Info-Veranst.

Ortsverbands-Info-Veranstaltungen

Ziel ist, durch Kennenlernen von Problemen und Zusammenhängen im Gemeindebereich ein besseres Verständnis für Politik insgesamt zu bekommen.

Teilnehmer sollen ihre Vorstellungen für örtliche Entscheidungen einbringen.

Durchführung ca. 1/4-jährlich.

  Straubing Tigers - eine Erfolgsgeschichte

Gabi Sennebogen informierte am 17. Okt. 2016 im Cafe Greindl über die Straubing Tigers

Etliche Tigers-Fans und eine stattliche Anzahl von CSU- und JU-Mitgliedern folgten der Einladung des CSU-Ortsverbandes zum Vortrag "Straubing Tigers - eine Erfolgsgeschichte". CSU-Ortsvorsitzender Anton Piermeier begrüßte die Referentin und Interessierten herzlich.

Gabi Sennebogen, die ehrenamtliche Geschäftsführerin der Straubing Tigers, schilderte zu Beginn ihres Vortrags wie sie zum Eishokey und zur aktuellen Position der Tigers gekommen sei. Anschließend berichtete sie über den Schritt Straubing in der DEL zu etablieren. Sie meinte, es sei ein großer Erfolg, dass man sich mit dem kleinsten Etat von 5,2 Millionen Euro aller DEL-Clubs und ohne Verlust in der DEL behaupten konnte. Dies wolle man auf jeden Fall beibehalten und für die Mannschaft und Spielbetrieb nur so viel ausgeben wolle wie eingenommen wird. Gabi Sennebogen informierte dabei wie sich die Einnahmen- und Ausgabenseite zusammensetzt. Sie beklagte dabei, dass die Ausgaben für die Berufsgenossenschaft mit 400 Tausend Euro pro Jahr sehr hoch seien und diese nur in Deutschland anfallen. Die Möglichkeit beim DEL-Hauptsponsor Telekom alle Spiele live verfolgen zu können, habe bedauerlicher Weise zu einem Zuschauerrückgang geführt. Man hoffe, dass sich dies in den nächsten Jahren wieder relativiert.

Nach dem Überblick über die groben Wirtschaftsdaten der Tigers stand sie für Fragen zur Verfügung, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde. Eine Frage war dabei, wie die Spielervermittlung funktioniere. Die Referentin erklärte, dass dies ausschließlich über Vermittler statt finde, die von den Vereinen und Spielern Provisionen kassieren. Gefragt wurde auch, ob sich die 22 Gesellschafter in den Spielerkauf einmischen. Die Tigers-Geschäftsführerin sagte, dass dies im Gegensatz zu manch anderen Clubs in Straubing nicht der Fall sei, sondern ausschließlich die sportliche Leitung das Sagen und die Verantwortung habe. Eine weitere Frage betraf das Umfeld ausländischer Spieler. Hier informierte Gabi Sennebogen, dass die Tigers einen voll eingerichteten Wohnungsbestand gemietet hätte, wo die Spieler kostenlos ggf. mit Familien einziehen können. Eine Geschäftsstellen-Mitarbeiterin unterstütze die Spieler zudem bei Behördenangelegenheiten. Diskutiert wurde auch der Bedarf und die Finanzierung einer zweiten Eisfläche, die laut der Tigers-Geschäftsführerin dringend geschaffen werden müsse.

Nachdem alle Fragen gut beantwortet waren, dankte Anton Piermeier der Referentin und überreichte ihr ein kleines Geschank. Gabi Sennebogen revanchierte sich mit Eintrittsgutscheinen, die unter den Besuchern verlost wurden und warb durch einen Spielbesuch die einmalige Atmosphäre im Stadion kennen zu lernen.

  Asyl-Problem nur gemeinsam lösbar

Hela Schandelmaier und Paul Linsmaier schilderten bei JU Erfahrungen aus Deggendorf

Am 13.10.2015 konnte JU-Ortsvorsitzende Sophia Greindl im überfüllten Cafe Greindl zur Info-Veranstaltung mit dem Thema "Ideal und Realität: Asyl 2015" neben JU-Kreisvorsitzenden und Kreisrat Andreas Aichinger, Bürgermeister und Kreisrat Anton Piermeier besonders Stadträtin Hela Schandelmaier und JU-Bezirksvorsitzenden und Stadtrat Paul Linsmaier aus Deggendorf begrüßen.
Sophia Greindl führte in das Thema ein indem sie auf den Inhalt im Grundgesetz und über die Änderungen mit "Sicheres Herkunftsland" und beschleunigte Verfahren für Syrer und Iraker informierte.

