Aus den Verbänden

Kreisverband Landshut - Besuch des Gründerzentrums Link

Auf Einladung der Mittelstands-Union Landshut und ihres Vorsitzenden Marcus Zehentbauer hat der Landesvorsitzende der MU, Staatsminister a.D. Franz-Josef Pschierer, MdL das Gründerzentrum Link besucht.

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier ist mit dem Gründerzentrum von Beginn an eng verbunden: Als der Freistaat nach einem Standort für das Gründerzentrum suchte, warb der Abgeordnete bei der damaligen Wirtschaftsministerin für Landshut. Seitdem ist Radlmeier regelmäßig im Gründerzentrum, um mit den Start-ups über ihre Projekte und mögliche Förderungen zu sprechen.

„Das Gründerzentrum ist ein echtes Pfund für die Region Landshut“, betonte Radlmeier. „Denn es bringt Gründer mit frischen Ideen mit den etablierten Unternehmen in der Region zusammen. Dadurch profitieren beide Seiten: Die Gründer, weil sie von der Erfahrung der heimischen Unternehmen lernen können und zudem Kunden für den schwierigen Anfang finden können. Und die Etablierten, weil sie von den ‚jungen Wilden‘ neuen Input bekommen, mithilfe dessen sie neue Produkte einführen oder noch agiler werden können“, so Radlmeier.

2018 hatte Bayerns früherer Wirtschaftsminister Pschierer im Rahmen des Spatenstichs einen Förderbescheid in Höhe von 3,8 Mio. € für das Digitale Gründerzentrum mitgebracht. Beim jetzigen Besuch konnte sich Pschierer von der Erfolgsgeschichte von "LINK" überzeugen. "Digitale Gründerzentren wie LINK sind für viele junge Menschen eine wertvolle Starthilfe in die Selbständigkeit, vor allem wenn es darum geht, neue Geschäftsmodelle am Markt zu etablieren. Start-Up-Unternehmen bieten oft eher nischenbezogene Produkte und Dienstleistungen, entsprechend sind Kontakte wichtig, um eine spezifische Lösung für ein spezifisches Problem auch 'an den Mann' zu bringen - und hierbei werden sie vom LINK-Gründerzentrum bestens unterstützt", betonte Pschierer.

Kreisverband Deggendorf: Alt bewährt - Neu gewählt

Kreisvorsitzender Ulrich Graf von Arco-Zinneberg (Mitte links) mit der inneren Vorstandschaft und Ehrengästen (ebenfalls Mitglieder MU KV Deggendorf)

Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Deggendorf mit Neuwahlen wurde unter Wahlleitung des kürzlich ins Amt gewählten neuen Deggendorfer Landrats und früheren Staatsministers Bernd Sibler die alte Vorstandschaft zu nahezu 100 % bestätigt. Gewohnt straff, doch wie immer nonchalant führte Kreisvorsitzender Ulrich Graf von Arco-Zinneberg durch die Jahreshauptversammlung, welche am 2. Juni 2022 im Gasthof Zwickl, Seebach, stattfand. Er drückte seine Zufriedenheit über dieses hervorragende Ergebnis aus und bedankte sich ausdrücklich bei seinem Team. Angesichts der derzeitigen welt- und wirtschaftspolitischen Schwierigkeiten forderte der Kreisvorsitzende künftig jedoch noch größere Anstrengungen ein, um den Spagat zwischen Beibehaltung der wertkonservativen Grundüberzeugung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion und der Erschließung neuer Wege für eine zukunftsweisende Challenge der heimischen Wirtschaft hinzubekommen.
Des Weiteren richtete Ulrich Graf von Arco-Zinneberg das Augenmerk auf den Sommerempfang der MU auf Schloss Isarau bei Aholming am 22. Juli, bei dem sich nicht nur die MIT-Bundesvorsitzende Gitta Connemann die Ehre geben wird, denn es werden außerdem hochrangige Gäste aus ganz Bayern erwartet. Nachdem es – pandemiebedingt - lediglich eine Firmenbesichtigung bei der Solea AG in Plattling gab, behalf man sich in den vergangenen beiden Jahren mit Videokonferenzen, die überaus reges Interesse fanden, hob der Kreisvorsitzende hervor. Besonders große Beachtung fanden die überregionalen Web-Meetings des MU-Bezirksverbandes Niederbayern z.B. mit MdEP Manfred Weber, die Videoreihe „Dem Mittelstand eine Stimme verleihen“ zu verschiedenen Sparten und das besonders aktuelle Thema „Wasserstoff - die Energie und Chance für die Zukunft“. Künftig seien jedoch verstärkt Präsenzveranstaltungen zu den Themen Energie, Grundsteuerneuberechnung, Anbau von landwirtschaftlichen Gütern, wie etwa zu Lebensmittel- und Düngemittelknappheit, fest geplant – jedes Themengebiet mit herausragender Bedeutung für alle Schichten der Bevölkerung!

Einflußreiche Wirtschafts-Referenten zu Gast beim Unternehmerfrühstück der Mittelstands-Union Erlangen-Höchstadt

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.
Peter Brehm (links) und Bertram Brossardt (rechts)

„Arbeitskräftemangel und Fachkräftemangel - Chancen und Wege für den Mittelstand

Weisendorf-Oberlindach: Erneut konnte Peter Brehm, Kreisvorsitzender der Mittelstands-Union ERH hochkarätige Gastredner für sein Unternehmerfrühstück am 24.Mai 2022 gewinnen.

In der gut gefüllten Eventscheune des Hotels ACANTUS konnte er den aus München angereisten Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., Prof. Elmar Forster, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Mittelfranken, den per Video zugeschalteten Europaabgeordnete Markus Ferber, sowie den Landtagsabgeordneten Walter Nussel, den Bürgermeister von Weisendorf Karl-Heinz Hertlein und die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste begrüßen.

„Es geht ans Eingemachte, die Transportwege sind massiv gestört, wir brauchen eine neue aktive Industrie- und Energiepolitik.“ Bertram Brossardt fand drastische Worte und malte auch das Schreckgespenst einer Rezession an die Wand, falls ein Gasembargo gegen Russland verhängt wird. Stark betroffen wären dann auch die Stadt Erlangen und der Landkreis ERH.

Natürlich gelte es, sich unabhängig von Russland zu machen und die Gasspeicher aufzufüllen gemäß dem Motto: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.“ Ein Embargo zum jetzigen Zeitpunkt aber könnte laut unterschiedlichen Prognosen und Studien einen Wirtschaftseinbruch zwischen sechs und zwölf Prozent nach sich ziehen, verbunden mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten. Für die Stadt Erlangen könnte das bei der Wirtschaftskraft neun Prozent und bei den Erwerbstätigen sieben Prozent bedeuten, während der Landkreis mit rund sieben Prozent betroffen sein dürfte. Und zu den Sanktionen sagte der Referent: „Diese machen keinen Sinn, wenn wir uns selbst schwächen.“

Deshalb gelte es einzusparen, erneuerbare Energien (Wasserkraft, Biomasse, Windenergie) zu fördern, eine Leitung von Nord nach Süd zu bauen und staatliche Ansprüche abzusenken („Die Stromsteuer ist zu hoch“), denn ansonsten „sind wir platt“. Brossardt warb auch dafür, Abhängigkeiten zu vermeiden und wichtige Produkte „wieder hier zu produzieren“. Ebenso warnte Brossardt davor, die Wirtschaft weiter zu belasten. Er möchte nicht, dass der Verbrenner ab 2035 tot ist, dies sollte die Politik den Marktplayern überlassen.

Zur schnellen Abhilfe des „Arbeitskräfte- und Fachkräftemangels“ fordert Brossardt, daß die von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen intensiv qualifiziert und dem Arbeitsmarkt neu zugeführt werden müssten. „Auch ohne Frauen in Vollzeit geht bei uns nichts mehr“, so eine weitere Feststellung. Ebenso müsse man zur Rente mit 67 Jahren kommen und wer noch länger arbeite, sollte auch mehr Rente bekommen.

Markus Ferber wurde als zweiter Referent virtuell aus  Brüssel zugeschaltet. Für ihn sei die Pandemie wirtschaftlich noch lange nicht überwunden, die verstärkte Kreditaufnahme sei schädlich und natürlich ebenso die Inflation. Für aberwitzig hält es Ferber, wenn man ab 2035 den Pfad des Verbrennermotors verlassen würde. „Das schadet uns ökonomisch massiv.“

Der extreme Fachkräftemangel käme zu der schwierigen wirtschaftlichen Situation hinzu, was viele der anwesenden Unternehmer bestätigen konnten. Um den Fachkräftemangel entgegenzuwirken, möchte die EU-Kommission die Zuwanderung von Arbeitskräften vereinfachen, Regeln für eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis könnten dann gelockert werden. Seitens der EU-Kommission gibt es auch das EURES-Portal, ein europäisches Kooperationsnetz für Arbeitsvermittlungsdienste. Das Netz erstreckt sich auf alle EU-Länder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Nähere Informationen findet man unter: ec.europa.eu/eures/portal/jv-se/home

Als direkten Ansprechpartner bei der Suche nach Arbeitskräften verwies Ferber vor allem auf die Handwerkskammer und dem ihm nachfolgenden Redner.

Von einem Lehrlings- und Fachkräftemangel in Deutschland sprach der letzte Referent, Professor Elmar Forster, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Mittelfranken. Über 70.000 Fachkräfte fehlten. In Mittelfranken sei man mit Aufträgen sehr gut ausgelastet, aber Arbeitskräfte fehlen. „Glück hat man, wenn man einen Handwerker kennt.“ Forster sprach auch von einem „Akademikerwahn“ und warb für die duale Ausbildung, die es anderswo kaum so gebe wie bei uns. Er geißelte in diesem Zusammenhang die Flut von vielen und verschiedensten Bachelor- und Masterabschlüssen, z.B. Master of Hairdressing. „Auch wie man eine Promenade anlegt, hat man schon im 18. Jahrhundert gewusst, da braucht es dafür keinen extra Studiengang!“ Wenn heutzutage ein Handwerker benötigt wird, dann heißt es inzwischen nicht mehr: „Was kostet es, sondern wann können Sie kommen?“ Wichtig sei es, sich auch um die vielen Studienabbrecher zu kümmern, die integriert werden könnten. Allerdings gebe es hier Probleme seitens des Datenschutzes („Typisch deutsch“).

Nach einer kurzen Abschlussdiskussion bedankte sich Peter Brehm bei den Anwesenden und beendete die rundum gelungen Veranstaltung.

MU Weilheim: Wirtschaftspolitisches Gespräch mit Gitta Connemann, MdB

v.l.n.r.: MdL Harald Kühn, stellv. MU-Ortsvorsitzender Gerald Weingessl, MdB Alexander Dobrindt, MdB Gitta Connemann, MU-Ortsvorsitzender Josef Wiedemann, CSU-Ortsvorsitzender Frank DittmannFoto: Josef Schmidt
v.l.n.r.: MdL Harald Kühn, stellv. MU-Ortsvorsitzender Gerald Weingessl, MdB Alexander Dobrindt, MdB Gitta Connemann, MU-Ortsvorsitzender Josef Wiedemann, CSU-Ortsvorsitzender Frank DittmannFoto: Josef Schmidt

Am 5. Mai 2022 konnte der Ortsverband Weilheim der Mittelstands-Union (MU) einen besonderen Gast in Weilheim begrüßen: MdB Gitta Connemann, die neue Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) kam im Rahmen ihrer „Zuhör-Tour“ in die Kreisstadt. Dabei war es der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag vor allem ein Anliegen, über die Sorgen und Nöte des Mittelstands nach zwei Jahren Corona-Pandemie und vor dem Hintergrund der Situation in der Ukraine ins Gespräch zu kommen. Unter den Teilnehmern befanden sich zahlreiche Vertreter von lokalen Unternehmen und mittelständischen Betrieben sowie der Vorsitzende der CSU im Deutschen Bundestag MdB Alexander Dobrindt und der Landtagsabgeordnete Harald Kühn.

Eingangs ging Frau MdB Connemann auf die derzeitige politische Situation in Deutschland ein; gerade die Ukraine-Krise hätte die Probleme der mittelständischen Betriebe weiter verschärft. Hohe Energiepreise sowie fehlende Vorprodukte trügen zu einer weiteren Anspannung bei. Steigende Produktionskosten führten zu höheren Kosten für die Endverbraucher und trieben somit die Inflation an. Die Bundesvorsitzende der MIT stellte klar, dass es nun besonders nötig sei, in diesen bewegten Zeiten an der Seite der mittelständischen Betriebe im Land zu stehen, diese zu entlasten und dazu beizutragen, den Motor unseres wirtschaftlichen Erfolges am Laufen zu halten. Die Senkung der Mehrwertsteuer und die Abschaffung der CO2-Abgabe sind dazu Forderungen der MIT.

Frau Connemann traf in Vortrag und anschließender Diskussion den Nerv des Publikums. Die Vorstandschaft des MU-Ortsverbandes, bestehend aus dem Ortsvorsitzenden Josef Wiedemann und seinen Stellvertretern Frank Dittmann und Gerald Weingessl, dankten der MIT-Vorsitzenden für ihr Kommen sowie ihr Engagement. Deutlich wurde, dass die MIT und ihre Bundesvorsitzende eine starke Interessensvertretung für die Betriebe und Unternehmen in unserem Land darstellen.

Text: Florian Kling

MU NFS: „Alarmstufe Rot“ Cyberattacken auf Unternehmen und wie man diese vorbeugen kann!

Kommissariat 11 Cybercrime der Kriminalpolizeiinspektion Fürth und die Mittelstandsunion informierten Selbständige und Bürger zu dieser Bedrohung

Zirndorf/LKr. Fürth, April 2022 - 220 Milliarden Schaden in 2020 bei Unternehmen durch Cyberangriffe, diese Zahl sowie auch die aktuellen Fälle, nahm die Mittelstandsunion Fürth Stadt und Land durch seinen Kreisvorsitzenden Hermann E. Hein zum Anlass, zusammen mit der Polizeiinspektion Fürth vertreten durch das Kommissariat 11 Cybercrime, anwesende und interessierte Unternehmer sowie Bürger in Zirndorf über vorbeugende Maßnahmen zu informieren.

Die weiter voranschreitende digitale Vernetzung in allen Lebensbereichen sowie die offensichtlichen und teilweise gravierenden technischen, aber auch menschlichen Schwachstellen wurden eindrucksvoll durch den Leiter des Kommissariat 11 –Cybercrime, Herrn Petar Predovic, und seinem Team aufgezeigt.

Als Beispiel wird häufig Ransomware genannt, was eine Schad- bzw. Erpressungssoftware ist,
die dem Opfer auf unterschiedlichste Art und Weise, z.B. per Dateianhang an einer Bewerbungsmail untergeschoben wird, um dann das infizierte System lahmzulegen oder zu verschlüsseln.

„Man in the Middle“-Attacken sind eine weitere Form, mit der sich Unternehmer konfrontiert sehen können. Diese kommen in Rechnernetzen vor, wo sich der Angreifer zwischen den beiden Kommunikationspartnern physisch oder logisch positioniert. Dieser hat dann die volle Kontrolle über die Kommunikationsflüsse zwischen den Unwissenden, kann diese mitlesen und ggf. manipulieren.

Damit einhergehend wird das Opfer meistens zur Zahlung eines Geldbetrages erpresst, um wieder an seine Daten heranzukommen. So sind lt. Digitalverband Bitkom in einer Studie aus 2021 mind. 88% der deutschen Wirtschaft von Cyberangriffen betroffen!
 

Insgesamt kann man sagen, dass man diesem heiklen Thema mit entsprechenden technischen Maßnahmen wie z.B. einem aktuellen Virenscanner oder einer Firewall mit engmaschigem Regelwerk entgegentreten sollte. Die Verantwortung des Unternehmers endet aber nicht an der Grenze der eigenen Firma, da bei einer der oben genannten Attacken auch Geschäftspartner und Kunden in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Generell ist hier ein gewisses Maß an Misstrauen und der gesunde Menschenverstand ein guter Ratgeber!

Ein möglicher Ansprechpartner gegen Cybercrime ist das ZAC (Zentrale Ansprechstelle Cybercrime) in München
zac@polizei.bayern.de

 

MU Niederbayern: Bezirksvorsitzender Peter Erl einstimmig wiedergewählt

Straubing-Bogen, Oktober 2021 - Zur turnusmäßigen Bezirksversammlung mit Neuwahlen trafen sich die Delegierten der Mittelstandsunion Niederbayern am vergangenen Samstag, den 02. Oktober 2021 in Großlintach (Stadt Bogen). Bezirksvorsitzender Peter Erl begrüßte unter den Gästen besonders den örtlichen Kreisvorsitzenden und verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion MdB Alois Rainer, dem er gleichzeitig zum besten Ergebnis aller ostbayerischen Direktkandidaten gratulierte. Des Weiteren konnte er MdB Florian Oßner und MdL Petra Högl begrüßen.

In seinem Arbeitsbericht konnte Erl auf einen Mitgliederstand von 540 auf Bezirksebene und knapp 4000 auf Landesebene verweisen. Coronabedingt mussten viele Veranstaltungen im Jahr 2020/21, wie z. B. der Sommerempfang der MU Bayern im Schloss Isarau in Aholming, abgesagt werden. Um dem Mittelstand trotz Pandemie eine Stimme zu geben, wurden virtuelle Veranstaltungen ins Leben gerufen, die hervorragend von bis zu 150 Teilnehmer angenommen wurden.

Die Folgen der Coronapandemie haben Gesellschaft und Wirtschaft in den vergangenen eineinhalb Jahren schwer getroffen. Die Mobilität und die generelle Versorgung wurden durch die Krise stark beeinträchtigt. Die Bundesregierung und der Bundestag haben zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Coronafolgen viele Maßnahmenpakete wie Soforthilfen, Konjunkturpaketen, Kurzarbeitergeld uvm. beschlossen und auf den Weg gebracht. Ziel dieser Programme war es neben den Industriebetrieben vor allem auch die kleinen und mittleren regionalen Handwerksbetriebe zu stärken. Trotz der Hilfen haben aber bestimmte Branchen wie Gastronomie, Hotel- und Reisebranche und Veranstaltungsstätten sowie der Einzelhandel immer noch schwer zu kämpfen. Peter Erl sprach sich ausdrücklich für die Einsetzung einer Härtefallkommission aus, die sich um Unternehmen kümmert, die durch das Raster der Corona-Hilfen gefallen sind.

Nach dem Bericht der Bezirksschatzmeisters Markus Schmid (Plattling) und dem Kassenprüfbericht durch Josef Roth (Vilsbiburg) folgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.

Die nachfolgenden Wahlen leitete der CSU-Bezirksgeschäftsführer Norbert Schmidt. Mit 100 Prozent der gültigen Stimmen wurde Peter Erl (Osterhofen) eindrucksvoll wieder zum Bezirksvorsitzenden gewählt. Wiedergewählt wurden auch seine Stellvertreter Michael Hasenberger (Passau), Franz Hollmayr (Bischofsmais) und Gudrun Zollner (Wallersdorf). Für Hans Rampf (Landshut), der nicht mehr kandidierte, wurde Elfriede Freifrau von Lang (Deggendorf) neu als Stellvertreterin gewählt.

Dem engeren Bezirksvorstand gehören die zwei Schriftführer Johann Wagner (Landshut) und Lara Polster (Bogen) und Schatzmeister Markus Schmid (Plattling) an.

Als Beisitzer wurden gewählt Josef Dieter Demm (Freyung), Johanna Gegenfurtner (Bernried), Reiner Dietl (Haibach), Christian Ebner (Bischofsmais), Marie-Luise Kolmer (Bischofsmais), Thomas Horneck (Wallersdorf), Reinhard Hoffmann (Bad Birnbach), Franz Xaver Scherl (Metten), Yvonne Pletl-Schäfer (Deggendorf) und Josef Hertreiter jun. (Frontenhausen).

Als Delegierte fahren zur Landesversammlung Markus Schmid, Reiner Dietl, Johanna Gegenfurtner, Franz Hollmayr, Gudrun Zollner, Johann Wagner, Elfriede Freifrau von Lang, Thomas Horneck, Lara Polster und Franz Knon (Deggendorf).

Ersatzdelegierte sind Bernhard Pannermayr (Vilsbiburg), Josef Dieter Demm, Waltraud Erl (Osterhofen), Karl Heinz Dürrmeier (Kirchberg), Reinhard Hoffmann, Klaus Fiedler (Passau), Ludwig Rastorfer jun. (Deggendorf), Josef Hertreiter jun., Franz Xaver Scherl, Paul-Lothar Wolf (Osterhofen).

Nach dem Grußwort des gastgebenden MU-Kreisvorsitzenden MdB Alois Rainer wurden die Ergebnisse der Bundestagswahlen am 26.09.2021 noch ausführlich diskutiert. Man war sich einig, dass es am Wahlergebnis nichts zu beschönigen gibt. Die jungen Erstwähler haben mehrheitlich FDP und die Grünen gewählt, die über 60-jährigen CSU-Stammwähler zu 35 Prozent SPD. Viele Stimmen hat man besonders in Niederbayern an die Freien Wähler und die AfD verloren. Bundestagsabgeordneter Alois Rainer berichtete dazu von den Sondierungsgesprächen in Berlin. Wichtig ist, innerhalb der CSU eine genaue Wahlanalyse zu erstellen. Die herbe Wahlschlappe nur an einer Person zu suchen sei zu wenig. Themen der Wirtschaft und der Inneren Sicherheit kamen zu kurz, besonders sozialpolitische Punkte wurden zu wenig beachtet.

Mittelstands-Union Oberbayern: Bezirksversammlung mit Neuwahl - Attraktive Innenstädte nur durch einen starken Mittelstand

Von links nach rechts: Dr. Uwe Kirst, Walentina Dahms, StM Kerstin Schreyer, MdL, Dr. Thomas Geppert, Dr. Andreas Lenz, MdB

Feldkirchen, Oktober 2021 – Bezirksvorsitzender Thomas Geppert präsentierte auf der Bezirksversammlung in den Räumlichkeiten von Party Rent München in Feldkirchen einen modernen, kompetenten und motivierten MU-Bezirksverband mit klaren Zielsetzungen. „Die Pandemie hat den sonst so krisenfesten Mittelstand ins Mark getroffen“, so Geppert bei der Begrüßung der rund 100 Mittelständler. Man habe während der Krise engsten Kontakt zu den Betrieben gehalten und versucht mit Informationen und aktiver Interessenvertretung die Betriebe durch die Krise zu führen. Flächendeckende Insolvenzen konnten verhindert werden. Gerade nach der Bundestagswahl gilt es die verlorengegangene Wirtschaftskompetenz der Union durch eine starke Stimme des Mittelstandes in der Partei zurückzugewinnen. „Wir müssen die Sorgen der Unternehmer ernst nehmen und auch lösen. Reformen wie die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes, die Anhebung der Verdienstgrenze beim Minijob und ein echter Bürokratieabbau sind überfällig. Das Wahlprogramm war noch nie so wirtschaftsfreundlich, doch die Themen konnten im Wahlkampf nicht transportiert werden. Eine Vermögenssteuer ist Gift und zerstört die Substanz der Familienbetriebe. Genauso schwächt die Erbschaftsteuer gesunde Betriebe und gefährdet mittelständische Strukturen. Wir brauchen weniger Gender und Ideologie, dafür mehr Politik mit Vernunft und Verstand“, so der Bezirksvorsitzende. Der Wohlstand unseres Landes hänge maßgeblich davon ab, dass es dem Mittelstand gut geht.

Die Wahl zum Bezirksvorstand bestätigte eindrucksvoll die bisherige Vorstandschaft: Einstimmig als Bezirksvorsitzender wiedergewählt wurde Dr. Thomas Geppert sowie seine Stellvertreter Walentina Dahms, Andreas Lenz, MdB, Richard Grassl und Dr. Uwe Kirst. Zu Schriftführerinnen wurden Annette Fischer und Claudia Huber gewählt, als neuer Schatzmeister Andrew Gadilhe. Als Beisitzer wurden Anna Marx, Dr. Max von Bredow, Hans Medele, Manfred Herz, Kerstin Eckstein, Simon Reddig, Tobias Thalhammer, Thomas Breyer, Klaus Ecker und Michael Egert gewählt. Für 30 Jahre Bezirksschatzmeister wurde Reiner Simon geehrt sowie die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder Lydia Mair und Mario Lössl.

Neben den Neuwahlen waren Wege aus der Pandemie im Mittelpunkt des Abends, der unter dem Motto „Mittelstand stärken für attraktive Innenstädte“ stand. So wurde der Veranstaltungsort bewusst gewählt: ein echter Marktführer im Bereich Veranstaltungsausstattungen, der durch große Anstrengungen die Krise überwunden hat. Geschäftsführer Ben Cudok nutze die Gelegenheit einen Einblick in sein Unternehmen zu geben. Trotz Pandemie lag der Fokus immer auf höchster Qualität, kreativen Service und vorbildlichen Bedingungen für seine Belegschaft. „Nur wenn die Mitarbeiter sich wohlfühlen, entwickelt sich eine stabile Stammbelegschaft“, so der Geschäftsführer.

Zur Versammlung waren hochkarätige Gäste gekommen. Neben der Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr – Kerstin Schreyer, MdL und dem Erdinger Oberbürgermeister Max Gotz diskutierten Spitzenvertreter der von der Pandemie am stärksten getroffenen Branchen Gastgewerbe, Handel und Kultur.

Staatsministerin Schreyer liegen attraktive Innenstädte besonders am Herzen. Der ‚körperliche Abstand‘ während Corona dürfe nicht zu einem ‚sozialen Abstand‘ werden. „Das sei unser aller Aufgabe, um lebendige Innenstädte zu erhalten“ so die Ministerin. Großzügige Förderungen des Freistaates für diesen Prozess ersetzten dabei niemals die Initiative und Kreativität der Geschäftsinhaber und Bürger. Es gilt die vielfältigen Akteure zusammenzubringen.

Der Oberbürgermeister von Erding verwies in seinem Impulsvortrag mit deutlichen Worten darauf, dass die Menschen und die Unternehmen in den Städten ‚Geld verdienen müssten‘, da sonst kein noch so gut gemeintes Konzept greifen könne. Deren praktische Bedürfnisse ernst zu nehmen sei dabei wichtiger als ideologisierte Positionen.

In der anschließenden Gesprächsrunde mahnte die Präsidentin des DEHOGA Bayern, Angela Inselkammer, an, dass der Mittelstand nur zu Investitionen angeregt wird, wenn seine Standortbedingungen nachhaltig und nicht durch tagespolitische Träume gefährdet seien. Es dürfe nicht vergessen werden, dass das ganze Geld, das so munter zur Verteilung stünde, ‚irgendwoher‘ kommen müsse.

Carola Kupfer, Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes der Kultur- und Kreativwirtschaft brachte die Notwendigkeit, Innenstädte lebendig zu halten auf den Punkt: „Kultur am Stadtrand ist doof.“ Ernst Läuger, Präsident des Handelsverbandes Bayern (HBE), mahnte die Erreichbarkeit der Handelsbetriebe an, denn mit Lastenfahrrädern allein könne kein Betrieb seine Logistikprobleme lösen.

Ein Fazit der Diskussion, an der sich das Publikum gleichermaßen rege beteiligte, war die Erkenntnis, dass Fehler und Misserfolge als Quelle von Lösungen zu begreifen seien. Es müsse wesentlich mehr miteinander geredet werden - und zwar auf allen Ebenen; vom Bürger bis zur Kommune und den Ministerien. Es gelte die zahlreichen Akteure zusammenzubringen und zugeschnittene Konzepte umzusetzen.

In seinem Schlusswort versprach Geppert, den Dialog zur Unterstützung des Mittelstandes hochzuhalten und zielgenau nicht nur die Verwerfungen während der Pandemie zu berücksichtigen, sondern ebenso zeitgemäße Lösungen für ein lebendiges Miteinander von Wirtschaft und Bürgern in unseren Innenstädten zu befördern. „Wir haben eine starke Mannschaft, mit der wir die Interessen unseres Mittelstandes nicht nur in der CSU stark vertreten werden“, so Geppert.

