Geschichte

1945-19491950-19591960-19691970-19791980-19891990-19992000-20092010-Heute

2002

Bundestagswahl: CSU 58,6%

2003

Landtagswahl: CSU 60,7%

2004

Europawahl: CSU 57,4%

2005

Bundestagswahl: CSU 49,3%

2007

Günther Beckstein wird bayerischer Ministerpräsident

2007

Erwin Huber wird CSU-Vorsitzender

2008

Landtagswahl: CSU 43,4%

2008

Horst Seehofer wird bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender

2009

Europawahl: CSU 48,1%

2001 - Ministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz

Auf dem Höhepunkt der BSE-Krise in Bayern beschließt die Staatsregierung die Schaffung eines neuen Staatsministeriums für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz. Eberhard Sinner wird zum neuen Staatsminister ernannt, dem neuzubildenden Ressort das gleichfalls neuzuschaffende Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zugeordnet. Dieses nimmt am 11.1.2002 in Erlangen seine Arbeit auf.

2002 – Kanzlerkandidat Edmund Stoiber

Edmund Stoiber wird Kanzlerkandidat der Union. In der Berliner Wahlkampfzentrale wird das "Team 40 plus" eingerichtet. Ihm gehören Edmund Stoiber die CDU-Vorsitzende Angela Merkel, der CSU-Landesgruppenvorsitzende Michael Glos, die beiden Generalsekretäre Thomas Goppel und Laurenz Meyer und andere an.


Bei der Bundestagswahl erreicht die CSU eines Ihrer besten Ergebnisse: 58,6% (9% im Bundesschnitt). Sie stellt 58 der 248 Unionsparlamentarier im Bundestag.

2003 - Stoiber gewinnt 60,7% bei Landtagswahl

Bei der bayerischen Landtagswahl erhält die CSU 60,7 Prozent der Stimmen und 124 von insgesamt 180 Sitzen im bayerischen Landtag. Damit wurde erstmals bei einer Landtagswahl in Deutschland die Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht.

2005 - 60 Jahre CSU

Auf dem Münchner Nockherberg feiert die CSU ihren 60. Geburstag zusammen mit 1.000 Gästen, unter ihnen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.

2006 - Ausgeglichener Haushalt

Unter Edmund Stoiber erreicht Bayern 2006 einen ausgeglichenen Haushalt. Seitdem werden in Bayern keine neuen Schulden mehr aufgenommen.

2006 - Föderalismusreform

Eine "historische Stunde für Deutschland" ist die von der CSU und Parteichef Edmund Stoiber maßgeblich mitgestaltete Föderalismusreform, die das Verhältnis von Bund und Ländern neu ordnet. Nach dem Bundestag stimmt auch der Bundesrat der Föderalismusreform endgültig zu.

2007 - CSU-Akademie

Als erste Partei in Deutschland gründet die CSU eine eigene Akademie, die sich gezielt um die Förderung von Nachwuchspolitikern kümmert. Der Kern dieses Schulungsprogramms sind eine Reihe von Wochenendseminaren, bei denen die Teilnehmer mit kompetenten Referenten ihre Kenntnisse in Politik, Wissenschaft, Medien und öffentlicher Verwaltung vertiefen.

2007 - Günther Beckstein wird Ministerpräsident

Bayerns Innenminister Günther Beckstein wird vom Bayerischen Landtag zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Edmund Stoiber hatte dieses Amt am 30. September nach 14 Jahren zurückgegeben.

2007 – Erwin Huber wird CSU-Vorsitzender

Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber wird auf dem 72. Parteitag zum neuen CSU-Parteivorsitzenden gewählt. Die Delegierten nominieren Bayerns Innenminister Günther Beckstein zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2008. Edmund Stoiber, der im Januar 2007 nach acht Jahren im Amt seinen Rücktritt als Parteivorsitzender angekündigt hatte, wird von den Delegierten einstimmig zum CSU-Ehrenvorsitzenden ernannt.


Der CSU-Parteitag beschließt außerdem das neue Grundsatzprogramm. Bei der Kommunikation des neuen Grundsatzprogramms geht die CSU moderne Wege. Neben der Textversion gibt es auch eine multimediale Präsentation, das "e-journal". Dabei werden die Texte durch Statements prominenter CSU-Politiker sowie Grafiken, Animationen und Fotos bereichert.

2008 – Horst Seehofer wird CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident

Ein CSU-Sonderparteitag wählt Horst Seehofer mit 90,34 Prozent der Stimmen zum neuen Parteivorsitzenden.


Mit 104 von 184 abgegebenen Stimmen wird Horst Seehofer von den Mitgliedern des Bayerischen Landtags zum neuen Bayerischen Ministerpräsidenten gewählt. Sein Bundestagsabgeordnetenmandat gibt er ebenso auf wie sein Amt als Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In dieser Funktion folgt ihm die CSU-Bundestagsabgeordnete Ilse Aigner.