Andreas Aichinger konfrontierte die interessierten Zuhörer dann mit vielen Zahlen. So seien derzeit auf der Erde rund 60 Millionen Personen auf der Flucht und davon sind zirka die Hälfte Kinder und Jugendliche. Man schätze, dass die Schleuser weltweit jährlich 6,15 Milliarden Euro umsetzen. In Deutschland werden 2015 rund 1 Million neue Asylsuchende geschätzt. Nach dem Königsteiner Schlüssel müsse Bayern 15,3 % aufnehmen, so der JU-Kreisvorsitzende. Für die unbegleiteten Kinder und Jugendlichen gelte jedoch eine Sonderregelung, d.h. für diese gibt es keine Aufteilungsregelung auf Bundesländer. Unser Landkreis, fuhr Aichinger fort, müsse 8 Prozent der Flüchtlinge in Niederbayern aufnehmen. Die derzeit in Feldkirchen untergebrachten Asylsuchenden zählen nicht dazu, da die dortige Einrichtung vom Bund betrieben werde. Im Landkreis sind derzeit ca. 825 Asylbewerber in 19 von 37 Gemeinden in dezentralen und Gemeinschaftsunterkünften. Eine besondere Belastung stellen insbesondere die 130 Minderjährigen für das Jugendamt und das Schulsystem dar, wies Aichinger hin. Pro Erwachsenem werden monatlich 1300 Euro und pro Minderjährigem 5000 Euro Kosten geschätzt.

Im Anschluss schilderte Paul Linsmaier die Situation in der Erstaufnahme-Einrichtung in Deggendorf, wo seit Januar 45.000 Flüchtlinge angekommen sind und sich derzeit 2500 befinden. Ein großes Manko sei, so der Deggendorfer Stadtrat, dass eigentlich nur rund ein Drittel Bleiberecht erhalten, aber die Verfahren zu lange dauern und die Abschiebung sehr kompliziert und kostspielig sei. Die Kosten bis Jahresende für geschätzte 20.000 unbegleitete Minderjährige belaufen sich für die bayerischen Kommunen auf etwa 1 Milliarde Euro, informierte Linsmaier. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern übernehme der Freistaat Bayern den Hauptteil. Er forderte eine Änderung, wonach auch die Minderjährigen entsprechend dem Königsteiner Schlüssel auf alle Bundesländer verteilt werden sollten. Da noch viele Flüchtlinge unterwegs seien, meinte der JU-Bezirksvorsitzende, dass die bisherigen Standards nicht einhaltbar sein werden. Er forderte dringend eine Lösung auf europäischer Ebene unter Einbeziehung der USA und Russland. Bundeskanzlerin Angela Merkel sei da gefordert und braucht dazu volle Unterstützung. Der Stadtrat berichtete dass es mit den Asylsuchenden im Großen und Ganzen in Deggendorf keine Probleme gebe. Wichtig sei, dass Berechtigte schnell anerkannt und in Arbeit gebracht werden.

Hela Schandelmaier berichtete dann von ihren Erfahrungen und wies darauf hin, dass die Bevölkerung einbezogen werden und Parallelgesellschaften vermieden werden müssten. Unsere Werte sollen aktiv vermittelt werden und sie habe schon einige Positiv-Beispiele erlebt. Die Information der Ankömmlinge, wie Müllentsorgung, anstellen an der SB-Markt-Kasse usw. sein soll, gehöre dazu. Ohne die ehrenamtlichen Helfer seien die Flüchtlingswellen nicht zu bewältigen. Die Stadträtin meinte, "die Leute sind einfach da" und wir müssen mit dieser Situation fertig werden. Schwierig sei es für die Asylsuchenden, denen die Schleuser Utopisches wie z.B. Studium ohne Hochschulreife versprochen haben, mit der Realität fertig zu werden. Auf die Frage, warum so viele junge Männer kommen, informierte Frau Schandelmaier, dass die meisten fliehen, weil sie nicht bei Kampfhandlungen "verheizt" werden wollen oder die Terror-Organisationen fürchten. Geklärt hat Frau Schandlmaier auch die Frage, dass Asylsuchende, die sich nicht registrieren lassen, auch keine Leistungen erhalten. Sie meinte, dass insbesondere gut ausgebildete Personen gar keine Leistungen haben wollen, sondern bei uns nur eine berufliche Perspektive suchen.

