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Basis-Tour in Nürnberg

„Volkspartei des 21. Jahrhunderts“

Die CSU lebt von ihrer Basis: Bei der vierten Station der Basis-Tour in Nürnberg sind Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder, Generalsekretär Markus Blume sowie die Europawahlkandidatin und Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler mit den CSU-Mitgliedern in den innerparteilichen Austausch getreten.

Basis-Tour Nürnberg

„Motivation, Inspiration und Innovation – das ist unser Motto für die Basis-Touren“, erklärte Söder. Zwei Monate vor der Europawahl gehe es jetzt vor allem um Motivation. „Diese Wahl ist ganz entscheidend. Es geht wirklich darum, Europa nicht den Nationalisten und Populisten zu überlassen. Es geht darum, ob Europa eine Insel der Handlungsfähigkeit bleibt.“ Nicht zuletzt sei auch entscheidend, das Projekt von Frieden und Freiheit in Deutschland fortzusetzen.

Durchstarten statt durchschnaufen

Inspiration und Innovation bedeute den Willen, nicht nur durchzuschnaufen, sondern auch durchzustarten. „Das Wahlergebnis war im nationalen und internationalen Vergleich stabil und wir können stabil regieren“, so Söder. Die Partei müsse die Erkenntnisse der letzten Jahre jetzt aber konsequent umsetzen. „Wir müssen die Partei breiter und moderner aufstellen, ohne dabei das Stammpublikum zu vergessen. Und wir wollen jünger und weiblicher werden.“ Wie der CSU-Chef weiter betonte, solle seine Partei ökologischer werden. „Aber anders als die Grünen, denn wir wollen die Versöhnung zwischen Ökologie und Ökonomie. Rettet die Bienen und die Bauern.“

Moderne und digitale Volkspartei

Auch für den parteiinternen Kommunikationsprozess hat Söder klare Vorstellungen. „Wir wollen eine digitale Offensive.“ Die Mitglieder sollten sich zum Beispiel bei Online-Abstimmungen beteiligen und in Echtzeit informieren können. „Wir sind mit Abstand die Stärksten und wollen noch viel stärker werden“, so Söder weiter. Dabei soll der Charakter der Volkspartei erhalten werden.

Abschließend hielt er fest: „Ich erlebe bei den Basis-Touren eine hochmotivierte und engagierte Parteibasis. Wir müssen unsere Strukturen weiter öffnen, um auf Dauer mehr von der Basis profitieren.“

Blume: 2019 ist das Jahr neuer Stärke

Blume betonte: „Wir wollen 2019 zum Jahr neuer Stärke machen. Das ist der Grund für diese Basis-Tour. Wir wollen verstehen, was unsere Basis denkt und wo sie hinwill.“ Dabei sei die CSU auch zu Veränderungen bereit. „Daher haben wir eine Reformkommission gegründet.“ Die Kommission befasse sich mit der Frage, wie die CSU jünger und weiblicher werden und mehr Mitglieder gewinnen könne. „Wir brauchen auch thematisch ein neues Bewusstsein.“ Als Beispiel nannte Blume den Themenbereich Klima, Umwelt und Artenschutz. Außerdem will die Partei erarbeiten, wie sie zur ersten digitalen Volkspartei werden kann. „Das geht nur, wenn wir zu Veränderung bereit sind und das Konzept Volkspartei neu denken. Wir wollen auf dem starken Fundament der CSU aufzubauen und Neues ausprobieren.“

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