 

Die Mittelstands-Union (MU) Oberbayern ist eine Arbeitsgemeinschaft der CSU – mit über 1.100 Mitgliedern ist Oberbayern der größte Bezirksverband in Bayern. Die MU setzt sich für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und für mehr wirtschaftliche Vernunft in der Politik ein.

Dr. Alexander Herzner führt Mittelstands-Union an

Mit dieser Vorstandschaft um den einstimmig neugewählten Kreisvorsitzenden Dr.Alexander Herzner (7. v. r.) geht der Kreisverband Nordoberpfalz der Mittelstands-Union (MU) in dienächsten zwei Jahre.

Nordoberpfalz - Juli 2021

OTH-Lehrbeauftragter löst bei den Neuwahlen des Kreisverbandes Nordoberpfalz Harald Gollwitzer ab – Einige Veränderungen in der Vorstandschaft – MdB Albert Rupprecht lobt Arbeit

Der Kreisverband Nordoberpfalz der Mittelstands-Union (MU) geht mit einem neuen Vorsitzenden sowie einer etwas veränderten Vorstandschaft in die nächsten zwei Jahre. Dr. Alexander Herzner, Lehrbeauftragter an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg/Weiden sowie Geschäftsführer bei der UBB-GmbH, ist am Donnerstagabend beim Mittelstandstag mit Kreisversammlung und Neuwahlen in der „d’Wirtschaft“ einstimmig gewählt worden. Er löst damit Harald Gollwitzer von der Flosser Spezialtiefbaufirma Gollwitzer GmbH ab, der nicht mehr zur Wiederwahl antrat, aber der MU in anderer Funktion erhalten bleibt.

23 MU-Mitglieder nahmen an der Veranstaltung teil, bei der sie zunächst die Altenstädter Firma CP² Werbeagentur GmbH besichtigten. Agentur-Chef Christian Fröhlich gab dabei einen kurzen Einblick in die Arbeit seiner Firma und stellte zukunftsweisende Techniken und Technologien vor, ehe sich die Kreisversammlung anschloss. Bei der begrüßte Harald Gollwitzer die Anwesenden, unter anderem Albert Rupprecht MdB, den Kreisvorsitzenden Dr. Stephan Oetzinger MdL und Stephan Gollwitzer. Entschuldigt war der MU-Bezirksvorsitzende Dr. Benjamin Zeitler.

In seinem Bericht ging er auf seine Arbeit der vergangenen neun Jahre als Vorsitzender ein. Er sei im Juni 2012 mit den Zielen, die MU als politischen Anwalt des Mittelstandes in der Region wahrzunehmen, mit Firmenbesichtigungen und Info-Veranstaltungen für ein besseres gegenseitiges Unternehmer-Kennenlernen zu sorgen und der MU innerhalb der regionalen CSU ein stärkeres Gewicht zu geben, angetreten.

Gollwitzers Fazit lautete: „Wir haben nicht alles, aber doch Einiges erreicht und angestoßen.“ Als Beispiele dafür nannte er die gemeinsamen Aktivitäten mit Tirschenreuth, regelmäßige Pressegespräche und insbesondere der Werbung in der Region für das Gewerbegebiet Weiden, damals noch als MU Neustadt/WN.

Die vielen Firmenbesichtigungen mit anschließendem Meinungsaustausch und gemütlichen Beisammensein, Infoveranstaltungen für die betriebliche Praxis, überregionalen Veranstaltungen wie Preisverleihungen, Bezirks- und Landes-Meetings oder auch die Besuche und Pressegespräche mit Dr. Carsten Linnemann, dem Bundesvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und Staatssekretär Oliver Wittke vom Bundeswirtschaftsministerium hätten zur Bekanntheit der MU Nordoberpfalz beigetragen. Eine Höhepunkt sei dabei die Einführung des nordoberpfälzer Wirtschaftstages gewesen, der vor Corona eine regelmäßige Institution gewesen sei.

Nicht vergessen, so Gollwitzer, dürfe man die Fusion mit dem Kreisverband Weiden, die nach einigen Anläufen im März 2017 vollzogen worden sei, oder den Vorstoß und die Förderung und Unterstützung der Nominierung des Weidener OB-Kandidaten Dr. Benjamin Zeitler. „Wir haben in den Kreisverbänden, insbesondere in Neustadt/WN, einen guten Namen und Gewicht. In der Öffentlichkeit und der Presse ist die MU Nordoberpfalz bekannt und bestens vernetzt“, so Gollwitzer weiter, der die aktive Arbeit und die positive Mitgliederentwicklung mit derzeit 77 Mitgliedern hervorhob.

Schatzmeister Herbert Meier berichtete anschließend, dass der MU-Kreisverband auf einer soliden finanziellen Basis stehe, was ihm durch Kassenprüfer Rainer Lukas bestätigt wurde. Es folgten die Aussprache zu den Berichten sowie die Neuwahlen, die einige Veränderung in der MU-Kreisvorstandschaft zur Folge hatten. Alle neuen Vorstandsmitglieder wurden dabei mit großer Mehrheit gewählt.

CSU-Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht dankte zunächst Gollwitzer für dessen „hervorragende Arbeit“ und „tatkräftige Unterstützung“ in den letzten neun Jahren. Der MdB ging in seinem Vortrag auf den bevorstehenden Wahlkampf für die Bundestagswahl im September ein und appellierte, die Grundwerte der CSU wert zu schätzen. Er hoffe auf eine bürgerliche Regierung in Deutschland. Denn die Regierung unter der Führung der CDU/CSU habe viel bewegt und erreicht. „Deutschland steht in Europa und in der Welt stark da“, so Rupprecht.

Er erläuterte weiterhin die Eckpfeiler des Wahlprogramms seiner Partei. Ein Programm, hinter dem er felsenfest stehe, und an das er glaube. Ein vom ausscheidenden Kreisvorsitzenden Gollwitzer organisierter und gesponserter Grillabend mit gemütlichem Beisammensein schloss sich an.

Die neu gewählte Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:  
Dr. Alexander Herzner (Kreisvorsitzender)
Karl Arnold, Siegfried Janner, Albert Rupprecht MdB und Hans Würschinger (stellv. Kreisvorsitzende)
Harald Gollwitzer (Schriftführer)
Rainer Lukas (Schatzmeister)
Severin Hirmer, Hans-Peter Lang, Stefan Rank, Reinhard Steinhilber, Stephan Gollwitzer, Stefan Voit, Sebastian Kitta und Maria Sponsel (Beisitzer)
Christian Fröhlich (Kreisgeschäftsführer)
Herbert Meier und Frank Bayer (Kassenprüfer)
Dr. Alexander Herzner, Sebastian Kitta, Karl Arnold, Siegfried Janner, Stefan Rank und Maria Sponsel (Delegierte zur Bezirksversammlung)
Harald Gollwitzer, Stephan Gollwitzer, Hans Würschinger und Werner Lukas (Ersatzdelegierte zur Bezirksversammlung)
Harald Gollwitzer (Delegierter zur Landesversammlung)
Dr. Alexander Herzner (Ersatzdelegierter zur Landesversammlung)

Neuwahlen bei der Mittelstandsunion München‐Land

(v.l.n.r.) Florian Hahn MdB, Victor Hörmann, Lukas Knoll, Rudolf Denzel, Tobias Thalhammer, Rudi Sedlmeier, Gabriele Schönwälder, Florian Zweckinger, Stefan Seiffert, Inge Geissler, StM Kerstin Schreyer MdL

München-Land - Juli 2021

Dem langjährigen Vorsitzenden der Mittelstandsunion München‐Land Rudolf Denzel dankten für die geleistete hervorragende Arbeit am vergangenen Montag in der Sportgasstätte Neubiberg stellvertretend für alle, die beiden prominentesten MU‐Mitglieder: CSU‐Kreisvorsitzender und Wahlkreisabgeordneter Florian Hahn MdB sowie Staatministerin Kerstin Schreyer MdL. In ihren Grußworten verwiesen beide Abgeordnete auf die Bedeutung des Mittelstands im Landkreis München, auf die hier gelebte wirtschaftliche wie soziale Verantwortung. Die Unternehmen vor Ort wirken mit Dank hoher Innovationskraft deutlich über die Landkreisgrenzen hinaus. „Der Mittelstand ist gerade im Landkreis München daheim. Es war wichtig, dass wir so viel Corona‐Unterstützung in Berlin durchgesetzt haben, denn der Mittelstand wird uns auch wieder aus der Krise führen.“, so Florian Hahn.

Als neuer Vorsitzender wurde Tobias Thalhammer aus Neubiberg gewählt. Der selbständige Medienunternehmer verwies in seiner Bewerbungsrede auf das breite Betätigungsfeld der Mittelstandsunion. Neben dem klassischen Mittelstand sei man auch Ansprechpartner für kleinere Betriebe, das Handwerk, Gewerbetreibende und Soloselbständige. „Bei vielen Einzelunternehmen ist mit der Selbständigkeit eng die eigene Persönlichkeit verknüpft, Berufs‐  und Privatleben gehen ineinander über. Daher brauchen diese Selbständigen in schweren Zeiten auch besonderes Augenmerk und erhöhte Aufmerksamkeit.“, so der einstimmig gewählte 41-jährige Diplom‐Kaufmann. „Mit einem starken Team freue ich mich für wirtschaftspolitische Themen eintreten zu dürfen“.  

Gewählt wurden: Tobias Thalhammer (Vorsitzender, Neubiberg), Rudolf Denzel (Stv. Vorsitzender, Aschheim), Gabriele Schönwälder (Stv. Vorsitzende, Neuried), Inge Geissler (Stv. Vorsitzende, Ottobrunn), Klaus Weidlich (Stv. Vorsitzender, Unterhaching), Sabine Maitschke (Schriftführerin, Aschheim), Victor Hörmann (Schatzmeister, Höhenkirchen‐Siegertsbrunn), Rudolf Sedlmeier (Beisitzer, Feldkirchen), Lukas Knoll (Beisitzer, Brunnthal), Florian Zweckinger (Beisitzer, Straßlach‐Dingharting), Stefan Seiffert (Beisitzer, Feldkirchen). Die souveräne Wahlleitung lag bei Quentin Wolf von der Jungen Union. 

MU Niederbayern: Mittelstand in der Praxis – Wasserstoff – die Energie und Chance für die Zukunft

BV Niederbayern - Februar 2021

"Mittelstand in der Praxis –  Wasserstoff – die Energie und Chance für die Zukunft" lautete der Titel einer bezirksübergreifenden Videokonferenz, mit der die MU Niederbayern wieder einmal die Nase vorne hatte. Initiiert und bis zur Videokonferenz begleitet hatte sie Landesvorstandsmitglied Hubert Girschitzka; moderiert Bezirksvorsitzender Peter Erl.
Nachdem Verkehrsminister Andreas Scheuer einen allgemeinen Überblick aller Energiesparrichtlinien, Bundesinitiativen usw. gegeben hatte, referierten abwechselnd Walter Pötzinger, GF der international für Nutzfahrzeugumbau bekannten Unternehmensgruppe Paul, sowie Alexander Maier, GF der MaierKorduletsch Energie GmbH; beide Unternehmen in Vilshofen ansässig.

Beide Referenten, Walter Pötzinger und Alexander Maier, bündeln mit ihrem „Next Mobility Accelerator Consortium“ in Zusammenarbeit mit Shell eine ganzheitliche Mobilitätslösung durch Wasserstoff im Schwerlastverkehr, mit dem Ziel eines flächendeckenden Angebots an Wasserstoff, und um gleichzeitig die Nachfrage nach Wasserstoff-Lkw flächendeckend zu beschleunigen – quasi das „Henne-Ei-Problem“ von Angebot und Nachfrage nachhaltig zu lösen, damit ein zügiger Markthochlauf möglich wird. Dabei ist Fa. Paul für Fahrzeugneubau, -umbau und Service verantwortlich, für die Wasserstoffproduktion Shell, und als Dienstleister, der die Betankung anfangs durchführt, bis Akzeptanz und flächendeckendes Netz vorhanden sind, Fa. MaierKorduletsch. Walter Pötzinger ist ein ganzheitlicher Ansatz eines Rundum-Sorglos-Pakets wichtig; mit integriertem grünen Wasserstoff eine Wertschöpfungskette zu schaffen von der Energieerzeugung über den Zulieferer bis hin zum Verbraucher. Als Spezialist im Sonderfahrzeugbau übernimmt Fa. Paul Produktion, Wartung und Service der H2-LKW und der H2-Busse für Transport- und Logistikunternehmen sowie Fertigung für den ÖPNV. Bestands-LKW und -bussen wurde durch den Umbau auf Elektroantriebe „ein neues Leben“ ermöglicht; der nächste logische Schritt sei die Reichweitenvergrößerung, nämlich den Elektroantrieb um die Brennstoffzelle zu erweitern.
Consortiums-Mitglied MaierKorduletsch kümmert sich mit der bestehenden Logistik und Erfahrung im Tankstellengeschäft inklusive der Standorte um die H2-Distribution und gewährleistet mit Shell zusammen eine sichere Versorgung mit dem Ziel, über ganz Deutschland verteilt im Abstand von jeweils etwa 500 km Tankmöglichkeiten für Wasserstoff zu schaffen.

Zusammenfassend: Fahrzeugbau und -umbau sowie Service: Fa. Paul, Wasserstoffproduktion: Fa. Shell; Dienstleister, der die Betankung anfangs durchführt, bis Akzeptanz bzw. flächendeckendes Netz vorhanden sind: MaierKorduletsch.
Das Thema fand reges Interesse, was man auch an der Fülle der Fragen sehen konnte. Andreas Scheuer äußerte Anerkennung, auch in seiner niederbayerischen Heimat solch zukunftsträchtige Unternehmen zu haben.

 

Dem Mittelstand eine Stimme verleihen - das Gastgewerbe

Januar 2021

Im Hotel und Gaststättengewerbe haben drei Viertel aller gastronomischen Betriebe Existenzangst – ein Viertel denkt sogar daran, ganz aufzuhören. Dies ergab eine Umfrage der DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) im bayerischen Gastgewerbe. Anders als bei anderen, ebenfalls von der Corona-Krise betroffenen Gewerken ist die Renditedecke noch geringer, weil etwa 6 x so viele Angestellte benötigt werden, um den gleichen Umsatz wie z.B. im Handel zu erzielen. Brauereigasthöfe stecken überdies in einer besonders prekären Lage, denn die Antragstellung auf November-/Dezemberhilfe scheitert bei Mischbetrieben häufig an der 80:20 Regelung. Außerdem wird befürchtet, dass durch die schleppende Auszahlung der November- und Dezemberhilfen – die Überbrückungshilfen wurden zwar vollmundig angepriesen – doch bisweilen nicht ausbezahlt – viele Hotels und Gaststätten schließen müssen.
Hier gilt es zügig zu handeln und bedarf deshalb der Vermittlung und Hilfestellung, weshalb die Mittelstands-Union Niederbayern mit ihrem Bezirksvorsitzenden Peter Erl zu diesem Thema zu einer bezirksübergreifenden Web-Videokonferenz im Verbund mit dem Landesgeschäftsführer der DEHOGA und gleichzeitig MU-Bezirksvorsitzenden von Oberbayern, Dr. Thomas Geppert, dem MU-Bezirksverband München mit BV Claudius Wolfrum und dem MU-Bezirksverband Mittelfranken mit BV Dr. Robert Pfeffer am 27.01.2020 eingeladen hatte. Mit Dr. Thomas Geppert hatte man einen anerkannten Referenten gewonnen, der die Nöte des Gastgewerbes aus dem ff kennt. Die Videokonferenz besuchten knapp 100 Mitglieder der o.g. Bezirksverbände sowie einige Ehrengäste und MIT-Mitglieder, wie z.B. Margarete Reiser, um zu diskutieren und gemeinsam eine Strategie zu entwickeln. Außerdem gaben sich die Ehre MdB Thomas Erndl, MdB Bernhard Loos, MdB Alois Rainer, MdL Florian Oßner, MdL Walter Taubeneder und der ehemalige bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon.

Als Forderungen kristallisierten sich heraus:

  1. Aussetzung oder zumindest Erhöhung der Grenze sowohl der Kleinbeihilfen auf 5 Mio. Euro, als auch des Temporary Framework auf 10 Mio Euro, weil sonst wohl keine Rettungsgelder bei den Betrieben mehr ankommen.
  2. Wenn wieder geöffnet wird, braucht man die Entfristung des reduzierten Umsatzsteuersatzes, einschließlich der Getränke. Dies ist die einzige Möglichkeit, aus eigenen Kräften die Überschuldung der Betriebe mittelfristig in den Griff zu bekommen und das Gastgewerbe in eine gute Zukunft nach Corona zu führen.
  3. Mischbetriebe (Brauereigasthöfe) sollen künftig wie Mischbetriebe mit Bäckereien oder Metzgereien behandelt und ihnen finanzielle Hilfen gewährt werden.
  4. Das Hotel- und Gaststättengewerbe braucht einen Fahrplan für eine echte Öffnungsperspektive, und zwar möglichst schnell.

Der eindringliche Appell des DEHOGA-Landesgeschäftsführers lautete: Keine falsche deutsche Bescheidenheit wie bei der Beschaffung des Impfstoffs durch die EU oder falsche Bescheidenheit im Beihilferahmen, denn in vielen anderen Ländern gibt es keine vergleichbare mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur.

Die Teilnehmer äußerten große Zufriedenheit mit dieser gelungenen und mit 1,5 Stunden Dauer zügig durchgeführten Web-Video-Konferenz. Jetzt gilt es, sich um eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie zu kümmern und dem Dringlichkeitsantrag der CSU und FW im Landtag, wonach die Staatsregierung gebeten wird, ein Öffnungskonzept zu erarbeiten, zum Durchbruch zu verhelfen.

Kreisverband der Mittelstandsunion im Fichtelgebirge gegründet

Wunsiedel im Fichtelgebirge - Oktober 2020

Ein klares Signal an die Wirtschaft und die Politik: Seit dem 09.10.2020 gibt es auch im Landkreis Wunsiedel einen Kreisverband der Mittelstandsunion. Gerade das Fichtelgebirge ist geprägt von einer starken mittelständischen Wirtschaft.  Im Beisein des CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Martin Schöffel wurde die Mittelstandsunion Fichtelgebirge in Thiersheim gegründet und ein Kreisvorstand gewählt.

Rolf Küstner zum Vorsitzenden gewählt
Rolf Küstner, Betreiber des Autohofes Thiersheim, wurde zum Vorsitzenden gewählt. Ihn unterstützen die stellvertretenden Vorsitzenden Astrid Mohr (Röslau) und Christoph René Holler (Schönwald) sowie Maximilian Lang (Arzberg). Schatzmeister ist Peter Gerner (Marktredwitz), Schriftführer Martin Keltsch (Wunsiedel) und Rechnungsprüfer sind Michael Galimbis (Bad Alexandersbad) mit Andreas Schwarz (Marktredwitz). Als Beisitzer gehören Bernd Birke (Wunsiedel), Silke Küstner (Thiersheim), Florian Sirch (Wunsiedel) und Monika Lang (Arzberg) dem Vorstand an.

Krise erfordert Belastungsmoratorium für die Wirtschaft
Für den neuen Kreisvorsitzenden Rolf Küstner ist es gerade jetzt von zentraler Bedeutung, dass die mittelständische Wirtschaftspolitik eine stärkere Priorität auf der politischen Agenda erhält. In den letzten Jahren sind viele zusätzliche soziale Leistungen beschlossen worden, die nur mit idealen Rahmenbedingungen am Wirtschaftsstandort Deutschland zu finanzieren sind. So wird es jetzt neben den Kreditprogrammen von entscheidender Bedeutung sein, dass für die kommenden Jahre ein umfassendes Belastungsmoratorium für die Wirtschaft beschlossen wird. Mit einer im globalen Vergleich hohen Steuerquote, Höchstwerten bei den Lohnzusatzkosten sowie maximalen Energiepreisen wird der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen   Unternehmen nicht möglich sein. Auch im Fichtelgebirge sind viele Branchen heftig von der Krise erfasst worden, und es sind dramatische Auftragseinbrüche zu verzeichnen. Unbürokratische Entlastungen müssen nach Ansicht der Mittelstandsunion nun sehr schnell konkret werden.

Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte in Ausgleich bringen
Der neue Kreisvorstand der Mittelstandsunion möchte sich regional und darüber hinaus dafür einsetzen, dass bei politischen Entscheidungen ökonomische, soziale und ökologische Aspekte in einen Ausgleich gebracht werden. Wir wollen unser unternehmerisches und wirtschaftliches Denken und Handeln in den Fokus rücken und den Unternehmen der Region eine Stimme geben. Der Vorstand wird sich zeitnah treffen, um die Eckpunkte und Positionen zu erarbeiten.

Bedingt durch die Pandemie und notwendige Hygienemaßnahmen wurde die Gründungsversammlung nicht mit einer öffentlichen Festveranstaltung samt Podiumsdiskussion verbunden. So sind in den nächsten Monaten auch nur digitale Veranstaltungsformate im Kreisverband geplant.

Dr. Krall: „Wie wir unsere Freiheit und unseren Wohlstand erhalten!“

Dr. Markus Krall (Mitte) nach seinem Appell für die Freiheit. Durch den Abend führten Juliane Ried (re.), sowie Dr. Robert Pfeffer (li.).

Erlangen - September 2020

„Wir brauchen weniger Berlin und mehr Schweiz“ - Finanzexperte Dr. Markus Krall drängte in seinem Vortrag über Finanzpolitik in Erlangen für ein fundamentales wirtschaftspolitisches Umdenken. Er ist sich sicher: Die aktuelle Krise beschleunigt das Ende unseres Währungssystems. Deutschland steht somit zwangsläufig vor der Frage: Sozialismus oder Freiheit?

Auf Einladung der Mittelstands-Union Mittelfranken (MU) referierte der gefragte Experte, Top-Manager und Buchautor im Gewölbe des Bayerischen Hofs zu der Frage „Wann kommt der Euro-Crash?“

Die erste Phase des Euro-Crashs sei jedenfalls bereits eingeläutet, weiß Krall in seinem Vortrag zu berichten. Nämlich in Form der laufenden Deflation, die erst in eine Inflation und dann zwangsläufig in eine Währungsreform münden wird. „Wir stehen somit vor einer gigantischen Enteignung des Kapitalvermögens sowie einer gewaltigen Umverteilung.“ Man dürfe daher nicht den Apologeten eines neues Sozialismus auf den Leim gehen: „Wenn wir versuchen, diese Krise mit sozialistischen Antworten zu lösen, dann bedeutet das, dass wir in eine Phase des zivilisatorischen Abstiegs einläuten.“

Der entscheidende Teil der seit sechs Monaten laufenden Corona-Krise liege noch vor uns, prophezeit er, weil die Schwächen der „gewaltigen Gelddruck-Orgie“ der EZB schonungslos offen gelegt werden. Damit wird der Zins unweigerlich auf unter null Prozent gedrückt, was eine „Zombifizierung“ der Wirtschaft zur Folge hat. Das bedeutet, dass eigentlich zum Sterben verurteilte Unternehmen durch den Nullzins künstlich am Leben gehalten werden und damit wichtige Ressourcen binden. Er rechnet damit, dass das –gerechnet auf die vergangenen 10 Jahre – rund 15 Prozent aller Unternehmen betrifft.

Erschwerend kommt jetzt hinzu, dass auch die Ertragskraft der Banken von innen heraus ausgehöhlt wird. Beschleunigt worden sei das drohende Ende des Euros durch die jüngsten politischen Maßnahmen in der Coronakrise, wonach sich die Zahl der Zombie-Unternehmen mittlerweile verdoppelt habe. Bis zum Ende des Jahres rechnet er damit, dass sogar ein Viertel aller Unternehmen in Europa davon betroffen sein könnte. Die Folge: Die Politik wird um jeden Preis die ins Trudeln geratenen Banken retten wollen, wodurch sich die EZB-Bilanz weiter aufblähen wird, und das Seignorage-Kapital aufgebraucht. Die Folge: eine Hyper-Inflation, denn „erstmals in der Geschichte der Menschheit sind alle großen Währungsräume daraufhin programmiert worden, eine Hyperinflation zu erzeugen und zwar in dem Irrglauben, dass sie sich gegenseitig vor den Problemen immunisieren könnten“, so Krall. Ru-bel, Pfund und Dollar würden bei einem möglichen Euro-Crash die kurzfristigen Nutznießer sein, bevor dann eine globale Hyperinflation einsetzt. Und diese wird die Gesellschaft vor neue politische Herausforderungen stellen: „Im Endeffekt läuft also alles auf die Frage hin-aus, ob wir Freiheit oder Sozialismus wählen“, fasst der Experte zusammen. Er appelliert für eine Republik der Freiheit.

Das bedeutet im Klartext: Eine goldgedeckte Währung, eine komplette Wende in der Wirtschaftspolitik, eine Senkung der Staatsquote von über 50% auf 15%, sowie Reformen in der Energie-, Verteidigungs- und Bildungspolitik. Und er schreckt auch nicht vor heißen Eisen zurück: „Wir müssen in Deutschland eine Verfassungsdebatte führen auf Grundlage des Grundgesetzes.“ Als Beispiel nannte er etwa die Verankerung der freien Marktwirtschaft in der Verfassung. „Wir brauchen weniger Berlin und mehr Schweiz“, sonst drohe irgendwann eine „DDR 5.0“.

Unternehmerfrühstück bei DEVELEY mit Landrat Christoph Göbel

München-Land - Februar 2020

In bewährter Manier traf sich der Kreisverband der Mittelstands-Union München-Land, dieses Mal in Kooperation mit der CSU Unterhaching und Brigitte Fichtinger (CSU-Bürgermeisterkandidatin), mit Unternehmern aus Unterhaching zu einem Dialog mit unserem Landrat Christoph Göbel. Gastgeber waren Michael und Stefan Durach. Gestärkt mit Weißwurst und Brezen diskutierten mehr als 20 Unternehmer aus unterschiedlichsten Branchen über Chancen und Herausforderungen der wirtschaftsstärksten Region Deutschlands, dem Landkreis München.

Wohnungsnot, Mietpreise, Gewerbeflächen, Verkehr, Genehmigungsverfahren sind die dringendsten Herausforderungen.

Landrat Christoph Göbel gab zunächst einen Überblick über den Status quo im Landkreis und zeigte intelligente Lösungen und Visionen für die Zukunft des Landkreises auf. Beschleunigte Verfahren, verkehrspolitische Entscheidungen u.v.m. stellen Herausforderungen dar, die aber durch visionäres Denken und durchdachtes langfristiges Planen erfolgreich umgesetzt werden können. Ein lebhafter Austausch rundete einen interessanten Vormittag ab.

Bewährte Führungsriege beim MU-Kreisverband Deggendorf bestätigt

Deggendorf - Februar 2020

Wegen der bevorstehenden Kommunalwahlen hatte der MU-Kreisvorsitzende Ulrich Graf von Arco-Zinneberg zur Jahreshauptversammlung des MU-Kreisverbandes Deggendorf mit Neuwahlen auch einige CSU-Bürgermeister- und Kreistagskandidaten aus der näheren Umgebung eingeladen, damit diese sich präsentieren und um Unterstützung für ihre Wahl werben konnten.
Die Neuwahlen wurden zügig unter Leitung der CSU-Wahlkreisgeschäftsführerin Christine Oswald durchgeführt und ergaben in der Summe keine großen Neuerungen. Ulrich Graf von Arco-Zinneberg wurde in seinem Amt bestätigt; seine Stellvertreter sind Johanna Gegenfurtner, Yvonne Pletl-Schäfer, Fritz Gößwein und Franz Knon. Markus Schmid bleibt Schatzmeister, Ludwig Rastorfer jun. und Elfriede Freifrau von Lang sind Schriftführer. Als Beisitzer wurden gewählt: Ingrid Dangl, Peter Erl, Günther Pammer, Herbert Kramer, Hermann Peter, Thomas Hartmann, Lothar Wolf und Hans Hugo Schlemmer. Aus diesem Personenkreis wurden auch die Delegierten und Ersatzdelegierten für die Bezirksversammlung gewählt. Delegierte zur Landesversammlung sind Ulrich Graf von Arco-Zinneberg und Peter Erl.
Für Mai kündigte der Kreisvorsitzende eine besondere Betriebsbesichtigung im Heizkraftwerk in Moos an, wo innovative Dampfmotoren der Deggendorfer Firma Steamergy dann Wärme und Strom liefern werden. Ein Highlight für ganz Bayern wird indes der Sommerempfang der Mittelstands-Union am 17.07.2020 auf Schloss Isarau in Aholming, sein, für den sich Ulrich Graf von Arco-Zinneberg eine starke Präsenz der heimischen Mittelständler wünscht. MU-Bezirksvorsitzender Peter Erl hatte sich im Vorfeld um eine Vergabe nach Niederbayern stark gemacht. Auch die Auswirkungen des Brexit wurden diskutiert; einig waren sich alle Sprecher darüber, dass die Stärke der Wirtschaft vor Ort besonders wichtig sei, die es mit aller Kraft zu erhalten gelte. Unter der Überschrift „Starker Mittelstand, starker Landkreis“ brachte die PNP einen halbseitigen Bericht über die Neuwahl; „Starke Worte“ titelte der Donau-Anzeiger; beide Zeitungsberichte sind vom 01.02.2020.