Bürgermeister Anton Piermeier schilderte im nächsten Abschnitt die Situation vor Ort. Die Gemeinde habe keinen Einfluss, ob Asylsuchende untergebracht werden. Das Landratsamt und die Regierung von Niederbayern entscheiden über die Unterkünfte. Es sei durchaus möglich, dass Eigentümer Objekte dafür anbieten. Leerstände locken Investoren, diese gewinnbringend für den Zweck herzurichten. Dies sei auch schon der Fall gewesen, so Piermeier. In diesen Fällen waren die Objekte im Sondergebiet, dass nur touristische Nutzung vorsieht. Für Sankt Englmar sei es besonders schwierig, wenn Asyl-Unterkünfte und Gästeunterkünfte sich in räumlicher Nähe befinden. Da sei das große Gemeinde-Standbein Tourismus schnell in Gefahr. Der Bürgermeister meinte, dass die Menschen integriert werden müssen, dass es seines Erachtens aber Grenzen gibt und er für eine kleine Gemeinde, wie Sankt Englmar, eine Anzahl von maximal 2 Prozent der Bevölkerung für noch gut integrierbar halte.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten Forderungen der JU und CSU, die Andreas Aichinger vortrug. Verbesserungen bei der Entwicklungspolitik, sinnvolle Verteilung der Asylsuchenden auf alle EU-Länder, die Einbeziehung der Bundeswehr zur Bewältigung, Bekämpfung der Schleuser, Einrichtung von Transitzonen mit Abweisung von Personen aus sicheren Staaten und Zuteilungsquoten entsprechend der Einwohnerzahl waren die dabei die wichtigsten.

Nachdem einige Fragen beantwortet wurden, beendete die JU-Ortsvorsitzende die Versammlung.

  E-Wald-Bürgerauto vorgestellt

Die Gemeinde hat seit Anfang Mai von E-Wald ein Bürger-Auto zur Verfügung.

Am Montag 18.5.2015 fand hierzu auf Einladung des CSU-Ortsverbandes Sankt Englmar eine Info-Veranstaltung statt, zu der neben CSU- und JU-Mitgliedern auch interessierte Bürger eingeladen waren.

Bürgermeister Anton Piermeier informierte die Interessierten zuerst über das Pilotprojekt E-Wald, bei dem getestet wird, ob sich Elektro-Autos unter Mittelgebirge-Bedingungen bewähren. Anschließend erklärte bzw. demonstrierte er den Registrier- und Buchungsvorgang. Nach einer Registrierung bei E-Wald im Internet erhalten die Personen bei der Tourist-Info eine E-Wald-Karte und Einlog-Daten mit denen über Smart-Phone oder PC das Auto reserviert bzw. gebucht werden könne. 

Das Auto stehe der Gemeinde für Dienstfahrten, Gästen und allen Bürgern gegen eine günstige Mietgebühr zur Verfügung, informierte der Bürgermeister. Als Standort wurde der Parkplatz bei der Tourist-Info gewählt, wo eine Ladestation installiert wurde.

Nach der Theorie folgte die Praxis mit einigen Probefahrten.

Mehr Infos (z.B. Mietpreis) >> hier

  Neues Feuerwehrhaus St. Englmar besichtigt

Am Samstag, 20.12.2014 kamen 20 interessierte JU-/CSU-Mitglieder und Interessierte um sich über den 

  • Bautenstand
  • Raum-Programm
  • Technik

informieren zu lassen.

1. Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzender Anton Piermeier begrüßte die Teilnehmer dieser Info-Veranstaltung und informierte über die Notwendigkeit des Neubaus, der Standortsuche und den bisherigen Bauwerdegang.

