglied Karl Härtl, bereits in Klammern "CSU" vermerkt ist.

Die Gründung des Ortsverbandes Mitterteich ist also zu einem Zeitpunkt erfolgt, als es die CSU auf Landesebene offiziell noch gar nicht gab.

 

 

 

Das Weltbild können wir nicht bestimmen, das Weltbild müssen wir erkennen!

 

 

 


Besondere Verdienste bei der Vorbereitung der Gründung haben dabei folgende Männer:

  • Josef Neidl, Stadtpfarrer von 1935 - 1971
  • Dr. Andreas Zehendner, erster von den Amerikanern eingesetzter Bürgermeister
  • Thomas Hegen, damaliger 2. Bürgermeister
  • Franz Sproß, Landrat von 1948-1964

Der erste Vorsitzende des neugegründeten Ortsverbandes wurde Thomas Hegen, Kinobesitzer, wohnhaft am Johannisplatz 4. Am 31.12.1946 waren bereits 106 Mitglieder der jungen Partei beigetreten.

Man kann es heute diesen Frauen und Männern gar nicht hoch genug anrechnen, daß sie in einer Zeit, als jede politische Tätigkeit von vornherein verdächtig war, Widerwillen hervorrief und materielle Not größten Ausmaßes herrschte, sich bereit fanden, eine neue christlich ausgerichtete Volkspartei zu gründen. Stadtpfarrer Josef Neidl schreibt in dieser Zeit: "Wo die Not am größten, ist Gott, ist die Liebe am nächsten. Mitterteich hat das bewiesen. Bald starteten wir eine erste große Hilfsaktion als Kleider-, Wäsche- und Geldsammlung. 169 heimatlose Soldaten und 626 Zivilisten konnten mit Kleidern, Wäsche, Schuhen und Hausrat aller Art beschenkt werden. Und dazu kamen 19.000,- Mark in bar. Damit hat Mitterteich seinen Dank abzustatten versucht für die Bewahrung vor Kriegstod und hat die Kriegsnot zu meistern versucht in beispielhafter, helfender Liebe."

Die Mitglieder der ersten Stunde zeigten durch ihr Handeln auch, daß sie nicht gewillt waren, das Schicksal Deutschlands einfach treiben zu lassen, sondern den festen Willen hatten, wieder eine menschenwürdige und auf christlichen Grundsätzen beruhende Ordnung zu schaffen.

Bei der ersten Wahl nach dem Krieg 1946 hatte die CSU eine Mehrheit von 54,1 % erreicht, das waren 9 Stadtratsmandate. Leider konnte dieses Ergebnis bei den nachfolgenden Wahlen nicht gehalten werden. Im Gegenteil, bis 1960 mußte man sogar empfindliche Einbußen hinnehmen. Trotz des Einsatzes aller Mitglieder konnte das Ergebnis bei den Kommunalwahlen bis 1966 nicht verbessert werden.

Da man sehr wohl wußte, daß es in Mitterteich Bürger gab, die zwar bereit waren, für das Wohl der Gemeinde mitzuarbeiten, aber die Mitgliedschaft in einer Partei ablehnten, versuchte man "parteiunabhängige" Frauen und Männer zu gewinnen.

Im Vorfeld des Wahlkampfes kam man überein, für die Kommunalwahl 1966 eine gemeinsame Liste von CSU und FWG aufzustellen. Das Wahlergebnis zeigte, daß dieses Vorgehen bei den Wählern durchaus Anklang fand. Das Ergebnis der Stadtratswahl konnte von 33,4% auf 45,4% erhöht werden. Unserem Bürgermeisterkandidaten Fritz Burger (CSU) fehlten damals nur 199 Stimmen zum Sieg. Nach einem Rückschlag bei der Wahl 1972 gelang es dann erstmals 1978, die absolute Mehrheit an Stimmen und Mandaten zu erringen. Als gemeinsamer Kandidat von CSU und FWG wurde Karl Haberkorn (FWG) mit großer Mehrheit zum Bürgermeister gewählt.

 

Kommunalpolitik heisst, dem Bürger dienen und ihm nicht nach dem Munde reden. Kommunalpolitik orientiert sich am Bürger selbst und nicht an utopischen Wunschvorstellungen.

 


Die Kommunalwahl 1984 zeigte, daß die CSU/FWG in guter Zusammenarbeit sehr erfolgreich für die Stadt und ihre Bürger gearbeitet hat, denn das Ergebnis konnte nochmals erheblich gesteigert werden. Bei der Kommunalwahl 1990 mußten zwar leichte Verluste verzeichnet werden, erfreulich aber, daß die CSU bis 1996 die meisten Mandate im Stadtrat innehatte.

Die Kommunalwahl 1996 leitete schließlich eine Wende ein. So hatten von 1996 bis 2002 CSU/FWG und SPD die gleiche Stimmenanzahl im Stadtrat, so daß die Stimme des SPD-Bürgermeisters Dickert eine besondere Gewichtung erfuhr.

Im Wahlkampf 2002 ist die CSU in Mitterteich nach 36 Jahren wieder mit eigener Liste angetreten, nachdem die Freien Wähler 1998 ihre eigene Partei gegründet haben. Bei den Kommunalwahlen 2002/2008 und 2014 hat sich die Mitterteicher Bevölkerung für eine deutliche Mehrheit der CSU-Fraktion entschieden. 2002 wurde Ortsvorsitzender Roland Grillmeier wurde mit 31 Jahren mit deutlicher Mehrheit zum Bürgermeister gewählt.

Quelle: Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum des CSU-Ortsverbandes Mitterteich - Mitterteich, im November 1995