Breite Palette an Zielsetzungen beim Politischen Weißwurstessen

Deggendorf - Februar 2020

Peter Erl, Bezirksvorsitzender der MU Bezirk Niederbayern, kombinierte die Bezirksvorstandssitzung am 01.02.2020 beim Fischerwirt in Plattling geschickt mit einem zünftigen Weißwurstessen mit politischem Anstrich als Dank für die Gratulationen zu seinem vorangegangenen 70. Geburtstag.
Prominente Gäste – auch Mitglieder der MU – waren MdB Alois Rainer, Ernst Hinsken und MdB a.D. Gudrun Zollner. Ferner konnten sich auch regionale CSU-Kandidaten präsentieren, die bei den bevorstehenden Kommunalwahlen ein Mandat erringen wollen.
Besonderes Augenmerk auf der Agenda erhielt der Sommerempfang der Mittelstands-Union am 17.07.2020 auf Schloss Isar-Au in Aholming, bei dem von Vertretern der mittelständischen Firmen eine starke Präsenz gewünscht sei. Schließlich wolle man zeigen, was Niederbayern kann, lautete die Devise. Weitere Punkte waren die Vorbereitung und Organisation der MU-Delegiertenversammlung mit Neuwahlen, ferner die bildungspolitische Berlinfahrt vom 19.07. bis 22.07.2020, zu der MdB Alois Rainer die Mitglieder der MU eingeladen hat. Ausblicke gab es auf den Kleinen CSU-Parteitag in München am 09.05.2020, die MU-Landesversammlung am 26.09. und den Parteitag der CSU am 13./14.11.2020.
Heiß diskutiert wurde die Bonpflicht bzw. die Bon-Sicherungspflicht. Der rund zweieinhalbstündige Workshop schloss mit dem festen Vorsatz, weiterhin den Markenkern der MU herauszustellen und den zahlreichen Zielen für eine Entlastung des Mittelstandes zum Durchbruch zu verhelfen.

Wolfgang Bosbach zu Gast bei der MU München-Land

München-Land - Dezember 2019

Dem beliebten CDU-Politiker Wolfgang Bosbach war kein Weg zu weit, um auf Einladung der Mittelstands-Union München-Land, in den Landkreis zu kommen und die mehr als 250 Gäste im Wolf-Ferrari-Haus zu begeistern.

Zum Thema „Deutschland und Europa im Zeichen von Globalisierung und Digitalisierung“  spannte er einen illustren Bogen von der aktuellen politischen Szene, gepaart mit Querbezügen in die Historie, immer vortrefflich unterlegt mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen.

Wirtschafts- und Finanzpolitik gehörten ebenso zu seinem inhaltlichen Repertoire wie die Klimadebatte, die Parteienlandschaft, die Zukunft Deutschlands und Europas, u.v.m.

Nach seinen begeisternden Ausführungen stand er vielen Zuhörern nach lange Rede und Antwort, bevor es ihn weiter gen Norden zog.

„Milliardenschäden durch Cyberkriminalität“

Peter Brehm (rechts) und Walter Nussel (links) danken Mechthilde Wittmann für den spannenden Gedankenaustausch zur IT-Sicherheit

Weisendorf-Oberlindach - Dezember 2019

Mechthilde Wittmann zu Gast bei MdL Walter Nussel

„Vorbeugen – erkennen – richtig reagieren“ sind für Mechthilde Wittmann die Stichworte, mit welchem sich kleine und große Betriebe wie auch kommunale Verwaltungen gegen zunehmende Kriminalität im Netz wehren könnten. „Mit der wachsenden Digitalisierung nimmt auch die Cyberkriminalität zu und verursacht Milliardenschäden“, meinte Peter Brehm eingangs des Unternehmer-Frühstücks, zu welchem er als Vorsitzender der Mittelstands-Union der CSU (MU) im Kreisverband Erlangen-Höchstadt gemeinsam mit dem Stimmkreisabgeordneten im Bayerischen Landtag, Walter Nussel, eingeladen hatte.

WLAN-Fallen und Passwortkreativität

In Zeiten gravierender Veränderungen des Wirtschaftslebens sei die IT-Sicherheit in Unternehmen „ein spannendes Thema, welches wohl allen Verantwortlichen auf den Nägeln brennt“. Nussel hatte deshalb die ehemalige Landtagsabgeordnete der CSU und jetzige Sicherheitschefin der Flughafen München GmbH („Chief Compliance Officer“) als Gesprächspartnerin vermittelt. Bei dem „Unternehmen mit kritischer Infrastruktur“ federführend zuständig von der Zugangskontrolle über Computersicherheit bis zum Risikomanagement konnte sie anhand praktischer Beispiele eine ganze Reihe von Tipps zur Vorbeugung, Problemerkennung und Risikominimierung geben.

Nahezu alle denkbaren Anwendungen zur Datenverarbeitung sind nach Angabe von Mechthilde Wittmann Einfallstore für Kriminelle. Neben Routern, USB-Sticks und Internet-Clouds zählte sie dazu auch WLAN-Fallen und Online-Übersetzungsprogramme. Sie riet dazu, auch bekannten eMail-Absendern nicht automatisch zu vertrauen und sich vor jedem Öffnen von Anhängen über die Absenderidentität zu vergewissern. „Auch Passwörter bieten keine absolute Sicherheit“, die allermeisten könnten in Sekundenschnelle geknackt werden. Wittmann riet zu mehr „Kreativität“: Passwörter sollten möglichst in keinem Wörterbuch zu finden sein; dazu böte neben einer Kombination mit Ziffern und Zeichen „auch der Dialekt eine Fülle von Möglichkeiten“.

Kriminalität im Netz – Herausforderung für die Wirtschaft

Die Mittelständler waren sich darin einig, dass Cyberkriminalität inzwischen ein Massenphänomen und enormes Risiko für die Wirtschaft sei. Mit den Herausforderungen der Digitalisierung befasst sich auch Peer Höfling als Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Versicherungsmakler, der aufzeigte, wie finanzielle Folgen durch digitale Erpressung oder Betriebsunterbrechung abgesichert werden können.

Nussel: „Wieder mehr gesunden Menschenverstand einsetzen“

Zum 12. Mal hatte Walter Nussel gemeinsam mit der MU zum „Unternehmer-Frühstück“ eingeladen. Auch als Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für Bürokratieabbau sei er darauf angewiesen, „die jeweils aktuellen Sorgen und Nöte von Handel, Handwerk und Industrie aus erster Hand zu erfahren“. In Sachen überzogener Bürokratie habe er zwar schon manches bereits im Vorfeld verhindern können, aber beispielweise allein durch die Klimadebatte befürchte er eine neue „Auflagenflut“ auf die Unternehmen zukommen.

Auch wenn so manche Vorgaben und Regeln durchaus Sinn haben können, dürfe aber „der Bogen nicht überspannt werden“. Am Beispiel der geplanten Verpflichtung zur Ausgabe von Kassenbons auch für Kleinsteinkäufe machte Nussel deutlich, dass nicht selten die Verhältnismäßigkeit verloren gehe. „Wir müssen wieder mehr den gesunden Menschenverstand einsetzen“.

Frisch gekürt bei der Mittelstands-Union Kreisverband Rottal-Inn

v.l.: Andreas Bauer jun., Dagmar Waldemer, Hermann Eckbauer, Johann Meßner, Mario Besendorfer, Sepp Guggemos, Horst Klosa, Reinhard Hoffmann, Elfriede Freifrau von Lang, Bez.Vors. Peter Erl, Hubert Girschitzka.

Rottal-Inn - November 2019

Weil das kommende Jahr von den Kommunalwahlen geprägt sein wird, in dessen erste Monate die Neuwahlen turnusgemäß gefallen wären, hatten die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Sepp Guggemos und Hubert Girschitzka kurzerhand Neuwahlen angesetzt, zumal der Kreisverband in den letzten eineinhalb Jahren durch persönliche Probleme des Kreisvorsitzenden und den Austritt eines stellvertretenden Kreisvorsitzenden sowie des Schatzmeisters ohnehin beinahe gelähmt war.

Bei den Neuwahlen am 14.11.2019 unter der Wahlleitung von Bezirksvorsitzenden Peter Erl wurden gewählt: Sepp Guggemos als Kreisvorsitzender, Hubert Girschitzka und Reinhard Hoffmann als stellvertretende Kreisvorsitzende, Dagmar Waldemer als Schriftführerin (weil Elfriede Freifrau von Lang zum KV Deggendorf wechselt), als Schatzmeister Johann Meßner. Beisitzer sind Andreas Bauer jun., Mario Besendorfer, Hermann Eckbauer, Hermann Etzel, Horst Klosa, Horst Steininger und Matthias Theiner.

Alle Genannten haben ihren guten Willen bekräftigt, sich intensiv um die Belange des Mittelstandes kümmern zu wollen und den Kreisverband Rottal-Inn wieder zu alter Stärke zu führen. Bereits bei der Konstituierenden Sitzung am 12.12. sollen erarbeitete und geprüfte Vorschläge für diverse Veranstaltungen und Unternehmungen vorgelegt werden. Das Glück gebührt den Tüchtigen – in dem Sinne „viel Glück, liebe Rottaler“!

Dr. Thomas Geppert ist neuer Bezirksvorsitzender der Mittelstands-Union Oberbayern

Weihenstephan - Oktober 2019.

 

Dr. Thomas Geppert (38) ist neuer Bezirksvorsitzender der Mittelstands-Union (MU) der CSU Oberbayern. Die MU-Bezirksversammlung wählte ihn im Internationalen Getränkewissenschaftlichen Zentrum der TU München in Freising-Weihenstephan mit 96 Prozent zum Nachfolger von Bernhard Kösslinger. Zu den ersten Gratulanten gehörte Oberbayerns CSU-Bezirksvorsitzende Ilse Aigner MdL, die zuvor in ihrer Rede die Bedeutung von Mittelstand und Mittelschicht und die Arbeit der MU für Bayern und die CSU betont hatte. Darüber hinaus gratulierten die Bundestagsabgeordneten Michael Kießling und Dr. Andreas Lenz, der Freisinger Landratskandidat Manuel Mück und OB-Kandidat Jürgen Mieskes.

In seiner Bewerbungsrede stellte Geppert klar, dass ihm insbesondere der kleine meist familiengeführte Mittelstand am Herzen liegt: „Im Vergleich zu Großbetrieben und Konzernen hat er es grundsätzlich schwerer. Er hat keine eigene Rechtsabteilung, keine Mitarbeiter, die sich speziell um Dokumentationen kümmern. Er macht alles alleine – diesen dürfen wir nicht im Stich lassen, denn er ist unser Stabilitätsanker.“ Gleichzeitig braucht es Lösungen auf die drängendsten Herausforderungen: „die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum insbesondere für Mitarbeiter, die Sicherstellung von beruflich qualifizierten Fachkräften, der Abbau von Bürokratie und ein an die Realität angepasstes flexibles Arbeitszeitgesetz“, so Geppert.

In der aktuellen Klimadiskussion sei es wichtig, dass die Gesellschaft zusammengehalten und nicht mit radikalen Parolen gespalten werde. Dazu gehöre ein vernünftiger Dreiklang aus Ökonomie, Ökologie und Sozialem. „Was für einen effektiven Klimaschutz gebraucht wird, muss vorher in der Wirtschaft finanziert, entwickelt und von ihr angeboten werden. Die Innovationen kommen aus dem Mittelstand. Unsere Antwort ist daher unser heutiges Motto: Mehr Wirtschaft wagen“, ergänzt Geppert.

Geppert wohnt im Landkreis Rosenheim und ist hauptberuflich Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern. Neuer Stellvertretender MU-Bezirksvorsitzender ist Dr. Uwe Kirst (Freising), neue Schriftführerin ist Annette Fischer (Landsberg), neue Beisitzerin Claudia Huber (Fürstenfeldbruck). Die MU Oberbayern zählt über 1.000 Mitglieder und versteht sich als Anwalt und Stimme für Mittelstand und Mittelschicht.

MU ERH: „Staatliche Fördermöglichkeiten für den Mittelstand“

Wachenroth - September 2019 

 

Viele Unternehmer kamen, als der Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Mittelstands-Union Bayern, Franz Josef Pschierer, ehemals bayerischer Wirtschaftsminister, bei der Informations-Veranstaltung der Mittelstands-Union Erlangen über das komplexe Thema „Staatliche Fördermöglichkeiten für den Mittelstand“ referierte.

MU-Kreisvorsitzender Peter Brehm begrüßte im Eventraum des Bekleidungshauses Murk in Wachenroth neben dem Landtagsabgeordneten Walter Nussel auch Holger Tietze von der LfA Förderbank Bayern, die zahlreich erschienenen Unternehmer-Mitglieder und Unternehmer-Gäste, sowie den Gastgeber und Neumitglied in der Mittelstands-Union, Herrn Michael Murk, Enkel des verstorbenen Anton Murk, der bereits als Gründungsmitglied der Mittelstands-Union Erlangen-Höchstadt beitrat.

„Innovationen sind oft der Schlüssel zum zukünftigen und anhaltenden Erfolg"

Handwerkliches Können und Wissen sind ein wichtiges kulturelles, aber auch wirtschaftliches Erbe. Es wird von Generation zu Generation weitergegeben. Das Erfolgsrezept vieler Betriebe ist aber nicht nur langjährige Erfahrung, sondern genauso innovative Stärke. Denn: Wer sich nicht verändert, wird verändert. Für Unternehmer bedeutet das, frühzeitig und kontinuierlich in Weiterentwicklung zu investieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Dabei spielt auch der Generationenwechsel eine wichtige Rolle. Ob Unternehmensgründer oder etabliertes Unternehmen, ob traditionelles Handwerk oder innovative Hightech-Unternehmen: Wer seine Position im Wettbewerb behaupten will, muss in die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit seines Unternehmens investieren.

„Der Mittelstand bildet das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft“

Deshalb, so Pschierer, verfolgt die bayerische Mittelstandspolitik das Ziel, günstige Rahmbedingungen für unternehmerische Initiativen zu schaffen und den mittelständischen Unternehmern zu ermöglichen, eigenverantwortlich Marktchancen zu ergreifen. Der Freistaat Bayern unterstützt sie dabei, von der Existenzgründung über Innovations- sowie Internationalisierungsaktivitäten bis hin zu Unternehmensnachfolgen. Ob Regionalförderung, Digitalbonus Bayern, Energieförderung, EU Strukturförderung, etc. - das richtige Förderprogramm für den eigenen Betrieb zu finden, muss nicht ein Buch mit sieben Siegeln sein. Zwar weisen die Förderdatenbanken der staatlichen Kreditinstitute der Länder und des Bundes insgesamt etwa 1.000 verschiedene Förderprogramme auf, gleichwohl ist es nicht so schwierig, eine erhebliche Portion von Transparenz in das Förderangebot zu bringen.

„Mutig in die Zukunft investieren“

Unsere bayerischen Traditionsunternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich entsprechend der neuen technischen und gesellschaftlichen Ansprüche weiterentwickeln und mutig in die Zukunft investieren. Dafür sind vorausschauende unternehmerische Entscheidungen nötig, hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung, in neue Geschäftsmodelle.

„Die bayerische Politik kann dabei unterstützen“

„Ich bin stolz darauf, dass gerade bayerische Unternehmer diese Entscheidungen treffen und Betriebe durch Innovation und Qualität in eine erfolgreiche Zukunft führen.“ Die bayerische Politik kann dabei unterstützen, die richtigen wirtschaftpolitischen Rahmenbedingungen setzen und fördern. Viele Angebote der LfA etwa zielen darauf ab, Mittelständlern, aber auch Gründern finanzielle Spielräume zu eröffnen, damit Betriebe wachsen und sich weiterentwickeln können.

„Betriebe auch über den Generationenwechsel hinaus erhalten“

Wichtig wird in den kommenden Jahrzehnten, dass Betriebe auch über den Generationenwechsel hinaus erhalten und erfolgreich bleiben. In vielen bayerischen Unternehmen steht eine Nachfolge in der Unternehmensführung an. „Ich wünsche mir, dass diese gelingt und als Chance für eine positive Fortentwicklung der Betriebe genutzt werden kann. Auch dabei finden heutige und zukünftige Betriebschefs die Unterstützung des Freistaates, um eine Tradition fortzuführen und mit neuen innovativen Entwicklungen fortzuschreiben. Auf dass die Welt auch weiterhin anerkennend auf Bayern blickt.“

MU Donau-Ries: Neuwahlen und Chancen der Digitalisierung

Donau-Ries - Juli 2019

 

Rund zwei Dutzend Mitglieder und Gäste folgten am 10. Juli 2019 der Einladung der Kreisvorsitzenden Birgit Rößle zur Mitgliederversammlung des schwäbischen Mittelstands-Union Kreisverbands Donau-Ries. Die bisherige Vorsitzende lenkt nach einem hervorragenden Wahlergebnis auch in den kommenden beiden Jahren die Geschicke des mit fast 50 Mitgliedern größten schwäbischen Kreisverbandes. Nach den formalen Berichten des Vorstandes und den zügig durchgezogenen Neuwahlen, die auch insgesamt eine breit aufgestellte Vorstandschaft ergaben, begrüßte Birgit Rößle im Anschluss den Vorsitzenden des Fachausschusses Digitalisierung der MU Bayern, Wolfgang Becher, als Referenten sehr herzlich. Die Vorsitzende leitete zu einem auch für Unternehmer und Handwerker im ländlichen Raum zunehmend wichtigen Thema, der Digitalen Transformation, über.

Wolfgang Becher ging auf ausgewählte Anwendungsfälle für mittelständische Betriebe wie die Automatisierung von Dienstleistungsprozessen und die praktische Anwendung Künstlicher Intelligenz ein. Für einige Teilnehmer überraschend räumte der Fachausschussvorsitzende auch mit dem gängigen Vorurteil auf, dass kleinere Mittelständler bei diesen Herausforderungen hilflos sind. Mit Kreativität, Innovationsgeist und einem kleinen Budget ließe sich nicht zuletzt auch auf Grund unterschiedlicher Fördermöglichkeiten durchaus etwas bewegen. Im Anschluss entwickelte sich ein reger Austausch dazu, was Politik und Wirtschaft in der digitalen Transformation bewegen sollten.

„Modernisierung des Unternehmersteuerrechts notwendig“

Oberlindach bei Weisendorf - Juli 2019

 

Deutschland hat eine starke Wirtschaft und ist ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort, nicht zuletzt dank einer angesehenen Industrie und einem leistungsstarken Mittelstand. Doch der internationale Wettbewerb wird für den Standort Deutschland härter. Viele Länder haben daher die Steuerbelastung für Unternehmen zum Teil drastisch gesenkt. Von April bis September diskutieren deshalb die Finanzpolitiker der CDU/CSU Bundestagsfraktion mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung über konkreten Handlungsbedarf und Lösungsvorschläge für ein modernes Unternehmersteuerrecht.

Traditionell für die Veranstaltungen der Mittelstands-Union (MU) ErlangenHöchstadt konnte der Kreisvorsitzende Peter Brehm die zahlreich erschienenen Gäste und Mitglieder wieder mit einem hochaktuellen Vortragsthema bereichern und eine Vielzahl einflussreicher Repräsentaten begrüßen. Neben den beiden Bundestagsabgeordneten Stefan Müller und Sebastian Brehm, sowie weiteren Kommunalpolitikern kamen der örtlichen Erste Bürgermeister Heinrich Süß, Repräsentanten von Banken, Verbänden und interessierte Unternehmer in die Eventscheune des Hotel ACANTUS, in dessen Foyer rund  20 MU-Mitglieder ihre Unternehmen eindrucksvoll präsentierten.

„Die Besteuerung der Unternehmen ist ein wesentlicher Standortfaktor“, so Sebastian Brehm MdB, stellvertretender Landesvorsitzender der MittelstandsUnion, beruflich Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und als Mitglied des Finanzausschusses im Deutschen Bundestag auch Mitautor der Studie zur Reform der Unternehmenssteuer. Beim Sommerempfang der Mittelstands-Union Erlangen-Höchstadt war er als prominenter Gastredner geladen und vertrat die Auffassung, dass das Steuersystem nicht neu erfunden, aber modernisiert werden müsse.

Konkret fordert er unter anderem: Die Steuern auf im Unternehmen verbleibende Gewinne dürften nicht mehr als 25 Prozent betragen, der Solidaritätszuschlag gehöre schnell abgeschafft, die Bemessungsgrundlagen für die Gewerbesteuer müssten gesenkt und deren volle Anrechnung auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer wieder eingeführt werden.

Bei gleichzeitiger Verschärfung von Vorgaben und Aufzeichnungspflichten, sowie deutlicher Zunahme bürokratischer Anforderungen, habe es seit zehn Jahren keine Reform der Steuern für Unternehmen gegeben. Andere Länder wären hier weiter, wodurch Deutschland inzwischen zum „Problemfall“  und Höchststeuerland geworden sei. Die marktgerechte Modernisierung der steuerlichen Vorgaben ist nach Aussage von Sebastian Brehm „eine strukturelle Notwendigkeit“. Zustimmung erhielt er mit seiner Forderung nach kürzeren Abschreibungszeiten, die derzeit weit entfernt von realen Bedingungen seien.

Abschließend meinte auch Stefan Müller MdB und Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag: „Deutschland wettbewerbsfähig zu halten, hat auch mit der Besteuerung von Unternehmen zu tun“ und erwähnte wie sein Kollege Sebastian Brehm, dass europaweit und global viele Länder Reformen bei Unternehmenssteuern bereits durchgeführt hätten. Deutschland habe auf diesem Gebiet „deutlichen Nachholbedarf“, zumal sich beim internationalen Wettbewerb die Bedingungen für den Standort Deutschland nicht zuletzt angesichts drastischer Steuersenkungen beispielsweise in den USA deutlich verschlechtert hätten.

Nach der anschließenden Diskussionsrunde bedankte sich der MU-ERH Kreisvorsitzende Peter Brehm bei den Bundestagsabgeordneten Stefan Müller und Sebastian Brehm für ihr Kommen und ließ den Abend bei lockerem Zusammensein auf der Hotelterrasse ausklingen.

MU Deggendorf ehrt langjährige Mitglieder

Mitgliederversammlung in Moos - Kritik an "Brüsseler Vorgängen"

Moos. Ulrich Graf von Arco-Zinneberg, Vorsitzender der CSU-Mittelstandsunion (MU) des Kreisverbandes Deggendorf, hatte für Freitagabend zur Jahreshauptversammlung in den Biergarten seiner Schlosswirtschaft nach Moos eingeladen.

Begrüßen konnte Graf von und zu Arco-Zinneberg auch den Ehrenvorsitzenden und Deggendorfer Stadtrat Manfred Eiberweiser, Staatsminister MdB Bernd Sibler, Deggendorfs zweiten Bürgermeister Günther Pammer, Plattlings zweiten Bürgermeister Hans Schmalhofer und den CSU-Ehrenvorsitzenden Plattlings, Dr. Klaus Feldl. Gekommen waren auch die CSU-Bürgermeisterkandidaten für Osterhofen und Hengersberg, Fritz Gößwein und Mathias Berger. Bevor zur Arbeit geschritten wurde, bat Graf Ulrich alle Versammlungsteilnehmer zum Totengedenken für Altlandrat Dr. Georg Karl und Deggendorfs zweiten Bürgermeister Josef Paul Bielmeier. In seinem Rechenschaftsbericht dankte der Kreisvorsitzende der Kreisgeschäftsführerin Yvonne Pletl-Schäfer und dem Bezirksvorsitzenden Peter Erl, den er als wahren Kämper und eine Stütze für die Mittelständler bezeichnete. „Peter Erl ist mit 100 Prozent in sein Amt gewählt worden, obwohl er manchmal sehr aneckt. Aber er redet immer ein offenes Wort und das schätzen die meisten“ lobt Graf von und zu Arco-Zinneberg. Aktuell hat der MU-Kreisverband 105 Mitglieder, darunter 12 Neuaufnahmen. „Damit sind wir der mitgliederstärkste Verband von ganz Bayern. Ich hoffe, dass es auch so bleibt“, meinte der Vorsitzende, der dann mit der bayerischen Ministerialbürokratie ins Gericht ging, die den Mittelstand mehr behindere, als ihm helfe. „Die Wirtschaft lebt vom Mittelstand. Deshalb müssen Erleichterungen von den Verwaltungen kommen, die einfach bürgerfreundlicher sind“ forderte er. Für ihn geht es um die offenen Fragen nach Meisterbrief, Unternehmenssteuerreform und Mobilität, um Arbeitsplätze, und für diese müsse man kämpfen. „Denn wenn die Leute keine Arbeit mehr haben, gibt es keinen Wohlstand mehr“. Den Kassenbericht gab Schatzmeister Markus Schmid; Kassenprüfer Jost Decking erklärte, dass man ohne die Spenden des Kreisvorsitzenden kein gutes Ergebnis hätte. Angesichts der Kritik an der Abgabe für den Landesverband erklärte Peter Erl: „Wenn wir nichts mehr an den Landesverband abführen“, haben wir auch keine Stimmrechte mehr und können uns mit unseren Angelegenheiten auch nicht mehr einbringen.

In seinem Grußwort ging Staatsminister Bernd Siblerauf das Thema Manfred Weber und Ursula von der Leyen ein: „Den politischen Rahmen jetzt zusammenzuhalten, fällt mir sehr, sehr schwer. Wenn ich das ‚sehr‘ so betone, weiß jeder, der mich kennt, was das bedeutet“. MU-Bezirksvorsitzender Peter Erl lobte die bisherige Arbeit des Kreisvorsitzenden, und sprach in einer breit angelegten Rede über viele noch offene Fragen, wie den Soli, die Höhe der Sozialversicherungsbeiträge, Probleme mit Subunternehmern, den Mindestlohn, die Auswirkungen flexibler Arbeitszeiten, die überbordende Bürokratie mit Einmischungen in firmeninterne Vorgänge und zuletzt die Behinderungen und falschen Weichenstellungen für die deutsche Autoindustrie. „Wenn die Automobilindustrie einbricht, dann geht auch die goldene Zeit für Niederbayern zu Ende. Wir müssen aufpassen, dass die Industrie nicht kaputt gemacht wird“. Das wirtschaftspolitische Fazit von Erl war: „Gäbe es mehr Unternehmer mit maßgeblichen Funktionen in der Politik, weil die finanziell unabhängig sind, dann hätten wir auch eine andere, bessere Politik“! In der anschließenden Diskussion um die Brüsseler Verträge stellte Erl klar heraus, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel nie einen CSUler auf den Posten des Kommissionspräsidenten gebracht hätte. Manfred Weber habe trotzdem Größe gezeigt.   