Beim Rundgang durch das Erd- und Obergeschoss wurden die Räume erklärt und über die vorgesehene ausgefeilte Technik informiert. 2. Bürgermeister und JU-Ortsvorsitzender erklärte als Feuerwehrvorstand insbesondere die bisher erbrachten und geplanten Eigenleistungen FF St. Englmar. Architekt Robert Troiber und Kommandant Reinhold Schötz ergänzten die Ausführungen.

  Deutschland auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter

 24. April 2013 - Romantikhotel Gut Schmelmerhof in Rettenbach 

Gemeinsame Informationsveranstaltung des CSU-Ortsverbandes Sankt Englmar und des CSU-Arbeitskreises Landesentwicklung und Umweltfragen Straubing-Bogen

Zum aktuellen Thema "Deutschland auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter" konnte Prof. Hermann Wagenhäuser, Honorarprofessor an der Hochschule München dazu gewonnen werden. CSU-Ortsvorsitzender und Bürgermeister Anton Piermeier sowie AKU-Kreisvorsitzender und stellv. Landrat Josef Laumer zeigten sich in ihren Grußworten erfreut dass so viele Interessierte aus allen Landkreisteilen gekommen seien.

Piermeier erinnerte an die bereits vom Ortsverband zu dem Thema durchgeführten Veranstaltungen mit Photovoltaikanlagen- und Windradbesichtigungen.

Laumer führte auf das Thema ein indem er vom 25-jährigen Jubiläum das Kernkraftwerkes Isar II berichetete, deren Mitarbeiter mit Wehmut dem politisch besiegelten Ende ihres Arbeitsplatzes entgegensehen.

Umfang der Energiewende 
Prof. Wagenhäuser begann seinen, mit aussagekräftigen Folien hinterlegten, Vortrag mit der heutigen Situation in Deutschland und zeigte am Primärenergieverbrauch, der zu 78 % aus fossilen Stoffen wie Mineralöl, Erdgas und Kohle besteht, dass es sich dabei um viel mehr als den Ersatz von Kernenergie handelt, der nur acht Prozent ausmache. Dabei sei Deutschland mit gut 70 % von Importen abhängig und habe nur einen Anteil von drei Prozent am globalen Energiebrauch. Der Handlungsbedarf ergebe sich auch aus der Tatsache, dass der Energieverbrauch zu 80 % für Wärme und Kraftstoffe bestehe und nur 20 % den Stromverbrauch betreffe. Energiesparen, meinte Wagenhäuser, sei eben mehr als nur Stromsparen. 2012 entfielen bei der Stromerzeugung 16 % auf Kernenergie und bereits 22 % auf erneuerbare Energien. Der Rest wurde mit Kohle, Erdgas, Heizöl und Pumpspeicher usw. erzeugt, informierte der Professor. Anschließend zeigte er das rassante Wachstum der erneuerbaren Energien auf, bei dem Photovoltaik über Plan liege. Zum Thema Treibhausgasemissionen, informierte der Referent, dass sich Deutschland in den letzten Jahren sehr gut entwickelt habe, aber den Zielwert von minus 40 % bis 2020 angesichts des Kernenergieaustiegs nur schwer schaffen werde. Das Stromnetz, das derzeit europaweit zu den zuverlässigsten zähle, war Gegenstand der weiteren Ausführungen des Energiewirtschaftsspezialisten. Er zeigte auf, das mit dem geplanten Abbau der fossilen Energien ohne gleichzeitigen massiven Aufbau von Speichern die Risiken steigen.

Einziges Land mit konkretem, langfristigen Energiekonzept
Im zweiten Abschnitt des Vortrags befasste sich der Referent mit dem Energergie-Konzept der Bundesregierung vom September 2010, das bis 2020 die Reduzierung der Treibhausgase um 40 %, des Primär-Energieverbauchs und Wärmebedarfs um jeweils 20 %, des Stromverbrauchs um 10 % sowie dem Atomausstieg und der Verringerung der Importabhängigkeit zum Inhalt habe. Er nannte die Ziele überaus ehrgeizig und monierte das fehlende Finanzierungskonzept. Er betonte, dass zur Zielerreichung eine Effizienz-Steigerung in allen Bereichen erforderlich sei. Ergänzend informierte Wagenhäuser über das gesonderte Bayerische Energiekonzept.

Herausforderungen meistern 
Im dritten Abschnitt der Präsentation, informierte Professor Wagenhäuser über die Herausforderungen der Energiewende für das Stromnetz, der Stromspeicherung und der Strompreise. Beim Stromnetz, das Rückgrat der Energiewende, meinte er, bestehe die Herausforderung den Netzausbau so zu schaffen, das die vermehrte dezentrale Stromerzeugung einerseits und insbesondere Überkapazitäten im Norden Deutschlands zur hohen Nachfrage im Süden transportiert werden können. Die Kosten hierfür werden laut der Deutschen Energie-Agentur GmbH allein bis 2020 fast 30 Milliarden Euro betragen. Um das Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch zu halten, sind zur Erreichung der Ziele weitere und neue Stromspeichermöglichkeiten erforderlich, da die erneuerbaren Energien überwiegend nicht zur richtigen Zeit die erforderliche Energie liefern. Als mögliche Alternativen sprach der Professor Pumpspeicherwerke, Druckluftspeicher, Batterien und die Power-to-Gas-Methode an. Die Warmwasserspeicherung, Speicherheizungen und Blockheizkraftwerke seien weitere gute Möglichkeiten, meinte der Referent. Bei den Strompreisen schätzte er, das zu den derzeit 5,3 Cent EEG-Umlage noch 3 bis 4 Cent für den Aus- und Umbau der Stromnetze kommen werden. Der Anteil von Steuern und Abgaben sei inzwischen auf über 50 % gestiegen, ergänzte der Professor und warnte dafür, dass durch höhere Energiekosten Deutschland schleichend deindustriealisiert werden könnte, was mit Arbeitsplatzverlusten und entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Sozialsysteme verbunden wäre. Gleichgewicht des energiepolitischen Dreiecks aufrechterhalten Bei seiner Zusammenfassung der Energiewende-Bausteine erklärte Wagenhäuser, dass Energieeffizienz bzw. Einsparung am wenigsten koste, die Akzeptanz und Finanzierung des Stromnetzausbaus eine grosse Herausforderung seien, der Ausbau von Speichern und Regelkraftwerken notwendig sei und Verbesserungen beim Lastmanagement die Versorgungssicherheit erhöhen könnten. Er forderte einen Masterplan und eine klare Umsetzungsverantwortung mit einem Projektleiter, wieder mehr Marktmechanismen und eine Umsetzung im europäischen Kontext. Entscheidend für den Erfolg der Energiewende, meinte der Referent, sei die Akzeptanz in der Bevölkerung für Windräder, Leitungen und Kosten. Das energiepolitischer Dreieck mit sicherer, nachhaltiger und bezahlbarer Energie müsse auch künftig ausgewogen bleiben. Anton Piermeier und Josef Laumer dankten Professor Wagenhäuser für den überaus sachlichen und neutralen Vortrag.

Nach einer umfangreichen Frage-Antwortrunde überreichte Anton Piermeier als Dank einen Korb mit guten einheimischen Produkten.

>> Vortragsfolien mit ergänzenden Kommentaren und Zahlen zu St. Englmar (Seite 38)

  Das Internet, Entwicklung und mögliche Gefahren

21.3.2013 - Jugendheim Sankt Englmar

JU-Ortsvorsitzender Andreas Aichinger begrüßte dazu etliche Jugendliche, Eltern und besonders Bürgermeister Anton Piermeier und den Referenten Andrè Huber von der Mittelschule Alburg.

Andre Huber begann seinen Vortrag mit der Entstehung und Weiterentwicklung des Internets. Dabei waren lange Zeit die Aufgaben relativ klar geteilt, Spezialisten stellten Informationen ins Netz und die Nutzer konnten diese lesen. Die ersten eingestellten Seiten, so der Referent, sind nach 25 Jahren noch zu finden. Dies sei einerseits für bestimmte Recherchen ganz gut, andererseits können zwischenzeitlich nicht mehr gewünschte Inhalte nach wie vor abgefragt werden. Das Internet hat ein langes Gedächtnis, weil Inhalte im Durchschnitt 15 Jahre gespeichert bleiben. Arbeitgeber können zum Beispiel die Vorgeschichte von Bewerbern in Erfahrung bringen und bei Entscheidungen einbeziehen.