Bildunterschrift: Für langjährige Mitgliedschaften gab es Dankurkunden. Von links: Bezirksvorsitzender Peter Erl (31 J.), Kassenprüfer Jost Decking (30 J.), Kreisvorsitzender Ulrich Graf von und zu Arco-Zinneberg, stellvertr. Kreisvors. Fritz Gößwein, Geschäftsführerin Yvonne Pletl-Schäfer, stellvertr. Kreisvors. Johanna Gegenfurtner, Dr. Klaus Feldl (35 J.), 2. Bürgermeister von Deggendorf Günther Pammer, Unternehmer Michael Hacker (30 J.), Schatzmeister Markus Schmid, Plattlings 2. Bürgermeister Hans Schmalhofer (25 J.)

Innovationspreisverleihung der MittelstandsUnion Unterfranken

© Angelika Cronauer

Die MittelstandsUnion Unterfranken hat in der Handwerkskammer Würzburg die diesjährigen Innovationspreise verliehen. In ihrer Begrüßung forderte die Bezirksvorsitzende Jutta Leitherer auf, die Grundwerte der Sozialen Marktwirtschaft wieder in den Vordergrund zu stellen. Nur damit kann nachhaltiger gesellschaftlicher Wohlstand erreicht werden.

Jutta Leitherer (Marktheidenfeld) zeichnete in Anwesenheit des EU-Parlamentariers Markus Ferber, der die mittelständischen Interessen im EU-Parlament vertritt, die Firmen Richard Wenzel GmbH & Co. KG (Aschaffenburg), iNDTact GmbH (Würzburg) und caldatrac Industrieofenbau GmbH & Co. KG (Höchheim) aus.

Die Firmenvertreter zeigten in ihren Vorstellungen eindrucksvoll die Umsetzung der Auswahlkriterien der Preisverleihung auf: Nachhaltigkeit bei der Wahl der Rohstoffe und beim Energieverbrauch sowie innovative Produktideen. Die zahlreichen Zuhörer konnten sich dabei von der wirtschaftlichen Leistungskraft der mittelständischen Preisträger überzeugen.

Zuvor ging Markus Ferber, MdEP, in seinem Vortrag auf die wirtschaftspolitischen Perspektiven für ein starkes Deutschland in einem starken Europa ein. Dabei verdeutlichte er die Vorzüge des Europäischen Marktes für die heimische Wirtschaft anhand vieler Beispiele.

Podiumsdiskussion „AUTOMOBILINDUSTRIE, QUO VADIS?“

Bei der vom OWWF und der Mittelstandsunion des Kreisverbandes Roth organisierten Veranstaltung zum Thema "AUTOMOBILINDUSTRIE, QUO VADIS?" im bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, konnten wir eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen wie Sandro Kirchner, MdL, Martin Glößlein (LEONI), Dr. Michael Fraas, Peter Weber, Bill Holler und Dr.-Ing. Robert Schmitt (IHK Nürnberg für Mittelfranken) präsentieren.

Unter der Moderation von Klaus Kelle über die Zukunftsperspektiven der deutschen Leitindustrie stellte die Runde fest, dass wir das Know-how und die Innovationskraft in der deutschen Automobilindustrie haben, wir müssen es aber auch in Deutschland auf die Straße bringen - derzeit überholt uns China in fast allen Punkten im Mobilitätssektor.“

Besonders für Nordbayern handelt es sich um ein bedeutendes Thema: Ca. 90.000 der 800.000 Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie sind in der Metropolregion Nürnberg angesiedelt.

Vielen Dank auch an das OWWF-Team aus Nordbayern Yvonne Zienert, Bill Holler und Alexander Doliva für die federführende Organisation dieser erfolgreichen Veranstaltung!

Mitgliederversammlung der MU FFB in Egenhofen

1.000 Schulen für Afrika - 10 davon aus dem Landkreis. Das ist das Ziel, das Margret Kopp, Vorsitzende der PIT-Togohilfe, mit Sitz in Maisach, erreichen möchte. Engagiert und mehr als anschaulich berichtete sie gestern von ihrer bisherigen Arbeit und den aktuellen Projekten bei der Mitgliederversammlung der Mittelstands-Union im Landkreis FFB. " Die Zukunft unserer Kinder und die unseres Wirtschaft wird sich zum großen Teil in Afrika entscheiden'", ist sie der festen Überzeugung. Und damit überzeugte sie auch die Anwesenden: spontan wurde eine Unterstützung von 1.000 € als Start für das Schulprojekt in Afrika - ein Projekt der kommunalen Spitzenverbände in Bayern - zugesagt.

Unternehmerfrühstück der MU Erlangen-Höchstädt

Mittelfranken - Mai 2019

Die Mittelstands-Union Erlangen-Höchstadt und ihr Mitglied MdL Walter Nussel hatten am 26. April 2019 zum traditionellen „Unternehmer-Frühstück“ eingeladen.

Großenseebach im Landkreis Erlangen-Höchstadt. „Vor dem Geldverteilen steht das Erwirtschaften“, so der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker.

Bei dem Unternehmerfrühstück, das am 26.04.2019 mit über 80 Teilnehmern in den bis auf den letzten Platz gefüllten Firmenräumen des MU-Mitgliedes Manfred Helmholz, Helmholz GmbH & Co.KG, stattfand, machte Füracker deutlich, dass die vielfältigen sozialen Leistungen auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten bezahlbar sein müssten. Ebenso wies er darauf hin, dass die Arbeitsplätze von Unternehmen geschaffen werden, nicht von der Politik, die jedoch für entsprechende Rahmenbedingungen Sorge tragen müsse.

Gemeinsam mit Peter Brehm, dem Kreisvorsitzenden der Mittelstands-Union Erlangen-Höchstadt, hatte MdL Walter Nussel Unternehmer und Mittelständler zum zwanglosen „Unternehmer-Frühstück“ eingeladen. Firmen-Chef Manfred Helmholz erläuterte die Schwerpunkte der gleichnamigen Firma mit knapp 100 Beschäftigten allein am fränkischen Standort. Auf Automatisierungstechnik spezialisiert, beschäftige sich demnach der Betrieb hauptsächlich mit der Herstellung von Komponenten für die Maschinensteuerung, sowie der Entwicklung entsprechender Soft- und Hardware.

Um gerade auch für solche Betriebe wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen schaffen zu können, sorge nach Angaben von Füracker die Bayerische Staatsregierung für eine „optimale Weiterentwicklung der Infrastruktur“ und nehme auch viel Geld für Bildung, Ausbildung und Nachqualifizierung in die Hand. Peter Brehm bat in diesem Zusammenhang darum, ältere Menschen, die gerne weiterarbeiten und ihr Wissen zur Verfügung stellen möchten, nicht über Gebühr mit Steuern und Abgaben zu bestrafen, denn „der Arbeitsmarkt braucht diese Menschen und deren Erfahrung dringend“.

Bayern stärkt Forschung und Bildung

„Mehr denn je sind wir auch von globalen Einflüssen abhängig“, meinte Füracker, und deshalb müssten neben allen denkbaren Vorgaben und Vorschriften auch Steuern und Abgaben internationalem Wettbewerb standhalten können. Um das Land dafür fit zu halten gäbe es speziell in Bayern vielfältige Förderprogramme, vom Ausbau schneller Internetverbindungen durch Glasfasertechnik, über die Unterstützung junger Familien, bis hin zur Förderung der Forschung.

Mit der Steuerpolitik käme man derzeit jedoch nicht wirklich voran, bedauerte der Bayerische Finanzminister. „Wir hatten noch nie so hohe Steuereinnahmen und schaffen es ‚dank‘ SPD nicht, Steuersätze zu senken“. Auch in der Diskussion wurde gefordert, endlich den Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Albert Füracker ergänzte zustimmend: „Leistung muss sich lohnen und Leistungsträger müssen ermuntert werden, auch künftig etwas zu leisten“.

Steuergerechtigkeit statt Umverteilung und Überbürokratisierung

Statt immer neuer Umverteilung plädierte der CSU-Politiker für mehr Steuergerechtigkeit und gegen zunehmende Eingriffe in das Eigentum. In der Diskussion ging es auch darum, „die deutschen Leitindustrien nicht kaputtzureden“, die global tätigen Digitalkonzerne stärken zu besteuern und damit an den Kosten der Infrastruktur zu beteiligen, sowie die immer mehr werdenden Ansprüche in Deutschland zurückzuschrauben.

Als Beauftragter für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung sprach sich MdL Walter Nussel unter anderem dafür aus, Vorgaben und Regelwerke nach praktischen und praktizierbaren Gesichtspunkten unter die Lupe zu nehmen. Bei aller durchaus berechtigten Kritik an übermäßiger Bürokratie wies Albert Füracker darauf hin, dass vieles von Bürgern und Betroffenen selbst käme, zum Beispiel bei der Forderung nach Ausnahmereglungen und der Schaffung fairer Marktbedingungen.

Deutschland profitiert von Europa

Die anstehenden Europawahlen böten die Chance, an führender Stelle mehr mitreden zu können. Es gehe auch darum, den Menschen die Vorteile der Europäischen Union näherzubringen. So zeige das Beispiel des gastgebenden Unternehmens, wie erfolgreich internationales Agieren sein kann und wie wertvoll dessen innovatives und an Zukunftsmärkten orientiertes Handeln auch für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der heimischen Region ist. Albert Füracker stimmte dem zu: „Insgesamt profitiert Deutschland stark von Europa“. Auch Walter Nussel war dieser Meinung und bat darum, sich „bei der Wahlentscheidung nicht von jenen blenden zu lassen, die uns ständig unser Leben vorschreiben wollen“.

Nach diesem erneut sehr gelungenen Unternehmerfrühstück wurde Albert Füracker unter großen Applaus von MdL Walter Nussel und dem MU-Kreisvorsitzenden Peter Brehm mit einem Fränkischen Spezialitäten-Präsentkorb verabschiedet.

Jahreshauptversammlung der Mittelstands-Union Erlangen-Höchstadt

Gratulation zum Bayerischen Mittelstandspreis 2018 für den Regierungsbezirk Mittelfranken(v.l.): Hans Wormser (Hans Wormser AG) und MU-Kreisvorsitzender Peter Brehm

Mai 2019 - Mittelfranken

Bei Ihrer Jahreshauptversammlung am 28.März 2019 konnte die Mittelstands-Union Erlangen-Höchstadt mit Ihrem Kreisvorsitzenden, Herrn Peter Brehm, wieder zahlreiche Neumitglieder begrüßen, die sich und ihr Unternehmen, auch teils anhand einer PowerPoint Präsentation, eindrucksvoll vorstellten.  Auch Walter Nussel, MdL und ebenfalls Mitglied in der MU-ERH, ließ es sich trotz des engen Terminplanes nicht nehmen, zu kommen.

Nach Durchführung der Tagesordnungspunkte nahm Peter Brehm die Jahreshauptversammlung auch zum Anlaß, um das langjährige und allseits geschätzte MU-ERH-Mitglied Hans Wormser (Hans Wormser AG, Herzogenaurach), der im Dezember 2018 den Bayerischen Mittelstandpreis für den Regierungsbezirk Mittelfranken erhielt, mit einem edlen Wein-Präsent vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern für diese Auszeichnung nochmals ganz herzlich zu gratulieren.

Bevor der Abend bei gutem fränkischen Essen und gemütlichem Zusammensein ausklang, wurde sowohl von Walter Nussel, MdL, als auch von Peter Brehm die Wichtigkeit hervorgehoben, bei der Europawahl am 26.05.2019 zu wählen, damit Bayern im Europaparlament stark vertreten ist und sich für die Anliegen der mittelständischen Unternehmer vehement und erfolgreich einsetzen kann.

Europa-Klausur der Mittelstands-Union Oberbayern mit hochkarätigen Gästen

März 2019 - Oberbayern

Mit hochkarätigen Gästen sprach die Mittelstands-Union (MU) Oberbayern auf ihrer Europaklausur in Ainring im Berchtesgadener Land oberhalb von Salzburg: mit dem ehemaligen Landtagspräsidenten und CSU-Fraktionsvorsitzenden Alois Glück, mit der oberbayerischen Europaabgeordneten Dr. Angelika Niebler und mit dem stellvertretenden ÖVP-Clubobmann im Nationalrat, Peter Haubner, Abg.z.NR. Dehoga Bayern-Hauptgeschäftsführer und MU Oberbayern-Vize Dr. Thomas Geppert sprach über Möglichkeiten politischer Interessenvertretung in der Mittelstandspolitik.

Die MU Oberbayern will die Zusammenarbeit der deutschsprachigen Länder in Europa in Wirtschaft und Politik verstärken. Sie unterstützt die CSU-Staatsregierung insbesondere bei den Themen Soliabbau, Vereinfachung der Grundsteuer und Flexibilisierung der Arbeitszeit. Die Tagung der MU Oberbayern unter ihrem Vorsitzenden Bernhard Kösslinger wurde organisiert vom oberbayerischen MU-Vize Richard Graßl.

„Unsere Luft ist seit Jahrzehnten nicht mehr so sauber“ – Klarheit aus Berlin gefordert

MU-Vorsitzender Markus Droth (links) bedankt sich bei Referent Matthias Pfau mit einem Korb voller „Regionalen Treibstoff“ von Unser Land

März 2019 - Fürstenfeldbruck

Zur Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Diesel lud die Mittelstandsunion im Landkreis FFB ins Brauhaus Bruck. „Was hier gerade bei der Förderung zur Umrüstzung im gewerblichen Bereich passiert, ist mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar“, schilderte Referent Matthias Pfau, KFZ-Meister und technischer Betriebsberater des Landesinnungsverbandes des bayerischen Kfz-Technikerhandwerks, die Situation. „Es gibt noch keinen für Euro-5-Fahrzeuge zugelassen SCR-Kat, aber die staatliche Förderung läuft spätestens zum 30.6.2019.“

Pfau zeigte anschaulich, dass sich in Deutschland die Belastung von NOX und Feinstaub auf einem Tiefststand befindet. „Euro-6-Diesel sind hochentwickelte, saubere Fahrzeuge. Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, ein Schnäppchen zu machen.“ Und durch den SCR-Kat würde ein Euro-5 Fahrzeug nicht zum Euro-6-Fahrzeug werden. Man könne nur hoffen, dass diese nachgerüsteten Fahrzeuge den Euro-6-Fahrzeugen bei der Vermeidung von Fahrverboten gleichgestellt werden. „Es ist wirklich bedauerlich, dass das Verkehrsministerium die Diesel-Fahrer im Stich lässt“, monierte MU-Kreisvorsitzender Markus Droth den aktuellen Zustand.

Pfau wünschte sich auch mehr „XMV“ – xunden Menschenverstand – bei der Bewertung der Euro-4-Diesel. „Der Euro-4-Diesel erzeugt nachweislich weniger Co2 als der Euro-5-Diesel mit SCR-Kat, da der Katalysator mit 300 Watt hochgeheizt werden muss.“ Bei der anschließenden Diskussion kam es auch zu einem Blick in die Zukunft. „Elektroantriebe werden sicherlich eine Säule der Mobilität der Zukunft sein“, so Pfau. „Aber ich hoffe endlich, dass die Politik erkennt, dass wir für Methan und Wasserstoff die Infrastruktur bereits in unseren Straßen liegen haben und diese Technologie endlich maßgeblich gefördert wird.“ Markus Droth griff den Ball gerne auf und stellte in Aussicht, dass die MU noch weitere Veranstaltungen zur Mobilität der Zukunft organisieren wird.

Landesvorsitzender Pschierer zu Gast beim Bezirksvorstand der MU Niederbayern

Februar 2019 - Plattling

Anlässlich der Bezirksvorstandssitzung der MU -Bezirk Niederbayern- am 27.02.2019 im Fischerstüberl in Plattling überraschte der neu gewählte Landesvorsitzende und frühere Staats- sowie Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer die zahlreich erschienenen Mitglieder. Es war das erste Mal überhaupt, dass ein Landesvorsitzender der Mittelstands-Union an einer derartigen Sitzung teilnahm, was durchaus als Hommage an den Bezirksvorsitzenden Peter Erl zu werten ist. Die hochkarätige Besetzung verstärkten noch der neu gewählte Landesgeschäftsführer der MU, Alexander Gropp, MdB Alois Rainer (ebenfalls Mitglied der MU) und MU-Mitglied Klaus Fiedler, CSU-Kandidat fürs Europaparlament.

Nach der Begrüßung durch den Bezirksvorsitzenden Peter Erl umriss Franz Pschierer zunächst seinen politischen Werdegang, bevor er die Kernpunkte der Arbeitsgemeinschaft im Hinblick auf die Europawahl in gewohnt klarer Weise akzentuierte. Er bedauerte, dass die Wirtschaft in der Politik an Bedeutung verloren habe und auch der Mittelstand nicht mehr so hoch im Kurs stehe. Umso wichtiger sei jetzt bei sich abschwächender Konjunktur ein Erfolg von Manfred Weber bei der Europawahl, damit es „mehr Bayern in Europa“ gebe. Der Landesvorsitzende schwor die Anwesenden ein, die ihr zugrunde liegende Kernkompetenz in Wirtschaftsthemen wieder mehr in den Focus der Öffentlichkeit zu rücken und sich ihr ureigenstes Metier nicht von anderen Parteien streitig machen zu lassen, die nun alle im gleichen Becken fischten.

Auch Europakandidat Klaus Fiedler betonte die Wichtigkeit, zur Europawahl zu gehen, da der Posten des Kommissionspräsidenten einer der einflussreichsten in Brüssel sei und Manfred Weber gute Chancen habe, in dieses Amt gewählt zu werden. Auch machte Fiedler anhand von Beispielen deutlich, wie die EU regulierend eingreift, ohne dass dies der Allgemeinheit überhaupt bewusst sei.

Bezirksvorsitzender Peter Erl unterstrich die Ausführungen des Landesvorsitzenden Franz Pschierer. Im Mittelpunkt der Ausführungen Peter Erls stand u.a. die MU-Landesvorstandswahl am 01.12.2018 in Nürnberg, in der Franz Pschierer den langjährigen Landesvorsitzenden der MU, MdB Dr. h.c. Hans Michelbach ablöste. Peter Erl, Ulrich Graf Arco von und zu Zinneberg sowie Hubert Girschitzka vertreten derzeit die Interessen des Bezirks im Landesvorstand. Es folgte eine Aussprache über die MU-Klausurtagung am Schliersee vom 15./16.02.2019. Peter Erl forderte, in die neu gegründete Kommission des Wirtschaftsministeriums auch Standesvertreter der Mittelstands-Union zu berufen. Außerdem sind Peter Erl die Lockerung der Arbeitszeit sowie eine Änderung der Baugesetze, um den Flächenverbrauch einzuschränken, ein großes Anliegen, wie überhaupt das Thema Nachhaltigkeit stärker zu besetzen sei. Die Problematik der Betriebsprüfungen brenne allen auf den Nägeln, da Betriebsleiter über die permanente Unterstellung von Unregelmäßigkeiten klagten.

Damit endete der konstruktive Arbeits- und Zukunftsbericht der Bezirksvorstandschaft der Mittelstands-Union.

CSU Generalsekretär Markus Blume MdL zu Gast in Rothenburg

Januar 2019 - Rothenburg

"Auf Missmut wächst kein Mut, da wächst nur Verdruss"

Der CSU-Generalsekretär Markus Blume MdL rief dazu auf, 2019 zum Jahr der Zuversicht, der Entscheidungen und des Zusammenhalts zu machen. Gute Vorsätze seien nötig, weil Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf das gewaltige Maß der Veränderungen nicht wirklich vorbereitet seien. Verglichen  mit England, Frankreich und Italien kann Deutschland dankbar sein, dass es seit 10 Jahren einen Wirtschaftsaufschwung und politische Stabilität hat. die Bayerische Staatsregierung habe sich vorgenommen so gut weiterzumachen wie bisher und das Land auf Erfolgskurs zu halten.
Mit Blick auf die Europawahl forderte Blume eine Gemeinschaftsleistung. Es gehe darum welchen Weg der Kontinent nimmt, ob Europa noch handlungsfähig sein wird und sich in der Welt behaupten kann. Blume appellierte die Chance zu nutzen, dass mit Manfred Weber MdEP ein Bayer der CSU Europa-Kommissionspräsident werden könne.

Klaus Dieter Breitschwert betonte in seinem Grußwort, der Mittelstand betreue die meisten Teile des Lebens der Menschen, ob im Handwerk, in Dienstleistung oder Gesellschaft als Motor.

Erschienen in der Fränkischen Landeszeitung

Auf der Erfolgsspur

MU Kreisvorsitzender Manfred Herz ehrt zusammen mit der langjährigen Wirtschaftsministerin und neuen Landtagspräsidentin, Frau Ilse Aigner, die Unternehmer Alexander Reichhart und Michael Jackl zum Unternehmer des Jahres im Landkreis Starnberg. In das neue Rathaus der Gemeinde Gilching kamen 200 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die dieser im Landkreis Starnberg etablierten Veranstaltung der Mittelstandsunion einen würdigen Rahmen gab.

November 2018 - Gilching

Die CSU-Mittelstands-Union zeichnet den Gilchinger Logistikdienstleister Reichhart als Unternehmen des Jahres aus. Die Fahrzeugflotte umfasst 280 Lkw. Mit überlangen Lastwagen werden auch Flugzeugteile transportiert.

Zwei Lastwagen parken hier auf dem Vorplatz des Gilchinger Rathauses, wo normalerweise überhaupt keine Autos stehen dürfen. Unterschiedlicher könnten die Lkw allerdings nicht sein: Hier ein historischer MAN 780F Diesel mit dem Baujahr 1967, er sieht geradezu knuffig aus gegen die moderne Zugmaschine neben ihm. Diese beiden Lastwagen symbolisieren 51 Jahre Firmengeschichte, und zwar die des Gilchinger Unternehmens Reichhart Logistik. Es ist noch immer ein sehr erfolgreiches Familienunternehmen, mit Alexander Reichhart und Michael Jackl als geschäftsführende Gesellschafter an der Spitze, 1000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 80 Millionen Euro. Grund genug für den Starnberger Kreisverband der CSU-Mittelstands-Union, Reichhart Logistik als Unternehmen des Jahres 2017 auszuzeichnen.

Wie jedes Jahr ist die Preisverleihung, am Dienstagabend im Gilchinger Rathaus, ein Stelldichein der lokalen Prominenz, vor allem aus der CSU natürlich. Diesmal ist Ilse Aigner die prominenteste Grußwort-Sprecherin; die neue Landtagspräsidentin bezeichnet Reichhart als „Bilderbuchfirma für den bayerischen Mittelstand“. Der Bundestagsabgeordnete Michael Kießling (CSU) erinnert daran, dass er in jungen Jahren mal als Lagerist bei Reichhart gearbeitet hat, und seine Parteikollegin, die Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig, erzählt, dass sie immerhin schon in ihrer Studentenzeit mit einem 7,5-Tonner Motoren ins Ruhrgebiet geliefert hat. Manfred Walter, Gilchings Bürgermeister, der als einziger Redner ein rotes Parteibuch in der Tasche hat, zieht den vergleich, dass „Reichhart und die Gemeinde Gilching in den vergangenen Jahrzehnten Schulter an Schulter gewachsen sind“.

Manfred Herz, der Kreisvorsitzende der Mittelstands-Union, erklärt der SZ, es sei Zufall, dass nun schon im zweiten Jahr hintereinander ausgerechnet Gilchinger Unternehmen ausgezeichnet würden. Im Vorjahr war es der Taschenhersteller Reisenthel. Als Gastredner hatte Herz Markus Söder begrüßt, damals noch Finanzminister.

Reichhart har in der Tat in den vergangenen Jahrzehnten eine beeindruckende Entwicklung genommen. Als Ein-Mann-Unternehmen gründete Horst Reichhart im April 1967 seinen Betrieb. Der Fuhrpark bestand aus einem einzigen Lkw, an dessen Steuer sich Reichhart selbst setzte. Tagsüber fuhr er die Touren, abends überholte er dann die Fahrzeige, deren Bestand im Lauf der Jahre immer mehr wuchs. Heute umfasst die Flotte 280 Lkw. 20 Jahre nach der Gründung kamen erste logistische Dienstleistungen wie Verpackung und Verladung hinzu. Es begann dann später auch der Versand von Flugzeugbauteilen, heute werden in Oberpfaffenhofen gefertigte Bauteile für den Rumpf des Airbus A320 mit überlangen Spezial-Lkws ins Airbus-Werk nach Finkenwerder transportiert. Reichhart setzte auf die Zusammenarbeit mit Großkunden, vor allem auch aus der Automobilbranche. Immer mehr Kunden wünschten sich eine punktgenaue Anlieferung von Bauteilen genau dann ans Band oder in die Fabrik, damit sie sofort verbaut werden konnten. Dies spart den produzierenden Unternehmen eine Vorratshaltung in einem großen Lager -  und damit Kapital. 1996 eröffnete Reichhart konsequenterweise das sogenannte Sequenzcenter MVO in München, das bis heute besteht. Nächste große Herausforderung ist die sogenannte Industrie 4.0. Sämtliche Warenbewegungen müssen künftig digital abgebildet werden. Deshalb hat Reichhart 2014 die Tochtergesellschaft „Digital Logistics“ gegründet. Reichhart ist aber weit mehr als ein Transportunternehmen: So werden am Standort Pliening Abgasanlagen gefertigt und dann zu BMW geliefert; auch Sitzbezüge und –lehnen montiert Reichhart, um sie just in time ans Montageband zu bringen.

Erschienen in der Süddeutschen Zeitung

"Mittelstand im Dialog" in Fürstenfeldbruck

November 2018 - Fürstenfeldbruck

Die MU Fürstenfeldbruck diskutierte mit Landrat Thomas Karmasin über das Thema "Der Direkte Draht - für sich und andere seine Heimat mitgestalten". Ziel war es hierbei gleich eine Brücke hin zu den Kommunalwahlen zu schlagen, die 2020 in Bayern anstehen.

Der Kreisvorsitzende Markus Droth freute sich über das rege Interesse an der Veranstaltung und dankte Landrat Karmasin für seine Zeit.

MU Oberbayern in Straßburg

November 2018 - Oberbayern

 

Zahlreiche Mitglieder der Mittelstands-Union Oberbayern erlebten auf Einladung der CSU-Europaabgeordneten Dr. Angelika Niebler interessante und schöne Tage in der Stadt des Europaparlaments Straßburg. Vom MU-Landesvorstand waren mit dabei Walentina Dahms (Organisatorin), Birgit Rößle, Harald Gollwitzer, Stefan Prechtl und Dirk Reinhold.

MU Niederbayern beim „Wachstumschampion“ Redbloc

Oktober 2018 - Niederbayern

Zahlreiche Mitglieder der Mittelstands-Union Niederbayern erlebten eine besondere Art der Betriebsbesichtigung, als sie auf Einladung des MU-Bezirksvorsitzenden Peter Erl die Redbloc Elemente GmbH in Plattling besuchen durften. Im Jahre 2016 vergab die MU den Bayerischen Mittelstandspreis an den Massivhausspezialisten Alexander Penzkofer; in der Presse „einer der Wachstums-Champions Bayerns“ genannt und in der Liste „Bayerns Best 50“ geführt. Bei der Führung durch das Fertigteilwerk staunten die Besucher über die vollautomatische 5-Achs-Abbundanlage und die CNC-gesteuerte Abkantbank. Die Ziegelbauteile entstehen Robotik-gefertigt in kürzester Zeit. Am Innovativsten ist das Fertigteilwerk auf Grund einer patentierten Klebetechnik. Firmenchef Penzkofer erläuterte die Fertigungsprozesse im Besucherraum seiner Firma, nachdem Peter Erl alle Anwesenden begrüßt hatte, allen voran Alois Rainer MdB, die beiden stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Gudrun Zollner und Franz Hollmayr, MU-Landesvorstandsmitglied Hubert Girschitzka sowie regionale CSU-Vertreter. Anschließend folgte eine politische Session mit Alois Rainer MdB, selbst MU-Kreisvorsitzender CSU-Haushaltssprecher im Bundestag, der einen differenzierten Überblick über die aktuelle politische Situation gab. 

 

MU Kaminabend mit Valerie Holsboer

 Oktober 2018 - Mittelfranken

 

Der MU-Bezirksverband Mittelfranken mit seinem Vorsitzenden Dr. Robert Pfeffer freute sich sehr, Valerie Holsboer, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, zu einem Kaminabend begrüßen zu dürfen. Holsboer, seit kurzem auch MU-Mitglied, gewährte mit ihrem Vortrag und der anschließenden Diskussion den Gästen interessante Einblicke in die Aufgaben und Abläufe der Bundesagentur für Arbeit.