Im zweiten Teil des Vortrags informierte der Mittelschullehrer, der sich intensiv mit der Materie beschäftigt, über den Wandel durch Einführung des sog. Web 2.0, bei dem jetzt jeder Nutzer ohne besondere Kenntnisse Texte, Fotos und Videos ins Netz stellen kann. Mit der Entstehung sozialer Netzwerke stiegen auch die Gefahren, so der Referent. Diese bestehen darin, dass die Betreiber der Plattformen im Ausland ihren Sitz haben und deshalb der bei uns gültige Datenschutz nicht eingehalten werden muss. Zudem wird mit den von den Teilnehmen eingegebenen Daten ein gutes Geschäft gemacht, d.h. diese werden zu Werbezwecken in großen Stil verkauft. Verstärkt wird dies noch, weil die Betreiber die Daten gezielt kombinieren und das Verhalten der Nutzer zum Beispiel durch ausspionieren von Telefonaten analysieren.Eine besondere Gefahr bestehe, so informierte Huber, wenn man den Auslogg-Vorgang vergesse, weil die Plattformbetreiber, wie zum Beispiel facebook, an Daten auf den angeschlossen Geräten gelangen können. Insbesondere durch die neuen Smatphones, entstand eine neue Suchtgefahr, die darin besteht, dass ein Zwang zum "dabei sein" entsteht und viel Zeit -durchnittlich 134 Minuten täglich- für diesen Zweck verbraucht wird. Weil es keine Begrenzungen gibt, meinte Huber, ist es leicht möglich, dass schon Kinder an alle möglichen Inhalte herankommen und selbst Einfluss nehmen können. Er verdeutlichte dies durch Beispiele, bei denen Schüler sich gegenseitig "fertig" machten, Lehrer verunglimpften oder an Sextäter gerieten. Er riet deshalb, Kinder und Jugendliche gut aufzuklären, keine Daten herauszugeben, keine Netzbeziehungen mit Fremden einzugehen und mit Fotos und Videos sehr vorsichtig umzugehen.

In einem weiteren Abschnitt warnte der Experte, vor Abo-Fallen. Hier werden zum Beispiel durch die Teilnahme an einem Gewinnspiel über Kleingedrucktes kostspielige Aufträge eingeholt. Da die Firmen fast immer im Auslang sitzen, kann deren Treiben kaum unterbunden werden. Er empfahl, bei solchen Offerten genau hinzuschauen und über Suchmaschinen zu recherchieren, da vor diesen meisten schon Warnungen vorliegen.Wenn es sich um betrügerische Vorgehensweisen handelt, so der Referent, kann man massive Zahlungsaufforderungen wie zum Beispiel Drohungen mit Inkassobüros getrost ignorieren. Den Vortrag rundete Huber ab, in dem er nochmals auf den mangelnden Schutz, die fehlende Möglichkeit, ungewünschte Daten löschen zu können und die Befürchtung äußerte, dass der Mensch durch das Internet immer gläserner werde. 

  Windkraftanlage Kolmberg

10.10.2012

Nachdem der Regionale Planungsverband die Vorplanung abgeschlossen hat und bis 31.10.2012 das Anhörungsverfahren dazu läuft, hat sich am Mittwoch, 10.10.2012 der Ortsverband beim Windrad in Kolmberg von Dr. Ing. Hubert Baier und Helmut Aiwanger (Daten der beiden am Ende des Beitrags) über aktuelle Entwicklungen informieren lassen. Dr. Baier hat vor 3 Jahren das Windrad in Kolmberg erworben und es auf einen aktuellen technischen Zustand gebracht. Es produziert aufgrund der nicht günstigen Lage nur einen Bruchteil des den Erbauern (Fam. Bernhard und Augustin) berechneten Ertrags. Die Standorte von Windrädern war deshalb dann auch ein Informationsthema, weil "verwirbelter" Wind wesentlich weniger Ertrag bringt, wie linear daherkommender Wind.  Helmut Aiwanger informierte über die Unterschiede zwischen Windkraftanlagen auf hoher See und im Inland bezüglich der EEG-Förderung, Wertschöpfung und Kostenverteilung. Er appelierte, dass jede Gemeinde die Energieversorgung selber organisieren sollte. OV Anton Piermeier erläuterte den aktuellen Planungsstand, bei dem aufgrund der vorgegebenen Abstandsflächen zu Wohnbebauungen von 800 Metern in St. Englmar kein Gebiet ausgewiesen wurde.  

Daten der Referenten:
Dr. Ing. Hubert Baier, Technischer Leiter Technologiezentrumg Hochschule Landshut
Tel. 08531-914 044 14 
eMail hubert.baier@fh-landshut.de


Helmut Aiwanger, Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) - 1. Vors. Niederbayern 
Tel. 08703-2891

  Besichtigung der Kläranlage Sankt Englmar

18.7.2012

Eingeladen waren wieder alle JU- und CSU-Mitglieder sowie interessierte Englmarer/innen.
Der Besuch war leider bescheiden.Bei der Besichtigung hat Klärwärter Rudi Troiber die Abwasserreinigung vom Stauraumkanal unter dem Kurpark bis zum Einlass in den Vorfluter direkt neben bei der Kläranlage und in Retttenbach gut dargestellt und einige Fragen beantwortet.

Ortsvorsitzender und Bürgermeister Anton Piermeier erklärte die Gebührenberechnung und die Investition zur "Ertüchtigung" der Anlage mit einem Austausch der Tropfkörper in 2011, die einen erforderlichen ca. 4-Mio-Neubau um ca. 10 Jahre hinausgeschoben hat.

  Solarparkbesichtigung

22.5.2012

Info-Veranstaltung auf Einladung von Werner Schmelmer

Im Rahmen der Energiewende haben wir uns 2011 im Rahmen unserer ¼-jährlichen Info-Veranstaltungen schon näher mit der Windkraft beschäftigt. Gemeinderat und Unternehmer Werner Schmelmer hatte für Dienstag, 22. Mai zu einer Besichtigung des Solarkraftwerks Petzenbach bei Eichendorf eingeladen. Wir fuhren mit einem 24-Sitzer-Bus abends nach Petzenbach, wo uns der Betreiber ESK-Geschäftsführer Ulrich Eckl freundlich empfing.

>> Bericht mit Bildern

  Betrieb der Beschneiungsanlage am Pröller

25.1.2012

An der Pröller-Talstation informierte Betriebsleiter Engelmar Budweiser die Liftanlage und anschießend bei Schneekanonen deren Funktion und die Einflussfaktoren für die Schneeproduktion.Die Besichtigung des Wasserspeichers und des Pumpenhauses rundete den Info-Abend ab.

  Windkraftnutzung

20.10.2011 Wald-Wipfel-Weg in Maibrunn

Ortsvorsitzender Anton Piermeier informierte über den aktuellen Stand der Planungen im Regionalen Planungsverband und Landkreis. Die Gemeinde unterstützt die Planung auf Landkreisebene. Die Höhenlagen in der Gemeinde sind laut Windatlas für Windkraftanlagen interessant.

  Halbzeitbilanz Gemeinderatsperiode 2008 - 2014

22.5.2011 in der Jugendherberge Maibrunn

Im Mittelpunkt stand die Gemeindepolitik insgesamt und insbesondere der für die Gemeinderatsperiode 2008 - 2014 erstellte Maßnahmenplan. Mit dem Rückblick wurde analysiert, was davon schon umgesetzt wurde und vor allem wurde diskutiert, was in Halbzeit 2 noch angegangen werden soll.

  Haushalt am Beispiel unserer Gemeinde

 21.3.2011 im "Reinerhof" in Grün

Der kommunale Haushalt am Beispiel unserer Gemeinde wurde vorgestellt und Fragen geklärt.
Anschließend führte Michaela Reiner durch das Hotel und spendierte eine Brotzeit.

>> Gemeindehaushalt - was ist das?

  Zu Gast im Biomasseheizkraftwerk Mitterfels

05.12.2009
Am 5. Dezember 2009 besichtigte der Ortsverband das Biomasseheizwerk in Mitterfels. 
Geschäftsführer Josef Simmel empfing die Abordnung mit Bürgermeister und Ortsvorsitzendem Anton Piermeier sowie Altbürgermeister und Kreisrat Hans Fuchs.
Simmel erklärte den Englmarern CSU'lern den Werdegang der Heizwerkes, die Leistungen und auch die Probleme mit der Bürokratie.

>> Details mit Bildern