Unternehmerfrühstück der MU Erlangen Höchstadt

Foto v.l.: Peter Brehm, Walter Nussel, Alfred Gaffal

Oktober 2018 - Erlangen Höchstadt

Die MU Erlangen-Höchstadt hatte zum Unternehmerfrühstück geladen – im Mittelpunkt stand Walter Nussel MdL, MU-Mitglied und Beauftragter der Staatsregierung für Bürokratieabbau. Staatsminister Joachim Herrmann MdL war extra gekommen, um Nussel zum 53. Geburtstag zu gratulieren.

Als weiteren Redner konnte MU-Kreisvorsitzender Peter Brehm den Präsidenten der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Alfred Gaffal, begrüßen. Dieser legte in seinem Vortrag die Perspektiven der Bayerischen Wirtschaft dar, deren Entwicklung er lobte. Dennoch dürften die politischen Akteure sich nicht auf den aktuellen Erfolgen ausruhen, sondern müssten sich auch den neuen Herausforderungen stellen. Zu diesen zählte Gaffal die steigenden Sozialausgaben und die zunehmende Regulierung der Wirtschaft.

MIT Energie- und Verkehrskommission zu Gast in München

Freuten sich über die Einladung nach München: Die Mitglieder der MIT Energie- und Verkehrskommission um die Co-Vorsitzende Daniela Ludwig MdB (4 v. r.)

Oktober 2018

Erstmals tagten die MIT-Energie- und Verkehrskommission auf Einladung der stellvertretenden CSU-Generalsekretärin und Ko-Kommissionsvorsitzenden Daniela Ludwig MdB in der CSU-Landesleitung in München.

Inhalt der Kommissionssitzung waren die aktuellen Entwicklungen der Verkehrspolitik; so stellte Daniela Ludwig den Teilnehmern die Neuerungen im Bundesverkehrswegeplan vor, während Eberhard Rotter auf die Vorhaben der neuen Bayerischen Koalition im Bereich Verkehrspolitik einging.

Passend zum Schwerpunkt Verkehrspolitik konnte Albrecht Jungk von der BMW Group als Referent für das Thema „Aktuelle politische Herausforderungen in der Automobilindustrie“ gewonnen werden.

Für die MU war der stellvertretende Landesvorsitzende und Kommissionsmitglied Peter Erl vor Ort.

Mittelstands-Union Kitzingen ehrt langjährige Mitglieder

Am Dienstag, den 02. Oktober 2018 hielt der Kreisverband Kitzingen der CSU-Mittelstands-Union eine Feier ab. Im gemütlich urigen „Weinkeller am Schloss“ von Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen dankte der Kreisvorsitzende und Landtagslistenkandidat Tibor Brumme seinen Mitgliedern für die langjährige Unterstützung. Er blickte auch zurück auf seine 9-jährige Zeit als Kreisvorsitzender. Es wurde viel erreicht über die Mittelstands-Union in der CSU, in der Landes-, aber auch in der Bundes- und Europapolitik, so der Listenkandidat. Dennoch sei auch manches versäumt worden, was es jetzt gilt, wieder aufzuholen. Einiges davon wurde schon in Angriff genommen, wie z. B. die besondere Familienförderung in Bayern, das Baukindergeld, das zusätzliche Pflegegeld für pflegende Angehörige, der Breitbandausbau und vieles mehr. Die CSU habe seit über 60 Jahren in Bayern eine gute Arbeit geleistet. Sie hat sich allen Aufgaben und Herausforderungen gestellt und immer Lösungen gefunden. Das sollen die Menschen am 14. Oktober bei Ihrer Wahl nicht vergessen. Er möchte dennoch mehr für die Leistungsträger tun, nicht nur für Arbeitnehmer, z. B. mit steuer- und sozialversicherungsfreien Einmalzahlungen, sondern auch für Rentner. Der Landtagsabgeordnete Dr. Otto Hünnerkopf sprach positiv über die Arbeit der CSU und der Mittelstands-Union. Er lobte insbesondere die gute Arbeit des MU-Kreisvorsitzenden Brumme und wünschte ihm für die Zukunft und für die Landtagswahl alles Gute und viele Stimmen. Auch die Bezirksvorsitzende der Mittelstands-Union Jutta Leitherer, die neben dem Kreisvorsitzenden Tibor Brumme und dem Landesvorsitzenden Dr. hc. Hans Michelbach, MdB die Ehrenurkunden unterzeichnete, staunte über so viele aktive Mittelständler. Der Kitzinger Kreisverband sei der aktivste Verband in ganz Unterfranken, so die Bezirksvorsitzende. Auch sie betonte die Notwendigkeit einer stabilen Mehrheit der CSU im Landtag, wenn wir weiterhin Lösungen umsetzen wollen. Man sagt sich zwar vor jeder Wahl, dies sei eine wichtige Wahl, aber diesmal wird es wirklich entscheidend sein, so Leitherer.  

Zusammen ehrten sie einige Mittelständler für ihre langjährige Mitgliedschaft. Es wurden Urkunden und Anstecknadeln überreicht. Ein besonderes Geschenk für 20, 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft gab es mit einem Marmorherz mit Gravur „Mein Herz schlägt für die MU“, welche als besondere Überraschung sehr gerne angenommen wurde. Für das Ehrenmitglied Michael Glos, Bundesminister a.D., sowie für die Gründungsmitglieder gab es noch Bocksbeutel mit Casteller Müller-Thurgau. 

Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen freute sich über einen vollen Keller mit gut gelaunten Gästen, die wiederum die leckere hausgemachte Bratwurst mit Kraut sehr lobten. Durch die Weinprobe mit erlesenen Weinen aus der Region führte Freiherr Crafft von Crailsheim, was nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein besonderes Hörerlebnis war. Beim geselligen Ausklang des Abends gewann die Kitzinger Mittelstands-Union auch drei neue Mitglieder, die die politische Arbeit gerne unterstützen möchten.

 

 

Digitalisierung und Industrie 4.0 - Gäste der Mittelstands-Union des Kreisverbandes Roth erkunden Europas modernste Papierrecyclinganlage

MU-Kreisvorsitzender Hermann E. Hein und Rainer Hofmann.

Juli 2018 - Roth

Auf Einladung des Kreisverbandes der Mittelstands-Union Roth informierten sich knapp 30 Gäste und Mitglieder der einzelnen Kreisverbände aus Roth / Nürnberg, Fürth und Erlangen über die Zukunftstechnologien des Unternehmens Friedrich Hofmann Betriebsgesellschaft mbH.

Dabei standen die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 im Vordergrund. Begrüßt wurden die Gäste von Geschäftsführer Rainer Hofmann. 

Der MU-Kreisvorsitzende für Roth, Hermann E. Hein konnte mit Herrn Rainer Hofmann und Frau Eveline Werner die Betriebsbesichtigung organisieren. Bei dem Rundgang durch das Betriebsgelände der zum Betrieb gehörigen ROWE GmbH werden Monat für Monat 14.000 Tonnen Altpapier in Europas modernster, vollautomatischer Anlage am Nürnberger Hafen recycelt. Erst 2017 musste die Vorgängeranlage, bedingt durch technische Neuerungen, bereits nach sechs Jahren für mehrere Millionen Euro erneuert werden. „Da zeigt sich, wer ohne Blick auf genaue Abschreibeprognosen auch Zukunft wagt – der Mittelstand“, kommentierte MU-Kreisvorsitzender Hermann Hein.

CSU-Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler und Hilpoltsteins stv. Bürgermeisterin Ulla Dietzel zeigten sich erstaunt darüber, dass auch Altpapierverwertung nach den gleichen hochfrequenten Regeln funktioniert, wie die Teileanlieferung bei Automobilkonzernen. „Die Papierfabrik gibt den Takt vor“, erklärte Hofmann. „Mit der Anlage können wir dann die produzierte Tonnage an sortiertem Reinpapier und -Karton regeln, die wir den Papierfabriken anliefern und je nach Witterung zusätzlich end- oder befeuchten.“

Rainer Hofmann machte in seinem anschließenden Vortrag deutlich, wie sein Unternehmen im Zuge der Digitalisierung die Entwicklung von Industrie 4.0-Lösungen mit Hochdruck vorantreibt: „Dabei arbeiten alle Geschäftsbereiche des Unternehmens eng zusammen, um den Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.“

Das Unternehmen "hofmann denkt" ist der Partner für Entsorgung in Süddeutschland. Geostrategisch ist das Unternehmen optimal im Freistaat Bayern gelegen. Das ermöglicht auch bei größeren Herausforderungen vor Ort, eine individuelle, innovative Lösung sowie eine schnelle, effiziente und leistungsstarke Dienstleistung anzubieten.

Wie vielfältig einsetzbar einzelne Lösungen sind, demonstrierte Rainer Hofmann am Beispiel des bereits seit über zwanzig Jahren in der Mülltonne eingesetzten Chips, der aktuell die Häufigkeit der Leerung registriert. Hier wäre auch ein Ausbau des Services durch eine App mit Informationen auf den Smartphone für aktuelle Leerungen oder auch zwischen den Feiertagen möglich.

Auch wird bereits in „Glasiglus“ mit modernster Chiptechnik gearbeitet, die den Füllstand und somit eine effektivere und schnellere Leerung der Container an den Entsorger übermittelt!

Den Abschluss bildete eine anregende Diskussion über zukünftige Herausforderung bezüglich auch der zukünftigen Fachkräfte der Industrie 4.0 sowie ein Get-Together mit Snacks.

Unternehmer-Abendessen der Mittelstands-Union Kreisverband Donau-Ries

Juni 2018 - Donau-Ries

Zum 1. Wirtschaftsessen des MU-Kreisverbands Donau-Ries war als Ehrengast Monika Hohlmeier,MdEP, geladen. Der gut gefüllte „Kastensaal“ der Burg Harburg bot die richtige Kulisse für einen sehr regen Austausch zwischen den eingeladenen Unternehmern, den Vorsitzenden verschiedener Verbände und der Europapolitikerin.

MU-Kreisvorsitzende Birgit Rössle begrüßte Monika Hohlmeier mit den Worten: „Bekannt durch Ihre vielseitige und langjährige politische Arbeit in den verschiedensten Gremien und Mandaten der CSU. Aber natürlich auch durch Ihren uns allen wohl bekannten Vater Franz-Josef Strauß. Wenn Monika Hohlmeier zu einer Veranstaltung kommt, dann schwebt auch immer ein gewisser Hauch des bekanntesten bayerischen Politikers durch den Raum. “Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler, Fürst Moritz zu Oettingen-Wallenstein als Hausherr und Harburgs Bürgermeister Wolfgang Kilian begrüßten die Europaabgeordnete und stimmten den Eingangsworten von Birgit Rössle zu: „Es war und ist immer wichtig, Unternehmer, am Mittelstand Interessierte und Politiker zusammen zu bringen.

Durch direkte Kommunikation untereinander können Dinge besprochen werden sowie Missverständnisse und Diskrepanzen ausgeräumt werden. In der heutigen Zeit ist dies wichtiger denn je. In einer derart schnelllebigen Zeit, in der das gesprochene Wort sofort in allen Kanälen kommuniziert und nachzulesen ist, braucht man dringend den direkten Austausch.“ Die Datenschutzgrundverordnung war genauso Thema wie die ausufernde Bürokratie, die kleinen mittelständischen Betrieben sowie Vereinen Arbeit, Personalressourcen und Geld kosteten.

Das Thema Asyl wurde angesprochen und hier stellte sich Monika Hohlmeier hinter Bundesinnenminister Horst Seehofer: „Wer Schutz braucht, bekommt ihn auch in Deutschland, aber wir müssen wissen, wer in unser Land kommt und mit welchen Beweggründen. Das machen fast alle Staaten so, warum soll Deutschland dies nicht dürfen?“ Sie sprach auch an, was die Mittelstands-Union schon seit langem fordert: Die Entwicklung eines zielgerichtetes Einwanderungsgesetzes. Damit könnte man zumindest teilweise dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Viele Themen kamen zur Sprache: Vom Transportgewerbe über rechtliche Regelungen zur Belastung unserer Böden bis hin zum Plastikmüll diskutierten alle Teilnehmer sehr angeregt. In Bezug auf die Bodenbelastung war man sich einig, dass die Probleme über lange Zeit hinweg entstanden und deshalb problemspezifisch angegangen werden müssten. Generalisierende und pauschalierende Vorgaben würden zu Ungleichgewichten bei den Betroffenen führen. Interessantes wusste die Europaabgeordnete zum Problem des Plastikmülls auszuführen, als sie beispielsweise neue Forschungen zu Enzymen ansprach, die in der Lage seien, PET vollständig zu zersetzen.

Allgemeines Erstaunen herrschte über die immer noch ungeklärten Austrittsbedingungen Großbritanniens aus der EU im kommenden Jahr. Die EU hat bereits Zugeständnisse und Hilfestellungen angeboten. Allerdings ist die britischen Regierung bis jetzt zerstritten. Etliche Firmen in GB sehen sich derzeit gezwungen, bei dieser unsicheren und unübersichtlichen Lage ihre Produktion und Firmensitze in andere Mitgliedsstaaten der EU zu verlegen, um auch nach dem Brexit keine Zölle bezahlen oder andere Auflagen erfüllen zu müssen. Vor besonderen Herausforderungen stehen vor allem Unternehmen mit arbeitsteiliger Produktion in der EU und in Großbritannien. Die einzig mögliche Lösung für dieses Problem sei ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und GB, mit der Voraussetzung, die für alle Partner gilt: EU-Recht muss respektiert werden.

Im Anschluss an den gut zweistündigen Austausch, durften sich die Teilnehmer auf Einladung des MU-Kreisverbandes am Büfett stärken. Das Netzwerken kam dabei nicht zu kurz und es wurde noch lange über den dank des Ehrengastes hochinteressanten Abend diskutiert. Kreisvorsitzende Birgit Rössle bedankte sich mit einem Rosenstock bei Monika Hohlmeier, die sich darüber, als ausgesprochene Rosenliebhaberin, sehr freute.

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Pschierer beim Sommerempfang der Mittelstands-Union in der Bayreuther Eremitage

Juni 2018 - Bayreuth

Über 150 geladene Gäste aus ganz Oberfranken und Bayern erlebten einen ganz besonderen Sommerabend im einzigartigen Ambiente der Eremitage Bayreuth: Die CSU-Mittelstands-Union Bayern hatte hier erstmalig zum Sommerempfang eingeladen.

Als Ehrengast und Hauptredner des Abends sprach Bayerns neuer Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer über Bayerns Wohlstand: Das Ziel muss sein, gemeinsam Bayerns Stärke und Arbeitsplätze durch eine kluge langfristige und stabile Politik auch in Zukunft zu sichern. Der Minister zitierte Kennedy: „Die Zeit, das Dach zu reparieren, ist dann, wenn die Sonne scheint.“ Deshalb muss jetzt weiter alles für die Entlastung und Förderung der Wirtschaft getan werden. Bayern ist da Vorreiter und Vorbild für Deutschland. Gerade angesichts der aktuellen Vorgänge in Europa und Großbritannien (Brexit), der Türkei, Rußland und den USA gilt es hier in Bayern, Wohlstand zu sichern auch für schlechtere Zeiten, so die klare Ansage des Ministers, der persönlich und ausdrücklich die Grüße des Ministerpräsidenten überbrachte. Pschierer lobte dabei die MU als die klare Interessenvertretung für Handwerk und Mittelstand in der Politik – „Sie finden mich an Ihrer Seite“ – und bekannte sich klar zum Unternehmertum: „Unternehmer sind keine Ausbeuter, sondern verantwortlich handelnde Personen.“ Der Minister betonte: „Wir werden das, was Markus Söder in der Regierungserklärung, insbesondere für Bayreuth und Oberfranken, gesagt hat, auch umsetzen. Denn Bayern ist mehr als Oberbayern und München.“ Das gilt insbesondere auch für den Ausbau der Infrastruktur, des schnellen Internets und des Mobilfunks sowie der Stärkung der Industrie in den Regionen.

Auch die Bayreuther Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer lobte die oberfränkische Wirtschaft und die hervorragende Unterstützung der Staatsregierung sowie die sehr gute Zusammenarbeit der regionalen Wirtschaft mit den Universitäten und Hochschulen. Gleichzeitig muss man mehr auf die berufliche Ausbildung schauen: „Wir brauchen mehr Gründer und mehr Unternehmer gerade hier in unserer Region“, so Brendel-Fischer. Bayreuths MU-Vorsitzender Martin Popp, der neue oberfränkische MU-Vorsitzende Axel Altstötter (Bamberg/Lichtenfels) und Bayerns MU-Vorsitzender Dr. h.c. Hans Michelbach MdB (Coburg/Kronach) konnten als weitere Ehrengäste begrüßen: den Vorsitzenden der bayerischen Wirtschaftsjunioren, Sebastian Döberl (Bayreuth), Bayreuths Alt-Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl, die ehemalige Abgeordnete Anneliese Fischer, die Vorsitzende des Bundes der Selbständigen, Gabriele Seehorz, den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Nürnberg/Mittelfranken, Prof. Dr. Elmar Forster, den Präsidenten des Bundes Freier Wohn- und Immobilienunternehmen, Andreas Eisele, den Hauptgeschäftsführer der bayerischen Maler- und Lackiererinnung, Claudius Wolfrum, den Präsidenten des Zentrums Bayern Familie und Soziales, Dr. Norbert Kollmer, wie auch den Ehrenpräsidenten vom Deutschen Raiffeisenverband, Manfred Nüssel und viele weitere prominente Gäste aus Wirtschaft und Politik. Die hervorragende Küche und der Service der Schloßgaststätte mit dem Ehepaar Jöckel sowie die musikalische Umrahmung trugen zum Gelingen des Abends bei.     

Die MU steht für eine klare Entlastung der kleinen und mittleren Betriebe sowie generell aller Steuerzahler bei Steuern und Abgaben sowie bei der Bürokratie. Beispielsweise muss die SPD ihre Blockade gegen die komplette Abschaffung des Soli aufhören, angesichts von Rekordsteuereinnahmen, so Michelbach in Bayreuth: „Wir brauchen heute mehr den Franken Ludwig Erhard statt Karl Marx“, so der MU-Vorsitzende Michelbach im Jubiläumsjahr, „Leistungsanreise und Chancen statt Umverteilung und Bürokratie“. Auch muss die Arbeitszeitgesetzgebung flexibler werden und die Sozialbeträge gesenkt werden. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Fachkräftesicherung für die Betriebe. Dafür kämpft die CSU mit ihrer Landesgruppe und gerade auch die Staatsregierung in Berlin. „Fakt ist: Kein anderes Land und keine andere Partei in Deutschland tun so viel für unsere Betriebe wie Bayern und die CSU.“ Dazu gehört ganz klar auch eine Lösung der Asyl- und Einwanderungsfrage.  

Die Mittelstands-Union ist als Arbeitsgemeinschaft der CSU die Stimme für die kleine und mittlere Wirtschaft, Mittelstand und Mittelschicht direkt in der Politik und den Parlamenten. Sie vereint rund 4.000 Selbständige, Unternehmer, Freiberufler und alle Freunde der Sozialen Marktwirtschaft und bildet gemeinsam mit den Abgeordneten und politischen Entscheidern ein starkes Netzwerk. Wichtig ist der MU, dass sowohl die Themen vor Ort im Sinne des Mittelstandes entschieden werden, als auch die überregionalen sowie Bundes- und Europapolitischen Fragen die Belange des Mittelstandes berücksichtigen, so der Bezirksvorsitzende für Oberfranken, Axel Altstötter. „Wir laden alle Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler ein uns aktiv zu unterstützen und mitzuarbeiten“, bekräftigt Martin Popp als Kreisvorstandsvorsitzender für Bayreuth.

MU Ostallgäu diskutiert Energiekosten

v.l.n.r.: Stefan Fritz, Wolfgang Becher, Staatsminister Franz Josef Pschierer, Gerhard Schlichtherle, Dr. Serafin von Roon, Dr. Thomas Jahn und Stephan Stracke MdB.

Juni 2018 - Kaufbeuren

Explodieren die Energiekosten? Der Einladung von MU-Bezirksvorstandsmitglied Wolfgang Becher ins Kolpinghaus Kaufbeuren folgten bei sommerlichen Temperaturen rund 50 Gäste, um über die Herausforderungen der Energiewende rege und kontrovers zu diskutieren.

Das hochkarätig besetzte Podium mit Staatsminister Franz Josef Pschierer​, Gerhard Schlichtherle (Vorsitzender IHK-Regionalversammlung) und Dr. Serafin von Roon (Geschäftsführer der Forschungsstelle für Energiewirtschaft) war sich unter der fachkundigen Moderation von Stefan Fritz (Geschäftsführer vwew) einig, dass die Herausforderungen Versorgungssicherheit, Umweltschutz und angemesseneEnergiepreise nur durch große Anstrengungen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zu bewältigen sind.

Damit Energie auch für künftige Generationen und die mittelständische Wirtschaft bezahlbar bleiben und wir gleichzeitig unseren Wohlstandspfad beibehalten, ist u.a. ein Maßnahmen-Mix aus Netzausbau, Speicher-Infrastruktur und Effizienzmaßnahmen erforderlich. Der Staatsminister betonte die Notwendigkeit eines integrierten Gesamtkonzepts der Energiewende, zu der deutlich mehr gehört als nur die Erneuerbaren Energien zu fördern.

MU Wirtschaftsgespräch „Digitale Arbeitswelt“

v.l.n.r.: Valerie Holsboer (Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit), Staatsministerin Kerstin Schreyer MdL, Walentina Dahms (MU), Wolfgang Becher (MU) und Dr. Alina Sorgner (John Cabot University).

Juni 2018 - München

Auf der Einladung der Mittelstands-Union kamen etwa 100 Gäste aus Politik und Wirtschaft in München zum Thema „Digitaler Mittelstand – neue Chancen und Herausforderungen in der Arbeitswelt“ zusammen.

„Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt stärker als die Einführung der Arbeitsteilung im 19. Jahrhundert. Berufsbilder werden mobiler, flexibler und interaktiver, unterschiedliche Auswirkungen für Frauen und Männer in der modernen Arbeitswelt sind die Folge. Wie kann die Politik diesen Wandel positiv begleiten und gestalten helfen? Wie kann jeder seine individuellen Chancen nutzen und den Herausforderungen begegnen? Konkret: Was muss die Politik tun, um kleinen und mittleren Unternehmen sowie ihren Arbeitnehmern in der digitalen Arbeitswelt zu helfen?“ fragte MU-Vorstandmitglied Walentina Dahms, selbständige Unternehmerin aus Markt Schwaben, Mitglied im CSU-Vorstand Oberbayern und CSU-Bezirkstagskandidatin, in ihrer Begrüßung.

Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer MdL in ihrem Impulsvortrag aus, dass Internehmen von sich aus ein ureigenes Interesse haben, die Arbeitswelt ihrer Mitarbeiter familienfreundlich zu gestalten. Bayern ist dabei Digitalisierungsvoreiter durch Konzepte wie den Digitalbonus, die berufliche Weiterbildung 4.0 wie auch durch Weiterbildungschecks.

Schreyer – selbst Mitglied der Mittelstands-Union und ehemals freiberuflich Selbständige, wie sie ausdrücklich betonte – sagte aber auch ganz klar in Richtung SPD und Linke: „Warum und vor wem sollen die Mitarbeiter eigentlich immer geschützt werden?“ Die Unternehmen wissen, dass sie ihre Mitarbeiter pflegen und fördern müssen und bieten schon jetzt viele Flexibilisierungsmodelle an. Sie wisse, so die Ministerin, dass die Wirtschaft, aber auch viele Arbeitnehmer mehr Flexibilität im Arbeitsrecht wünschen. Es müsse nicht immer alles von der Politik vorgeschrieben werden. Die Frage ist immer: „Wo muss Politik regeln und wo nicht?“ Schreyer: „Es braucht ein Miteinander von Arbeitgeber und Arbeitnehmer.“ Gerade Gründer sagten ihr oft: „Ja, ich gründe. Aber: was tut die Politik für uns?“

Die darauffolgende Podiumsdiskussion mit Dr. Alina Sorgner (John Cabot University), Valerie Holsboer (Vorstandsmitglied Bundesagentur für Arbeit), Eva Maria Himmelbauer (ÖVP-Nationalratsabgeordnete und Sprecherin für Digitalisierung aus Österreich) und Dr. h.c. Hans Michelbach MdB (MU-Landesvorsitzender), moderiert durch Wolfgang Becher (MU Fachausschuss Digitalisierung), beleuchtete sowohl die Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Arbeitswelt. Insbesondere die Chancen und Möglichkeiten für Frauen wurden dabei thematisiert.

Digitalisierung sei schlicht nicht mehr wegzudenken. „Es gibt für mich keine nicht-digitale Welt mehr“, sagte Dr. Sorgner. KI-Technologie könne zudem nur bestimmte Aufgaben ausführen, dennoch ei sie nicht unkreativ. In Bezug auf Chancen und Risiken für den Mittelstand betonte Michelbach die Leistung der kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern im harten Wettbewerb um die besten Köpfe und hob sogleich die Bedeutung einer offeneren Arbeitszeitgestaltung hervor.

Auch die Bundesagentur für Arbeit, so Holsboer, verfolge aktiv verschiedene digitale Strategien, um dem Fachkräftemangel an der Wurzel entgegenzuwirken. Gerade hier werde die Schwierigkeit der behördlichen Liberalisierung einerseits mit der Wahrung des Datenschutzes andererseits deutlich.

Um die Chancen der Digitalisierung beim Schopf zu packen sei es wichtig ein „Grundverständnis der digitalisierten Welt“ bei den Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von Einkommen und Status zu kreieren. Die Idee des „lebensbegleitenden Lernens“, so Himmelbauer, müsse mit voller Kraft verfolgt werden: „Arbeitgeber und Arbeitnehmer brauchen in der digitalen Arbeitswelt beide mehr Freiheit! Politik muss nicht immer alles vorschreiben!“. Gerade für Frauen biete die Digitalisierung positive Aspekte und Erleichterungen durch mehr Flexibilität und Freiheit.

Michelbach betonte abschließend: „Die Digitalisierung ist insgesamt eine Chance für die Zukunft. Sie schafft Wachstum, eine hohe Wertschöpfung und dadurch mehr Wohlstand für alle!“

Stabübergabe in der Mittelstands-Union Oberpfalz

Dr. Benjamin Zeitler mit Vorstandschaft der MU Oberpfalz.

Regenstauf - Juni 2018 

 Die Mittelstands-Union (MU) vertritt als Arbeitsgemeinschaft der CSU die Interessen der mittelständischen Wirtschaft. Nun gab es an der Spitze dieses Wirtschaftsverbands in der Oberpfalz einen Wechsel. Nach zehn Jahren im Amt gab der Regensburger Dr. Josef Zimmermann den Staffelstab weiter an Dr. Benjamin Zeitler.

In seinem Bericht ging Zimmermann auf die Aktivitäten des Bezirksverbandes ein. Die Mittelstands-Union sieht sich als Anwalt des Unternehmertums und der Mittelschicht. Dies sei notwendiger denn je. Schließlich ächzen die mittelständischen Betriebe immer mehr unter bürokratischen Hürden. Als Beispiel dafür wurde die aktuell viel diskutierte Datenschutzgrundverordnung oder auch die viel zu starren und nicht mehr zeitgemäßen Arbeitszeitregelungen genannt.

Dafür arbeiten die über 500 Mitglieder der Mittelstands-Union im Bezirksverband. Damit ist die Oberpfalz der drittgrößte Verband in Bayern und hat auch in München entsprechendes Gewicht. Durch seine intensive Tätigkeit als CSU-Fraktionssprecher in Regensburg wollte Zimmermann nun die politische Arbeit auf mehrere Schultern verteilen. Deshalb schlug er für Neubesetzung des Bezirksvorsitzenden Dr. Benjamin Zeitler aus dem Landkreis Tirschenreuth vor, der mit 100% gewählt wurde.

Der neue Vorsitzende Zeitler, selbst Geschäftsführer des sozialwirtschaftlichen Unternehmens LearningCampus, will sich in seiner Funktion im Wesentlichen drei Zielen widmen: Zum ersten wolle er die Mitglieder in der Oberpfalz zusammenbringen, Austausch ermöglichen und ihnen mehrwertige Veranstaltungen bieten. Sein zweites Ziel ist es, in der Oberpfalz und darüber hinaus für die Interessen der Mittelständler einzutreten. Dies wird mit inhaltlichen Positionierungen und im intensiven Dialog mit den Mandatsträgern geschehen. Zu guter Letzt soll dies schließlich dazu führen, dass noch mehr Mitglieder ihren Weg zur MU finden, um gemeinsam eine starke Stimme für die Wirtschaft zu bleiben.

Zu Stellvertretern wurden Harald Gollwitzer (MU Nordoberpfalz), Jürgen Steinhofer (MU Regensburg Land), Ingrid Heut (MU Cham) und Michael Bader (MU Amberg) gewählt. Schriftführer bleiben Markus Staufer (MU Amberg-Sulzbach) und Marco Vollath (MU Tirschenreuth). Auch die Kasse bleibt in den bewährten Händen von Dipl.-Kfr. Gerlinde Wanke aus dem Kreisverband Neumarkt. Erstmals führt die MU Oberpfalz einen Geschäftsführer ein. Diesen Posten wird Alexander Herzner aus Windischeschenbach übernehmen.

Den Vorstand vervollständigt die Riege der Beisitzer. Dazu wurden Robert Fischer, Alexandra Graf, Stefan Rank, Siegfried Janner, Stefan Prechtl, Ingrid Weindl und Joachim Strauß gewählt. Auch der abgetretene Vorsitzende Dr. Josef Zimmermann bleibt der Vorstandschaft als Beisitzer erhalten.

Zum Schluss gab der neugewählte Vorsitzende bereits einen Einblick über die nächsten Wochen und Monate. So will sich die Mittelstands-Union intensiv in die Bezirks- und Landtagswahlen einbringen. Bereits im Juni ist eine Veranstaltung mit den bayerischen Wirtschaftsminister Franz-Josef Pschierer in Tirschenreuth geplant. Im Herbst wird der Bezirksverband zudem das Thema Digitalisierung, Blockchain und Kryptowährung in einer eigenen Veranstaltung aufgreifen und so auf die künftigen Herausforderungen des Mittelstands eingehen.

Er bat, dass sich alle Mitglieder entsprechend einbringen und damit gemeinsam die Interessen des Mittelstands voran gebracht werden.

Niederbayerischer Mittelstandstag in Windorf: 100% für Peter Erl

Vorstandschaft der MU Niederbayern mit wiedergewähltem Vorsitzenden Peter Erl. Zu Gast Kultusminister Bernd Siebler MdL und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer MdB.

Juni 2018 - Windorf

Herzlichen Glückwunsch dem einstimmig wiedergewählten Vorsitzenden der Mittelstands-Union Niederbayern, Peter Erl und dem neuen Bezirksvorstand!

Beim Mittelstandstag der MU Niederbayern in Windorf (Kreis Passau) wurde Peter Erl mit 100 Prozent als Vorsitzender bestätigt, ebenso wie seine Stellvertreterin Gudrun Zollner, Michael Hasenberger und Franz Hollmayr. Hans Rampf folgt als Stellvertreter auf Dietrich Gierth nach.

Zusammen mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer MdB, Thomas Erndl MdB, Landrat Franz Meyer und Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer wurde unter dem Thema „Was kann der Mittelstand von der CSU erwarten“ über die Anliegen des Mittelstandes diskutiert. Dabei stellte sich Andreas Scheuer schützend vor kleine und mittelständische Unternehmen. Als eines der zentralen Themen wurde die neue Datenschutz-Grundverordnung kritisiert. Es müsse ein Abbau des Wusts an Bürokratie der damit verbunden ist eingeläutet werden, so die einstimmige Meinung. Scheuer lobte die MU als unerlässlichen und wichtigen Impulsgeber aus der Praxis für die CSU.

Bayerns Kultusminister Bernd Sibler MdL wurde an diesem Tag als neues Mitglied und großer Unterstützer für die Mittelstands-Union gewonnen.

Datenschutzgrundverordnung im Rampenlicht: Drittes IT-Forum in Bad Birnbach

v.links unten: Stefan Hauptenbuchner (Bits & Bytes), Dieter Hilgärtner (IHK Passau), Elisabeth Greiner (Bay.Landesamt f.Verfassungssschutz), Peter Erl (MU Bezirksvorsitzender Ndb + stellv. Landesvorsitzender MU), Elfriede Freifrau von Lang (Pressebeauftragte MU Bezirk Ndb), Hubert Girschitzka (MU Rottal-Inn u. Vorstandsmitglied im Landesverband der MU)v.links oben: Dipl.Ing. Stefan Lew (Bits & Bytes), Matthias Schmidt (LKA Bayern), Christian Bößl (Büro für zertifizierten Datenschutz), Josef Kohlpaintner (Kreisvorsitzender MU Rottal-Inn), Dipl.Ing. Franz Lew (CLG IT Systems GmbH)

Mai 2018 - Bad Birnbach

Während derzeit überall landauf und landab Info-Veranstaltungen über digitale Sicherheit abgehalten werden, holte die Mittelstands-Union Niederbayern in bewährter Kooperation mit der Bits & Bytes GmbH Rotthalmünster sowie der CLG IT Systems GmbH Pfarrkirchen heuer bereits zum dritten Mal eine brillante Expertenrunde ins Artrium Bad Birnbach.

So konnte Dipl. Betriebswirt (FH) Hubert Girschitzka, der sich die Moderation teilweise mit Dieter Hilgärtner von der IHK Passau teilte, Dipl. Ing. (FH) Peter Erl, den Bezirksvorsitzenden der Mittelstands-Union Niederbayern und stellvertretenden Landesvorsitzenden als Mitveranstalter, sowie MU-Kreisvorsitzenden Josef Kohlpaintner begrüßen, und außerdem etwa 90 Firmeninhaber aus dem Mittelstand, die trotz strahlenden Sonnenscheins und hochsommerlichen Temperaturen höchst interessiert an der Vortragsreihe der fünf Experten waren. Es referierten: Matthias Schmidt vom Bayerischen Landeskriminalamt zu „Cybercrime und IT-Sicherheit anhand von Fallbeispielen“, Dipl. Betriebswirt (FH) Hauptenbuchner (Bits & Bytes GmbH) – „Situative Darstellung von Netzangriffen und notwendige Schutzmaßnahmen für Unternehmer und Mitarbeiter“, Elisabeth Greiner vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz zu „Gefahren und Abwehr von Wirtschaftsspionage“; das Thema von Christian Bößl vom Büro für Zertifizierten Datenschutz war die Datenschutzgrundverordnung; hierzu gab er Tipps zur Vorbeugung von möglichen Datenschutzverletzungen; last but not least gab Dipl. Ing. Franz Lew von der CLG IT Systems GmbH im Rahmen seines Kernthemas „Datensicherung – warum und wie?“ Tipps zur Wiederherstellung von verlorenen oder beschädigten Datenbeständen. 

Im Mittelpunkt bei allen Referenten stand dabei die am 25.05.2018 verpflichtend für jedes Unternehmen in Kraft tretende Datenschutzgrundverordnung. Für das Publikum besonders von Interesse war dabei die Behandlung dieses spezifischen Themas aus der jeweiligen Sicht der Experten, wie die rege Beteiligung an der Diskussion bzw. die Fragestellungen bewiesen. Dass die Veranstaltung wiederum ein fantastischer Erfolg – gerade für die Region Rottal-Inn – war, bewiesen die guten Noten, die das Publikum anonym anhand eines Fragebogens an jeden Einzelnen vergeben konnte.

Datenschutz-Grundverordnung Thema bei der MU Erlangen-Höchstadt

Thomas Kranig, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA).

Mai 2018 - Erlangen Höchstadt

Über 60 Unternehmer kamen der Einladung zum Unternehmerfrühstück der MU-Erlangen-Höchstadt nach. MU-Kreisvorsitzender Peter Brehm und der Bürokratieabbaubeauftragte der Staatsregierung, Walter Nussel MdL, konnten als hochkarätigen Referenten Thomas Kranig, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA), begrüßen. Er informierte in der gut besuchten Event-Scheune des Acantus-Hotels in Weisendorf-Oberlindach über die Neuerungen durch die Änderung der Datenschutz-Grundverordnung zum 25.Mai 2018. Kranig klärte die Zuhörer über ein erforderliches Verarbeitungsverzeichnis mit detaillierter Datendokumentation, über Datenspeicherung und dem Grundsatz der Interessenabwägung, der Gefahr von Grundrechtsverletzungen sowie über die Einwilligung zur Datenspeicherung auf. Bei der anschließenden Diskussion konnten noch offene Fragen beantwortet werden.

Oberbayerischer Mittelstandstag in Bad Aibling

Vorstand der Mittelstands-Union Oberbayern

Mai 2018 - Bad Aibling

Herzlichen Glückwunsch dem neu gewählten Vorstand der Mittelstands-Union Oberbayern! Beim Mittelstandstag in Bad Aibling wurde Bernhard Kösslinger mit großer Mehrheit bestätigt, ebenso wie seine Stellvertreter Walentina Dahms, Richard Graßl, Dr. Andreas Lenz MdB und neu Dr. Thomas Geppert. Schriftführerinnen sind weiterhin Heidrun Hausen und neu Inge Metzger, bewährter Schatzmeister ist weiterhin Rainer Simon. Dr. Andreas Lenz MdB, Otto Lederer MdL und der Chef der Brauerei Marxlrain, Roland Bräger, informierten und diskutierten mit den über 100 Delegierten und Gästen zu den aktuellen Themen der Mittelstandspolitik.

Mittelstands-Union zu Besuch in Brüssel

v.l.n.r.: Lara Polster, MdEP Markus Ferber, Walentina Dahms, Birgit Rössle und Dirk Reinhold

April 2018 - Brüssel

Vorstandsmitglieder aus vier MU-Bezirken und des Mittelstands-Union Landesvorstands durften als Gäste einen hochinteressanten Parlamentarischen Abend (Get-Together) des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, erleben. Unter dem Motto „Digitalisierung der mittelständischen Industrie“ hielt die EU-Kommissarin Marija Gabriel einen Vortrag über die Herausforderungen der Digitalisierung, vor allem für mittelständische Unternehmen. Auch Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, und Dipl.-Wirtsch.-Ing. Arndt Günter Kirchhoff, Mitglied der Präsidien von BDI und BDA, gingen in Ihren Statements intensiv auf die zukünftigen Veränderungen und Chancen der digitalen Arbeitswelt ein. Einig waren sich alle, dass mittelständische Belange auch auf europäischer Ebene mehr Gehör finden müssen und dass die schulische und berufliche Bildung in Europa den Neuerungen der digitalen Welt weiter angepasst werden muss. In der anschließenden von MdEP Markus Ferber geleiteten Podiumsdiskussion wurden Fragen der anwesenden Gäste, vornehmlich mittelständische Unternehmer, beantwortet. Die Fragen konnten passend zum Thema digital in Echtzeit gestellt werden, dies war für viele der Anwesenden eine weitere neue digitale Aufgabe die bravourös gemeistert wurde. Beim anschließenden Get-Together wurden Meinungen zu dem wichtigen Thema in angenehmer Atmosphäre ausgetauscht und auch das „Netzwerken“ kam nicht zu kurz.

Heftige Diskussion über die Zukunft der Automobilität: Marlene Mortler und Volker Bauer vor Ort

v.l.n.r.: Klaus Schmidt, Hermann E. Hein, Marlene Mortler, Volker Bauer, Stephan Sohr, Dr. Georg Gruber, Dr. Stefan Schlutius, Dr.-Ing. Stephan Neugebauer.

April 2018 - Landkreis Roth

Hermann Hein, Kreisvorsitzender der Mittelstands-Union Roth lud hochkarätige Experten zum Impulsreferat, was zu einem teils heftigen Schlagabtausch führte! Bei einer hochkarätig besetzen Podiumsdiskussion in Roth hat das Thema Automobilantrieb der Zukunft im Mittelpunkt gestanden. Es gab nicht nur informative Impulsreferate, sondern auch einen zum Teil sehr kontrovers geführten Austausch der jeweiligen Argumente. Wer ist sauberer: Diesel oder Benziner? Wie sieht der Automobilantrieb der Zukunft aus? Kann die Elektromobilität den Verbrennungsmotor ablösen oder wird er mit synthetischen Kraftstoffen weiterlaufe? Nicht erst der Dieselskandal hat all diese und viele ähnliche Fragen aufgeworfen. Er hat Sie aber neu befeuert. Grund genug also, sich dazu die Meinung hochkarätiger Fachleute einzuholen. Die Mittelstands-Union im Kreis Roth und Ihr Vorsitzender Hermann Hein hatten zur Podiumsdiskussion in das Rother Autohaus Waldmüller, dass auch sein 50-jähriges Bestehen feiert, eingeladen. Dabei hielten die Experten nicht nur Impulsreferate. Sie diskutierten auch untereinander heftig und beantworteten kritische Fragen der etwa 100 Besucher.

Dr.-Ing. Stephan Neugebauer

Dr.-Ing. Stephan Neugebauer, Entwicklungsingenieur bei BMW und Vorsitzender von ERTRAC, einem Fachgremium, das die EU in Sachen Straßenverkehr berät: Mobilität ist das Herzstück des gesellschaftlichen und ökonomischen Lebens in Europa. Vor allem weil die Autoindustrie hier zwölf Millionen Arbeitsplätze bietet und jährlich 50 Milliarden Euro ausgibt, um Innovationsinvestitionen zu finanzieren. Die Elektrifizierung ist zwingend, um die von der EU geplanten Kohlendioxidreduzierungen zu erreichen. Sie muss billiger werden, eine größere Reichweite bieten und eine angenehmere Ladeprozedur. Dabei aber den Verbrennungsmotor völlig abzuschneiden, ist kompletter Unfug und nicht zu schaffen. Vielmehr muss er in Zukunft mit Hilfe synthetischer Kraftstoffe CO²-neutral arbeiten. In der Kombination der Technik mit elektrogetriebenen Fahrzeugen sind die EU-Vorgaben zu erreichen.

Dr. Georg Gruber

Dr. Georg Gruber, Gesellschafter der Vereinigten Werkstätten für Pflanzentechnologie in Allersberg: Die deutsche Automobilindustrie kann nicht liefern. Es ist eigentlich ein Skandal, dass sie nur Diesel und Benziner anbietet. Der nächste Skandal ist die Diesel-Krise. Wenn die Fahrzeuge die Euro-Fünf-Norm einhalten würden, dann hätten wir kein Stickoxid-Problem. Ferner stoßen Benzin-Direkteinspritzer ohne Filter 10000 Mal mehr Partikel aus als Diesel und mehr Kohlendioxid.

Dr. Stefan Schlutius

Dr. Stefan Schlutius, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma ABL in Lauf, die Ladeinfrastruktur für E-Autos produziert: Ich bin heute Abend mit einem Elektromobil gekommen. Es gibt nichts Schöneres. Wer einmal damit gefahren ist, wird es nicht mehr hergeben. Kleine Autos sind dabei das Richtige. Wir bieten hier Lösungen für jede Anwendung und verkaufen gegenwärtig weltweit 1200 Ladestationen pro Woche. Hier entsteht Zukunft, die für bessere Luft in den Städten sorgt und auch für 2040 werden 54% aller Autos als Hybrid oder vollelektrisch fahren!

„Propaganda“

Bei der anschließenden Diskussion prallten Stephan Neugebauer und Georg Gruber ziemlich aufeinander. Gruber warf den BMW-Vertreter vor, in Sachen möglicher Kohlendioxidreduzierung ausschließlich „Propaganda zu betreiben“. Neugebauer konterte entsprechend. „Was Sie in Sachen Diesel erklären, grenzt an Halbwahrheiten, so der Ingenieur, der insbesondere kritisierte, dass ältere Diesel stets an den neusten oder gar künftigen Emissionsgrenzwerten gemessen würden.

Stefan Schlutius erklärte, es sei traurig, dass die Autobauer hierzulande nicht technologische Vorreiter auf dem Gebiet der E-Mobilität seien. „Die deutsche Industrie ist zu langsam“, erklärte er und griff auf einen drastischen Vergleich zurück, um das Potenzial technologischer Revolutionen zu beschreiben: „Die Segelschiffe konnten auch nicht überleben, weil die Dampfschiffe einfach schneller waren.“

Die zuständigen CSU-Abgeordneten blickten optimistisch in die Zukunft und lehnten Fahrverbote für Diesel-Autos ab. „Die richtig guten Motoren kommen aus dem Freistaat und die brauchen wir für vernünftige Konzepte in der Innenstadt“, erklärte der CSU-Landtagsabgeordnete Volker Bauer. Die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler plädierte, dafür „dass wir den Diesel noch lange fahren dürfen“.

Politik für den Mittelstand – Warum es jetzt auf Bayern ankommt!

v.l.n.r.: MU-Landesvorsitzender Dr. h.c. Hans Michelbach MdB, Mechthilde Wittmann MdL, CSU-Generalsekretär Markus Blume MdL und MIT-Bundesvorsitzender Dr. Carsten Linnemann MdB.

April 2018 - München

Konkrete Mittelstandspolitik in der Berliner Koalition und der politische Beitrag Bayerns und der CSU – darüber sprachen CSU-Generalsekretär Markus Blume MdL, der MIT-Bundesvorsitzende und CDU/CSU-Fraktionsvize Dr. Carsten Linnemann MdB und MU-Vorsitzender Hans Michelbach mit 100 eingeladenen Unternehmern und Gästen aus Politik, Verbänden und Kammern. Die Veranstaltung in der Reihe der MU-Wirtschaftsgespräche moderierte Mechthilde Wittmann MdL.

 

 

Fachausschuss Digitalisierung: Aktuelle Herausforderungen - Neue Lösungen

Auf dem Bild v.l. CSU-Generalsekretär Markus Blume MdL, Fachausschussleiter Digitalisierung Wolfgang Becher, Bernhard Loos MdB, Hansjörg Durz MdB, Bruno Müller, Dominik Hoffmann, MU-Landesgeschäftsführer Thomas Lemke

März 2018 - München 

Rund 50 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik waren der Einladung des Fachausschusses Digitalisierung der Mittelstands-Union Bayern unter dem Motto „Digitale Agenda – was müssen Bundes- und Staatsregierung in den nächsten Jahren bewegen?“ gefolgt, um übererforderliche Weichenstellungen der nächsten Jahre zu diskutieren. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl und ein halbes Jahr vor der Landtagswahl konnte der Zeitpunkt kaum günstiger für eine intensive Diskussion über die Handlungsschwerpunkte sein. In seinem Eröffnungsvortrag ging Wolfgang Becher, Leiter des Fachausschusses, auf die drängendsten aktuellen Herausforderungen ein. So kann man das Anwachsen des Kapitels Digitalisierung im Koalitionsvortrag von drei Seiten 2013 auf immerhin zwölf Seiten als positives Signal für den digitalen Aufbruch werten. Verbunden mit der Besetzung des Staatsministeriums für Digitalisierung mit der CSU-Politikern Dorothee Bär, besteht nun laut Becher die realistische Chance, in der Umsetzung der bekannten Herausforderungen einen guten Schritt nach vorne zu kommen. Gleichwohl seien die Pläne einer flächendeckenden digitalen Breitband- und 5G-Versorgung bis 2025 als zu wenig ambitioniert zu kritisieren. Neben der Infrastruktur sind insbesondere mit den Schwerpunkten auf digitale Bildung und digitale Verwaltung im Koalitionsvertrag gute Ansätze zu finden, die nun zügig anzugehen sind. Darauf aufsetzend gingen der Startup-Unternehmer Dominik Hoffmann und der Unternehmensberater für digitale Geschäftsmodelle, Bruno Müller, auf die Herausforderungen aus dem Blickwinkel von Unternehmern ein. Für Hoffmann steht dabei im Mittelpunkt, dass sich Politik und Wirtschaft für die neuen Anforderungen der Plattformökonomie durch die AirBnBs und Ubers dieser Welt wappnen. Bruno Müller betonte in seinem Vortrag zu den Chancen und Risiken von Smart Data die Stärke Deutschlands im B2B-Geschäft. Das B2B-Geschäft unterliegt dabei anderen Rahmenbedingungen als das durch viele US-Datenkonzerne dominierte B2C-Geschäft. Hier fordert der Unternehmensberater vor allem stärker Allianzen von etablierten Unternehmen mit der Startup-Branche, um eigene Geschäftsmodelle voranzubringen. Im Schlüsselvortrag ging Hansjörg Durz, MdB für den Kreis Augsburg-Land und Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda des Bundestags, auf die neue Digitale Agenda der Bundesregierung ein. Eingangs betonte Herr Durz, dass Deutschland gerade im B2B-Bereich schon über viele nationale Champions verfügt und man mit Industrie 4.0 auf der ganzen Welt beneidet wird. In einem sehr abwechslungsreichen Vortrag, der den Bogen von der digitalen Infrastruktur über Arbeit im digitalen Zeitalter bis hin zum digitalen Europa spannte, wurde deutlich, dass die Hausaufgaben für die neue Bundesregierung umfangreich sind und man einen klaren Fahrplan für die nächsten Jahre habe. In der anschließenden Diskussion wurden offene Problemfelder, unter anderem im Bereich der Standardisierung, aber auch bei der nach wie vor ausbaufähigen digitalen Infrastruktur, offen diskutiert und mögliche Schwerpunkte für das Landtagswahlprogramm daraus abgeleitet. Der Besuch des neuen CSU-Generalsekretärs Markus Blume und des Bundestagsabgeordneten für den Münchner Norden, Bernhard Loos, unterstrichen die Bedeutung der Digitalisierung für die CSU an diesem Abend zusätzlich. Angeregte Gespräche unter den Teilnehmern am Buffet schlossen die  Veranstaltung mit einem lockeren Ausklang.

MU informiert über Datenschutzgrundverordnung

Auf dem Bild v.l. MU-Vorstandsmitglied Dirk Reinhold, Walentina Dahms, Isabell Conrad, Dr. Volker Ullrich MdB, stv. MU-Vorsitzender Thomas Schmatz, MU-Landesgeschäftsführer Thomas Lemke.

März 2018 - München

Die Datenschutzgrundverordnung stellt vor allem Unternehmen vor große Herausforderungen. Die MU Bayern informierte mit dem innen- und rechtspolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe Dr. Volker Ullrich MdB und der Fachanwältin für IT-Recht Isabell Conrad, moderiert von MU-Vorstandsmitglied Walentina Dahms.

 

Diskussionsabend mit Walter Nussel MdL: "Bürokratieabbau, Digitalisierung - verlieren wir den Anschluss?"

Bild v.l.n.r.: Dr. Robert Pfeffer (MU-Bezirksvorsitzender), Walter Nussel MdL

Februar 2018 - Erlangen

Walter Nussel MdL: Gesetze müssen vor Inkrafttreten durch Praxis-Check!

Deutschlands Verwaltung belegt in Sachen Digitalisierung einen abgeschiedenen 20. Platz in der EU. Ergebnis der Mitgliederbefragung der MU war die Forderung nach einer klaren konkreten Digitalisierungsstrategie. Bei der Umfrage kamen auch Stilblüten deutscher Bürokratie ans Licht. Auch Walter Nussel MdL berichtete Anekdoten, wie beispielsweise über eine Finanzbehörde die einen Gastronomen prüft ob er 7 Gramm oder 12 Gramm Kaffeebohnen pro Tasse verwendet. Walter Nussel ist seit einem Jahr Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für Bürokratieabbau. Er verfolgt einen sehr pragmatischen Ansatz, geht jedem Einzelfall nach und setzt sich mit den jeweiligen Behörden an einen Tisch um Lösungen zu finden, die für alle praktikabel sind. Hieraus entwickelte Walter Nussel die Bürokratieabbaustrategie, dass Gesetze, Verordnungen und Merkblätter stets einen Praxis-Check durchlaufen müssen. Eine Forderung der das bayerische Kabinett zugestimmt hat. Die MU gratuliert!

Neujahrsempfang der MU Bayern mit Dr. Markus Söder MdL

Bild: v.l.n.r.: Thomas Schmatz, Dr. h.c. Hans Michelbach, Dr. Markus Söder MdL, Bernhard Kösslinger, Peter Götz, Peter Erl

Januar 2018 - München

Vor mehreren hundert Gästen fand Bayerns künftiger Ministerpräsident Dr. Markus Söder auf Einladung des MU-Vorsitzenden Hans Michelbach klare Worte zur notwendigen Politik für Mittelstand und Mittelschicht: Er plädierte deutlich für Steuersenkungen und einen Abbau des Soli: „Wenn die Aufgabe endet, muss auch die Abgabe enden, muss auch der Soli enden.“ Zum Einwand, dass dann einige stärker entlastet würden, machte er klar: Natürlich würden einige mehr entlastet – „weil sie bislang eben auch mehr bezahlt haben“. Der Staat habe Einnahmen wie nie, warum brauche er dann mehr Steuern? Söder: „Die öffentliche Hand muss endlich lernen, mit dem Geld auszukommen, dass sie hat.“

Söder lehnte klar die sogenannte „Reichensteuer“ ab, das Lieblingsprojekt linker Ideologen. Sie träfe vor allem kleine Personengesellschaften: „Die Reichensteuer ist dann eine Substanzsteuer, die aus ideologischen Gründen Mittelständler drangsalieren soll“, sagt Söder. „Unsere Mittelständler zahlen ihre Steuern, und dann werden wir sie gewiss nicht drangsalieren, sondern ordentlich behandeln.“ Das gelte auch für die Erbschaftsteuer: „Der Staat soll dankbar zu sein, wenn Familien- und Firmenvermögen nicht verprasst, sondern von Generation zu Generation weitergegeben und in den Betrieb investiert würde“. Deshalb habe die CSU bei der Erbschaftsteuerreform 2016 für eine Verschonung dieser Unternehmen gekämpft.

Klare Worte fand der künftige Ministerpräsident auch beim Thema Bürokratieabbau: „Ich hätte mir 2015 gewünscht, dass genauso erfolgreich kontrolliert wird, wer mit welchen Pässen nach Deutschland kommt.“ Große Aufgaben warten laut Markus Söder auch bei der „neuen sozialen Frage – bezahlbarerer Wohnraum“. Bei der Einführung der Mietpreisbremse habe er sich gefragt, wie viele neue Wohnungen dadurch entstünden – einfache Antwort: „keine.“ Bei gleichbleibend hohem Zuzug könne es für die Wohnungsnot nur eine Lösung geben: „Das Angebot muss vergrößert werden.“ Der Staat könne dazu beitragen, indem er dafür sorge, dass das viele Kapital, das in Deutschland vorhanden sei, nicht nur in die internationalen Finanzmärkte fließe, sondern auch in den heimischen Immobilienmarkt. Darum möchte die CSU vor allem Familien bei der Schaffung von Wohneigentum unterstützen.

Der Freistaat brauche aber nicht nur Investitionen in Stein, sondern auch in Köpfe, also in Bildung, Technologie und Forschung sowie bei der Digitalisierung und der digitalen Infrastruktur. In den vergangenen drei Jahren habe Bayern 35.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, so Söder – „aber das reicht noch lange nicht“. Gestärkt werden soll aber auch Bayerns klassische Infrastruktur – Schienen und Straßen und der Flughafen München Franz Josef Strauß – Söder: „Wir brauchen am Ende eine dritte Startbahn.“

MU Rottal-Inn spendet

Bild v.r.: Horst Klosa (Vorstandsmitglied MU RI), Irene Jocham (für Grund- und Mittelschule BB), Reinhard Hoffmann (MU-Kreisvorsitzender Rottal-Inn), Bianca Anzeneder (Vors. des Fördervereins Grund- und Mittelschule BB), Josef Kohlpaintner (stellvertr. MU-Kreisvors. RI), Elfriede Freifrau von Lang (Schriftführerin MU RI), Hubert Girschitzka (MU-Landesvorstandsmitglied)

Dezember 2017 - Rottal-Inn

MU-Kreisvorsitzender Reinhard Hoffmann lud zu einem vorweihnachtlichen Gedankenaustausch zum Start des Christkindlmarktes Bad Birnbach ein. Die christliche Tradition des Schenkens zu Weihnachten war der tiefere Sinn der Veranstaltung, bei der der Förderverein Grund- und Mittelschule Bad Birnbach mit einem Spendenscheck in Höhe von 500 € unterstützt wurde.

MU Oberbayern - Robotik und Cybersicherheit

Bild v.r. Heidrun Hausen, Bernhard Kösslinger, Dr. Uwe Kirst, Georg Lindner, Michael George, Walentina Dahms

November 2017 - Allershausen

Gleich zwei Höhepunkte bestimmten die Bezirksversammlung der MU Oberbayern in Allershausen: Unter Leitung von Bernhard Kösslinger und organisiert von Dr. Uwe Kirst (MU Freising) besuchten die Mitglieder und Gäste die Fertigung des Roboterhersteller YASKAWA in Allershausen (Gruppenbild). Im Anschluss sprachen Michael George Leiter des Cyber-Allianz-Zentrums des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz sowie ein Vertreter einer IT-Sicherheitsfirma über Chancen und Risiken der Digitalisierung bzw. Cybersicherheit im Mittelstand.

Fachgespräch zur EZB-Niedrigzinspolitik mit der MU Augsburg

Auf dem Bild v.l.: Rupert Mößmer (Vorsitzender MU Schwaben und Leiter des Fachausschuss Banken), Prof. Dr. Gabriel Felbermayr, CSU-Kreisvorsitzender Augsburg-Ost Andreas Jäckel StR, Markus Ferber MdEP, Birgit Rößle (Vorsitzende MU Donau-Ries), Michael Bernicker (Vorsitzender MU Augsburg), Dr. Jürgen Schaaf, Florian Zach (stv. Vorsitzender MU Augsburg) CSU-Kreisvorsitzender Augsburg-West Leo Dietz StR.

November 2017 - Augsburg

Seit der Schulden- und Finanzkrise von 2008 versuchen die Notenbanken der Industriestaaten mit Negativzinspolitik und QE-Kaufprogrammen die Wirtschaft anzukurbeln. Diese „Politik des billigst Geldes“ birgt jedoch schwerwiegende Nachteile: Den Banken und Sparkassen wird zunehmend ihre Geschäftsgrundlage entzogen, Filialen werden geschlossen und Mitarbeiter freigestellt. Die notwendigen wirtschaftlichen Reformen in den südeuropäischen Staaten werden nicht umgesetzt. Darüber diskutierte der Fachausschuss Banken und Finanzmärkte der MU Bayern gemeinsam mit der MU Augsburg, mit Professor Dr. Gabriel Felbermayr vom ifo-Institut München, Dr. Jürgen Schaaf, Counsellor to the Executive Board der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und Markus Ferber, MdEP, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Währung im Europäischen.

MU München-Land in Prag

MU München Land in Prag.

November 2017 - Prag

27 Damen und Herren der MU und der FU München-Land unter Leitung des Kreisvorsitzenden Rudolf Denzel (Bildmitte hinten) verbrachten drei intensive Tage in der goldenen Stadt Prag. Neben der obligatorischen Stadtbesichtigung mit Altstadtführung standen der Besuch der Bayerischen Repräsentanz, der Vertretung der deutsch-tschechischen IHK/AHK und des tschechischen Parlaments im Vordergrund. Nach den Fahrten nach Straßburg 2012 und Brüssel 2014 war diesbereits die dritte Reise zu einer bayerischen Repräsentanz.

Bayerischer Mittelstandstag 2017 in Rain - 15 Mindestbedingungen für eine Politik für Mittelstand und Mittelschicht

MU Landesvorstand mit einer Auswahl an Kernforderungen.

November 2017 - Rain am Lech

„Wir werden die wirtschaftliche Grundlage unseres Landes nicht gefährden“, so der neue CSU-Landesgruppenvorsitzende Alexander Dobrindt, beim Bayerischen Mittelstandstag 2017 im Dehner Blumen Hotel in Rain am Lech. Dobrindt wie auch MU-Vorsitzender Hans Michelbach forderten von einer neuen Bundesregierung eine „klare Politik für Mittelstand und Mittelschicht, für Steuerzahler und Leistungsträger“. Michelbach, Schwabens MU-Chef Rupert Mößmer, MU-Kreisvorsitzende Birgit Rößle und der Vizelandrat des Donau-Ries-Kreises begrüßten dazu über 200 geladene Delegierte und Gäste. Diese erhielten einen einzigartigen Zugang zu exklusiven Informationen und Gesprächsmöglichkeiten mit dem neuen CSU-Chef in Berlin und zahlreichen weiteren politischen Entscheidern auf allen Ebenen, so auch in drei Foren zu Finanzen und Investitionen, Arbeitspolitik und Europa: mit Schwabens CSU-Chef Markus Ferber, MdEP, Wirtschaftsstaatssekretär Franz Pschierer, MdL, Wolfgang Fackler, MdL und den Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange, Sebastian Brehm, Hansjörg Durz, Thomas Erndl, Bernhard Loos, Alois Rainer, Stephan Stracke und Dr. Volker Ullrich. Die MU-Landesversammlung erhob 15 Mindestbedingungen für eine Koalition im Bund:

1. Steuersenkungen und Steuervereinfachungen, Beseitigung der Kalten Progression

2. Sofortiger Abbau des Solidaritätszuschlags

3. Rücknahme der Vorfälligkeit der Sozialbeiträge

4. Radikale Entbürokratisierung, generelle Befristung von Leistungsgesetzen

5. Deutliche Verschlankung von Genehmigungsverfahren und Dokumentationspflichten

6. Stärkung des Meisterbriefs und Ausbau der Beruflichen Bildung – Duales System

7. Fachkräftezuwanderungsgesetz zur Behebung des wachsenden Fachkräftemangels

8. Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes für Beschäftigte und Unternehmen

9. Stärkung der Investitionstätigkeit durch verbesserte Abschreibungsbedingungen

10. Steuerliche Förderung von Forschung, Wagniskapital und energetischer Gebäudesanierung

11. Zügiger flächendeckender Ausbau einer hochleistungsfähigen digitalen Infrastruktur unter besonderer Beachtung der kleinen und mittleren Unternehmen

12. Modellversuche für den 5G-Standard des Mobilfunks der Zukunft auch in ländlichen Regionen

13. Stärkung der Inneren Sicherheit durch mehr Polizei und mehr Kompetenzen für die Sicherheitsbehörden

14. Keine Schulden- und Transferpolitik in Europa

15. Besteuerung der inländischen Gewinne von multinationalen Konzernen

MU Starnberg zeichnet Unternehmer des Jahres aus: "Finanzminister Söder gibt sich die Ehre"

Finanzminister Markus Söder während der Verleihung bei Reisenthel. Foto: Baumgartl

Oktober 2017 - Gilching

MU Kreisvorsitzender Manfred Herz und der Bayerische Finanzminister  hielten die kurzweilige Laudatio auf Peter Reisenthel, der in den letzten Jahrzehnten unter anderem mit seiner „Carry Bag“, die weltweit über 5 Millionenmal verkauft wurde, sein Firmenimperium aufgebaut hat. Die Veranstaltung zum Unternehmer des Jahres hat sich imLandkreis Starnberg zu einem der gesellschaftlichen Highlights entwickelt. Neben der Landtagsabgeordneten Dr. Ute Eiling-Hütig, Landrat Karl Roth, Bundestagsabgeordneten Michael Kießling  nahmen über 200 hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft an dieser Ehrung teil, die mit einer tollen Party und spannenden Einzelgesprächen zwischen Politikern und Vertretern der Wirtschaft ihren Ausklang fand.

MU Tirschenreuth – mit christlichen Werten führen

Oktober 2017 - Tirschenreuth

Schon zum 5. Mal lud die MU-Tirschenreuth mit weiteren Partnern zum Kongress "Zukunftsfähige Führung mit christlichen Werten" im Kloster Speinshart ein. Als besonderen Ehrengast konnte MU-Vorsitzender Leonhard Zintl den päpstlichen Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterovic begrüßen. Besonders wichtig, so der kirchliche Spitzendiplomat, sein der respektvolle Umgang mit Mitarbeitern.

IHK-Präsident Dirk von Vopelius zu Gast bei der MU Roth

Auf dem Bild v.l. Dirk von Vopelius, Dirk Adam (Geschäftsführer Luxhaus), Hermann Hein.

Oktober 2017 - Roth 

Es ist ein Graben zwischen Wirtschaft und Gesellschaft entstanden, weil die Menschen oftmals das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft verloren haben“, so der Präsident der IHK Mittelfranken, Dirk von Vopelius, bei seinemVortrag in den Räumlichkeiten der Firma Luxhaus. Der IT-Unternehmer aus Nürnberg war der Einladung des Vorsitzenden der MU Roth, Hermann Hein, gefolgt und warb vor den Unternehmern für die Tugenden des „Ehrbaren Kaufmanns“. Als „ehrliche Kaufleute“ sollten Unternehmer helfen, das Vertrauen zurückzugewinnen. „Sagen, was man denkt. Tun, was man sagt. Und sein, was man tut“, umschrieb der Präsident von 145.000 mittelfränkischen IHK-Betrieben die wohl wichtigste Tugend: die Integrität. Neben dieser gelte es bei der Erfüllung des Kerngeschäfts, die ökologische und soziale Umwelt nicht zu belasten (CSR) und echte Wertschöpfung, also das Gegenteil von Lehrverkäufen, Cum Ex Geschäften etc. anzustreben. Schlussendlich solle ein ehrbarer Kaufmannnachhaltig wirtschaften, „das heißt in Generationen, nicht in Quartalen denken“. Das bringe mehr als hunderte Seiten Compliance-Vereinbarungen: „Anstand und Moral sind Wettbewerbsvorteile!“

MU Erlangen - Kaminabend mit Prof. Heinrich von Pierer

Auf dem Bild v.l. Alt-OB Dr. Siegfried Balleis, Prof. Heinrich von Pierer, Irina Schmitz, Dr. Robert Pfeffer, Christa Matschl, MU-Kreisvorsitzender Peter Brehm, Alt-Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, MU-Kreisvorsitzender Jan Helmer (Foto Helmut Iwann)

Oktober 2017 - Erlangen

Heinrich von Pierer ist ohne Frage ein Mann der Zeitgeschichte! Bei weitem nicht nur in seiner beeindruckenden Karriere und Erfolge in und für die Siemens AG. Er hat auch die Stadt Erlangen in ihren Aufbaujahren immens geprägt. Legendär die spannenden Anekdoten aus seinem bewegten Leben. So schuf er in seinem Esszimmer den neutralen Boden zur geheimen Zusammenkunft von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Ministerpräsident Edmund Stoiber zur Frage ob Stoiber EU-Kommissionspräsident werden wolle. Das Ergebnis war bekanntlich: nein. Unbekannt war hingegen Heinrich von Pierers Einfädeln und der beachtliche Konsum exzellenten Rotweins, vor allem auch auf Seiten Stoibers. MU Bezirksvorsitzender Dr. Robert Pfeffer: „In Erlangen hat Heinrich von Pierer Geschichte geschrieben!“ Und die MU hatte einen unvergesslichen unterhaltsamen Kaminabend!

MU-Fachgespräch: Zukünftige, strukturelle Herausforderungen des Städtewachstums

Der stv. CSU-Generalsekretär Markus Blume, MdL, und der FA-Vorsitzende Andreas Eisele.

Oktober 2017 - München

Wie geht es weiter nach der Bundestagswahl 2017 und was bedeutet das für Bayern? Welche Themen gilt es in den Sondierungsgesprächen zwischen CDU/CSU, der FDP und den Grünen besonders hervorzuheben? – über diese und weitere interessante Fragen diskutierte der MU-Fachausschuss Infrastruktur, Energie, Bau und Verkehr unter der Leitung von Andreas Eisele und dem Verkehrs- und Wohnungsbaupolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Eberhard Rotter, MdL, mit dem stellvertretenden CSU-Generalsekretär, Markus Blume, MdL, und rund 20 weiteren interessierten Gästen in der CSU-Landesleitung. Der Kernfokus der Diskussion lag vor allem auf den Themen des Infrastrukturausbaus, der Energieversorgung, und der Mobilität der Zukunft, sowie dem Wohnungsbau in Anbetracht der stark wachsenden Bevölkerungszahlen in deutschen Großstädten. Blume und Rotter waren sich einig, dass vor allem in der Münchner Metropolregion die Bewältigung der Zukunftsaufgaben nur durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem Münchner Umland und dem Stadtgebiet gelingen könne. Die Münchner SPD habe diese Zusammenarbeit aus wahlpolitischen Gründen seit Jahrzehnten verkannt. Es sei nun an der Zeit, diese Versäumnisse schnellstmöglich zu korrigieren und zukunftsfähige, gemeinsame Konzepte zu entwickeln, um beispielsweise den Wohnungsbau intensiv und effektiv voranzutreiben, um die Versorgung mit Energie dauerhaft und stabil zu gewährleisten und um individuelle Mobilität in Städten zu erhalten und den ÖPNV auszubauen – mit der CSU werde es in jedem Fall keine Fahrverbote in Innenstädten geben. 

MU und MIT Hessen im Schausteller-Gespräch

Foto: Berthold Jost

September 2017 - Nürnberg

Zwischen der MIT/MU und den Schaustellern bestehen seit einigen Jahre enge Kontakte. Am Rande des Bundesmittelstandstages in Nürnberg trafen sich MIT/MU-Vertretern und zahlreiche Schausteller, die in der Regel Familienbetriebe sind. Themen waren u. a. Bürokratieaufwand im Zusammenhang mit dem Mindestlohn, der Erhalt des Bargeldes, Gebühren für die TÜV-Prüfung der Fahrgeschäfte.

Betriebsbesichtigung mit der MU Aichach Friedberg

v.l.: Scharold, Durz, Higres

August 2017 - Friedberg

Die MU Aichach-Friedberg und ihr Vorsitzender Philipp Hörmann konnten am 16.08.2017 zur Betriebsbesichtigung der Bäckerei Scharold rund 50 interessierte Teilnehmer begrüßen. Diese hatten im Anschluß an die Führung durch die Gläserne Bäckerei die Möglichkeit, mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz zu diskutieren und dabei frisch gebackene Brezen zu verköstigen.

Sommerempfang der MU-Bayern in Ebersberg

Der Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende, Horst Seehofer, bei seiner Rede.

August 2017 - Ebersberg

Volles Haus beim MU-Sommerempfang 2017: rund 500 Gäste aus Wirtschaft, Handwerk und Politik erlebten eine starke Rede von Ministerpräsident Horst Seehofer, mit klaren Aussagen zur Entlastung von Mittelstand und Mittelschicht - im einzigartigen Ambiente des Alten Speicher Ebersberg. Mit dabei unsere MU-Abgeordneten Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB, Dr. Andreas Lenz, MdB, Katrin Albsteiger, MdB, Florian Oßner, MdB, Thomas Huber, MdL und CSU-Europagruppenvorsitzende Dr. Angelika Niebler, MdEP, Landrat Robert Niedergesäß, Bayerns Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl und viele weitere Gäste aus Unternehmerschaft, Kammern und Verbänden - ein rundum gelungener Sommerabend!

Sind meine Daten heute noch sicher? Datenschutz und Informationssicherheit im Unternehmen

v.l.: Stefan Haugg, Hansjörg Durz, Stefan Schimple, Stefan Mittermeier

Juli 2017 - Augsburg-Land

Bei der hochkarätig besetzten Informationsveranstaltung der MU Augsburg-Land diskutierten Stefan Schimpfle (Geschäftsführer des aiti Park), Stefan Haugg (Ingenieurbüro Smischek) und Hansjörg Durz, MdB, mit anwesenden Unternehmern - unter anderem über die Herausforderungen für Unternehmen, welche die neue EU-Grundschutzverordnung mit sich bringt. Insbesondere die  weitreichenden Auswirkungen der ab 2018 geltenden, neuen Datenschutzanforderungen, sowie die hohen Strafen bei deren Nichteinhaltung, waren vielen Teilnehmern bislang nicht bewusst. Ein weiterer Themenschwerpunkt des Abends war das Thema Cyberkriminalität. Anhand einiger Beispiele wurde erläutert, wie sich Unternehmer grundsätzlich vor Cyberangriffen schützen können. Auf diesem Gebiet forscht auch das Digitale Zentrum Schwaben. Dessen Ergebnisse, so Sprecher Stefan Schimpfle, würden Unternehmern gerne zur Verfügung gestellt werden.

Sommerempfang der MU Niederbayern

v.l.: Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Willi Killinger, Dr. Olaf Heinrich, Staatssekretär Bernd Sibler MdL, Michael Hasenberger, Dr. med. Hans-Rainer Buchmüller, Peter Erl, Dr. Carsten Linnemann MdB, CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer MdB, Ingrid Buchmüller, Dieter Gierth, Thomas Erndl, Florian Oßner MdB, Franz Hollmayr.

Juli 2017 - Offenberg

Sommerabend mit Politprominenz – MIT-Bundesvorsitzender Dr. Carsten Linnemann, CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und CSU-Bundestagskandidat Thomas Erndl standen den über 120 Unternehmern und weiteren Gästen der MU Niederbayern auf Schloß Offenberg bei Deggendorf für klare Aussagen und direkte Gespräche zur Wirtschaftspolitik zur Verfügung. Andreas Scheuer, zugleich Vorsitzender der CSU in Niederbayern, lobte den Einsatz der MU Niederbayern und ihres Vorsitzenden Peter Erl. Das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU und der kurz zuvor veröffentlichte Bayernplan der CSU – mit den von der MU mitgeprägten Inhalten – lieferten die besten Lösungen für Deutschland und die Zukunft unseres Landes. Dem stimmte auch MIT-Chef Dr. Carsten Linnemann zu: MIT und MU hätten im CDU/CSU-Regierungsprogramm gemeinsam wichtige Positionen durchgesetzt, beispielsweise die Abschaffung des Soli, die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes und die Stärkung der beruflichen Bildung. MIT und MU werden weiterhin – insbesondere bei der Bildung eines Koalitionsvertrages nach der Wahl – die Interessen des Mittelstands maximal herausstellen und für sie eintreten.

Im Anschluss folgte eine intensive und rege Diskussion mit den teilnehmenden Unternehmern und Gästen, ehe der Empfang bei zahlreichen Einzelgesprächen ausklang.

Generationengerechtigkeit - Wie sichern wir unseren Wohlstand?

v.l.: Berhane Abraham, Markus Tischner, Wolfgang Schulze, Lara Polster, Dr. Carsten Linnemann, René Handl, Dr. Robert Pfeffer, Sebastian Brehm.

Juli 2017 - Nürnberg

„Generationengerechtigkeit – Wie sichern wir unseren Wohlstand?“ – zu diesem Thema diskutierten der MIT-Bundesvorsitzende, Dr. Carsten Linnemann, MdB, der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller, MdB, der Steuerexperte und CSU-Bundestagskandidat für Nürnberg-Nord Sebastian Brehm, das Bundesvorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren Deutschland René Handl und der Personalleiter und stellvertretende Vorstand der Kliniken im Landkreis Neumarkt Berhane Abraham, im Mövenpick Conference Centre am Albrecht-Dürer-Flughafen in Nürnberg. Die Veranstaltung eröffnete MU-Landesvorstandsmitglied Lara Polster, die Moderation übernahm Daniel Matulla von der JU Mittelfranken. In seinem Impulsreferat machte Dr. Linnemann klar: MIT und MU haben im gemeinsamen Wahlprogramm von CDU und CSU klare Botschaften durchgesetzt. Der Soli müsse schnellstmöglich abgeschafft werden, das Arbeitszeitgesetz müsse der Realität entsprechend flexibilisiert werden und die berufliche Bildung müsse auch weiterhin ein Qualitätsmerkmal des Wirtschaftsstandortes Deutschland bleiben. So schaffe man die beste Grundlage für unsere nachfolgenden Generationen, durch eine Politik zur Sicherung von fairen Wettbewerbsbedingungen, durch die sich individuelle Leistung lohnt. Der Einladung der MU Mittelfranken, der MU Nürnberg-Fürth-Schwabach und der JU Mittelfranken waren über 70 Unternehmer und weitere Gäste gefolgt.

MU-Fachgespräch: Wirtschaftsfaktor Tourismus

v.l.: Lars Bengsch (DWIF-Consulting GmbH), Klaus Stöttner, MdL (Tourismuspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion), Dr. Thomas Geppert (Landesgeschäftsführer DEHOGA Bayern und MU-Fachausschussleiter Tourismus, Handel und Dienstleistungen).

Juli 2017 - München

Der „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ stand im Fokus des Fachgesprächs des MU-Fachausschusses Tourismus, Handel und Dienstleistungen am 14. Juli 2017 in der CSU-Landesleitung. Rund 40 Gäste darunter auch Vertreter aus DEHOGA, IHK und Handelsverband diskutierten unter der Leitung des Fachausschuss-Leiters, Dr. Thomas Geppert, über die herausragende Bedeutung des Tourismus und seine branchenübergreifende Funktion – insbesondere für Bayern.

In seinem Impulsreferat machte Lars Bengsch von der DWIF-Consulting GmbH anhand einschlägiger Zahlen deutlich, wie stark die regionale Wirtschaft vom Tourismus profitiere. Mehr als 400.000 Menschen in Bayern verdienten direkt, rund 150.000 Menschen indirekt am Tourismus, der in Bayern jährlich knapp 30 Milliarden Euro umsetze. 48 Prozent dieses Umsatzes entfielen alleine auf den Tagestourismus, der vor allem in Großstädten wie München zahlreiche positive Effekte habe.

Daniela Ludwig, MdB, berichtete im Anschluss aus dem Tourismus-Ausschuss des Bundestages. Hierbei ging sie vor allem auf die Diskussion um die überfällige Flexibilisierung der Arbeitszeit ein. Das aktuelle Arbeitszeitgesetz sei nicht mehr zeitgemäß und zwänge Arbeitgeber in die Illegalität. Hiervon seien nicht nur das Gastgewerbe, sondern die gesamte Wirtschaft sowie international agierende Start-Ups betroffen. Außerdem beschäftige man sich mit neuen digitalen Angeboten im Tourismus. Die Online-Plattform Airbnb, welche die Vermittlung von Privatunterkünften ermögliche, sei ein zunehmender Konkurrent für die Hotellerie. Hier müsse man gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, die einen fairen Wettbewerb zulassen.

Aktuell haben das Gastgewerbe und die Hotellerie Nachteile, weil diese hohe Auflagen vom Brandschutz bis zur Hygiene einhalten müssten. Generell forderte Ludwig, dass man auf Bundesebene die bedeutende Rolle des Tourismus wieder mehr in den Fokus rücken müsse.

Dieser Meinung schloss sich auch Klaus Stöttner, MdL, als tourismuspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion an. Den Tourismus sehe er als „Bindehaut“ – als ein vernetzendes Organ verschiedener Wirtschaftsbereiche. Mit aktuellen Initiativen zahlreicher Verbände könne man die Attraktivität des Tourismus als Wirtschaftsbranche stärken und insbesondere mehr Auszubildende rekrutieren.

Die Profiteure des Tourismus sind vielfältig. Die Rahmenbedingungen für seine Leistungsträger müssen daher stimmen. Für mögliche Koalitionsverhandlungen müssen neben der Flexibilisierung der Arbeitszeit und einem spürbare Bürokratie- und Verwaltungsabbau auch die steuerlichen Rahmenbedingungen bei der Erstellung von Werkswohnungen verbessert werden, so Geppert abschließend.

MU-Fachgespräch: Chancen und Risiken der Insolvenz im Mittelstand

Die Referenten (v.l.): Dr. Harald Schwartz MdL, Michael Vilgertshofer, Thomas Fehrenbach, Hendrik Wolfer, Fachausschuss-Vorsitzender Ruppert Mößmer, Alfred Sauter MdL.

Mai 2017 - München

Auf Einladung von Rupert Mößmer, dem Vorsitzenden des Fachausschusses Banken, Finanzmarkt und Finanzmarktordnung, eine Vielzahl von Unternehmern und bekannten Insolvenz-Spezialisten zur Diskussion über den aktuellen Stand des deutschen Insolvenzrechts und die Bestrebungen der europäischen Kommission zum Erlass einer Richtlinie zur vorinsolvenzlichen Restrukturierung von Finanzverbindlichkeiten.

Zwischen Herrn Alfred Sauter, MdL, Staatsminister a.D., Herrn Rechtsanwalt Dr. Harald Schwartz, MdL, Insolvenzverwalter der Kanzlei SCHWARTZ Insolvenzverwalter, Herrn Thomas Fehrenbach, Abteilungsleiter Restrukturierung Corporates & Structured Finance der BayernLB sowie Herrn Rechtsanwalt Hendrik Wolfer, Partner der auf Beratung in der Krise spezialisierten Anwaltskanzlei GRUB BRUGGER, München, entspannte sich unter Moderation von Rechtsanwalt Michael Vilgertshofer, ebenfalls Partner bei GRUB BRUGGER, eine lebhafte Diskussion.

Die Teilnehmer arbeiteten heraus, dass für eine gelungene Restrukturierung die Ermittlung des unternehmerischen Potenzials und die rechtzeitige Einleitung von geeigneten auch operativen Maßnahmen besonders wichtig ist. Das Verhältnis zur finanzierenden Bank kann in der Krisensituation mitunter problembehaftet sein. Wenn es gelingt, die verschiedenen Interessen in einen Ausgleich zu bringen, sind gerade die mit schwierigen Finanzierungen befassten Mitarbeiter in den Banken andererseits aber auch professionelle Begleiter. In der Zusammenarbeit mit dem Unternehmer und seinen Beratern kann dann viel bewirkt werden und der Unternehmer kann die Steuerung des Sanierungsprozesses fein justiert in der Hand behalten.

Eine Insolvenz wiederum ist nicht das Ende des Unternehmens sondern ein Mittel zu seiner Reorganisation, wenn das Geschäft erhaltenswert ist. Viele Unternehmer stellen daher erleichtert fest, dass ein geeigneter Insolvenzverwalter seinem Unternehmen positive Impulse für die Zukunft geben kann.

Einigkeit bestand darüber, dass das deutsche Recht gerade bei professioneller Anwendung bereits viele Möglichkeiten und wenig Raum für Missbrauch bietet. Aus deutscher Sicht ist die beabsichtigte europäische Richtlinie daher nicht notwendig. Sie zielt offensichtlich vorwiegend auf Staaten mit weniger entwickeltem Insolvenzrecht und soll vor allem Arbeitsplätze schützen. Das deutsche Insolvenzrecht dient jedoch dem Gläubigerschutz. Der bayerische Landtag unter Führung der CSU hat daher die Staatsregierung aufgefordert, die beabsichtigte Regelung abzulehnen; das Bundesjustizministerium hat daraufhin in seiner Stellungnahme an die EU-Kommission diese Sichtweise geteilt.

Flüchtlingspolitik - das Richtige tun!

Der CSU-Spitzenkandidat zur Bundestagswahl und Bayerische Innenminister Joachim Herrmann, MdL, in Diskussion mit der MU Mittelfranken.

Mai 2017 - Erlangen

Als "besten Innenminister Deutschlands" begrüßten Kreishandwerksmeister Siegfried Beck und der MU-Bezirksvorsitzende von Mittelfranken, Dr. Robert Pfeffer, den Spitzenkandidaten der CSU zur Bundestagswahl, Staatsminister Joachim Herrmann, MdL,  in dessen Heimatstadt Erlangen. Das ließ sich Joachim Herrmann nicht nehmen und trat in seiner Klartext Rede den Beweis an, dass das stimmt, mit weitem Vorsprung! Seinem Vortrag schloss sich eine sehr gute, offene, konstruktive Diskussion mit rund 50 Gästen der MU Mittelfranken im Haus des Handwerks an.

Credo: geltendes Recht muss angewendet werden, damit der Rechtsstaat handlungsfähig bleibt. Wir müssen ausreisepflichtige Flüchtlinge konsequent abschieben, um uns dann umso mehr um Flüchtlinge mit Bleibeperspektive kümmern zu können, die sich in der Tat integrationswillig zeigen. Wir müssen die Phase des Kontrollverlusts beenden. Bayern ist in puncto Sicherheit hier mit Abstand vorne. Wir müssen die Zuwanderung steuern, ausgerichtet an den Interessen unseres Landes. Der Mittelstand und die Handwerksbetriebe in Bayern leisten mit über 60.000 Ausbildungs- und Arbeitsplätzen Großartiges bei der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe Flüchtlinge zu integrieren. Hierfür fordert der Mittelstand ein Einwanderungssteuerungsgesetz, das die Unübersichtlichkeit der Asyl- und Zuwanderungsregeln in Deutschland beseitigt – zugunsten von Rechtssicherheit und Planungssicherheit.

MU-Fachgespräch: IT-Sicherheit im Mittelstand

Podium (v.l.): Lars Kroll (Symantec), Frank Rieger (CCC), Peter Wilfahrt, Wolfgang Becher

Mai 2017 - Nürnberg

100 Unternehmer und Gäste informierten sich beim MU-Fachgespräch zum Thema IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen Anfang Mai in Nürnberg. Fachausschussleiter Wolfgang Becher und Ko-Leiter Peter Wilfarth hatten dazu den Sprecher des Chaos Computer Club, Frank Rieger und Lars Kroll von der IT-Sicherheitsfirma Symantec als Gesprächsgäste gewonnen. Die Veranstaltung wurde freundlicherweise unterstützt von der IHK Bayreuth für Oberfranken und der IHK Nürnberg für Mittelfranken. Zentral wichtig für die IT-Sicherheit von Unternehmen seien eine Identifizierung der wichtigsten zu schützenden Daten und ein Zusammenspiel aus modernster Technologie, der richtigen Datenorganisation und kompetenter Mitarbeiter. Der Fachausschuss fordert von der Politik generell mehr IT-Bildung vor allem an den Schulen ein.

MIT-Europakommission zu Gast in der CSU-Landesleitung

Die MIT-Europakommission in der CSU-Landesleitung.

April 2017 - München

Aktuelle Themen auf EU-Ebene standen im Mittelpunkt der ersten Sitzung der MIT-Europakommission in der CSU-Landesleitung, unter Leitung von MU-Vorstand Markus Ferber, MdEP und Dr. Markus Pieper, MdEP (CDU), sowie mit weiteren Gästen aus dem MU-Landesvorstand. Zum EU-Dienstleistungspaket – Chance oder Risiko für das Handwerk und die freien Berufe – sprach der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Handwerkstages, Dr. Lothar Semper. Zum Konformitätspaket und den Auswirkungen auf den Mittelstand informierte der Leiter des DIHK-Büros in Brüssel, Dr. Günter Lambertz. Die MIT-Kommission sprach sich gegen die Pläne der EU-Kommission für eine Vereinheitlichung der Sozialsysteme auf Kosten deutscher Beitragszahler aus.

IT-Sicherheits-Vortrag bei der MU Rottal-Inn

1.Reihe v.l.: Hubert Girschitza (MU), Wolfgang Maier, Peter Weiser, Thomas Elsasser, Manfred Forster; 2.Reihe v.l.: Dieter Hilfgärtner, Stefan Lew, Franz Lew, Reinhard Hoffmann (KV Rottal-Inn)

März 2017 - Rottal-Inn

Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Veranstaltung zur IT-Sicherheit und nach wie vor brandaktueller Dringlichkeit beschloss die Mittelstands-Union (KV Rottal-Inn), die Entscheidungsträger mittelständischer Unternehmen auch heuer wieder zu einer Experten-Runde einzuladen; dankenswerterweise unterstützt vom IT-Forum Niederbayern, der Bits & Bytes GmbH und der GLG IT Systems GmbH durch deren Geschäftsführer Dipl.Ing. Franz Lew und Dipl.Ing. Stefan Lew. So fanden sich am 6.4.2017 ca. 80 Teilnehmer im Artrium Bad Birnbach zu der Vortragsreihe „Mehr Gewinn durch IT-Sicherheit – Praxistipps für den Mittelstand“ ein. Die Moderation teilten sich Dipl.Betriebswirt Hubert Girschitzka (MU) und Dieter Hilgärtner (IHK Passau). Die Referenten mit ihren jeweiligen Themen: Manfred Forster von der Generalagentur Forster „Cyber-Police – Schadensabdeckung von Risiken bei externen Angriffen“, Peter Weiser (GF BVS Belegverw.Systeme GmbH) „Revisionssichere Archivierung“, Dipl.Ing. Stefan Lew „Nutzen bei Voice Over IP“, Dipl.Ing. Franz Lew „Tücken bei Voice Over IP, Thomas Elsasser vomBayerischen Landesamt für Verfassungsschutz „Gefahren der Wirtschaftsspionage“ und Dipl.Betriebswirt Wolfgang Maier (Regierung von Niederbayern) „Förderung von IT-Projekten beim Digitalbonus Bayern“. Dass die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg war, ging aus der Reaktion des Publikums, das auch nach der Veranstaltung noch eifrig mit den Referenten diskutierte, deutlich hervor.

Mittelstands-Union Kreisverband München-Land - Mitgliederversammlung 2017 mit Neuwahlen

von links nach rechts: Bezirksrätin Karin Hobmeier, Sabine Maitschke (Schriftführerin), MU-Kreisvorsitzender Rudolf Denzel, FU-Kreisvorsitzende Gerlinde Koch-Dörringer, Victor Hörmann (Schatzmeister), stv. Vorsitzender Alex Krüger, Gabi Schönwälder (Schriftführerin)

März 2017 - Aschheim

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Mittelstands-Union München-Land mit Neuwahlen fand am 04.April 2017 im Hotel/Gasthof Post in Aschheim statt.

Unter der charmanten Wahlleitung von Bezirksrätin Karin Hobmeier und der Kreisvorsitzenden der Frauen-Union München-Land Gerlinde Koch-Dörringer wurde Rudolf Denzel als Vorsitzender einstimmig bestätigt, ebenso wie Alex Krüger als Stellvertreter.

Victor Hörmann bleibt Schatzmeister, als Schriftführerinnen agieren weiterhin Sabine Maitschke und Gabi Schönwalder. Beisitzer: Florian Zweckinger, Rudi Sedlmeier, Dr. Erhard Gschrey, Josef Glasl, Klaus Weidlich Zum Rechnungsprüfer wurde erneut Werner Schamberger gewählt.

Im Namen des Vorstands bedankte sich Rudolf Denzel für das entgegengebrachte Vertrauen. Auch in den kommenden beiden Jahren werde alles getan, um unseren Mittelstand zu unterstützen.

Klausurtagung der MU Oberbayern in Königsdorf

Die MU Oberbayern mit ihrem Ehrenvorsitzenden Alexander Radwan MdB und Dr. Andreas Lenz MdB.

März 2017 - Königsdorf

Start ins Wahljahr - für eine Politik, die die Leistungsträger - Mittelstand und Mittelschicht - ins Zentrum stellt: Klausurtagung des Bezirksvorstandes der Mittelstands-Union Oberbayern - aus dem Bundestag berichteten auf Einladung des Vorsitzenden Bernhard Kösslinger (9.v.r.) Ehrenvorsitzender Alexander Radwan (10.v.l.), MdB und stv. Bezirksvorsitzender Dr. Andreas Lenz, MdB (8.v.l.). Ein Höhepunkt wird die Ausrichtung des Bayerischen Mittelstandstages mit der MU-Landesversammlung und anschließendem Sommerempfang am 4. August 2017 in Ebersberg sein.

MU-Vorstandsklausur in Coburg

Der MU-Landesvorstand tagte im Hotel Goldene Traube.

März 2017 - Coburger Beschlüsse der Mittelstands-UnionCSU-Wirtschaftsflügel legt Vorschläge für eine Unions-Wirtschaftspolitik vor – MU-Vorsitzender Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB: „Die Bundestagswahl wird bei den Leistungsträgern gewonnen – Mittelstand und Mittelschicht brauchen Entlastungen!“ – Gegen Rückfall in rot-grüne Schuldenpolitik und Massenarbeitslosigkeit."

Der CSU-Wirtschaftsflügel drängt auf Entlastungen für Mittelstand und Mittelschicht. Dazu sagte der MU-Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Dr. h.c. Hans Michelbach, nach einer Klausurtagung des MU-Landesvorstandes in Coburg: „Die Union gewinnt die Bundestagswahl bei den Leistungsträgern in der Mitte. Deshalb müssen wir ihnen ein echtes Angebot machen – und das bedeutet: von Steuern, Abgaben und Bürokratie entlasten! Das unterscheidet uns fundamental von der SPD, die mit ihrem Kandidaten nur das Ausgeben kennt. Die SPD und Martin Schulz wollen eine Rückkehr in die Schuldenpolitik zulasten Deutschlands in Europa und eine Mehrbelastung für Bürger und Betriebe – mit dem Ergebnis Rückfall in die rot-grüne Massenarbeitslosigkeit.“

Der Landesvorstand der Mittelstands-Union beschloss in Coburg seine Vorschläge für ein Unions-Wahl- und Regierungsprogramm: Dazu gehören Entlastungen bei Steuern und Abgaben, Reformen im Renten- und Arbeitsrecht sowie ein breiter Regulierungsabbau. 

So sollen künftige Steuermehreinnahmen zu je einem Drittel für Schuldenabbau, Steuerentlastungen und Investitionen eingesetzt werden. Kleine und mittlere Einkommen sollen durch die Abschaffung des Soli, die Beseitigung der kalten Progression und die Einführung eines linear-progressiven Einkommenssteuertarif entlastet werden. Steuererhöhungen und neue Steuern werden ausgeschlossen. Weiter sollen etwa Abschreibungsmöglichkeiten und -bedingungen für Gewerbe-und Wohnimmobilien verbessert werden.   

Im Arbeits- und Rentenrecht setzt die Mittelstands-Union auf mehr Flexibilität. So soll an die Stelle der Tageshöchstgrenze bei der Arbeitszeit eine Wochenhöchstgrenze treten. Das starre gesetzliche Renteneintrittsalter soll im Interesse eines selbst bestimmten Eintritts in den Altersruhestand fallen. Die MU fordert die Rücknahme der Vorfälligkeit (vorgezogenen und somit Doppelabrechnung) der Sozialbeiträge – als massiver Beitrag zum Bürokratieabbau. Dies hatten CSU-Parteitage bereits mehrfach beschlossen. Die MU lehnt eine Aufgabe der Demographiefaktoren in der Rentenversicherung ab und fordert eine „Abgabenbremse“ in der Sozialversicherung.    

Die MU will das Bewusstsein für die Soziale Marktwirtschaft stärken und an allen weiterführenden Schulen ein Pflichtfach Wirtschaft und ein Pflichtfach Informatik/Programmieren einführen. Die berufliche Bildung soll dem Studium gleichgestellt werden, etwa durch die Übernahme von Prüfungsgebühren durch den Staat. Digitale Geschäftsmodelle sollen vor allem für kleine und mittlere Unternehmen gefördert werden (Digitalbonus). Die MU fordert einen Bundesdigitalisierungsplan ähnlich dem Bundesverkehrswegeplan und ein Gütesiegel IT-Sicherheit.

Als Teil des Bürokratieabbaus werden automatische Verfallsdaten sowie eine Zustimmungspflicht und ein Rückholrecht des Parlaments bei Rechtsverordnungen vorgeschlagen. Die Dokumentationspflichten beim Mindestlohn sollen vereinfacht werden.   

Eine reformierte EU soll sich auf die Bereiche Wirtschaft, Sicherheit und Außenpolitik konzentrieren. Die MU drängt auf die Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips und den Ausschluss der Haftung deutscher Steuerzahler für die Schulden anderer Länder (No-Bail-Out). Zudem tritt die Mittelstands-Union für ein Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), eine strikte Trennung der EZB-Geldpolitik von der Bankenaufsicht sowie eine Neugewichtung der Stimmrechte im EZB-Rat entsprechend der Einlagenstärke aus. Eine europäische Einlagensicherung für alle Sparkonten in der EU wird abgelehnt.

Bayerns Finanzminister Markus Söder bekräftigte bei der MU-Klausur in Coburg die Forderung nach Steuerentlastungen für die Mittelschicht. Er sprach sich insbesondere für die Abschaffung des Solidaritätszuschlages sowie die Senkung der Einkommenssteuer für kleine und mittlere Einkommen aus. „Deswegen ist unser Ziel, dass der Staat wieder Geld zurück gibt - gerade angesichts von Rekordsteuereinnahmen und einer gleichzeitigen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die Sparerenteignet“, sagte Söder.   

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner plädierte bei der MU-Klausur in Coburg für eine Modernisierung der gesetzlichen Arbeitszeitregelungen. „Die starren Tages- und Wochenarbeitszeiten werden einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft immer weniger gerecht. Wir brauchen dringend mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten.“ Aigner warf der SPD vor, mit falschen Zahlen Unfrieden zu stiften. Das führe zu einer Spaltung der Gesellschaft: „SPD-Kandidat Schulz betreibt Stimmungmache durch fake news. Schulz will die Rolle rückwärts. Und zurück heißt Rekordarbeitslosigkeit, Insolvenzrekorde und Staatsschulden bis unters Dach.“ 

Unternehmerfrühstück mit Stefan Müller bei der MU-Erlangen

Staatssekretär Stefan Müller (links) und MU-Vorsitzender Dr. Robert Pfeffer (rechts).

März 2017 - Erlangen

In der schönen Lounge-Atmosphäre des Café Schwarz-Stark diskutierten über 25 Erlanger Unternehmer mit Staatssekretär Stefan Müller zum Thema „4 Jahre GroKo - was erwartet uns nach 2017?“ Im Fokus standen die ausufernde Bürokratie und Regulierung, Fachkräftemangel, Notwendigkeit einer richtigen Steuerreform, sowie Altersvorsorge, EZB-Zinspolitik und Zukunft der EU. Und natürlich innere Sicherheit, Planungssicherheit und Stabilität. 

MU-Vorsitzender Dr. Robert Pfeffer: „Wirtschaftlicher Erfolg ermöglicht Wohlstand, Sicherheit und Stabilität! Wir brauchen einen starken Staat ganz im Sinne von Ludwig Erhard. Wir brauchen einen starken Staat, wenn es um Sicherheit, Recht und Ordnung geht. Wirtschaftlicher Erfolg ist kein Selbstläufer. Wir brauchen daher Autonomie und Freiheit, wenn es um die Wirtschaft geht!“

Gründung der MU Nordoberpfalz

Der Vorstand der MU Nordoberpfalz mit dem Gründungsvorsitzenden Harald Gollwitzer (8.v.l.) und Albert Rupprecht, MdB (8.v.r.)

März 2017 - Neustadt an der Waldnaab

Mehr Schlagkraft – das ist das Ziel der neu gegründeten MU Nordoberpfalz, zu der sich die MU-Kreisverbände Weiden und Neustadt/Waldnaab vereinten: „In der Vergangenheit haben wir zwar im gegenseitigen Verständnis, aber immer parallel gearbeitet. Jetzt wollen wir zu einer gemeinsamen schlagkräftigen Truppe werden“, sagte Kurt Haas, bisheriger Vorsitzender des Kreisverbands Weiden. Der neue Verband will sich so zudem an den bestehenden Wirtschaftsraum Nordoberpfalz anpassen. Erster Vorsitzender des euen Verbandes ist Harald Gollwitzer, der auch kooptiertes Mitglied des U-Landesvorstandes ist. Ebenfalls einstimmig gewählt wurden als tellvertretende Vorsitzende Karl Arnold, Matthias Bäumler, Kurt Haas und lbert Rupprecht, MdB. Schriftführer sind Sebastian Kitta und German Schieder, chatzmeister Herbert Meier. Die Wahl der Beisitzer fiel auf Stephan ollwitzer, Hans-Peter Lang, Severin Hirmer, Stefan Rank, Reinhard Steinhilber, tefan Voit, Hans Würschinger und Ludwig Würth. Kassenprüfer sind Markus obmeier und Maria Sponsel. Glückwünsche zur Fusion überbrachten Bezirksverbandsvorsitzender Josef Zimmermann sowie Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht, MdB: die wichtigen Themen in der Region machten nicht an den Stadtgrenzen halt.

Schule und Handwerk im Gespräch: Attraktivität des Handwerks stärken

Hochkarätiges Podium aus Politik, Bildungswesen und Handwerk

Februar 2017 - Möttingen/Donau-Ries

„Schule und Handwerk im Gespräch“ – unter diesem Motto fand am 1. Februar 2017 bei der Firma Seiler Hallenbau in Möttingen eine Podiumsdiskussion mit rund 100 Gästen statt, zu der die MU-Donau-Ries eingeladen hatte. Moderiert von der MU-Kreisvorsitzenden Birgit Rössle, diskutierten Katrin Albsteiger (MdB), IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton, Annette Göllner (Leiterin Abteilung Berufsausbildung HWK Schwaben), Alban Faußner (Geschäftsleiter Kreishandwerkerschaft Donau-Ries) und Heike Ritzka (Schulleiterin Ludwig-Auer-Mittelschule) zum Thema Nachwuchsmangel in den Handwerksberufen. Für die Rekrutierungsprobleme sei vor allem das im Bildungswesen vermittelte Bild von Handwerksberufen verantwortlich.

„Heute hat man den Eindruck, ohne einen höheren Schulabschluss ist man nichts mehr wert“, so Rössle. 2013 sei in Folge dessen erstmalig die Summe der neu eingeschriebenen Studenten höher gewesen als die Summe der neu abgeschlossenen Lehrverträge. Man müsse den Handwerksberuf gesellschaftlich attraktiver vermitteln, um dem drohenden Fachkräftemangel in der Zukunft entgegenzuwirken, so die Forderung des Podiums. Ferner sei laut Rössle auch die zunehmende Spezialisierung der Studiengänge Grund für die hohen Erstimmatrikulationszahlen. 18.000 verschiedene Studiengänge gebe es heute in Deutschland. Diese Spezialisierung ließe sich der Bund einiges kosten. Rund 17 Milliarden Euro sieht der Haushaltsplan des Bundes für Bildung und Forschung aktuell vor, wie Katrin Albsteiger berichtete.

Die demografische Veränderung zieht nach sich, dass es inzwischen mehr Lehrstellen als Interessenten gibt. Im Landkreis Donau-Ries beobachtet der Landrat Stefan Rössle, wie sich zunehmend die ansässigen Firmen gegenseitig die Facharbeiter abwerben würden. Diese Situation wurde vereinzelt von Gästen im Publikum bestätigt, welche die Bildungspolitik hierfür verantwortlich machten. Zudem seien die potentiellen Anwärter auf einen Ausbildungsplatz nicht reif genug für den Berufsalltag. Gemäß dem Podium könne eine gezielte Aufklärungskampagne helfen, beispielsweise durch Aufwertung des Images von Handwerksberufen. Man solle beispielsweise in Gymnasien stärker für eine Ausbildung im Handwerk werben oder auch Studienabbrecher gezielt einen Ausbildungsplatz anbieten. Auch die Ausbildung von Flüchtlingen sei eine Chance, um dem demografisch bedingten Fachkräftemangel entgegenzutreten. Dies könne jedoch nicht die Politik alleine bewältigen. Hier seien vor allem die Handwerksmeister gefragt, um junge Menschen für das Handwerk zu begeistern.

MU-Fachgespräch Digitalisierung: Digitale Wirtschaft und Arbeit

von links: Peter Wilfahrt, Bernhard Höfling, Hansjörg Durz (MdB) und Wolfgang Becher.

Februar 2017 - München

Digitale Wirtschaft und Arbeit – darüber sprach CSU-Digitalexperte Hansjörg Durz, MdB, Mitglied des Ausschusses Digitale Agenda im Bundestag, im MU-Fachgespräch Digitalisierung. Eingeladen hatten Fachausschussleiter Wolfgang Becher (Ostallgäu) und der neue Co-Leiter Peter Wilfahrt (Bayreuth). Der 30-Jährige leitet das Referat IT-Sicherheit bei der IHK Bayreuth und hat auch das Amt des Kreisgeschäftsführers der Wirtschaftsjunioren in Bayreuth inne. Bernhard Höfling vom Internet-StartUp abl social federation stellte die Möglichkeiten und Geschäftsfelder seines Unternehmens im Bereich WLAN im Einzelhandel vor.

Der MU-Fachausschuss Digitalisierung hatte bereits beim CSU-Parteitag mehrere Anträge zur Digitalisierung im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen sowiezur IT-Sicherheit eingebracht. Aktuell setzen sich die Mitglieder um Becher und Wilfahrt mit weiteren Themen auseinander, die beispielsweise die für die Zukunft immer relevanteren „flexiblen Arbeitsplätze“ betreffen – beispielsweise unter dem Aspekt von „Cloud-Lösungen“. Zudem werde man demnächst auch das Thema „Rechtssicherheit und Linkhaftung“ thematisieren. Kritisch bis ablehnend wird die von manchen vorgeschlagene „Robotersteuer“ gesehen, da sie vor allem einen Wettbewerbsnachteil für Deutschland darstellt. Dazu Hansjörg Durz, MdB: „Eine Robotersteuer bremst die Digitalisierung und würde uns im Vergleich zu anderen Ländern benachteiligen.“ Hier dürfe man sich dem technischen Fortschritt nicht verweigern und Unternehmen in ihrem Innovationsdrang behindern.

Anhand ausgewählter Beispiele verdeutlichte Durz, wie sehr man heute bereits im Digitalen Zeitalter angelangt sei und welche Konsequenzen die Politik daraus zu ziehen habe. So habe beispielsweise Siemens seine höchst erfolgreiche Hörgerätesparte 2015 verkauft. Damit reagierte das Unternehmen auf die prognostizierten, abnehmenden Wertschöpfungsmargen des Sektors aufgrund der Digitalisierung. Man sei heute schon in der Lage Programme zu schreiben, mit deren Hilfe Hörgeräte sich selbstständig kalibrieren könnten. Die Gewinnmarge werde dadurch in absehbarer Zeit von etwa 800 Euro auf 150 Euro pro verkauftem Hörgerät fallen. Gerade hier sei der Punkt, an dem die Politik gefragt sei, um auf diese sozialstrukturelle Veränderung rechtzeitig zu reagieren.

Durz informierte in seinem Vortrag ausführlich über die aktuellen Themen im Ausschuss Digitale Agenda des Bundestages, dem er angehört. Derzeit befasst man sich beispielweise mit der Sicherheit, dem Schutz und dem Vertrauen für Gesellschaft und Wirtschaft – insbesondere stellt sich das Gremium hier stets die Frage, wie viel Datenschutz man gewährleisten müsse, um eine gesunde Mischung aus der Freiheit des Individuums und dem Dateninteresse für die Wirtschaft zu finden.

In diesem Spannungsfeld agiert das Unternehmen abl social federation. Chief Sales Officer Bernhard Höfling erläuterte, welche Möglichkeiten die Installation von kostenlosen WLAN-Netzwerken für seine Kunden im Einzelhandel biete. So sei es beispielsweise möglich aufgrund von Kommunikationsdaten zwischen verschiedenen Access-Points und sich in der Nähe befindenden Smartphones detaillierte Bewegungsprofile, dargestellt durch sogenannte „Heat-Maps“, von Besuchern zu erstellen und deren Verweildauer in bestimmten Bereichen eines Geschäftes zu erfassen. Im Falle eines Log-Ins in das verfügbare Netzwerk und der Einwilligung des Nutzers in die Nutzungsbedingungen des Betreibers, könne man sogar gezielt Werbung via Push-Benachrichtigungen auf das Smartphone des Besuchers zu senden. Auch in diesem Sektor sei man gerade erst am Anfang der Entwicklungen.

MU-Fachgespräch zur Gesundheitspolitik mit Bernhard Seidenath, MdL

Januar 2017 - München

Gesundheitspolitik, Kosteneinsparungen und Leistungsverbesserungen waren die Themen des MU-Fachgesprächs mit Bernhard Seidenath, MdL, dem Gesundheitsexperten der CSU-Landtagsfraktion (auf dem Bild 9.v.l.).

Die Experten aus der MU – Apotheker, Ärzte, Medizintechniker, Versicherungskaufleute und Reha-Unternehmer diskutierten ihre Vorstellungen und Erwartungen auf Einladung von Bernhard Kösslinger, Leiter des MU-Fachausschusses  Arbeitsmarkt-, Sozial und Gesundheitspolitik (7.v.l.).

Zweites großes Thema war der Fachkräftemangel, der sich nicht zuletzt auch im Gesundheitsbereich zeigt – die damit verbundenen politischen Themen berühren nicht zuletzt auch die aktuelle Flüchtlings- und Einwanderungspolitik.

MU-Neujahresempfang 2017 im Münchner Künstlerhaus

Januar 2017 - München

In der einzigartigen Atmosphäre des Münchner Künstlerhauses startete die Mittelstands-Union Bayern das Wahlkampfjahr 2017. MU-Vorsitzender Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB, konnte über 250 geladene Gäste begrüßen, darunter den Münchner Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh, den neuen Präsidenten des Bayerischen Handwerkstages, Franz Xaver Peteranderl und den Hauptgeschäftsführer Dr. Lothar Semper, den IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen sowie viele Präsidenten und Geschäftsführer der Verbände und Kammern und zahlreiche CSU-Abgeordnete. Zuvor hatte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, MdB, im CSU-Landesvorstand zu den Themen im Bundestagswahlkampf 2017 ausgeführt. Scheuer lobte die MU, deren Positionen gerade in der Steuer- und Finanzpolitik die CSU-Beschlüsse prägen: Leistungsträger müssen entlastet werden, durch den Wegfall des Soli und der kalten Progression sowie durch Steuersenkungen. 

Das forderte auch CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer, MdL in seiner Neujahrsrede: „Die nächste Regierungsperiode in Berlin muss die Periode der Steuersenkungen werden. 2017 wird das Jahr der Steuersenkungen“. Man müsse die Bürger für Ihre Leistungen belohnen – insbesondere nachdem Bayern erneut einen ausgeglichenen Haushalt ohne Aufnahme neuer Schulden vorweisen könne. Im Übrigen sei ein massiver Bürokratieabbau überfällig. Es gebe zu viele Regelungen: „Die Bürokratie ist eine Bremse für die Selbstständigkeit von Betrieben“. Hier müsse man dringend etwas ändern.“

Kreuzer lehnte eine Koalition mit den Grünen klar ab. Sein besonderer Dank galt der MU für die „großartige politische Gemeinschaftsleistung“: Ohne den Mittelstand stehe Bayern heute nicht so großartig da. Es herrsche hier beinahe Vollbeschäftigung – andere Bundesländer seien davon weit entfernt. Das sei vor allem der Verdienst der Unternehmen, aber auch der politischen Arbeit der CSU. Doch man dürfe sich nun nicht ausruhen: „Der wirtschaftliche Erfolg Bayerns ist abhängig von der Digitalisierung.“ Die Wirtschaft müsse sich entsprechend anpassen, damit die in Zukunft autonom fahrenden Fahrzeuge nicht ausschließlich von Apple und Google gebaut werden, sondern deutsche Komponenten verbaut hätten. Kreuzer wies auch auf die steigenden Fluggastzahlen am Münchner Flughafen hin und stellte unmissverständlich klar, dass an einer dritten Startbahn kein Weg vorbei führe. Davon hänge die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsknotenpunktes in Zukunft ab.

MU-Chef Michelbach und der stellvertretende Vorsitzende der MU, Thomas Schmatz, bedankten sich beim Fraktionsvorsitzenden für die klaren Worte und das Bekenntnis zur Arbeit der MU. Kreuzer habe stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Mittelstandes und sie seien sich seiner Unterstützung im Landtag stets gewiss. Im Anschluss an den offiziellen Teil diskutierten die Gäste noch mehrere Stunden lang – zu stimmungsvoller Musik des „Truderinger Blechhaufens“ und zum Genuss kulinarischer Köstlichkeiten.

Ein weiterer Rückblick zum Neujahresempfang 2017 im Künstlerhaus wurde im MIT-Magazin veröffentlicht.